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Hekatron ORS 142 — Optischer Rauchschalter für Feststellanlagen
Kurz & Knapp
- Meistverkaufter Rauchschalter für Feststellanlagen weltweit
- Optische Raucherkennung nach dem Streulichtprinzip gemäß EN 54-7
- Kompatibel mit über 20 Herstellern — von dormakaba über GEZE bis Assa Abloy
- Verschmutzungskompensation verlängert die Lebensdauer um das 2- bis 3-Fache
- Integrierte Leitungsüberwachung per Magnet im Sockel aktivierbar
- Austauschpflicht nach 8 Jahren gemäß DIN 14677
- Made in Germany
Produktbeschreibung
Der Hekatron ORS 142 ist der De-facto-Standard unter den Rauchschaltern für Feststellanlagen. Er erkennt Schwelbrände und offene Brände mit Rauchentwicklung nach dem Streulichtprinzip (Tyndall-Effekt) und steuert über eine angeschlossene Zentrale die Schließung von Brand- und Rauchschutztüren.
Die Auswerteelektronik überwacht kontinuierlich die Messkammer auf Verschmutzung und Störung. Eine selbstregelnde Alarmschwellennachführung sorgt für gleichbleibendes Ansprechverhalten über die gesamte Nutzungsdauer. Ein zusätzlicher Temperatursensor löst bei ca. 70 °C aus — als Rückfallebene bei extrem schneller Brandentwicklung.
Der ORS 142 ist in nahezu allen gängigen DIBt-Bauartgenehmigungen namhafter Steuerungs- und Schließerhersteller gelistet. Damit eignet er sich als universeller Rauchschalter für Neuinstallationen und als Ersatz für ältere Modelle wie den ORS 132.
Einbindung in die Feststellanlage
Der ORS 142 ist ein Bestandteil einer Feststellanlage (FSA) und funktioniert nur im Zusammenspiel mit weiteren Systemkomponenten. Der Signalweg:
ORS 142 erkennt Rauch → Signal an Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Zentrale löst Haftmagnet → Tür schließt selbstständig
Die DIBt-Bauartgenehmigung gilt ausschließlich für die in der jeweiligen Zulassung aufgeführten Komponentenkombinationen. Wird ein Gerät durch eines ersetzt, das nicht in der Zulassung steht, ist eine Neuabnahme erforderlich.
Der potentialfreie Öffner-Relaiskontakt des ORS 142 öffnet bei Alarm, Störung und Spannungsausfall — damit ist auch bei Stromverlust eine sichere Schließung gewährleistet.
Technische Daten
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Detektionsprinzip | Streulicht (Tyndall-Effekt) nach EN 54-7 |
| Temperaturschwelle | 70 ±5 °C |
| Betriebsspannung | 18–28 V DC (max. 200 mVSS Restwelligkeit) |
| Stromaufnahme Ruhe | max. 22 mA |
| Stromaufnahme Alarm | max. 11 mA |
| Stromaufnahme Störung | max. 16 mA |
| Relaiskontakt | Öffner, max. 30 V DC / 1 A / 30 W |
| Leitungsüberwachung | Optional, per Magnet im Sockel aktivierbar (43 kΩ Abschlusswiderstand) |
| Schutzart | IP 42 |
| Betriebstemperatur | -30 bis +60 °C |
| Luftfeuchte (dauernd) | 10–95 % rF bei ≤34 °C / max. 35 g/m³ bei >34 °C |
| Abmessungen | Ø 80 × H 33 mm (ohne Sockel) |
| Gewicht | 82 g (ohne Sockel) |
| Farbe | Weiß (RAL 9010), Multicolor (MC) auf Anfrage |
| Sockeltyp | Sockelserie 143 (A, AF, W, UH) |
| Kommunikation | RS-Bus (Zustandsmeldung an RZA 142) |
| Nutzungsdauer | 8 Jahre (DIN 14677), danach Austausch |
Kompatibilität
Der ORS 142 ist der am breitesten zugelassene Rauchschalter für Feststellanlagen weltweit. Er ist in den DIBt-Bauartgenehmigungen folgender Hersteller gelistet:
- Hekatron-Zentralen — FSZ Basis (Z-6.500-2427), FSZ Pro (Z-6.500-2359), FSZ kompakt (Z-6.500-2394), RSZ kompakt (Z-6.500-2393)
- dormakaba / Dorma — RMZ Rauchmeldezentrale (Z-6.500-2372), auch mit Funk-Erweiterung. Der ORS 142 ersetzt den dormakaba RM-N als herstellerfreie Alternative.
- GEZE — FA GC 150 System als externer Rauchschalter. Alternative zum GEZE GC 152.
Weitere kompatible Hersteller: Assa Abloy, C-Tec, Dictator, DMW Schwarze, ECO Schulte, Effertz, Entrematic, GTE, GU BKS, Hodapp, Jansen, Kendrion-Linnig, Landert-Tormax, Protronic, Record, Schnetz und Stoebich.
ORS 142 vs. dormakaba RM-N vs. GEZE GC 152
| Eigenschaft | Hekatron ORS 142 | dormakaba RM-N | GEZE GC 152 |
|---|---|---|---|
| Kompatibilität | 20+ Hersteller | Nur dormakaba RMZ | Nur GEZE RSZ 6/7 |
| abZ-Bestandsanlagen | ORS 142 AT (RetroFit) | — | — |
| Funk-Variante | ORS 155 F | RM-F (dormakaba Funeo) | GC 172 |
| Verschmutzungskompensation | Ja (2-3× Lebensdauer) | Ja | Ja |
| Tauschzyklus | 8 Jahre | 8 Jahre | 8 Jahre |
| Sockel | Serie 143 | dormakaba-Sockel | GEZE-Sockel |
Vorteil ORS 142: Universell einsetzbar in Feststellanlagen aller gängigen Hersteller. Der dormakaba RM-N und der GEZE GC 152 sind jeweils nur mit dem eigenen System kompatibel.
LED-Diagnose
Die Multi-Betriebszustandsanzeige des ORS 142 signalisiert den aktuellen Zustand über farbige LEDs:
| LED-Anzeige | Zustand | Relais |
|---|---|---|
| Grün blinkend | Normalbetrieb | Geschlossen |
| Grün + kurz Gelb | Leichte Verschmutzung — Melder kompensiert | Geschlossen |
| Wechsel Grün/Gelb | Starke Verschmutzung oder Austauschanzeige (8 Jahre) | Geschlossen |
| Gelb | Störung | Geöffnet |
| Rot | Alarm (Rauch oder Temperatur) | Geöffnet |
| Dunkel | Spannungslos | Geöffnet |
Fehlersuche & Troubleshooting
| Symptom | Mögliche Ursache | Maßnahme |
|---|---|---|
| LED wechselt Grün/Gelb | Starke Verschmutzung oder 8-Jahres-Austauschanzeige | Herstelldatum auf Typenschild prüfen. Über 8 Jahre: Melderkopf tauschen (ORS 142 AT RetroFit). Unter 8 Jahre: Verschmutzung → Melder tauschen (nicht reinigbar) |
| LED Gelb dauerhaft | Störung: Messkammenfehler, Sockelkontakt lose, Kabelbruch | Melder aus Sockel nehmen, Kontakte prüfen, neu einsetzen. Kabel auf Durchgang messen. Wiederholung: tauschen |
| LED Rot, Tür schließt nicht | Alarm erkannt, Haftmagnet löst nicht | Signalweg prüfen: Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Relaisausgang → Magnet. Magnet separat testen (Spannung abnehmen) |
| Fehlalarm ohne Rauch | Dampf, Staub oder Insekten in der Messkammer | Montageort prüfen. Staubige/dampfige Umgebung? → TDS 247 als Alternative (außer in Fluchtwegen). Melder tauschen, nicht reinigen |
| Keine Reaktion auf Prüfaerosol | Messkammer defekt oder Nutzungsdauer überschritten | Hekatron Prüfaerosol 918/5 direkt in Einströmöffnung sprühen. Kein Ansprechen: Melder sofort tauschen |
| Leitungsüberwachung meldet Fehler | LÜ-Magnet im Sockel fehlt oder falsch positioniert | Sockel öffnen: Magnet vorhanden? Abschlusswiderstand am Stichende korrekt (43 kΩ)? Kabel durchmessen |
| LED Grün + kurz Gelb (Blitzer) | Leichte Verschmutzung — Kompensation aktiv | Kein sofortiger Handlungsbedarf. Bei nächster Jahresprüfung beobachten |
Sockelwahl
Der ORS 142 wird ohne Sockel geliefert. Je nach Montagesituation wird der passende Sockel aus der Hekatron-Serie 143 separat bestellt. Alle Sockel verfügen über einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung.
| Sockel | Montage | Einsatz |
|---|---|---|
| Sockel 143 A | Aufputz (Decke) | Standard-Deckenmontage |
| Sockel 143 AF | Aufputz (Feuchtraum) | Feuchträume, erhöhte Schutzanforderung |
| Sockel 143 W | Wandmontage | Für ORS 142 W Wandmelder |
| Sockel 143 UH | Unterputz / Hohldecke | Abgehängte Decken, flächenbündige Montage |
Ergänzend stehen die Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Wandmontage bei Deckenhöhen über 5 m) zur Verfügung.
Montagehinweise
Die Montage erfolgt ausschließlich per Schraubbefestigung — Klebemontage ist normativ nicht zulässig. Der Sockel wird an der Decke befestigt, anschließend wird der Melderkopf aufgesteckt und durch Drehen verriegelt.
Für die Verkabelung sind handelsübliche Fernmeldekabel verwendbar. Der Kabelquerschnitt richtet sich nach Stromaufnahme und Leitungslänge. Bei Wandmeldern (ORS 142 W) ist ein Mindestabstand von 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen einzuhalten.
Die Planung der Melderanzahl und -position richtet sich nach der Sturzhöhe und Breite des Feuerschutzabschlusses gemäß der jeweiligen DIBt-Bauartgenehmigung.
Austausch & Zulassungslogik (abZ / abG)
Beim 8-Jahres-Austausch gemäß DIN 14677 entscheidet die Zulassungsnummer der Feststellanlage, welcher Ersatzmelder eingesetzt werden muss. Seit dem 01.01.2020 unterscheidet das DIBt zwischen zwei Nummernkreisen:
| Anlage abgenommen nach | Nummernkreis | Beim Austausch verwenden |
|---|---|---|
| Allg. bauaufsichtliche Zulassung (abZ) | Z-6.5-xxxx | Nur ORS 142 AT RetroFit (Art. 31-5000017-04-xx) |
| Allg. Bauartgenehmigung (abG) | Z-6.500-xxxx | Nur ORS 142 Standard (Art. 5000552-xxxx) |
Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre Zulassung. Die Zulassungsnummer steht auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage.
Praxis-Tipp: Bei Anlagen älter als 16 Jahre vor dem Tausch die Ausgangsspannung am Netzgerät messen (durch Elektrofachkraft). Liegt sie unter 18 V DC, muss das Netzgerät ebenfalls getauscht werden (z. B. durch FSZ Basis oder RSZ kompakt).
Wartung & Prüfung
Die Wartung von Feststellanlagen ist in DIN 14677-1 geregelt. Folgende Prüfintervalle gelten:
- Monatlich — Funktionsprüfung: Rauchmelder mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss vollständig schließen. Durchführung durch eingewiesene Person.
- Vierteljährlich — wie monatlich. Nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen auf Vierteljahr umstellbar.
- Jährlich — Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2. Vollständige Inspektion aller Komponenten.
Prüfmethode: Funktionstest ausschließlich mit Prüfaerosol, z. B. Hekatron 918/5 (FCKW-frei, 250 ml). Rauchschalter dürfen nicht geöffnet oder gereinigt werden.
Einsatzgebiete
Der ORS 142 ist für den Einsatz in Feststellanlagen an folgenden Abschlüssen zugelassen:
- Drehflügeltüren — einflügelig und zweiflügelig, Brand- und Rauchschutztüren
- Schiebetüren — mit entsprechender Feststellvorrichtung
- Tore — Feuerschutztore mit Feststellanlage
- Bahngebundene Förderanlagen — automatische Transportsysteme über Brandabschnitte
- Feuerschutzvorhänge — textile Brandschutzabschlüsse
Einschränkungen: Feststellanlagen dürfen nur an Innenwänden betrieben werden. In staubigen oder dampfigen Umgebungen (Küche, Werkstatt, Lager) ist der Thermoschalter TDS 247 die geeignetere Wahl — außer in Flucht- und Rettungswegen, dort sind ausschließlich optische Rauchschalter zulässig.
Modellvergleich: Hekatron Rauch- und Thermoschalter
Die Hekatron Melder-Familie deckt alle Montagesituationen ab — von der Standard-Neuinstallation bis zur kabelfreien Nachrüstung:
| Modell | Montage | Verkabelung | AT-Tausch | Einsatz |
|---|---|---|---|---|
| ORS 142 | Decke | Kabel | Nein | Standard-Neuinstallation |
| ORS 142 W | Wand / Sturz | Kabel | Nein | Wandmontage, modulare Gehäuse |
| ORS 142 W AT | Wand / Sturz | Kabel | Ja | Austausch bestehender Wandmelder |
| ORS 142 AT RetroFit | Decke | Kabel | Ja | Austausch bestehender Deckenmelder |
| ORS 155 F | Decke / Sturz | Funk | Nein | Nachrüstung, Denkmalschutz |
| TDS 247 | Decke | Kabel | Nein | Staubige/dampfige Räume (nicht Fluchtweg) |
Normen & Zulassungen
Alle Hekatron Rauchschalter und Thermoschalter für Feststellanlagen unterliegen einem umfassenden Normenwerk. Die Einhaltung ist Voraussetzung für die DIBt-Bauartgenehmigung und den normgerechten Betrieb.
| Norm | Inhalt | Relevanz |
|---|---|---|
| EN 54-7 | Optische Rauchmelder | Prüfnorm für Streulicht-Rauchschalter |
| EN 54-5 | Wärmemelder | Prüfnorm für Thermoschalter (TDS 247) |
| DIN 14677-1 | Instandhaltung von Feststellanlagen | Wartungsintervalle, Tauschzyklen, Prüfprotokolle |
| DIN 14677-2 | Anforderungen an die Fachkraft | Qualifikation für Wartung und Abnahme |
| DIN EN 14637 | Elektrisch gesteuerte Feststellvorrichtungen | Systemanforderungen, Leitungsüberwachung |
| DIN EN 1155 | Elektrisch gesteuerte Feststellvorrichtungen | Feststellfunktion an Türschließern |
| DIN 18040 | Barrierefreies Bauen | Anforderung an Feststellanlagen in öffentlichen Gebäuden |
DIBt-Zulassungen für den ORS 142: Z-6.5-1725 (Feststellanlagen), Z-6.5-1891 (Bahngebundene Förderanlagen) sowie zahlreiche herstellerspezifische Zulassungen.
Häufige Fragen zum ORS 142
Wie oft muss der ORS 142 geprüft werden?
Monatliche Funktionsprüfung durch eingewiesene Person (nach 12 fehlerfreien Monaten auf vierteljährlich umstellbar). Jährliche Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2.
Wann ist der Meldertausch nach 8 Jahren fällig?
Gemäß DIN 14677 müssen optische Rauchschalter mit Verschmutzungskompensation (wie der ORS 142) nach 8 Jahren ausgetauscht werden. Melder ohne Verschmutzungskompensation bereits nach 5 Jahren. Der ORS 142 zeigt die fällige Nutzungsdauer durch wechselnde Grün/Gelb-LED an. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild.
Welchen Ersatzmelder beim 8-Jahres-Tausch — AT oder Standard?
Das hängt von der Zulassungsnummer der Feststellanlage ab. Bestandsanlagen mit alter Zulassung Z-6.5-xxxx (abZ): nur ORS 142 AT RetroFit (Art. 31-5000017-04-xx). Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG): nur ORS 142 Standard (Art. 5000552-xxxx). Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre DIBt-Zulassung.
Kann ich den ORS 142 reinigen statt tauschen?
Nein. Rauchschalter dürfen nicht geöffnet oder gereinigt werden. Bei Verschmutzung oder Erreichen der Nutzungsdauer ist ausschließlich ein Austausch zulässig.
Ist der ORS 142 mit Dorma / dormakaba RMZ kompatibel?
Ja. Der ORS 142 ist in der DIBt-Bauartgenehmigung der dormakaba RMZ (Z-6.500-2372) gelistet. Er kann als Alternative zum dormakaba RM-N eingesetzt werden und funktioniert kabelgebunden oder über das Hekatron Funksystem 155 F.
Ersetzt der ORS 142 den älteren ORS 132?
Ja, der ORS 142 ist der direkte Nachfolger des ORS 132. Beim Austausch unbedingt beachten: Die Energieversorgungen älterer Geräte (NAG 03, NG 519 etc.) sind möglicherweise nicht mehr geeignet — Ausgangsspannung vorher messen. Liegt sie unter 18 V DC, muss das Netzgerät mit getauscht werden (z. B. FSZ Basis, RSZ kompakt).
Wie aktiviere ich die Leitungsüberwachung?
