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Hekatron MSD 523 — Mehrfachsensorrauchmelder für Stichleitungssysteme
Kurz & Knapp
- Mehrfachsensorrauchmelder mit temperaturunterstützter Rauchauswertung (CUBUS-Nivellierung)
- Optische Raucherkennung nach EN 54-7 — Streulichtprinzip (Tyndall-Effekt)
- Automatische Verschmutzungskompensation — gleichbleibende Alarmschwelle über die Nutzungsdauer
- Ausschließlich für Stichleitungssysteme — nicht für Ringleitungstechnik geeignet
- Sockel USB 502-6 separat erforderlich (nicht im Lieferumfang)
Produktbeschreibung
Der Hekatron MSD 523 ist ein temperaturunterstützter Mehrfachsensorrauchmelder nach EN 54-7 für den Einsatz in Stichleitungssystemen. Er erkennt frühzeitig Schwelbrände und offene Brände durch optische Rauchdetektion nach dem Tyndall-Prinzip (Streulicht).
Die CUBUS-Nivellierung passt den Rauchteil permanent an die Umgebungsbedingungen an. Die automatische Verschmutzungskompensation garantiert einen gleichbleibenden Abstand zwischen Grundsignal und Alarmschwelle — bei steigender Verschmutzung wird die Alarmschwelle entsprechend nachgeführt.
Der MSD 523 kann folgende Meldungen absetzen: Brandalarm Rauch, Revisionsalarm Rauch sowie Störungsmeldungen (Alterung, Optik-Fehler, Versorgungsspannungsfehler, EEPROM-Fehler) und Wartungsaufforderungen im Revisionsbetrieb.
Über den Alarmausgang kann eine externe Meldereinzelanzeige angeschlossen werden.
Kompatibilität
Der MSD 523 gehört zur Hekatron Integral CUBUS Brandmelderfamilie und wird ausschließlich in Stichleitungssystemen eingesetzt. Er benötigt den Meldersockel USB 502-6 (separat bestellen).
Der MSD 523 ist kompatibel mit Hekatron Brandmeldezentralen der Integral-Serie. Über die Stichleitungstechnik wird der Brandalarm an die Zentrale übertragen.
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Häufige Fragen
Ist der MSD 523 für Feststellanlagen geeignet?
Ja — in einer Anlage, deren Bauartgenehmigung ihn führt. Eine Feststellanlage darf nur mit Komponenten betrieben werden, die gemeinsam in einer DIBt-Bauartgenehmigung aufgeführt sind. Die allgemeine Bauartgenehmigung Z-6.500-2443 der DICTATOR Feststellanlage RZ-24 nennt den MSD 523 in Tabelle 2 unter Nr. 1.1 als zulässigen optischen Rauchmelder nach DIN EN 54-7 (IP44, −25 bis +60 °C). Führt die Bauartgenehmigung der Anlage ihn nicht auf, darf er dort nicht eingesetzt werden — für Feststellanlagen führt Hekatron den optischen Rauchschalter ORS 142.
Welcher Sockel wird für den MSD 523 benötigt?
Im Meldersockel USB 502-6 — Hekatron führt ihn im Katalog als Zubehör des MSD 523; der Sockel ist ein eigener Artikel. Er hat einen vergrößerten Anschlussraum und keinen Ringkontakt: Wird der Melder abgenommen, bleibt die Verbindung offen, und die Zentrale meldet Störung.
Kann der MSD 523 an Ringleitungen angeschlossen werden?
Hekatron führt den MSD 523 zum Einsatz auf Stichleitungen; für Ringleitungen nennt der Hersteller ihn nicht.