Durch Einsetzen des beiliegenden Magneten in den Sockel (Serie 143). Der Abschlusswiderstand beträgt 43 kΩ. Die Leitungsüberwachung funktioniert mit Hekatron FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt, RSZ kompakt sowie mit zugelassenen Gleitschienen namhafter Hersteller. Mit älteren Netzteilen (NAG 03, NG 519) ist die LÜ nicht möglich.
Welchen Sockel brauche ich?
Für Deckenmontage: Sockel 143 A (Standard) oder 143 UH (Unterputz/Hohldecke). Für Wandmontage: Sockel 143 W. Für Feuchträume: Sockel 143 AF. Alle Sockel enthalten einen Magneten zur optionalen Leitungsüberwachung.
Was ist der Unterschied zum GEZE GC 152 und dormakaba RM-N?
Alle drei sind optische Rauchschalter nach EN 54-7 mit 8-Jahres-Tauschzyklus. Der entscheidende Unterschied: Der ORS 142 ist in den DIBt-Zulassungen von über 20 Herstellern gelistet und damit universell einsetzbar. Der dormakaba RM-N funktioniert nur mit der dormakaba RMZ, der GEZE GC 152 nur mit GEZE RSZ 6/7.
Muss ich bei Anlagen älter als 16 Jahre etwas beachten?
Ja. Bei älteren Anlagen können die Kondensatoren im Netzgerät ausgetrocknet sein, wodurch die Ausgangsspannung unter 18 V DC fällt. Der neue Melder erkennt die Unterspannung und meldet eine Störung (gelbe LED). Empfehlung: Vor dem Meldertausch die Spannung messen — bei unter 18 V das Netzgerät mit tauschen.
Wie teste ich den Melder?
Ausschließlich mit Prüfaerosol — empfohlen: Hekatron 918/5 (FCKW-frei, 250 ml, ca. 200 Prüfungen). Aerosol direkt in die Einströmöffnung sprühen. Nach Auslösung muss die Tür vollständig schließen.
Kaufberatung: Welcher Rauchschalter für Ihre Feststellanlage?
Neuinstallation (abG) oder Austausch in Bestandsanlage (abZ)?
Entscheidend ist die Zulassungsnummer auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG): ORS 142 Standard bestellen. Bestandsanlagen mit Z-6.5-xxxx (abZ): ORS 142 AT RetroFit bestellen. Falsches Produkt führt zum Verlust der DIBt-Zulassung.
Kabel oder Funk — wann lohnt sich das Funksystem?
Das Funksystem ORS 155 F spart bis zu 60 % Montagezeit und bis zu 1.500 € durch entfallende Verkabelung. Ideal für Nachrüstung in Bestandsbauten, Denkmalschutz und schwierige Leitungsführung. Für Neubauten mit vorhandener Kabelinfrastruktur ist der kabelgebundene ORS 142 die wirtschaftlichere Wahl — kein Batterietausch alle 8 Jahre.
Optischer Rauchschalter oder Thermoschalter (TDS 247)?
In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchschalter (ORS 142) zulässig — Thermoschalter dort verboten. Der TDS 247 eignet sich für staubige, dampfige oder rauchige Umgebungen (Küchen, Werkstätten, Lager), in denen der ORS 142 Fehlalarme auslösen würde.
ORS 142 oder dormakaba RM-N oder GEZE GC 152?
Der ORS 142 ist mit über 20 Herstellern kompatibel und damit die universellste Wahl. Der dormakaba RM-N funktioniert nur mit der dormakaba RMZ, der GEZE GC 152 nur mit GEZE RSZ 6/7. Vorteil ORS 142: Sie können die Zentrale wechseln, ohne den Melder tauschen zu müssen.
Brauche ich eine separate Zentrale?
Ja. Der ORS 142 benötigt eine Feststellanlagen-Zentrale. Hekatron: FSZ Basis, FSZ Pro, RSZ kompakt (Einzeltür mit integriertem Rauchschalter). Oder: dormakaba RMZ, GEZE RSZ. Die RSZ kompakt hat einen integrierten Melder — dort wird kein separater ORS 142 benötigt.
Welches Zubehör brauche ich zusätzlich?
Mindestens: 1× Sockel (143 A für Decke, 143 W für Wand). Empfohlen: Prüfaerosol Hekatron 918/5 für die monatliche Funktionsprüfung. Außerdem Pflicht: Ein Handauslösetaster (HAT 02/03 kabelgebunden oder HAT 155 F Funk) — jede Feststellanlage muss auch manuell auslösbar sein.
Wer darf die Feststellanlage abnehmen?
Ausschließlich autorisierte Fachkräfte des Herstellers oder vom Hersteller autorisierte Fachkräfte. Die Abnahmeberechtigung ist personenbezogen und nicht übertragbar. Hekatron bietet die Seminare R 6.1 (Standard) und R 6.2 (erweitert) an.
Kann ich den Melder selbst tauschen?
Den Melderkopf wechseln (Sockel aufstecken, drehen) darf eine eingewiesene Person. Die Abnahme nach Tausch erfordert jedoch eine autorisierte Fachkraft, wenn das neue Gerät nicht in der bestehenden Zulassung aufgeführt ist. Den Netzanschluss darf ausschließlich eine Elektrofachkraft durchführen.
Ist die Feststellanlage für Außentüren geeignet?
Nein. Alle DIBt-Bauartgenehmigungen gelten ausschließlich für Abschlüsse an Innenwänden.
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Technisch entspricht der AT RetroFit dem aktuellen ORS 142 Standard: Verschmutzungskompensation, Alarmschwellennachführung, integrierte Leitungsüberwachung und Multi-Betriebszustandsanzeige. Einbindung in die Feststellanlage Der ORS 142 AT RetroFit wird als direkter Ersatz in bestehende Systeme eingesetzt: ORS 142 AT RetroFit an der Decke → Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Haftmagnet → Tür schließt Beim Austausch ist immer die aktuell gültige Zulassung zugrunde zu legen — nicht die alte Zulassung, nach der die Anlage ursprünglich abgenommen wurde. Ist der AT RetroFit in der aktuellen Zulassung des Systems gelistet, kann eine Neuabnahme entfallen. Technische Daten EigenschaftWert DetektionsprinzipStreulicht nach EN 54-7 Temperaturschwelle70 ±5 °C Betriebsspannung18–28 V DC Stromaufnahme Ruhemax. 22 mA Stromaufnahme Alarmmax. 11 mA RelaiskontaktÖffner, max. 30 V DC / 1 A / 30 W SchutzartIP 42 Betriebstemperatur-30 bis +60 °C AbmessungenØ 80 × H 33 mm Gewicht82 g FarbeWeiß (RAL 9010) SockeltypSockelserie 143 (A, AF, UH) KommunikationRS-Bus AT-KennzeichnungJa Nutzungsdauer8 Jahre (DIN 14677) Kompatibilität Der ORS 142 AT RetroFit ist als Austauschmelder für alle Systeme zugelassen, in denen der ORS 142 gelistet ist: Hekatron — FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt, RSZ kompakt dormakaba — RMZ (Z-6.500-2372) GEZE — FA GC 150 System 20+ weitere Hersteller — Assa Abloy, C-Tec, ECO Schulte, Entrematic, GU BKS u. a. LED-Diagnose LED-AnzeigeZustandRelais Grün blinkendNormalbetriebGeschlossen Grün + kurz GelbLeichte VerschmutzungGeschlossen Wechsel Grün/GelbStarke Verschmutzung oder AustauschanzeigeGeschlossen GelbStörungGeöffnet RotAlarmGeöffnet Fehlersuche & Troubleshooting SymptomUrsacheMaßnahme LED Grün/Gelb wechselnd8-Jahres-Tausch fälligNeuen AT RetroFit Melderkopf aufsetzen. Sockel bleibt LED Gelb dauerhaftStörungMelderkopf abnehmen, Sockelkontakte prüfen, Kabel durchmessen Melder passt nicht auf alten SockelSockel veraltet (vor Serie 143)Alten Sockel durch Sockel 143 A ersetzen. Verkabelung prüfen Neuabnahme nach Tausch gefordertAT RetroFit nicht in alter ZulassungAktuelle Zulassung prüfen. Neuabnahme durch autorisierte Fachkraft FehlalarmStaub, DampfMontageort bewerten. Ggf. TDS 247 (nicht Fluchtwege) Montage & AT-Tausch Der AT-Tausch an der Decke in drei Schritten: Schritt 1: Alten Melderkopf durch Drehen aus dem Sockel lösen Schritt 2: ORS 142 AT RetroFit aufsetzen und durch Drehen verriegeln Schritt 3: Funktionstest mit Prüfaerosol (Hekatron 918/5) Sockel 143 A, 143 AF oder 143 UH bleibt montiert. Keine Neuverkabelung. Bei sehr alten Anlagen (vor ORS 132): Netzteil auf Kompatibilität prüfen — ältere Energieversorgungen sind möglicherweise nicht geeignet. Zulassungslogik: Wann der ORS 142 AT RetroFit eingesetzt werden muss Wichtig: Nur für Bestandsanlagen (abZ) Der ORS 142 AT RetroFit ist ausschließlich für Feststellanlagen mit alter Zulassung Z-6.5-xxxx (abZ) vorgesehen In Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG) darf er nicht verwendet werden — dort den Standard ORS 142 einsetzen Für den Austausch in abZ-Bestandsanlagen ist nur der AT RetroFit zugelassen — der Standard-ORS 142 darf dort nicht als Ersatz eingesetzt werden Wird das falsche Produkt verbaut, verliert die Anlage ihre Zulassung Hintergrund: Seit dem 01.01.2020 unterscheidet das DIBt zwischen abZ (Z-6.5-xxxx, Bestandsanlagen) und abG (Z-6.500-xxxx, Neuanlagen). In abZ-Zulassungen war der Melder mit Auslösevorrichtung als Einheit zugelassen. In abG ist der Melder nur noch als Melder zugelassen — die Auslöselogik liegt in der Zentrale (z. B. FSZ Basis). Die Zulassungsnummer steht auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Nicht jede abZ-Zulassung hat den ORS 142 AT freigegeben — die exakte Kompatibilitätstabelle steht in der Montageanleitung (7003085, Seite 2). Praxis-Tipp: Bei Anlagen älter als 16 Jahre vor dem Tausch die Ausgangsspannung am Netzgerät messen (durch Elektrofachkraft). Unter 18 V DC → Netzgerät mit tauschen. Wartung & Prüfung Monatlich — Funktionsprüfung mit Prüfaerosol Hekatron 918/5 Jährlich — Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2 Alle 8 Jahre — Melderkopf tauschen (AT-Sockeltausch) Rauchschalter nicht öffnen, nicht reinigen. Nur Austausch. Einsatzgebiete Bestandsanlagen — 8-Jahres-Austausch bestehender ORS 142 Deckenmelder Drehflügeltüren, Schiebetüren, Tore — an Brand- und Rauchschutzabschlüssen Bahngebundene Förderanlagen — automatische Transportsysteme Nur an Innenwänden. Nicht für staubige/dampfige Umgebungen (dort: TDS 247, nicht in Fluchtwegen). Modellvergleich ModellMontageVerkabelungAT-TauschEinsatz ORS 142DeckeKabelNeinStandard-Neuinstallation ORS 142 WWand / SturzKabelNeinWandmontage, modulare Gehäuse ORS 142 W ATWand / SturzKabelJaAustausch bestehender Wandmelder ORS 142 AT RetroFitDeckeKabelJaAustausch bestehender Deckenmelder ORS 155 FDecke / SturzFunkNeinNachrüstung, Denkmalschutz TDS 247DeckeKabelNeinStaubige/dampfige Räume (nicht Fluchtweg) Normen & Zulassungen Alle Hekatron Rauchschalter und Thermoschalter für Feststellanlagen unterliegen einem umfassenden Normenwerk. Die Einhaltung ist Voraussetzung für die DIBt-Bauartgenehmigung und den normgerechten Betrieb. NormInhaltRelevanz EN 54-7Optische RauchmelderPrüfnorm für Streulicht-Rauchschalter EN 54-5WärmemelderPrüfnorm für Thermoschalter (TDS 247) DIN 14677-1Instandhaltung von FeststellanlagenWartungsintervalle, Tauschzyklen, Prüfprotokolle DIN 14677-2Anforderungen an die FachkraftQualifikation für Wartung und Abnahme DIN EN 14637Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenSystemanforderungen, Leitungsüberwachung DIN EN 1155Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenFeststellfunktion an Türschließern DIN 18040Barrierefreies BauenAnforderung an Feststellanlagen Häufige Fragen zum ORS 142 AT RetroFit Was bedeutet RetroFit?RetroFit bezeichnet den Austausch eines Melders in einer bestehenden Anlage. Der ORS 142 AT RetroFit ist speziell für diesen Zweck konzipiert und trägt die AT-Kennzeichnung. Muss die Anlage nach dem Tausch neu abgenommen werden?Nur wenn der ORS 142 AT RetroFit nicht in der aktuell gültigen DIBt-Zulassung des Systems gelistet ist. Ist er aufgeführt: Funktionstest und Dokumentation im Prüfbuch genügen. Kann ich jeden alten Hekatron-Melder durch den AT RetroFit ersetzen?Ja, sofern der vorhandene Sockel zur Serie 143 gehört. Bei sehr alten Sockeln (vor Serie 143) muss der Sockel mit getauscht werden. Was passiert mit den alten Netzteilen?Bei Austausch von ORS 132 oder älter: Netzteil auf Kompatibilität prüfen. Ältere Energieversorgungen (NAG 03, NG 519) können ungeeignet sein. Unterschied AT RetroFit vs. ORS 142 Standard?Technisch identisch. Der AT RetroFit trägt eine spezielle AT-Kennzeichnung für die eindeutige Zuordnung als Austauschmelder. Für Neuanlagen den Standard ORS 142 verwenden. Wie oft muss der RetroFit-Melder geprüft werden?Wie jeder ORS 142: monatlich Funktionsprüfung, jährlich Fachprüfung, nach 8 Jahren Austausch. Ist der AT RetroFit mit dormakaba RMZ kompatibel?Ja. In der dormakaba-Zulassung Z-6.500-2372 als Austauschmelder gelistet. Kaufberatung: Austausch in Bestandsanlagen Wand- oder Decken-AT?Für bestehende Deckenmelder: ORS 142 AT RetroFit. Für bestehende Wandmelder: ORS 142 W AT. Beide nutzen das AT-Sockeltausch-Prinzip. Lohnt sich der Umstieg auf Funk beim Tausch?Wenn die Kabelinfrastruktur intakt ist: nein — der AT RetroFit ist wirtschaftlicher. Wenn Kabel sanierungsbedürftig sind oder im Denkmalschutz: Funksystem ORS 155 F prüfen. Wie viele Melder brauche ich?Die Anzahl richtet sich nach Sturzhöhe und Breite des Feuerschutzabschlusses gemäß der DIBt-Bauartgenehmigung. In der Regel: 1–2 Melder pro Tür. Kann ich den Tausch selbst durchführen?Den Melderkopf wechseln darf eine eingewiesene Person. Die Abnahme nach Tausch muss durch eine autorisierte Fachkraft erfolgen.
Hekatron FSZ Basis — Feststellanlagen-Zentrale für bis zu 12 RauchschalterKurz & KnappMeistverwendete Hekatron-Zentrale — All-in-one: Stromversorgung, Steuerung, integrierter Handauslösetaster (50 × 50 mm), Alarmspeicher und ResettasterBis 12 Rauchschalter (DIBt), 400 mA Ausgangsstrom, 1- oder 2-Stich-Betrieb per DIP-SchalterFail-Safe-Prinzip: Kein Akku — bei Netzausfall wird der Haftmagnet stromlos, die Tür schließt selbsttätigDIBt-Bauartgenehmigung Z-6.500-2427 (aBG), abZ Z-6.510-2402, VdS G 213091, EN 14637 (3-5-1/2/4-1-1-3)ProduktbeschreibungDie Hekatron FSZ Basis ist die meistverwendete Feststellanlagen-Zentrale von Hekatron. Sie vereint Stromversorgung (230 V AC → 24 V DC), Steuerung, integrierten Handauslösetaster, Alarmspeicher und Resettaster in einem kompakten Gehäuse (146 × 146 × 60,5 mm). Die Zentrale steuert Feststellanlagen an Brandschutztüren und -toren und verarbeitet Signale von bis zu 12 Rauchschaltern (nach DIBt).Die FSZ Basis arbeitet nach dem Fail-Safe-Prinzip: Sie besitzt keine Notstromversorgung. Bei Netzausfall wird der Haftmagnet-Ausgang (THM) stromlos — die Tür schließt selbsttätig durch den Türschließer. Dieses Verhalten ist brandschutztechnisch gewollt und gewährleistet, dass Brandschutzabschlüsse im Störungsfall immer geschlossen sind.Die Zentrale bietet drei DIP-Schalter zur Konfiguration: DIP 1 aktiviert die Leitungsüberwachung nach EN 14637, DIP 2 schaltet zwischen 1-Stich- und 2-Stich-Betrieb um, DIP 3 aktiviert den Alarmspeicher (bei Freilauftürschließern immer erforderlich). Drei LEDs (grün, rot, orange) zeigen Betriebszustand, Alarm und Störungen an — mit differenzierten Blinkmustern zur Fehlerdiagnose vor Ort.Die FSZ Basis ist als Festanschluss-Variante und als Variante mit 1,5 m Schutzkontaktstecker (FSZ Basis 230V) erhältlich.Komplette Feststellanlage mit FSZ BasisEine vollständige Feststellanlage mit der FSZ Basis besteht aus folgenden Komponenten:FunktionKomponenteHinweisSteuerung & StromversorgungFSZ BasisInkl. HAT, Reset, AlarmspeicherDetektionORS 142 + Sockel 143Bis 12 Stück (DIBt), 8 Jahre TauschzyklusFeststellungTHM (z. B. THM 439/335) + ASS (z. B. ASS 65)Haftmagnet + AnkerplatteManuelle AuslösungIntegriert (50 × 50 mm) oder ext. HAT 02Pflicht nach DIBtDokumentationPrüfbuch + AbnahmeschildAufbewahrungspflicht beim BetreiberKapazität und StrombudgetParameterOhne LÜ (DIBt)1-Stich mit LÜ (DIBt)2-Stich mit LÜ (DIBt)1-Stich EN 146372-Stich EN 14637Max. Melder121212 pro Stich (frei verteilbar)69 gesamt, max. 6 pro StichParameterWertMax. Haftmagnete1 (THM-Ausgang)Ausgangsstrom gesamt400 mAMax. Leitungslänge mit LÜ (THM)35 mMax. Leitungslänge mit LÜ (Melder)75 mMax. Leitungslänge ohne LÜ200 mStrombudget-Beispiel3 × ORS 142 (je 22 mA = 66 mA) + 2 × THM 425 (je 63 mA = 126 mA) = 192 mA von 400 mA — 52 % Auslastung.Funktionsbeschreibung — SignalwegDie FSZ Basis verarbeitet Signale in folgender Reihenfolge:Detektion: Ein angeschlossener Rauchschalter (z. B. ORS 142) erkennt Rauch und sendet ein Signal über die Melderleitung an die Zentrale.Verarbeitung: Die FSZ Basis wertet das Signal aus. Bei aktivem Alarmspeicher (DIP 3 = ON) bleibt der Alarmzustand bis zum manuellen Reset gespeichert.Auslösung: Der THM-Ausgang wird stromlos geschaltet. Der Haftmagnet gibt die Tür frei.Schließung: Der Türschließer drückt die Tür in die geschlossene Position (mechanisch, keine Energie nötig).Anzeige: Die rote LED zeigt den Alarmzustand an. Das potentialfreie Relais schaltet (Weiterleitung an GLT oder Signalleuchte möglich).Reset: Nach Beseitigung der Brandursache: Resettaster an der Zentrale oder externer Reset-Eingang betätigen.Manuelle Auslösung: Jederzeit über den integrierten Handauslösetaster (50 × 50 mm, Einschubstreifen: „Tür/Tor schließen“) oder einen externen HAT 02.Technische DatenEigenschaftWertEingangsspannung230 V ACNennstromaufnahme80 mALeistungsaufnahme18,4 VANennfrequenz50/60 HzAusgangsspannung24 V DCAusgangsstrom400 mALeistungsabgabe9,6 WRestwelligkeit200 mVssRelaisausgang1 Wechsler potentialfrei, max. 250 V AC / 30 V DC, max. 5 ASchutzartIP30 (Rückseite) / IP65 (mit Kabelverschraubung)SchutzklasseII mit FunktionserdungTemperaturbereich Betrieb-10 bis +50 °CTemperaturbereich Lagerung-10 bis +60 °CLuftfeuchtigkeit10–95 % (≤ 34 °C), max. 35 g/m³ (> 34 °C)Abmessungen (B × H × T)146 × 146 × 60,5 mmGewicht420 gGehäuseABS/PC weiß (RAL 9003)NetzteilPrimärgetaktetes Schaltnetzteil, kurzschlussfest, stabilisiertLED-DiagnoseDie FSZ Basis verfügt über drei LEDs (grün, rot, orange). Die Blinkfrequenz zeigt die Ursache an:LEDMusterBedeutungMaßnahmeGrünDauerleuchtenNormalbetriebKeineGrünAusNetzausfall oder AnschlussfehlerNetzversorgung prüfen, Anschluss prüfenRotDauerleuchtenAlarm — Rauchschalter hat ausgelöstBrandursache klären, Reset nach EntwarnungRot1 × BlinkenAlarm — interner Handauslösetaster betätigtReset nach EntwarnungRot2 × BlinkenAlarm — externer HAT oder AM 142 FehlerExternen HAT / AM 142 prüfenRot6 × BlinkenStörung FolientastaturZentrale austauschenOrangeDauerleuchtenInterne StörungZentrale austauschenOrange2 × BlinkenStörung RauchschalterstichMelderleitung und Melder prüfenOrange3 × BlinkenStörung HAT-SchleifeHAT-Anschluss und Leitung prüfenOrange4 × BlinkenÜbertemperaturUmgebungstemperatur prüfen, Belüftung sicherstellenOrange5 × BlinkenStörung Haftmagnet-SchleifeTHM-Anschluss und Leitung prüfenOrange6 × BlinkenStörung FolientastaturZentrale austauschenOrange9 × BlinkenAusgangsstrom überschrittenVerbraucher reduzieren, Strombudget prüfenOrange10 × BlinkenKurzschluss 24 VVerdrahtung prüfen, Kurzschluss beseitigenKlemmenplanKlemmenblockKlemmenFunktionLeiterquerschnitt1 — StromnetzL, N, PE230 V AC Netzanschluss0,25–2,5 mm²2 — RelaisausgangNO, Common, NCPotentialfreier Wechsler (max. 250 V AC / 5 A)0,25–2,5 mm²3 — Brandmelder+24V, GND, ORSRauchschalter-Stich(e)0,25–1,5 mm²4 — StützpunktK, B2-Stich-Verbindung (nur bei DIP 2 = ON)0,25–1,5 mm²5 — HaftmagnetTHM+, THM-Haftmagnet-Ausgang (24 V DC, mit Freilaufdiode und Funktionsüberwachung)0,25–1,5 mm²6 — HAT/Reset+24V, HAT, RESET, GNDExterner Handauslösetaster und externer Reset0,25–1,5 mm²DIP-SchalterDIPONOFFDIP 1Leitungsüberwachung aktiv (EN 14637)Ohne LeitungsüberwachungDIP 22-Stich-Betrieb (nur wenn DIP 1 = ON)1-Stich-BetriebDIP 3Alarmspeicher aktiv (bei Freilauftürschließern: immer ON)Alarmspeicher inaktivVergleich Hekatron ZentralenEigenschaftRSZ kompaktFSZ KompaktFSZ BasisFSZ ProTypRauchschaltzentraleFSA-Zentrale kompaktFSA-Zentrale StandardFSA-Zentrale TopIntegrierter RauchschalterJa (ORS 142 W-RSZ)NeinNeinNeinIntegrierter HATNeinNeinJa (50 × 50 mm)JaAusgangsstrom435 mA460 mA400 mA900 mAMax. Melder (DIBt)+ externe61220–24Max. Melder (EN 14637)—66–912Stiche1 oder 211 oder 21 oder 2Relaisausgänge1112HupeNeinNeinNeinJa (65 dB(A))ESM Pro kompatibelNeinNeinNeinJaExt. Alarmeingang BMZ/GLTNeinNeinNeinJaStille SchließungNeinNeinNeinJaDIP-Schalter——36NotstromversorgungNein (Fail-Safe)Nein (Fail-Safe)Nein (Fail-Safe)Optional (ESM Pro)DIBtZ-6.500-2393Z-6.500-2394Z-6.500-2427Z-6.500-2359MontageParameterWertMontagehöhe Unterkante1,4 m (+0,2 / -0,4 m)Max. Abstand zum Melder2,3 mLochabstand128 × 128 mmMontageartenAufputz Wand/Decke, Schaltschrank (Adapter), Hutschiene 35 mm (Adapter)KabeleinführungRückseite: IP30 (offene Einführung). Oben/unten: IP65 mit 3 × M16 + 1 × M20 Kabelverschraubungen (im Lieferumfang).KabeltypenAnschlussKabeltypNetz (230 V AC)NYM 3 × 1,5–2,5 mm²Fernmeldeleitung (Melder, HAT, THM)JY(ST)Y 2 × 2 × 0,6/0,8 mmKompatible Komponenten — RauchschalterKomponenteHinweisORS 142Standard-Rauchschalter (auf Sockel 143)ORS 142 WWandmontageORS 142 W ATWandmontage, erhöhte TemperaturbeständigkeitORS 142 AT RetroFitNachrüstung auf vorhandenen SockelTDS 247Thermoschalter (nicht in Flucht-/Rettungswegen)ORS 155 FFunk-Rauchschalter (über FM 155 F Funkmodul)Haftmagnete und FeststellvorrichtungenKomponenteHinweisTHM 413TürhaftmagnetTHM 425TürhaftmagnetTHM 439 (185/335/485)Türhaftmagnet, verschiedene AusführungenAFS 55 / AFS 65 / AFS 75Feststellvorrichtungen (Magnete)ZubehörKomponenteFunktionAM 142AlarmmodulHAT 02Externer HandauslösetasterTSG 100Torsignalgeber (MVV TB 2019)ROLP SBSignalgeberSP 205SireneRZA 142Relais-ZusatzadapterNormen und ZulassungenNorm / ZulassungNummerInhaltDIBt Bauartgenehmigung (aBG)Z-6.500-2427Autarke FeststellanlageDIBt abZZ-6.510-2402ZusatzzulassungVdSG 213091VdS-AnerkennungEN 14637Klassifizierung 3-5-1/2/4-1-1-3Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenDIN 14677-1—Instandhaltung von FeststellanlagenDIN 14677-2—Anforderungen an FachkräfteEN 54-7—Optische Rauchmelder (für angeschlossene ORS 142)Die DIBt-Bauartgenehmigung gilt ausschließlich für die darin aufgeführten Komponentenkombinationen. Bei Austausch durch nicht gelistete Komponenten ist eine Neuabnahme erforderlich.AbnahmeWer darf abnehmen?Fachkräfte des Herstellers (Hekatron)Vom Hersteller autorisierte Fachkräfte (Hekatron Seminar R 6.1 oder R 6.2)Fachkräfte einer vom DIBt benannten PrüfstelleDie Abnahmeberechtigung ist personenbezogen und nicht übertragbar.Wann ist eine Abnahme erforderlich?Nach betriebsfertigem Einbau einer FeststellanlageNach Gerätetausch, wenn das neue Gerät nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war (Neuabnahme nach aktuell gültiger Zulassung)DokumentationInbetriebnahme- und Wartungsset (IW-Set) verwendenAbnahmeschild nach erfolgreicher Abnahme anbringenUnterlagen beim Betreiber aufbewahrenDigital: Hekatron „Mein HPlus Service-IA Kit“ (im Lieferumfang)Wartung nach DIN 14677IntervallPrüfungDurchführungMonatlichFunktionsprüfung: Rauchschalter mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss vollständig schließen. HAT betätigen, Tür muss schließen. LED-Anzeigen kontrollieren.Eingewiesene PersonVierteljährlichWie monatlich. Nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen kann auf vierteljährlich umgestellt werden.Eingewiesene PersonJährlichVollständige Fachprüfung: alle Komponenten inspizieren, Leitungen prüfen, Strombudget kontrollieren, Relaisausgang testen, Dokumentation im Prüfbuch.Fachkraft nach DIN 14677-2TauschzyklenKomponenteZyklusOptische Rauchschalter (ORS 142)8 Jahre (DIN 14677)Thermoschalter (TDS 247)8 Jahre (Herstellerempfehlung)Funk-Rauchmelder (ORS 155 F)8 Jahre (Batterie)Rauchschalter können nicht gereinigt werden und dürfen nicht geöffnet werden — bei Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich.Häufige FragenWie viele Rauchschalter kann die FSZ Basis maximal ansteuern?Nach DIBt-Bauartgenehmigung Z-6.500-2427 bis zu 12 Rauchschalter. Nach EN 14637 maximal 6 (1-Stich) bzw. 9 gesamt bei 2-Stich-Betrieb (max. 6 pro Stich).Was passiert bei einem Stromausfall?Die FSZ Basis hat keine Notstromversorgung (kein Akku, kein ESM). Bei Netzausfall wird der THM-Ausgang stromlos — der Haftmagnet gibt die Tür frei und der Türschließer schließt die Tür selbsttätig. Dieses Fail-Safe-Prinzip ist brandschutztechnisch gewollt.Was bedeuten die orangefarbenen Blinkmuster?Orange zeigt Störungen an. Die Anzahl der Blinkimpulse identifiziert die Ursache: 2× = Rauchschalterstich, 3× = HAT-Schleife, 4× = Übertemperatur, 5× = Haftmagnet-Schleife, 6× = Folientastatur, 9× = Ausgangsstrom überschritten, 10× = Kurzschluss 24 V. Dauerleuchten = interne Störung, Zentrale austauschen.Wann benötige ich eine FSZ Pro statt der FSZ Basis?Die FSZ Pro ist erforderlich, wenn mehr als 12 Melder angeschlossen werden sollen (bis 20–24 nach DIBt), eine Notstromversorgung per ESM Pro benötigt wird, ein externer Alarmeingang (BMZ/GLT) nötig ist, eine Stille Schließung gewünscht wird, oder der Ausgangsstrom 400 mA nicht ausreicht (FSZ Pro: 900 mA).Was ist der Unterschied zwischen 1-Stich und 2-Stich?Im 1-Stich-Betrieb sind alle Rauchschalter an einer Linie angeschlossen. Im 2-Stich-Betrieb (DIP 2 = ON, nur mit Leitungsüberwachung DIP 1 = ON) werden zwei getrennte Melderleitungen genutzt — die 12 Melder (DIBt) sind frei auf beide Stiche verteilbar. 2-Stich erhöht die Verfügbarkeit: fällt ein Stich aus, bleibt der andere aktiv.Muss der Alarmspeicher immer aktiviert sein?Bei Freilauftürschließern muss DIP 3 immer auf ON stehen (Alarmspeicher aktiv). Grund: Der Freilauftürschließer benötigt ein dauerhaftes Signal zum Geschlossenhalten. Ohne Alarmspeicher könnte die Tür nach kurzer Abkühlung des Melders wieder feststellen.Welche Kabelverschraubungen sind im Lieferumfang?3 × M16 und 1 × M20 Kabelverschraubungen für die Einführungen oben/unten (IP65). Die rückseitige Einführung ist offen (IP30) und für Unterputz-/Schaltschrankmontage vorgesehen.Welcher Netzanschluss wird benötigt?230 V AC über NYM 3 × 1,5–2,5 mm². Der Netzanschluss darf ausschließlich durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Die Variante FSZ Basis 230V wird alternativ mit einem 1,5 m Schutzkontaktstecker geliefert.Kaufentscheidung — Feststellanlagen-ZentraleFSZ Basis oder RSZ kompakt — welche Zentrale für eine einzelne Brandschutztür?Für eine einzelne Tür mit separatem Haftmagnet: FSZ Basis, wenn externe Rauchschalter (ORS 142) gewünscht sind — flexibel positionierbar, bis 12 Melder erweiterbar. Die RSZ kompakt hat einen integrierten Sturzrauchschalter und ist kompakter, aber weniger erweiterbar.Reichen 400 mA Ausgangsstrom für mein Projekt?Das Strombudget lässt sich einfach berechnen: ORS 142 benötigt 22 mA, THM 425 benötigt 63 mA. Eine typische Konfiguration mit 3 Rauchschaltern und 1 Haftmagnet verbraucht ca. 129 mA — weit unter dem Limit. Bei größeren Anlagen mit vielen Meldern und starken Magneten sollte das Budget vor der Planung durchgerechnet werden. Über 400 mA → FSZ Pro (900 mA).Brauche ich eine Notstromversorgung (ESM Pro)?Die FSZ Basis unterstützt kein ESM Pro — das ist ausschließlich der FSZ Pro vorbehalten. Für die FSZ Basis gilt: Bei Netzausfall schließt die Tür selbsttätig (Fail-Safe). Wenn die Tür bei Netzausfall für eine definierte Zeit offengehalten werden muss (z. B. Evakuierung), ist die FSZ Pro mit ESM Pro erforderlich.Kann ich die FSZ Basis nachträglich auf 2-Stich umstellen?Ja. Die Umstellung erfolgt per DIP-Schalter (DIP 2 = ON). Voraussetzung: Leitungsüberwachung muss aktiv sein (DIP 1 = ON). Die Verdrahtung muss entsprechend angepasst werden (Stützpunkt-Klemmen K und B für den zweiten Stich).Welche Zulassung gilt — DIBt oder EN 14637?In Deutschland ist die DIBt-Bauartgenehmigung (Z-6.500-2427) maßgeblich — sie erlaubt bis 12 Melder. Die EN 14637-Klassifizierung (3-5-1/2/4-1-1-3) gilt europaweit und ist restriktiver: max. 6 Melder (1-Stich) bzw. 9 Melder (2-Stich). In der Praxis wird nach DIBt geplant.
GEZE GC 151 Sturzrauchschalter – Das Herzstück jeder GEZE Feststellanlage Optischer Rauchmelder mit Auslösevorrichtung für alle GEZE Feststellanlagen FA GC 150 | Sturzmontage über der Tür | 24V DC | Art.-Nr. 103555 Kurz & Knapp: Der GEZE GC 151 ist der Sturzrauchschalter für alle GEZE Feststellanlagen des Systems FA GC 150. Er vereint optischen Rauchmelder, Auslösevorrichtung und Rauchschalterzentrale in einem Bauteil. Bei Raucherkennung löst er die Feststellung aus – die Brandschutztür schließt selbsttätig. Alarmschwellennachführung, integrierte Leitungsüberwachung, Anschluss von Deckenmeldern und Funkmodul GC 171. DIBt-zugelassen, Tauschzyklus 8 Jahre nach DIN 14677. Pflicht-Ersatzteil für alle GEZE R-Gleitschienen, E-Gleitschienen und Gestänge-Feststellanlagen. GEZE GC 151 – Sturzrauchschalter mit integrierter Auslösevorrichtung Der GEZE GC 151 ist das zentrale Bauteil jeder GEZE Feststellanlage FA GC 150. Er wird unmittelbar über der Tür am Sturz montiert und übernimmt drei Funktionen gleichzeitig: Raucherkennung, Signalauswertung und Steuerung der Feststellvorrichtung. Im Normalbetrieb versorgt der GC 151 die angeschlossene Feststellvorrichtung mit 24V DC. Bei Raucherkennung, Stromausfall oder manueller Auslösung (Handtaster/Prüftaste) unterbricht er die Versorgung – die Feststellvorrichtung gibt die Tür frei und der Türschließer schließt die Brandschutztür selbsttätig. Der GC 151 wird in das Gehäuse der Feststellanlage eingeclipst – bei R-Gleitschienen direkt in die Schiene, bei separaten Rauchschalterzentralen (RSZ 6, RSZ 7) in das RSZ-Gehäuse. Über die Klemmenleisten KL1, KL2 und KL3 werden Feststellvorrichtung, Deckenmelder, Handauslösetaster, Funkmodul und Alarmausgang angeschlossen. Lieferumfang: Sturzrauchschalter GC 151 (Platine mit Rauchkammer und Klemmenleisten) Staubschutzfolie (erst bei Inbetriebnahme entfernen) Vorteile des GEZE GC 151 Alles in einem Bauteil: Optischer Rauchmelder, Rauchschalterzentrale und Auslösevorrichtung auf einer kompakten Platine – kein separater Rauchmelder + separate Zentrale nötig Alarmschwellennachführung: Passt die Empfindlichkeit automatisch an langsam zunehmende Verschmutzung an – reduziert Fehlalarme, verlängert die Einsatzdauer Selbstrückstellend: Nach Belüftung der Rauchkammer kehrt der GC 151 automatisch in den Normalbetrieb zurück – keine manuelle Rückstellung nötig Integrierte Leitungsüberwachung: Überwacht die Kabelverbindungen zu Deckenmeldern und Handauslösetastern mittels 43 kΩ Abschlusswiderständen – erkennt Kabelbrüche sofort Erweiterbar: Bis zu 3 Deckenmelder (GC 152/153/ORS 142) und 6 Funkgeräte (über GC 171) anschließbar LED-Diagnose: Mehrfarbige Zustandsanzeige (grün/rot/gelb) signalisiert Normalbetrieb, Alarm, Verschmutzung und Fehler auf einen Blick Abwärtskompatibel: Ersetzt den Vorgänger ORS 141 – Leitungsüberwachung per Jumper J3 deaktivierbar für Altanlagen Potentialfreier Alarmausgang: Relaiskontakt (Wechsler, max. 24V DC, 1A) zur Weiterleitung an Gebäudeleittechnik oder Alarmanzeige Technische Daten BezeichnungSturzrauchschalter GC 151 Artikelnummer / ID103555 FunktionsprinzipStreulicht, Alarmschwellennachführung, keine Alarmspeicherung (selbstrückstellend) Eingangsspannung24V DC EinbaulageWand-(Sturz-)montage, waagerecht Ausgang FeststellvorrichtungTransistorausgang, kurzschlussfest Zusatzmelder (Decken)Deckenmelder in 3-Leitertechnik (GC 152, GC 153, ORS 142) LeitungsüberwachungAbschaltbar (Jumper J3), 43 kΩ Abschlusswiderstände HandauslösetasterAnschließbar (KL2, Klemme 5+6), Leitungsüberwachung via 43 kΩ AlarmausgangPotentialfreier Relaiskontakt PrüftasteAbschaltung der Feststellung, Reset des Rauchschalters MeldertestPrüfaerosol oder Prüftaste SchutzklasseII SchutzartIP20 (nur für trockene Räume) Umgebungstemperatur-5 °C bis 50 °C Tauschzyklus8 Jahre (DIN 14677) NormenDIN EN 14637, DIN EN 1155, EN 54-7, DIBt-zugelassen Funktionsprinzip: Streulicht mit Alarmschwellennachführung Der GC 151 arbeitet nach dem Streulichtprinzip: In der Messkammer sind ein Lichtsender und ein Lichtempfänger so angeordnet, dass im Normalzustand kein Licht auf den Empfänger fällt. Gelangen Rauchpartikel in die Kammer, streuen sie das Licht auf den Empfänger – der Rauchmelder löst aus. Alarmschwellennachführung: Der GC 151 kompensiert langsam zunehmende Verschmutzung der Messkammer automatisch. Staubablagerungen, die sich über Monate ansammeln, werden als Grundverschmutzung erkannt und die Alarmschwelle nachgeführt. Erst bei sprunghaftem Anstieg (= Rauch) wird Alarm ausgelöst. Das reduziert Fehlalarme erheblich. Keine Alarmspeicherung: Sobald kein Rauch mehr in der Messkammer ist, kehrt der GC 151 selbsttätig in den Normalbetrieb zurück. Die Feststellvorrichtung kann sofort wieder aktiviert werden. Wichtig: Die Messkammer darf nicht geöffnet werden. Ist der Rauchmelder verschmutzt, muss er komplett ausgetauscht werden – eine Reinigung ist nicht möglich. Systemaufbau: GC 151 im GEZE FA GC 150 System Der GC 151 ist die zentrale Steuereinheit des GEZE Feststellanlagen-Systems FA GC 150. Er verbindet alle Komponenten und steuert die Feststellvorrichtung: KomponenteFunktionAnschluss am GC 151 GC 151 (Sturzrauchschalter)Rauchmelder + Auslösevorrichtung + Steuerung— Netzteil (RSZ 6 / RSZ 7 / in R-Gleitschiene)Energieversorgung 230V AC → 24V DCKL1: 24V + GND Feststellvorrichtung (intern)Hält die Tür offen, gibt bei Alarm freiKL3: GND + HOD Feststellvorrichtung (extern)E-Gleitschiene, Gestänge, HaftmagnetKL1: GND + HOD Deckenmelder (GC 152, GC 153, ORS 142)Zusätzliche Rauchüberwachung an der DeckeKL2: 24V + GND + AS Handauslösetaster (UTA / AS 500)Manuelle Auslösung der FeststellungKL2: 24V + MRB Funkmodul GC 171Kabellose Anbindung von GC 172/173/175KL1 + KL2 (alle Klemmen) AlarmausgangWeiterleitung an GLT / AlarmanzeigeKL2: AL_NC + AL_COM + AL_NO Zwei FSA-Varianten mit GC 151: Separate RSZ 6/RSZ 7: GC 151 sitzt im RSZ-Gehäuse an der Wand, steuert externe Feststellvorrichtungen (E-Gleitschiene, Gestänge, Haftmagnet) Integrierte Feststellanlage: GC 151 sitzt in der R-Gleitschiene oder R-ISM-Gleitschiene, Feststellung ist direkt in der Schiene integriert LED-Diagnose: Zustands- und Fehleranzeige Die mehrfarbige LED am GC 151 signalisiert den aktuellen Betriebszustand. Wichtig für die monatliche Funktionsprüfung und Fehlerdiagnose: Zustand / FehlerLEDBedeutung SpannungslosausKeine Versorgung – Feststellung deaktiviert, Tür schließt NormalbetriebGrünAlles in Ordnung, Feststellung aktiv Verschmutzung (Warnung)Rot/Grün abwechselndRauchschalter sollte ausgetauscht werden Verschmutzungsgrenze erreichtRot/Grün abwechselndRauchschalter muss ausgetauscht werden, Feststellung deaktiviert Fehler SturzrauchschalterRot (dauernd)GC 151 defekt – muss getauscht werden Kurzschluss am FeststellausgangRot (dauernd)Feststellvorrichtung prüfen, Verkabelung kontrollieren Versorgungsspannung zu kleinRot (dauernd)Netzteil / RSZ prüfen Leitungsbruch HandauslösetasterRot (dauernd)Kabelverbindung zum Handtaster prüfen (nur bei aktiver Leitungsüberwachung) Leitungsbruch DeckenmelderRot (dauernd)Kabelverbindung zu Deckenmelder(n) prüfen (nur bei aktiver Leitungsüberwachung) Handauslösetaster betätigtGelbUTA / AS 500 wurde gedrückt Prüftaste betätigtGelbPrüfmodus aktiv (mind. 10 s halten) Alarm RauchmelderRot (dauernd)Rauch erkannt – Feststellung ausgelöst, Tür schließt Anschlussklemmen und Jumper-Konfiguration Der GC 151 hat drei Klemmenleisten (KL1, KL2, KL3) und drei konfigurierbare Jumper: KlemmeBelegungFunktion KL1-124VVersorgungsspannung + KL1-2GNDVersorgungsspannung − KL1-3GNDExterne Feststellvorrichtung − KL1-4HODExterne Feststellvorrichtung + (Hold Open Device) KL2-524VHandauslösetaster / Deckenmelder Versorgung KL2-6MRBHandauslösetaster (Manual Release Button) KL2-724VDeckenmelder Versorgung KL2-8GNDDeckenmelder GND KL2-9ASDeckenmelder Signal (Additional Sensor) KL2-10AL_NCAlarmausgang (Normally Closed) KL2-11AL_COMAlarmausgang (Common) KL2-12AL_NOAlarmausgang (Normally Open) KL3-1/2GND/HODInterne Feststellvorrichtung (R-Gleitschiene) Jumper-Konfiguration: JumperStellung 1-2Stellung 2-3 J1Ohne Deckenmelder (Standard)Mit Deckenmelder J2Ohne HandauslösetasterMit Handauslösetaster J3Ohne Leitungsüberwachung (nur für ORS 141 Ersatz!)Mit Leitungsüberwachung (Auslieferungszustand) Hinweis: Vor dem Ändern der Jumper-Einstellung die Versorgungsspannung ausschalten (KL1 abziehen). Die neue Einstellung wird erst nach Spannungswiederkehr aktiv. Kompatible Feststellanlagen und Türschließer Der GC 151 ist kompatibel mit allen Feststellvorrichtungen des GEZE FA GC 150 Systems: KategorieFeststellanlage / TürschließerFeststellvorrichtung Obenliegende TürschließerTS 4000 E, TS 4000 E-ISGestänge, elektrohydraulisch TS 4000 EFSGestänge mit Freilauf, elektrohydraulisch TS 5000 EFSGleitschiene mit Freilauf, elektrohydraulisch E-Gleitschiene (TS 5000)Elektromagnetisch E-ISM-Gleitschiene (TS 5000)2-flg., elektromagnetisch, Schließfolge ISM-EFS-Gleitschiene (TS 5000)2-flg., Freilauf, elektrohydraulisch E-Gleitschiene BoxerElektromagnetisch Boxer EFSFreilauf, elektrohydraulisch Integrierte FeststellanlagenTS 4000 R, TS 4000 RFSGestänge, elektrohydraulisch + Rauchmelder TS 4000 R-IS2-flg., elektrohydraulisch + Rauchmelder TS 5000 RR-Gleitschiene, elektromagnetisch TS 5000 R-ISM (/G/S/0)R-ISM-Gleitschiene, 2-flg., elektromagnetisch TS 5000 R-ISM-EFS2-flg., Freilauf, elektrohydraulisch TS 5000 RFS / RFS-KBGleitschiene, Freilauf, elektrohydraulisch Deckenmelder GC 152, GC 153 und ORS 142 mit Leitungsüberwachung Alle Deckenmelder werden über den Relaissockel GC 150 B (bei GC 152/153) oder den Sockel ORS 143 A (bei ORS 142) an den GC 151 angeschlossen. Die Bauartgenehmigung fordert die Leitungsüberwachung zu den Deckenmeldern. MelderArt.-Nr.PrinzipSockelAbmessungen (Ø×H) GC 152 Rauchmelder139850 (weiß) / –Streulicht, Alarmschwellennachführung, EN 54-7GC 150 B110 × 67 mm GC 153 Temperaturmelder139881 (weiß) / –57 °C Alarm, EN 54-5 Klasse A1RGC 150 B110 × 67 mm ORS 142 Rauchmelder (Hekatron)–Streulicht + Temperaturfühler (70 °C), IP42ORS 143 A80 × 66 mm Leitungsüberwachung im Detail Die Leitungsüberwachung stellt sicher, dass ein Kabelbruch zwischen GC 151 und Deckenmelder sofort erkannt wird. Sie ist aktiv wenn: Jumper J3 am GC 151 auf Stellung 2-3 steht (Auslieferungszustand) Die Sollbruchstelle im ersten Relaissockel GC 150 B getrennt ist Die Sollbruchstelle im letzten Relaissockel GC 150 B nicht getrennt ist Relaissockel GC 150 B – Aufbau: Enthält die Abschlusswiderstände (2 × 43 kΩ) für die Leitungsüberwachung und den Alarmwiderstand Widerstände sitzen auf einer Leiterplatte im Inneren des Sockels Sollbruchstelle: 3 mm Schraubendreher durch Loch auf der Rückseite → in den Schlitz stecken und drehen → Verbindung zu den Widerständen bricht Der sichtbare Widerstand ist der Alarmwiderstand – dieser darf NICHT getrennt werden! Anschluss (3-Leitertechnik): GC 151 Klemme KL2-7 (24V) → Sockel 24V GC 151 Klemme KL2-8 (GND) → Sockel GND GC 151 Klemme KL2-9 (AS) → Sockel ASin/ASout (Durchschleifen bei mehreren Meldern) Leitungsverlegung ASin und ASout muss getrennt oder geschützt erfolgen Anschluss des ersten Deckenmelders nicht als parallele Stichleitung (Hin- und Rückleitung nicht im selben Kabel) Meldertest (GC 152 / ORS 142): Testmagnet in die Nähe des Magnetsensors (hinter GEZE-Logo) bringen. Der Meldertest mittels Testmagnet prüft die elektrischen Komponenten. Die regelmäßige Prüfung der Feststellanlage ist zusätzlich mit Prüfaerosol durchzuführen. GC 153 als Sturzmelder-Ersatz: Ist der GC 151 Störgrößen ausgesetzt, kann ein GC 153 über der Tür als Sturzmelder montiert werden (Befestigungskonsole DM GC, ID 150264). Die Rauchkammer des GC 151 wird dabei mit Staubschutzkappe geschützt. Nicht zulässig in Rettungswegen – dort ausschließlich optische Rauchmelder. Anzahl und Montage der Brandmelder Die DIBt-Bauartgenehmigung regelt exakt, wie viele Brandmelder an einer Feststellanlage montiert werden müssen. Entscheidend sind die Sturzhöhe h (Abstand Sturzunterkante bis Decke/Unterdecke) und die Öffnungsweite der Drehflügeltür. SituationSturzrauchschalter (GC 151)Deckenmelder (GC 152/153/ORS 142) h < 100 cm auf beiden Seiten und Öffnungsweite < 300 cm1× (über Gangflügel, eine Seite)Nicht erforderlich h ≥ 100 cm auf mindestens einer Seite oder Öffnungsweite ≥ 300 cm1× (über Gangflügel, eine Seite)Je 1× pro Seite der Rauchdurchtrittsöffnung (= 1 Melderpaar) Montageregeln Sturzrauchschalter (GC 151): Wird unmittelbar über der Tür montiert, bei 2-flügeligen Türen über dem Gangflügel Nur für Wandmontage (Sturz) geeignet – nicht an der Decke Mindestabstand 1 cm zwischen Oberkante Rauchschaltergehäuse und darüber liegendem Bauteil Bei Störgrößen (Dampf, Staub, Betauung): Rauchkammer mit Staubschutzkappe abdecken und zusätzlichen Temperaturmelder GC 153 als Sturzmelder über der Tür montieren (Befestigungskonsole DM GC, ID 150264) Nicht zulässig in Rettungswegen: Temperaturmelder als alleiniger Sturzmelder – dort ausschließlich optische Rauchschalter Montageregeln Deckenmelder (GC 152/GC 153/ORS 142): Deckenmontage, Abstand zur Wand: 50–250 cm Abstand zu jeglichen Installationen: mindestens 50 cm Mindestabstand 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen Bei h > 500 cm auf einer Seite: Deckenmelder alternativ an Kragarm 50 cm vor der Wand, mindestens 350 cm über Sturzunterkante Bei besonderen Deckensituationen (schräge Decken, Unterdecken, Galerien): Brandmelder dort anbringen, wo zuerst eine größere Rauchkonzentration zu erwarten ist Im Regelfall: mindestens 1 Melderpaar (je 1 Deckenmelder auf jeder Seite der Rauchdurchtrittsöffnung) Klebemontage ist normativ nicht zulässig – ausschließlich Schraubmontage. Kabellose Erweiterung: Funkmodul GC 171 Das Funkmodul GC 171 (Art.-Nr. 163051) ermöglicht die kabellose Anbindung von bis zu 6 Funkgeräten an den GC 151 – ideal für Nachrüstung und denkmalgeschützte Bauten. FunkgerätArt.-Nr.FunktionBatterie GC 171 Funkmodul163051Zentrale Funkeinheit am GC 15124V DC (vom GC 151) GC 172 Funkrauchmelder159656 / 195522Kabelloser optischer Rauchmelderca. 8 Jahre GC 173 Funktemperaturmelder195523Kabelloser Temperaturmelder (57 °C)ca. 8 Jahre GC 175 Funkeingabemodul163068Kabelloser HandauslösetasterBatteriebetrieben Technische Daten GC 171: Frequenz 868,15–869,85 MHz, 7 Kanäle, FSK-Modulation, max. 6 Teilnehmer, Reichweite 10 m (100 m Freiraum), Signalperiode 60 s, integrierte Antenne. Installation: Am GC 151 Jumper J1 und J2 abziehen, J3 auf Stellung 2-3 setzen. GC 171 per Kabel (max. 3 m) an den GC 151 anschließen. Schalter SW2 am GC 171 auf ON stellen. Montagehinweise ESD-Schutz: Der GC 151 ist ein empfindliches elektronisches Bauteil. Erst unmittelbar vor der Montage aus der Schutzverpackung nehmen. Keine elektronischen Bauteile anfassen. Elektrostatische Entladung vermeiden. Einbau: Der GC 151 wird in das Gehäuse der Feststellanlage eingeclipst (R-Gleitschiene oder RSZ-Gehäuse). Vor dem Einbau die Spannungszufuhr unterbrechen. Staubschutz: Die Staubschutzfolie/Staubschutzkappe erst bei der Inbetriebnahme entfernen. Nach Einbau sicherstellen, dass kein Staub in die Messkammer gelangt. Verschmutzung verkürzt die Lebensdauer erheblich. Montageort: Nur für Wandmontage (Sturz über der Tür). Zwischen Oberkante Rauchschaltergehäuse und darüber liegendem Bauteil mindestens 1 cm Abstand einhalten. Netzanschluss: Muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. 230V-Zuleitung doppelt isoliert, mindestens 8 mm in den Anschlussraum einführen. Bauseitig Leitungsschutzschalter 16 A vorsehen. Störgrößen: Ist der GC 151 Dampf, Staub, Betauung oder betriebsbedingter Rauchentwicklung ausgesetzt → Rauchkammer mit Staubschutzkappe abdecken und stattdessen Temperaturmelder GC 153 als Sturzmelder verwenden. Prüfung und Inbetriebnahme Inbetriebnahme (3 Schritte): Netzspannung einschalten → LED des GC 151 leuchtet grün Staubschutzfolie/-kappe des Rauchschalters und der Feststellanlage entfernen Schutzabdeckungen der Deckenmelder entfernen Funktionsprüfung GC 151 mit Prüfaerosol: Prüftaste betätigen → LED wechselt von grün nach gelb. Warten bis LED wieder grün leuchtet Türflügel ganz öffnen → Feststellanlage hält den Flügel in der Offenlage Prüfaerosol im Abstand von ca. 15 cm in die freie Rauchöffnung sprühen: kurze 1-Sekunden-Sprühstöße im Abstand von 1 Sekunde, dabei die obere Rauchöffnung abdecken Rauchmelder muss auslösen: LED wechselt von grün auf rot, Tür schließt Gesamte Prüfung innerhalb von 2 Minuten durchführen! Nur rückstandslos verflüchtigendes Prüfaerosol verwenden. Inbetriebnahme-Prüfung bei 1-flügeliger Tür: Türflügel ganz öffnen, Feststellanlage hält den Flügel Prüftaste betätigen → LED gelb, ca. 10 s → Tür schließt und schnappt in die Falle Ggf. Ausrückmoment in der Offenlage einstellen (nach EN 1155: 40–120 Nm bei 90°) Abnahme und Wartung nach DIN 14677 Der GC 151 ist Bestandteil einer Feststellanlage. Es gelten die Anforderungen der DIN 14677-1 (Instandhaltung) und DIN 14677-2 (Fachkraft): PflichtIntervallWerPrüfumfang AbnahmeprüfungVor ErstinbetriebnahmeAutorisierte GEZE-Fachkraft oder DIBt-PrüfstelleGerätekombination, Kennzeichnung, Funktion, Schließvorgang Monatliche FunktionsprüfungMonatlichEingewiesene Person (Betreiber)Handauslösung, Rauchmelder-Prüfung, Schließvorgang, LED-Zustand Vierteljährliche PrüfungNach 12 fehlerfreien MonatsprüfungenEingewiesene PersonWie monatlich, reduzierter Turnus Jährliche FachprüfungJährlichFachkraft nach DIN 14677-2Vollständige Inspektion, Dokumentation, Bauartgenehmigung prüfen Rauchschalter-TauschAlle 8 JahreFachkraftGC 151 komplett tauschen (Art.-Nr. 103555) Monatliche Funktionsprüfung umfasst (nach GEZE FA GC 150 Dokumentation): Prüfung der Handauslösung (Taster oder manuelles Ausrücken) Prüfung der Rauchmelder-Auslösung mit Prüfaerosol Prüfung der automatischen Rückstellung nach Alarm Prüfung, ob Umgebungseinflüsse die Feststellanlage beeinträchtigen Prüfung, ob Tür nach Auslösung selbsttätig in die Falle schließt Dokumentation im GEZE Prüfbuch (Art.-Nr. 079141) Jährliche Wartung zusätzlich: Übereinstimmung mit Bauartgenehmigung und Dokumentation prüfen Funktionsrelevante Teile reinigen (Messkammer darf NICHT geöffnet werden!) Auslösung bei Energieausfall und bei Entfernen eines Brandmelders prüfen Bei Funkkomponenten: Verbindungsqualität und Batterieladung prüfen Austausch eines GEZE ORS 141 durch GC 151 Der GC 151 ersetzt den Vorgänger ORS 141 (GEZE) in Bestandsanlagen. Da der ORS 141 keine Leitungsüberwachung hatte, muss diese am GC 151 deaktiviert werden: Versorgungsspannung abschalten (KL1 abziehen) Jumper J3 auf Stellung 1-2 setzen (= ohne Leitungsüberwachung) GC 151 einsetzen und Versorgung wiederherstellen Wichtig: Die Deaktivierung der Leitungsüberwachung ist ausschließlich bei Verwendung als Ersatzteil in Altanlagen ohne Leitungsüberwachung (ORS 141) zulässig. In Neuanlagen muss die Leitungsüberwachung aktiv bleiben (Jumper J3 auf Stellung 2-3, Auslieferungszustand). Hinweis: Wird ein ORS 141 durch einen GC 151 ersetzt, ist zu prüfen ob eine Neuabnahme nach aktuell gültiger Bauartgenehmigung erforderlich ist. Wenn das neue Gerät nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war → Neuabnahme. Gegenseitiges Auslösen von zwei Feststellanlagen Zwei benachbarte Feststellanlagen können so verdrahtet werden, dass sie sich gegenseitig auslösen: Löst ein Rauchmelder aus, schließen beide Türen. Diese Konfiguration ist relevant bei gegenüberliegenden Brandschutztüren in einem Flur. Anschluss: Der Alarmkontakt (KL2, Klemme 10–12) des einen GC 151 wird mit dem Eingang MRB (Klemme 6) des anderen GC 151 verbunden – und umgekehrt. Bei beiden Sturzrauchschaltern den Jumper J1 abziehen. Die Bauartgenehmigung fordert die Leitungsüberwachung zwischen den beiden Sturzrauchschaltern (43 kΩ Abschlusswiderstand an jedem Alarmausgang). Fehlersuche und Troubleshooting LED aus – Feststellanlage ohne FunktionKeine Versorgungsspannung. Prüfen: Netzstecker, Leitungsschutzschalter 16 A bauseitig, Netzteil. Bei R-Gleitschiene: 230V-Anschluss an der Gleitschiene prüfen. Ausgangsspannung am Netzteil messen: 24V ±0,5V DC, max. 260 mA. LED dauerhaft Rot – Feststellung aufgehoben, Tür schließtBei dauerhaft roter LED ist die Feststellung aufgehoben: Der GC 151 unterbricht die Versorgung der Feststellvorrichtung, der Türschließer schließt die Tür. Die Tür lässt sich nicht mehr feststellen (offen halten). Mehrere Ursachen möglich, systematisch eingrenzen: Rauch in der Messkammer: Raum belüften, abwarten ob der GC 151 selbst zurückstellt (selbstrückstellend, keine Alarmspeicherung) Verschmutzungsgrenze überschritten: GC 151 tauschen (Art.-Nr. 103555). Hinweis: Vor dem Dauerrot zeigt sich die Verschmutzung meist durch rot/grün abwechselnd – dann ist noch Zeit zum Bestellen Kurzschluss Feststellausgang: Verkabelung zwischen GC 151 (KL1 Klemme 3+4 oder KL3) und Feststellvorrichtung prüfen. Feststellvorrichtung von KL1/KL3 trennen → wenn LED wieder grün: Kurzschluss in der Feststellvorrichtung oder Verkabelung Versorgungsspannung zu niedrig: 24V am KL1 (Klemme 1+2) messen. Unter 20V → Netzteil defekt oder überlastet Leitungsbruch Handtaster: Nur bei aktiver Leitungsüberwachung (J3 auf 2-3). Kabel zum UTA prüfen. 43 kΩ Widerstand am Leitungsende vorhanden? Leitungsbruch Deckenmelder: Nur bei aktiver Leitungsüberwachung. Kabelverbindung ASin/ASout prüfen. Sollbruchstelle im letzten Sockel GC 150 B darf nicht getrennt sein LED Rot/Grün abwechselnd – was bedeutet das?Verschmutzungswarnung. Die Alarmschwellennachführung hat ihre Kompensationsgrenze erreicht. Der GC 151 funktioniert noch, aber die Restlebensdauer ist begrenzt. Zeitnah tauschen – spätestens bei der nächsten jährlichen Fachprüfung. LED Gelb – Tür schließt kurz und öffnet wiederPrüftaste oder Handauslösetaster wurde betätigt. Die Prüftaste schaltet die Feststellung für mindestens 10 s ab. Danach kehrt der GC 151 in den Normalbetrieb zurück. Wenn dauerhaft gelb: Handauslösetaster (UTA) auf Kurzschluss prüfen. Deckenmelder löst aus, aber GC 151 reagiert nichtJumper J2 prüfen: muss auf Stellung 2-3 stehen ("mit Deckenmelder"). Verkabelung ASin/ASout am Sockel GC 150 B und am GC 151 (KL2 Klemme 7+8+9) prüfen. Sollbruchstelle im ersten Sockel muss getrennt sein. Feststellanlage löst bei Bauarbeiten ständig ausBaustaub gelangt in die Messkammer. Sofortmaßnahme: Staubschutzkappe auf die Rauchkammer des GC 151 setzen. Nach Abschluss der Bauarbeiten Kappe entfernen und Funktionsprüfung durchführen. Alternativ bei dauerhaften Störgrößen: GC 153 Temperaturmelder als Sturzmelder montieren. Nach Tausch ORS 141 → GC 151: LED dauerhaft RotLeitungsüberwachung nicht deaktiviert. Jumper J3 auf Stellung 1-2 setzen (ohne Leitungsüberwachung). Vorher: Versorgungsspannung abschalten (KL1 abziehen), Jumper umstecken, Spannung wiederherstellen. Der ORS 141 hatte keine Leitungsüberwachung – der GC 151 erkennt die fehlenden 43 kΩ Widerstände als Leitungsbruch. Funkmodul GC 171: Status-LED dauerhaft GelbAlle Funkverbindungen wurden gelöscht. GC 171 in den Modus "Funkverbindung einrichten" schalten (Taster PB1) und die Funkgeräte neu einlernen. Funkgeräte-LEDs zeigen die Verbindungsqualität: grün = gut, gelb = ausreichend, rot = schlecht (Position optimieren). GC 172 Funkrauchmelder: LED blinkt OrangeBatterie 1 oder 2 entladen. Beide Batterien immer gemeinsam tauschen. Einrichtungsschalter (6) des Funkmelders dabei nicht betätigen. Nach Batteriewechsel: bis zu 1 Minute warten bis der Melder betriebsbereit ist. Häufige Fragen zur Auswahl des richtigen Rauchmelders GC 151 oder GC 152 – welchen Rauchmelder brauche ich?Der GC 151 ist der Sturzrauchschalter direkt über der Tür – er ist das Herzstück und in jeder GEZE Feststellanlage Pflicht. Der GC 152 ist ein zusätzlicher Deckenrauchmelder, der bei langen Fluren, hohen Sturzhöhen (>100 cm) oder großen Öffnungsweiten (>300 cm) zusätzlich montiert wird. Der GC 151 ist immer da, der GC 152 erweitert die Überwachung. GEZE GC 152 oder Hekatron ORS 142 als Deckenmelder?Beide sind im FA GC 150 System zugelassen. Der GC 152 hat den Relaissockel GC 150 B mit integrierter Leitungsüberwachung und Alarmschwellennachführung. Der ORS 142 ist der herstellerübergreifende Standard (IP42, -20 bis 60 °C) und auch mit dormakaba-Systemen kompatibel. Für reine GEZE-Anlagen empfiehlt sich der GC 152, bei gemischten Beständen der ORS 142. Wann einen Temperaturmelder GC 153 statt Rauchmelder?In Bereichen mit Störgrößen: Dampf, Staub, Betauung oder betriebsbedingter Rauchentwicklung (Werkstätten, Küchen). Der GC 153 löst bei 57 °C aus statt bei Rauchpartikeln. Wichtig: In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchmelder vorgeschrieben – dort darf kein Temperaturmelder als Sturzmelder verwendet werden. Kabelgebundene Deckenmelder oder Funk (GC 172)?Kabelgebundene GC 152/GC 153 sind robuster, brauchen keinen Batteriewechsel und haben eine direkte Leitungsüberwachung. Funkrauchmelder GC 172 (über GC 171) sind ideal bei Nachrüstung, denkmalgeschützten Bauten oder wenn keine Kabelverlegung möglich ist. Batterie-Tausch alle 8 Jahre nötig (GC 172). Brauche ich eine separate RSZ 6/RSZ 7 oder reicht die R-Gleitschiene?Bei integrierten Feststellanlagen (TS 5000 R, RFS, R-ISM) sitzt der GC 151 direkt in der R-Gleitschiene – keine separate RSZ nötig. Bei externen Feststellvorrichtungen (E-Gleitschiene, Gestänge TS 4000 E) brauchen Sie ein RSZ-Gehäuse (RSZ 6 oder RSZ 7) als Aufnahme für den GC 151 und das Netzteil. Was kostet die Wartung einer Feststellanlage mit GC 151?Die DIN 14677 schreibt monatliche Funktionsprüfungen (Betreiber, nach Einweisung) und jährliche Fachprüfungen (autorisierte Fachkraft) vor. Prüfaerosol und Prüfbuch (Art.-Nr. 079141) als Verbrauchsmaterial. Der GC 151 selbst wird alle 8 Jahre getauscht. Meine Feststellanlage hat einen ORS 141 – muss ich sofort tauschen?Nicht sofort, aber bei der nächsten Fachprüfung wenn der 8-Jahres-Tauschzyklus erreicht ist oder die Verschmutzungsgrenze. Der GC 151 ist der direkte Nachfolger und abwärtskompatibel. Leitungsüberwachung per Jumper J3 deaktivieren. Prüfen ob eine Neuabnahme nach aktueller Bauartgenehmigung erforderlich ist. Häufig gestellte Fragen zum GEZE GC 151 Wann muss der GC 151 getauscht werden?Nach DIN 14677 alle 8 Jahre. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild. Bei Verschmutzungswarnung (LED rot/grün abwechselnd) kann ein früherer Tausch nötig sein. Die Alarmschwellennachführung kompensiert normale Verschmutzung, aber irgendwann ist die Grenze erreicht. Kann ich den GC 151 reinigen statt tauschen?Nein. Die Messkammer darf nicht geöffnet werden. Der GC 151 ist ein Verschleißteil mit definiertem Tauschzyklus. Bei Verschmutzung: komplett durch neuen GC 151 (Art.-Nr. 103555) ersetzen. Mein GC 151 zeigt dauerhaft Rot – was tun?Mögliche Ursachen: Rauch in der Messkammer (belüften), Verschmutzungsgrenze erreicht (tauschen), Fehler der Elektronik (tauschen), Kurzschluss am Feststellausgang (Verkabelung prüfen), Versorgungsspannung zu niedrig (Netzteil prüfen), Leitungsbruch (Kabel zu Deckenmeldern/Handtaster prüfen). Brauche ich zusätzlich einen Handauslösetaster?Bei Feststellanlagen die sich von Hand auslösen lassen (Türflügel manuell schließbar): optional. Bei Feststellanlagen die nicht von Hand ausgelöst werden können (TS 4000 RFS, TS 5000 RFS/RFS-KB, TS 5000 R-ISM-EFS, Slimdrive EMD F/R-IS): ein Handauslösetaster (UTA, AS 500) ist vorgeschrieben. Kann ich einen ORS 141 durch den GC 151 ersetzen?Ja. Der GC 151 ist abwärtskompatibel. Die Leitungsüberwachung muss per Jumper J3 deaktiviert werden (Stellung 1-2), da Altanlagen mit ORS 141 keine Leitungsüberwachung hatten. Prüfen ob eine Neuabnahme erforderlich ist. Wie viele Deckenmelder kann ich anschließen?Deckenmelder (GC 152, GC 153 oder ORS 142) in 3-Leitertechnik. Die Bauartgenehmigung regelt die Anzahl und Positionierung nach Sturzhöhe und Öffnungsweite. Kann ich Funk-Rauchmelder an den GC 151 anschließen?Ja, über das Funkmodul GC 171 (Art.-Nr. 163051). Es werden bis zu 6 Funkgeräte unterstützt: GC 172 (Funkrauchmelder), GC 173 (Funktemperaturmelder), GC 175 (Funkeingabemodul/Handtaster). Was passiert bei Stromausfall?Fail-Safe: Die Feststellvorrichtung wird stromlos geschaltet, der Türschließer schließt die Tür. Bei Spannungswiederkehr geht der GC 151 automatisch in den Normalbetrieb (LED grün). Kann ich den GC 151 auch mit Hekatron-Deckenmeldern verwenden?Ja. Der ORS 142 (Hekatron) ist als Deckenmelder im GEZE FA GC 150 System zugelassen. Er wird über den Relaissockel ORS 143 A angeschlossen. Der GC 151 ist aber nur mit GEZE-eigenen oder in der Bauartgenehmigung aufgeführten Komponenten zugelassen. Ist der GC 151 für Außentüren geeignet?Nein. Die Schutzart IP20 und die Bauartgenehmigung gelten nur für trockene Innenräume. Feststellanlagen sind ausschließlich für Feuer- und Rauchschutztüren in Innenwänden zugelassen. Wie prüfe ich den GC 151 ohne Prüfaerosol?Über die Prüftaste am GC 151: Taste mindestens 10 Sekunden gedrückt halten. Die Feststellung wird abgeschaltet, die Tür muss schließen. Dies prüft aber nur die elektrische Funktion, nicht die Rauchkammer. Für die vollständige Prüfung nach DIN 14677 ist Prüfaerosol Pflicht.
Sockel 143 A — Montagesockel für Aufputz-Deckenmontage Kurz & Knapp Montagesockel für Hekatron Rauchschalter ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Aufputz-Deckenmontage in trockenen Räumen Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Kompatibel mit allen Hekatron-Zentralen (FSZ Basis/Pro, RSZ kompakt) Produktbeschreibung Der Sockel 143 A ist der Standard-Montagesockel für die Aufputz-Deckenmontage von Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern in Feststellanlagen. Er wird an der Decke verschraubt, der Melderkopf (ORS 142, ORS 142 AT oder TDS 247) wird anschließend aufgesteckt und durch Drehen verriegelt.Der integrierte Magnet ermöglicht die optionale Aktivierung der Leitungsüberwachung gemäß DIN EN 14637. Der Sockel 143 A kann auch auf den Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Kragarm) montiert werden. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Technische Daten EigenschaftWert MontageAufputz (Decke)EinsatzbereichTrockene InnenräumeLeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ)MaterialKunststoffFarbeWeißKonsolenmontageKompatibel mit K 143-S und K 143-K Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
Dorma Rauchschalterplatine G-EMR — Original-Ersatzteil für Feststellanlagen Kurz & Knapp Original Dorma Austausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit integrierter Messkammer) Passt in alle Dorma Gehäuse: RMZ, G-EMR (120°/140°) und G-SR-EMR (Contur Design) Aktuelle Platinen-Generation — Abschlusswiderstand 43 kΩ (ersetzt alte 121 kΩ) Pflichtaustausch nach 8 Jahren Betriebszeit gemäß DIN 14677 Passende Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optisches Streulichtverfahren nach EN 54-7 Produktbeschreibung Die dormakaba Rauchschalterplatine G-EMR ist das zentrale elektronische Ersatzmodul zur Instandsetzung und Modernisierung von dormakaba Feststellanlagen. Als technologisches Herzstück der Anlage übernimmt diese Platine die Auswertung der Brandkenngrößen nach dem Streulichtprinzip (optischer Rauchmelder nach EN 54-7) und steuert im Alarmfall das sichere Schließen von Feuer- und Rauchschutztüren. Dieses Original-Ersatzteil dient als Retrofit-Kit und ist kompatibel mit der externen dormakaba Rauchmeldezentrale RMZ (Sturzmontage), der in Gleitschienen integrierten G-EMR (einflügelig, 120° und 140°) sowie dem Schließfolgeregler G-SR-EMR (zweiflügelig). Für Haustechniker und technische Einkäufer ist der Austausch dieses Bauteils die wirtschaftlichste Lösung, um die Betriebserlaubnis einer Feststellanlage gemäß DIN 14677 zu verlängern, ohne das gesamte Gehäuse oder die mechanische Peripherie demontieren zu müssen. Wichtiger Hinweis für Elektriker (Retrofit): Bei diesem Ersatzteil handelt es sich um die aktuelle Platinen-Generation (Ersatz für Art. 5000596.0201). Der erforderliche Abschlusswiderstand für externe Komponenten ändert sich von ehemals 121 kΩ auf 43 kΩ. Passende Widerstände sind im Lieferumfang enthalten und müssen zwingend in allen angeschlossenen externen Komponenten (Handtaster, Deckenmelder) getauscht werden, um Störmeldungen zu vermeiden. In diesen Systemen steckt diese Platine Die Dorma Rauchschalterplatine G-EMR ist die identische Rauchmeldeeinheit in allen Dorma Feststellanlagen im Contur Design. Bei folgenden Systemen ist sie die Detektionseinheit, die nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 getauscht werden muss: SystemArt.-Nr.TypBeschreibung Dorma RMZ64800001MRauchmeldezentraleExterne Zentrale für Sturzmontage — steuert EM 500, TS 99 FL und andere Feststellvorrichtungen G-EMR 120°64030001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–120°) und Rauchmelder für TS 93 G-EMR 140°64070001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–140°) und Rauchmelder für TS 93 GSR-EMR 264235001MSchließfolgeregler zweiflügeligFeststellung im Stand- und Gangflügel mit integriertem Rauchmelder G-EMR XEA57070001Gleitschiene XEA DesignGleitschiene mit Rauchmelder im XEA Design für TS 98 XEA Vorteile & Besonderheiten Universal-Ersatzteil — eine Platine für alle Dorma Feststellanlagen-Gehäuse (RMZ, G-EMR 120°/140°, G-SR-EMR) Wirtschaftliche Instandsetzung — nur die Detektionseinheit wird getauscht, Gehäuse und Peripherie bleiben erhalten Retrofit-Kit komplett — neue 43-kΩ-Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optischer Streulichtmelder — bewährtes Detektionsprinzip nach EN 54-7 Integrierte Diagnose — zwei LEDs zeigen Betriebsstatus, Wartungsbedarf und Fehlerzustände 4 DIP-Schalter — konfigurierbar für Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder und Handtaster Fail-Safe — Ruhestromprinzip: bei Stromausfall oder Alarm schließen die Türen selbsttätig Funksystem-kompatibel — über Funkmodul FM-AP mit kabellosen Meldern erweiterbar Kompatibilität Die Platine ist als Universal-Ersatzteil für das gesamte Dorma Feststellanlagen-System konzipiert: KomponenteKompatibilität SystemgehäuseRMZ, G-EMR 120°, G-EMR 140°, G-SR-EMR — alle im Contur Design TürschließerTS 93 EMR, TS 93 GSR-EMR, TS 92, ITS 96 (mit EMR-Gleitschiene) FreilauftürschließerTS 99 FL, TS 99 FLR, TS 99 FLR-K, TS 97 FLR-K XEA ElektromagneteEM 500 G, EM 500 U, EM 500 A (über RMZ angesteuert) DeckenrauchmelderRM-N (kabelgebunden), RM-F (Funk, über FM-AP) FunkmodulFM-AP zur Einbindung drahtloser Melder (RM-F, HT-F) HandtasterHT-AP, HT-UP (kabelgebunden), HT-F (Funk) AltanlagenErsetzt Vorgänger-Platine (Art. 5000596.0201) — Widerstandswechsel beachten Austauschanleitung Die Installation ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage und darf nur von geschulten Fachkräften (Elektrofachkraft / Sachkundiger nach DIN 14677) durchgeführt werden. Schritt-für-Schritt Platinentausch Sicherheitsabschaltung: 230-V-Zuleitung der Anlage spannungsfrei schalten (Sicherungsautomat / Netzstecker ziehen). Zugang: Verkleidung bzw. Abdeckhaube der RMZ oder der Gleitschiene entfernen. DIP-Schalter dokumentieren: Einstellungen der alten Platine notieren (DIP 1–4). Demontage: Alte Platine aus den Halteklammern lösen und alle Steckverbindungen vorsichtig abziehen. Einbau: Neue Platine in das Gehäuse einklicken und Steckverbindungen wiederherstellen. DIP-Schalter übertragen: Dokumentierte Einstellungen auf der neuen Platine setzen. Spannung einschalten: Reset-Taster betätigen, um DIP-Einstellungen zu bestätigen. Funktionsprüfung: Prüfgas (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen — Alarm muss ausgelöst werden. Retrofit-Maßnahmen (Widerstandswechsel) Beim Austausch einer alten Platine (Art. 5000596.0201) gegen die aktuelle Generation müssen zwingend Anpassungen an der Peripherie vorgenommen werden: Externe Geräte identifizieren: Alle angeschlossenen Handauslösetaster (HT) und Deckenrauchmelder (RM-N) erfassen. Alte Widerstände entfernen: 121-kΩ-Abschlusswiderstände aus diesen Geräten ausbauen. Neue Widerstände einsetzen: 43-kΩ-Abschlusswiderstand (im Lieferumfang) in das letzte Gerät der jeweiligen Linie einsetzen. Reset durchführen: Nach Einschalten der Spannung den Reset-Taster auf der Platine betätigen. Linienüberwachung prüfen: LED 2 (gelb) darf nicht blinken — blinkt sie, ist ein Widerstand falsch oder fehlt. Fehlercodes und LED-Diagnose Die Platine kommuniziert den Betriebsstatus über zwei LEDs. Die korrekte Interpretation ist entscheidend für die Fehlersuche: LEDZustandBedeutung LED 1 (Betrieb)Grün dauerhaftNormalbetrieb — System OK LED 1 (Betrieb)Rot dauerhaftAlarm ausgelöst (Rauch erkannt oder Handauslösung) LED 1 (Betrieb)Grün blinkendWartezustand — manueller Reset erforderlich (DIP 1 = ON) LED 2 (Service)Gelb blinkendWartung fällig, Verschmutzung oder Störung (Drahtbruch). Häufigste Ursache nach Platinentausch: falscher Widerstand 121 kΩ statt 43 kΩ in der Peripherie LED 2 (Service)Gelb dauerhaftAustauschfrist nach DIN 14677 erreicht — Platine muss erneuert werden LED 1 + LED 2Beide blinkendDIP-Schalter wurden verändert — Bestätigung durch Reset-Taster auf der Platine erforderlich DIP-Schalter Konfiguration Auf der Platine befinden sich 4 DIP-Schalter zur Anpassung an die baulichen Gegebenheiten. Änderungen werden erst nach Betätigung des Reset-Tasters übernommen. DIPFunktionOFF (Standard)ON 1Reset-VerhaltenAutomatisch: Anlage schaltet bei Rauchfreiheit selbstständig zurückManuell: Zwingend bei Freilauftürschließern (TS 99 FL) oder Fluchtwegsystemen. Reset per Taster nötig 2Topologie1 Stichbetrieb (Linie)2 Stichbetrieb (Stern) 3DeckenmelderOhne DeckenmelderMit Deckenmelder — nötig bei Sturzabstand > 1 m zwischen Sturzunterkante und Decke 4HandtasterOhne HandtasterMit Handtaster — vorgeschrieben bei Haftmagneten (EM 500) und Freilauftürschließern Technische Daten EigenschaftWert ProduktartAustausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit Messkammer) DetektionsprinzipOptisches Streulichtverfahren (Streulichtmelder) nach EN 54-7 Betriebsspannung24 V DC (intern versorgt über Netzteil der Feststellanlage) GesamtausgangsleistungMax. 9,8 W für angeschlossene Feststellvorrichtungen Abschlusswiderstand (aktuelle Generation)43 kΩ Abschlusswiderstand (Vorgänger)121 kΩ — muss bei Retrofit in Peripherie ersetzt werden SchutzartIP30 Betriebstemperatur-20 °C bis +40 °C Relative FeuchteMax. 93 % (nicht kondensierend) Relais-SchaltspannungMax. 30 V DC Relais-SchaltstromMax. 2 A DC Relais-SchaltleistungMax. 60 W Nutzungsdauer Rauchmeldeeinheit8 Jahre (Pflichtaustausch nach DIN 14677) DIP-Schalter4 Stück (Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder, Handtaster) NormenkonformitätEN 54-7, DIN 14677, DIN EN 1155, Bauartgenehmigung Z-6.500-2372 Normen & Zulassungen Norm / ZulassungBedeutung DIBt Z-6.500-2372Bauartgenehmigung als Feststellanlage (gültig bis 25.01.2029) DIBt Z-6.510-2366Weitere Zulassung DIN EN 1155Feststellvorrichtungen für Drehflügeltüren DIN EN 54-7Optischer Rauchmelder — Streulichtverfahren DIN EN 54-25Bestandteile mit Funkverbindung DIN 14677 / DIN 14677-1Instandhaltung von Feststellanlagen (Wartungsintervalle, Pflichtaustausch) EN 14637Schlösser und Baubeschläge — Feststellanlagen für Drehflügeltüren CE-KonformitätBauproduktenverordnung RED (2014/53/EU)Funkgeräterichtlinie (bei Einsatz mit FM-AP) RoHS (2011/65/EU)Beschränkung gefährlicher Stoffe Wartung nach DIN 14677 Die Instandhaltung von Feststellanlagen ist sicherheitskritisch. Die DIN 14677 definiert drei Prüfstufen: IntervallDurchführungMaßnahmen MonatlichBetreiber (nach Einweisung)Funktionsprüfung: Rauchauslösung per Prüfgas, Türschließung kontrollieren, LED-Status prüfen VierteljährlichBetreiber (nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen)Wie monatlich — Intervall darf erst nach nachgewiesener Zuverlässigkeit verlängert werden JährlichFachkraft (Sachkundiger)Vollständige Inspektion, Prüfbuch-Eintrag, Sichtprüfung Messkammer, Funktionsprüfung aller Linien Alle 8 JahreFachkraftPflichtaustausch der Rauchmeldeeinheit (diese Platine) — gelbe Dauer-LED signalisiert Fälligkeit Prüfgas-Anwendung: Geeignetes Prüfaerosol (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen. Die Messkammer darf nicht geöffnet oder mit Druckluft ausgeblasen werden — bei starker Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich. Abnahmeschild: Nach erfolgreicher Abnahmeprüfung ist ein Prüfschild (105 × 52 mm) an der Anlage anzubringen. Das Prüfbuch muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden. Kompatible Peripheriegeräte Die folgenden Geräte werden an die Platine angeschlossen und erweitern das Rauchmeldesystem: GerätArt.-Nr.AnschlussEinsatz RM-N Deckenrauchmelder64830900Kabelgebunden (DIP 3 = ON)Pflicht bei Sturzabstand > 1 m — 2 Stück pro Verpackung FM-AP Funkmodul57290001MKabelgebunden an PlatineFunkempfänger für kabellose RM-F und HT-F RM-F Funkrauchmelder57280011Funk (über FM-AP)Kabelloser Deckenmelder — ideal für Nachrüstung und Denkmalschutz HT-F Funkhandtaster57300011Funk (über FM-AP)Kabellose manuelle Auslösung (DIP 4 = ON) Hekatron ORS 142—KabelgebundenKompatibler Deckenrauchmelder (Fremdmelder) Hekatron TDS 247—KabelgebundenKompatibler Wärmemelder für spezielle Umgebungen Verwandte Ersatzteile & Pflichtdokumentation ErsatzteilArt.-Nr.Wann benötigt? Netzteilplatine G-EMR9900064001400Bei defektem Netzteil (24 V DC Versorgung) — nur für aktuelle Baureihe Gleitstück G-EMF/G-EMR9900064001200Mechanischer Verschleiß am Gleitschienen-Schlitten Kabel GSR-EMF/GSR-EMR9900064004500Verbindungskabel für zweiflügelige Schließfolgeregler Schraube zum Gleitstück9900064007200Befestigungsschraube für Gleitstück (Verschleißteil) Zulassungsschild5661345532Pflicht-Typenschild nach DIBt-Zulassung Prüfbuch Feststellanlagen5372645532Pflichtdokumentation nach DIN 14677 — muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden Rauchschalterplatine vs. Netzteilplatine — welches Ersatzteil brauchen Sie? Jede Dorma Feststellanlage im Contur Design enthält zwei Platinen. Anhand der Symptome erkennen Sie, welche getauscht werden muss: Rauchschalterplatine (dieses Produkt)Netzteilplatine FunktionRaucherkennung (Streulichtmelder) + Steuerung der FeststellvorrichtungSpannungsversorgung 230 V AC → 24 V DC Typisches Symptom bei DefektGelbe LED blinkt oder leuchtet dauerhaft, Fehlalarm, keine RaucherkennungKeine LED-Anzeige, Feststellvorrichtung hält nicht, komplett tot PflichtaustauschAlle 8 Jahre (DIN 14677)Nur bei Defekt DIP-Schalter / KonfigurationJa — 4 DIP-Schalter auf dieser PlatineNein — keine Konfiguration nötig Widerstandswechsel nötig?Ja — 43 kΩ statt 121 kΩ bei RetrofitNein Art.-Nr.99000640013009900064001400 Tipp: Messen Sie die Ausgangsspannung am Netzteil: liefert es stabile 24 V DC, ist das Netzteil in Ordnung und die Rauchschalterplatine ist die Ursache. Keine Spannung → Netzteil tauschen. Häufig gestellte Fragen Warum blinkt die gelbe LED nach dem Einbau der neuen Platine?Dies deutet auf einen falschen Abschlusswiderstand hin. Die aktuelle Platinen-Generation arbeitet mit 43 kΩ. Wenn in den externen Handauslösetastern oder Deckenrauchmeldern noch die alten 121-kΩ-Widerstände verbaut sind, erkennt die Anlage dies als Leitungsfehler. Tauschen Sie die Widerstände und führen Sie einen Reset durch. Wann muss die Rauchschalterplatine ausgetauscht werden?Gemäß DIN 14677 nach 8 Jahren Betriebszeit. Die Anlage signalisiert den Zeitpunkt durch dauerhaftes Leuchten der gelben LED (LED 2). Unabhängig davon muss bei starker Verschmutzung der Messkammer vorzeitig getauscht werden. Was ist der Unterschied zwischen der alten und neuen Platine?Die neue Platine (erkennbar am weißen Gehäuseblock) nutzt eine 43-kΩ-Linienüberwachung. Die alte Platine (offene Bauweise, Art. 5000596.0201) nutzte 121 kΩ. Sie sind mechanisch kompatibel, erfordern aber den Tausch der Widerstände in der Peripherie. In welchen Gehäusen kann die Platine eingesetzt werden?In allen Dorma Feststellanlagen-Gehäusen im Contur Design: RMZ (Sturzmontage), G-EMR 120° und G-EMR 140° (Gleitschiene einflügelig) sowie G-SR-EMR (Schließfolgeregler zweiflügelig). Wann sind zusätzliche Deckenrauchmelder notwendig?Wenn der Abstand zwischen Sturzunterkante und Decke mehr als 1 Meter beträgt — auch wenn nur auf einer Türseite. Dann müssen zwei RM-N an der Decke installiert und an die Platine angeschlossen werden (DIP 3 auf ON). Wie muss die Platine bei Freilauftürschließern konfiguriert werden?Bei TS 99 FL oder anderen Freilauftürschließern ist manueller Reset vorgeschrieben: DIP-Schalter 1 auf ON. Die Tür darf nach Alarmauslösung nicht automatisch wieder feststellen, sondern muss per Taster freigegeben werden. Was bedeuten gleichzeitig blinkende LEDs?LED 1 und LED 2 blinken gleichzeitig, wenn DIP-Schalter nach der Inbetriebnahme verändert wurden. Einmal kurz den Reset-Taster auf der Platine drücken — damit werden die neuen Einstellungen gespeichert. Was passiert bei Stromausfall?Die Feststellanlage arbeitet nach dem Ruhestromprinzip: Bei Stromausfall werden die Feststellvorrichtungen stromlos geschaltet und die Türen schließen sicher durch die Kraft der Türschließer (Fail-Safe-Prinzip). Die Brandschutzfunktion ist damit auch ohne Strom gewährleistet. Welches Prüfgas eignet sich für die Funktionsprüfung?Geeignetes Prüfaerosol wie Hekatron 918/5. Stoßweise aus 10–15 cm Entfernung in die Messkammer sprühen. Kein Druckluft-Ausblasen — das beschädigt die optische Kammer und verfälscht die Kalibrierung. Ist die Platine mit dem Dorma Funeo Funksystem kompatibel?Ja. Über das Funkmodul FM-AP können drahtlose Funk-Rauchmelder (RM-F) und Funk-Handtaster (HT-F) an die Platine angebunden werden. Besonders geeignet für Nachrüstungen und denkmalgeschützte Gebäude. Häufige Fragen zur Ersatzteil-Auswahl Brauche ich die Rauchschalterplatine oder eine komplette RMZ?Die Platine reicht aus, wenn Ihr Gehäuse (RMZ, G-EMR oder G-SR-EMR) mechanisch intakt ist und nur die Rauchmeldeeinheit getauscht werden muss — z. B. nach 8 Jahren oder bei defekter Detektion. Eine komplette RMZ benötigen Sie nur, wenn auch das Gehäuse, Netzteil oder die Anschlussklemmen beschädigt sind. Kann ein Elektriker den Tausch selbst durchführen?Ja, sofern er als Sachkundiger nach DIN 14677 eingewiesen ist. Der Tausch ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage — die Durchführung muss im Prüfbuch dokumentiert werden. Sind Hekatron-Melder kompatibel?Ja. ORS 142 (kabelgebundener Deckenrauchmelder), ORS 155 F (Funkrauchmelder über FM 155 F), TDS 247 (Wärmemelder) und HAT 155 F (Funkhandtaster) sind mit der Platine kompatibel.
GEZE TS 5000 R-ISM FeststellanlageKomplette Feststellanlage für zweiflügelige Türen mit integriertem Rauchmelder (GEZE GC 151) und RSZ in der R-ISM-Gleitschiene, 230V AC, EN 2-6 Kurz & KnappKomplette Feststellanlage: Rauchmelder + Rauchschalterzentrale (RSZ) + Feststellung in R-ISM-Gleitschiene integriert230V AC / 50 Hz NetzanschlussMechanische Schließfolgeregelung (ISM) in Gleitschiene integriertEN 2-6, Bandabstand 1500–2800 mm (Überlänge 3200 mm)Min. Standflügelbreite 400 mm, min. Gangflügelbreite 875 mmFeststellbereich 80°–130°, beidseitigVarianten: beidseitig (R-ISM), Gangflügel (R-ISM/G), Standflügel (R-ISM/S), ohne Feststellung (R-ISM/0) GEZE TS 5000 R-ISM — Die komplette Feststellanlage für zweiflügelige TürenDer GEZE TS 5000 R-ISM ist eine komplette Feststellanlage für zweiflügelige Brandschutztüren. Alle Komponenten — Rauchmelder (Sturzrauchschalter GC 151), Rauchschalterzentrale (RSZ), elektrische Feststellung und mechanische Schließfolgeregelung — sind in der durchgehenden R-ISM-Gleitschiene (2740 × 55 × 30 mm) integriert. Es werden keine externen Rauchmelder oder RSZ benötigt.Das System arbeitet mit 230V AC / 50 Hz Netzanschluss. Die Feststellung hält die Tür beidseitig in einem Bereich von 80° bis 130° offen. Bei Rauchentwicklung erkennt der integrierte Rauchmelder den Brand und die RSZ löst die Feststellung aus. Die Tür schließt selbstständig mit korrekter Schließfolge — Standflügel vor Gangflügel.Im Vergleich zum E-ISM (24V DC, externe Komponenten) ist der R-ISM die kompakteste Lösung: eine Gleitschiene enthält alles. Zusätzlich bietet der R-ISM Komfortfunktionen wie Verschmutzungsanzeige, Alarmschwellennachführung und einen potenzialfreien Kontakt zur Abfrage der Offenhaltung. Vorteile des GEZE TS 5000 R-ISMAll-in-One-Lösung — Rauchmelder, RSZ, Feststellung und Schließfolgeregelung in einer GleitschieneKeine externen Komponenten — kein separater Rauchmelder, keine externe RSZVerschmutzungsanzeige — signalisiert Wartungsbedarf des RauchmeldersAlarmschwellennachführung — kompensiert schleichende Verschmutzung automatischPotenzialfreier Kontakt — zur Abfrage der Offenhaltung (z. B. Gebäudeleittechnik)Feststellbereich 80°–130° — beidseitig, flexibel einstellbarZugelassen nach EN 1154 und EN 1155 — Feuer- und Rauchschutztüren4 Feststellungs-Varianten — beidseitig, Gangflügel, Standflügel, ohne Feststellung Technische DatenEigenschaftWertSchließkraftEN 2-6 (stufenlos einstellbar)Max. Türblattbreite1400 mm pro FlügelBandabstand min.1500 mmBandabstand max.2800 mm (Überlänge 3200 mm)Standflügelbreite min.400 mmGangflügelbreite min.875 mmFeststellbereich80°–130° (beidseitig)Spannungsversorgung230V AC / 50 HzR-ISM-Gleitschiene (B × H × T)2740 × 55 × 30 mm (Überlänge: 3140 × 55 × 30 mm)Schließkörper (B × H × T)287 × 47 × 60 mm (2 Stück)SchließfolgeregelungMechanisch (ISM), in Gleitschiene integriertRauchmelderIn Gleitschiene integriertRSZIn Gleitschiene integriertVerschmutzungsanzeigeJaAlarmschwellennachführungJaPotenzialfreier KontaktJa (Abfrage Offenhaltung)ZulassungenDIN EN 1154, DIN EN 1155 Schließfolgeregelung und FeststellanlageDer TS 5000 R-ISM vereint drei Funktionen in einer Gleitschiene:Mechanische Schließfolgeregelung (ISM): Standflügel schließt vor GangflügelElektrische Feststellung: Hält Tür bei 80°–130° offenIntegrierter Rauchmelder + RSZ: Erkennt Rauch, löst Feststellung ausBei Brandalarm oder Stromausfall schließt die Tür mit korrekter Schließfolge. Alle drei Funktionen arbeiten zuverlässig zusammen — ohne externe Komponenten. Montagearten GEZE TS 5000 R-ISMMontageartPosition SchließerPosition GleitschieneHinweisNormalmontage BandseiteTürblätter (je 1 Schließer pro Flügel)Rahmen / Sturz (durchgehend)230V AC Anschluss an GleitschieneMontageplatte R-ISM (Art. 118690) bei Feuer- und Rauchschutztüren zwingend erforderlich. Normen & ZulassungenDIN EN 1154 — TürschließmittelDIN EN 1155 — Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenDIN EN 1158 — Koordinierungseinrichtungen (Schließfolgeregelung)DIN 14677 — Instandhaltung von Feststellanlagen (jährliche Prüfung)DIN EN 14637 — Elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuer-/RauchschutztürenFeuer- und Rauchschutztüren — zugelassen für T30, T60, T90 Integrierte FeststellanlageDie R-ISM-Gleitschiene enthält eine vollständige Feststellanlage:FunktionDetailsRauchmelderIn Gleitschiene integriert, beidseitig wirkendRauchschalterzentrale (RSZ)In Gleitschiene integriertFeststellungElektromagnetisch, Feststellbereich 80°–130°AuslösungRauch, Stromausfall, Handtaster (optional)VerschmutzungsanzeigeLED-Anzeige bei WartungsbedarfAlarmschwellennachführungAutomatische Kompensation schleichender VerschmutzungPotenzialfreier KontaktZur Abfrage der Offenhaltung4 Gleitschienen-Varianten:R-ISM: Feststellung beidseitig (Gang- und Standflügel)R-ISM/G: Feststellung nur am GangflügelR-ISM/S: Feststellung nur am StandflügelR-ISM/0: Rauchmelder + RSZ, aber ohne Feststellung (nur Überwachung + Schließfolgeregelung) Elektrischer AnschlussParameterWertSpannungsversorgung230V AC / 50 Hz (Netzanschluss)AnschlussDirekt an R-ISM-GleitschieneExterne KomponentenKeine erforderlich (alles integriert)SicherheitsprinzipFail-Safe (stromlos = geschlossen)Optionaler HandtasterZum manuellen Auslösen der FeststellungPotenzialfreier KontaktZur Einbindung in GebäudeleittechnikDer 230V AC Anschluss muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. BrandschutzDer TS 5000 R-ISM ist eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage für Feuer- und Rauchschutztüren. Der integrierte Rauchmelder überwacht beidseitig den Türbereich. Bei Rauchentwicklung löst die RSZ die Feststellung aus und die Tür schließt mit korrekter Schließfolge.DIN 14677: Jährliche Prüfung durch befähigte Person (Pflicht)DIN EN 14637: Anforderungen an Feststellanlagen für Feuer-/RauchschutztürenFunktionstest: Regelmäßig (Empfehlung: monatlich) mit Prüfgas oder AuslösetasteVerschmutzungsanzeige: Warnt rechtzeitig vor Einschränkung der Rauchmelder-Empfindlichkeit KompatibilitätSchließer: 2x GEZE TS 5000 (Art. 027333) — identisch zu ISM und E-ISMMontageplatte: Art. 118690 (R-ISM-spezifisch, nicht identisch mit ISM/E-ISM)Nachrüstung: Von ISM auf R-ISM durch Gleitschienen-Tausch + 230V AnschlussHandtaster: Optional anschließbar zum manuellen AuslösenGebäudeleittechnik: Potenzialfreier Kontakt für Statusabfrage Häufig gestellte FragenWas ist der Unterschied zwischen R-ISM und E-ISM?R-ISM hat Rauchmelder und RSZ in der Gleitschiene integriert (230V AC, All-in-One). E-ISM braucht externe RSZ + Rauchmelder (24V DC). R-ISM ist kompakter, E-ISM flexibler bei der Rauchmelder-Platzierung.Brauche ich bei R-ISM noch zusätzliche Rauchmelder?Nein, der Rauchmelder ist in der R-ISM-Gleitschiene integriert und überwacht den Türbereich beidseitig. Zusätzliche Rauchmelder im Raum sind unabhängig von der Feststellanlage.Was bedeutet R-ISM/0 (ohne Feststellung)?Die R-ISM/0-Gleitschiene enthält Rauchmelder, RSZ und Schließfolgeregelung, aber keine Feststellfunktion. Die Tür wird also nicht offen gehalten, aber der Rauchmelder überwacht den Bereich und kann Alarm an die Gebäudeleittechnik melden.Welchen Bandabstand brauche ich mindestens?Mindestens 1500 mm (mehr als bei ISM mit 1500 mm, weil der integrierte Rauchmelder Platz braucht). Maximum: 2800 mm, mit Überlängen-Gleitschiene 3200 mm.Warum ist die min. Gangflügelbreite 875 mm?Der integrierte Rauchmelder und die RSZ benötigen eine Mindestbreite am Gangflügel von 875 mm, damit alle Komponenten in der Gleitschiene Platz haben.Kann ich von ISM auf R-ISM nachrüsten?Ja. Die Schließer (2x TS 5000) bleiben identisch. Sie tauschen die ISM-Gleitschiene gegen eine R-ISM-Gleitschiene und verlegen einen 230V AC Anschluss. Die Montageplatte ist R-ISM-spezifisch (Art. 118690).Wie oft muss die R-ISM-Feststellanlage geprüft werden?Nach DIN 14677 jährlich durch eine befähigte Person. Zusätzlich empfiehlt sich ein monatlicher Funktionstest. Die Verschmutzungsanzeige signalisiert Wartungsbedarf des Rauchmelders. Häufige Fragen zur Auswahl zweiflügeliger TürschließerR-ISM oder E-ISM — welche Feststellanlage?R-ISM: All-in-One (230V AC), kein externes Zubehör, kompakteste Lösung. E-ISM: 24V DC, externe RSZ + Rauchmelder, flexibler bei Rauchmelder-Platzierung. R-ISM ist die erste Wahl, wenn Einfachheit und kompakte Montage wichtig sind.Brauche ich eine Feststellanlage?Nur wenn die Brandschutztür im Normalbetrieb offen stehen soll. Ohne Offenhaltung reicht ein ISM (mechanisch) oder ISM mit mechanischer Feststelleinheit (118437).Welche Variante für welchen Einsatz?R-ISM (beidseitig) = Standard für offen stehende Brandschutztüren. R-ISM/G = nur Gangflügel offen. R-ISM/S = nur Standflügel offen. R-ISM/0 = Rauchüberwachung ohne Offenhaltung.Kann ich den R-ISM mit Panikfunktion kombinieren?Für Bandgegenseite gibt es die R-ISM-Gleitschiene BG VP (Art. 133711) mit Vollpanikfunktion. Auf der Bandseite ist die Panikfunktion nicht verfügbar.Welche Normen gelten?EN 1154 (Türschließer), EN 1155 (Feststellvorrichtung), EN 1158 (Schließfolge), DIN 14677 (Prüfpflicht jährlich), DIN EN 14637 (Feststellanlagen).Wartungsintervalle?DIN 14677: jährlich (Pflicht). Monatlicher Funktionstest empfohlen. Verschmutzungsanzeige beachten. Alarmschwellennachführung arbeitet automatisch, aber bei Ansprechen der Verschmutzungsanzeige Rauchmelder reinigen.
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Sockel 143 A — Montagesockel für Aufputz-Deckenmontage Kurz & Knapp Montagesockel für Hekatron Rauchschalter ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Aufputz-Deckenmontage in trockenen Räumen Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Kompatibel mit allen Hekatron-Zentralen (FSZ Basis/Pro, RSZ kompakt) Produktbeschreibung Der Sockel 143 A ist der Standard-Montagesockel für die Aufputz-Deckenmontage von Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern in Feststellanlagen. Er wird an der Decke verschraubt, der Melderkopf (ORS 142, ORS 142 AT oder TDS 247) wird anschließend aufgesteckt und durch Drehen verriegelt.Der integrierte Magnet ermöglicht die optionale Aktivierung der Leitungsüberwachung gemäß DIN EN 14637. Der Sockel 143 A kann auch auf den Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Kragarm) montiert werden. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Technische Daten EigenschaftWert MontageAufputz (Decke)EinsatzbereichTrockene InnenräumeLeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ)MaterialKunststoffFarbeWeißKonsolenmontageKompatibel mit K 143-S und K 143-K Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
GEZE GC 151 Sturzrauchschalter – Das Herzstück jeder GEZE Feststellanlage Optischer Rauchmelder mit Auslösevorrichtung für alle GEZE Feststellanlagen FA GC 150 | Sturzmontage über der Tür | 24V DC | Art.-Nr. 103555 Kurz & Knapp: Der GEZE GC 151 ist der Sturzrauchschalter für alle GEZE Feststellanlagen des Systems FA GC 150. Er vereint optischen Rauchmelder, Auslösevorrichtung und Rauchschalterzentrale in einem Bauteil. Bei Raucherkennung löst er die Feststellung aus – die Brandschutztür schließt selbsttätig. Alarmschwellennachführung, integrierte Leitungsüberwachung, Anschluss von Deckenmeldern und Funkmodul GC 171. DIBt-zugelassen, Tauschzyklus 8 Jahre nach DIN 14677. Pflicht-Ersatzteil für alle GEZE R-Gleitschienen, E-Gleitschienen und Gestänge-Feststellanlagen. GEZE GC 151 – Sturzrauchschalter mit integrierter Auslösevorrichtung Der GEZE GC 151 ist das zentrale Bauteil jeder GEZE Feststellanlage FA GC 150. Er wird unmittelbar über der Tür am Sturz montiert und übernimmt drei Funktionen gleichzeitig: Raucherkennung, Signalauswertung und Steuerung der Feststellvorrichtung. Im Normalbetrieb versorgt der GC 151 die angeschlossene Feststellvorrichtung mit 24V DC. Bei Raucherkennung, Stromausfall oder manueller Auslösung (Handtaster/Prüftaste) unterbricht er die Versorgung – die Feststellvorrichtung gibt die Tür frei und der Türschließer schließt die Brandschutztür selbsttätig. Der GC 151 wird in das Gehäuse der Feststellanlage eingeclipst – bei R-Gleitschienen direkt in die Schiene, bei separaten Rauchschalterzentralen (RSZ 6, RSZ 7) in das RSZ-Gehäuse. Über die Klemmenleisten KL1, KL2 und KL3 werden Feststellvorrichtung, Deckenmelder, Handauslösetaster, Funkmodul und Alarmausgang angeschlossen. Lieferumfang: Sturzrauchschalter GC 151 (Platine mit Rauchkammer und Klemmenleisten) Staubschutzfolie (erst bei Inbetriebnahme entfernen) Vorteile des GEZE GC 151 Alles in einem Bauteil: Optischer Rauchmelder, Rauchschalterzentrale und Auslösevorrichtung auf einer kompakten Platine – kein separater Rauchmelder + separate Zentrale nötig Alarmschwellennachführung: Passt die Empfindlichkeit automatisch an langsam zunehmende Verschmutzung an – reduziert Fehlalarme, verlängert die Einsatzdauer Selbstrückstellend: Nach Belüftung der Rauchkammer kehrt der GC 151 automatisch in den Normalbetrieb zurück – keine manuelle Rückstellung nötig Integrierte Leitungsüberwachung: Überwacht die Kabelverbindungen zu Deckenmeldern und Handauslösetastern mittels 43 kΩ Abschlusswiderständen – erkennt Kabelbrüche sofort Erweiterbar: Bis zu 3 Deckenmelder (GC 152/153/ORS 142) und 6 Funkgeräte (über GC 171) anschließbar LED-Diagnose: Mehrfarbige Zustandsanzeige (grün/rot/gelb) signalisiert Normalbetrieb, Alarm, Verschmutzung und Fehler auf einen Blick Abwärtskompatibel: Ersetzt den Vorgänger ORS 141 – Leitungsüberwachung per Jumper J3 deaktivierbar für Altanlagen Potentialfreier Alarmausgang: Relaiskontakt (Wechsler, max. 24V DC, 1A) zur Weiterleitung an Gebäudeleittechnik oder Alarmanzeige Technische Daten BezeichnungSturzrauchschalter GC 151 Artikelnummer / ID103555 FunktionsprinzipStreulicht, Alarmschwellennachführung, keine Alarmspeicherung (selbstrückstellend) Eingangsspannung24V DC EinbaulageWand-(Sturz-)montage, waagerecht Ausgang FeststellvorrichtungTransistorausgang, kurzschlussfest Zusatzmelder (Decken)Deckenmelder in 3-Leitertechnik (GC 152, GC 153, ORS 142) LeitungsüberwachungAbschaltbar (Jumper J3), 43 kΩ Abschlusswiderstände HandauslösetasterAnschließbar (KL2, Klemme 5+6), Leitungsüberwachung via 43 kΩ AlarmausgangPotentialfreier Relaiskontakt PrüftasteAbschaltung der Feststellung, Reset des Rauchschalters MeldertestPrüfaerosol oder Prüftaste SchutzklasseII SchutzartIP20 (nur für trockene Räume) Umgebungstemperatur-5 °C bis 50 °C Tauschzyklus8 Jahre (DIN 14677) NormenDIN EN 14637, DIN EN 1155, EN 54-7, DIBt-zugelassen Funktionsprinzip: Streulicht mit Alarmschwellennachführung Der GC 151 arbeitet nach dem Streulichtprinzip: In der Messkammer sind ein Lichtsender und ein Lichtempfänger so angeordnet, dass im Normalzustand kein Licht auf den Empfänger fällt. Gelangen Rauchpartikel in die Kammer, streuen sie das Licht auf den Empfänger – der Rauchmelder löst aus. Alarmschwellennachführung: Der GC 151 kompensiert langsam zunehmende Verschmutzung der Messkammer automatisch. Staubablagerungen, die sich über Monate ansammeln, werden als Grundverschmutzung erkannt und die Alarmschwelle nachgeführt. Erst bei sprunghaftem Anstieg (= Rauch) wird Alarm ausgelöst. Das reduziert Fehlalarme erheblich. Keine Alarmspeicherung: Sobald kein Rauch mehr in der Messkammer ist, kehrt der GC 151 selbsttätig in den Normalbetrieb zurück. Die Feststellvorrichtung kann sofort wieder aktiviert werden. Wichtig: Die Messkammer darf nicht geöffnet werden. Ist der Rauchmelder verschmutzt, muss er komplett ausgetauscht werden – eine Reinigung ist nicht möglich. Systemaufbau: GC 151 im GEZE FA GC 150 System Der GC 151 ist die zentrale Steuereinheit des GEZE Feststellanlagen-Systems FA GC 150. Er verbindet alle Komponenten und steuert die Feststellvorrichtung: KomponenteFunktionAnschluss am GC 151 GC 151 (Sturzrauchschalter)Rauchmelder + Auslösevorrichtung + Steuerung— Netzteil (RSZ 6 / RSZ 7 / in R-Gleitschiene)Energieversorgung 230V AC → 24V DCKL1: 24V + GND Feststellvorrichtung (intern)Hält die Tür offen, gibt bei Alarm freiKL3: GND + HOD Feststellvorrichtung (extern)E-Gleitschiene, Gestänge, HaftmagnetKL1: GND + HOD Deckenmelder (GC 152, GC 153, ORS 142)Zusätzliche Rauchüberwachung an der DeckeKL2: 24V + GND + AS Handauslösetaster (UTA / AS 500)Manuelle Auslösung der FeststellungKL2: 24V + MRB Funkmodul GC 171Kabellose Anbindung von GC 172/173/175KL1 + KL2 (alle Klemmen) AlarmausgangWeiterleitung an GLT / AlarmanzeigeKL2: AL_NC + AL_COM + AL_NO Zwei FSA-Varianten mit GC 151: Separate RSZ 6/RSZ 7: GC 151 sitzt im RSZ-Gehäuse an der Wand, steuert externe Feststellvorrichtungen (E-Gleitschiene, Gestänge, Haftmagnet) Integrierte Feststellanlage: GC 151 sitzt in der R-Gleitschiene oder R-ISM-Gleitschiene, Feststellung ist direkt in der Schiene integriert LED-Diagnose: Zustands- und Fehleranzeige Die mehrfarbige LED am GC 151 signalisiert den aktuellen Betriebszustand. Wichtig für die monatliche Funktionsprüfung und Fehlerdiagnose: Zustand / FehlerLEDBedeutung SpannungslosausKeine Versorgung – Feststellung deaktiviert, Tür schließt NormalbetriebGrünAlles in Ordnung, Feststellung aktiv Verschmutzung (Warnung)Rot/Grün abwechselndRauchschalter sollte ausgetauscht werden Verschmutzungsgrenze erreichtRot/Grün abwechselndRauchschalter muss ausgetauscht werden, Feststellung deaktiviert Fehler SturzrauchschalterRot (dauernd)GC 151 defekt – muss getauscht werden Kurzschluss am FeststellausgangRot (dauernd)Feststellvorrichtung prüfen, Verkabelung kontrollieren Versorgungsspannung zu kleinRot (dauernd)Netzteil / RSZ prüfen Leitungsbruch HandauslösetasterRot (dauernd)Kabelverbindung zum Handtaster prüfen (nur bei aktiver Leitungsüberwachung) Leitungsbruch DeckenmelderRot (dauernd)Kabelverbindung zu Deckenmelder(n) prüfen (nur bei aktiver Leitungsüberwachung) Handauslösetaster betätigtGelbUTA / AS 500 wurde gedrückt Prüftaste betätigtGelbPrüfmodus aktiv (mind. 10 s halten) Alarm RauchmelderRot (dauernd)Rauch erkannt – Feststellung ausgelöst, Tür schließt Anschlussklemmen und Jumper-Konfiguration Der GC 151 hat drei Klemmenleisten (KL1, KL2, KL3) und drei konfigurierbare Jumper: KlemmeBelegungFunktion KL1-124VVersorgungsspannung + KL1-2GNDVersorgungsspannung − KL1-3GNDExterne Feststellvorrichtung − KL1-4HODExterne Feststellvorrichtung + (Hold Open Device) KL2-524VHandauslösetaster / Deckenmelder Versorgung KL2-6MRBHandauslösetaster (Manual Release Button) KL2-724VDeckenmelder Versorgung KL2-8GNDDeckenmelder GND KL2-9ASDeckenmelder Signal (Additional Sensor) KL2-10AL_NCAlarmausgang (Normally Closed) KL2-11AL_COMAlarmausgang (Common) KL2-12AL_NOAlarmausgang (Normally Open) KL3-1/2GND/HODInterne Feststellvorrichtung (R-Gleitschiene) Jumper-Konfiguration: JumperStellung 1-2Stellung 2-3 J1Ohne Deckenmelder (Standard)Mit Deckenmelder J2Ohne HandauslösetasterMit Handauslösetaster J3Ohne Leitungsüberwachung (nur für ORS 141 Ersatz!)Mit Leitungsüberwachung (Auslieferungszustand) Hinweis: Vor dem Ändern der Jumper-Einstellung die Versorgungsspannung ausschalten (KL1 abziehen). Die neue Einstellung wird erst nach Spannungswiederkehr aktiv. Kompatible Feststellanlagen und Türschließer Der GC 151 ist kompatibel mit allen Feststellvorrichtungen des GEZE FA GC 150 Systems: KategorieFeststellanlage / TürschließerFeststellvorrichtung Obenliegende TürschließerTS 4000 E, TS 4000 E-ISGestänge, elektrohydraulisch TS 4000 EFSGestänge mit Freilauf, elektrohydraulisch TS 5000 EFSGleitschiene mit Freilauf, elektrohydraulisch E-Gleitschiene (TS 5000)Elektromagnetisch E-ISM-Gleitschiene (TS 5000)2-flg., elektromagnetisch, Schließfolge ISM-EFS-Gleitschiene (TS 5000)2-flg., Freilauf, elektrohydraulisch E-Gleitschiene BoxerElektromagnetisch Boxer EFSFreilauf, elektrohydraulisch Integrierte FeststellanlagenTS 4000 R, TS 4000 RFSGestänge, elektrohydraulisch + Rauchmelder TS 4000 R-IS2-flg., elektrohydraulisch + Rauchmelder TS 5000 RR-Gleitschiene, elektromagnetisch TS 5000 R-ISM (/G/S/0)R-ISM-Gleitschiene, 2-flg., elektromagnetisch TS 5000 R-ISM-EFS2-flg., Freilauf, elektrohydraulisch TS 5000 RFS / RFS-KBGleitschiene, Freilauf, elektrohydraulisch Deckenmelder GC 152, GC 153 und ORS 142 mit Leitungsüberwachung Alle Deckenmelder werden über den Relaissockel GC 150 B (bei GC 152/153) oder den Sockel ORS 143 A (bei ORS 142) an den GC 151 angeschlossen. Die Bauartgenehmigung fordert die Leitungsüberwachung zu den Deckenmeldern. MelderArt.-Nr.PrinzipSockelAbmessungen (Ø×H) GC 152 Rauchmelder139850 (weiß) / –Streulicht, Alarmschwellennachführung, EN 54-7GC 150 B110 × 67 mm GC 153 Temperaturmelder139881 (weiß) / –57 °C Alarm, EN 54-5 Klasse A1RGC 150 B110 × 67 mm ORS 142 Rauchmelder (Hekatron)–Streulicht + Temperaturfühler (70 °C), IP42ORS 143 A80 × 66 mm Leitungsüberwachung im Detail Die Leitungsüberwachung stellt sicher, dass ein Kabelbruch zwischen GC 151 und Deckenmelder sofort erkannt wird. Sie ist aktiv wenn: Jumper J3 am GC 151 auf Stellung 2-3 steht (Auslieferungszustand) Die Sollbruchstelle im ersten Relaissockel GC 150 B getrennt ist Die Sollbruchstelle im letzten Relaissockel GC 150 B nicht getrennt ist Relaissockel GC 150 B – Aufbau: Enthält die Abschlusswiderstände (2 × 43 kΩ) für die Leitungsüberwachung und den Alarmwiderstand Widerstände sitzen auf einer Leiterplatte im Inneren des Sockels Sollbruchstelle: 3 mm Schraubendreher durch Loch auf der Rückseite → in den Schlitz stecken und drehen → Verbindung zu den Widerständen bricht Der sichtbare Widerstand ist der Alarmwiderstand – dieser darf NICHT getrennt werden! Anschluss (3-Leitertechnik): GC 151 Klemme KL2-7 (24V) → Sockel 24V GC 151 Klemme KL2-8 (GND) → Sockel GND GC 151 Klemme KL2-9 (AS) → Sockel ASin/ASout (Durchschleifen bei mehreren Meldern) Leitungsverlegung ASin und ASout muss getrennt oder geschützt erfolgen Anschluss des ersten Deckenmelders nicht als parallele Stichleitung (Hin- und Rückleitung nicht im selben Kabel) Meldertest (GC 152 / ORS 142): Testmagnet in die Nähe des Magnetsensors (hinter GEZE-Logo) bringen. Der Meldertest mittels Testmagnet prüft die elektrischen Komponenten. Die regelmäßige Prüfung der Feststellanlage ist zusätzlich mit Prüfaerosol durchzuführen. GC 153 als Sturzmelder-Ersatz: Ist der GC 151 Störgrößen ausgesetzt, kann ein GC 153 über der Tür als Sturzmelder montiert werden (Befestigungskonsole DM GC, ID 150264). Die Rauchkammer des GC 151 wird dabei mit Staubschutzkappe geschützt. Nicht zulässig in Rettungswegen – dort ausschließlich optische Rauchmelder. Anzahl und Montage der Brandmelder Die DIBt-Bauartgenehmigung regelt exakt, wie viele Brandmelder an einer Feststellanlage montiert werden müssen. Entscheidend sind die Sturzhöhe h (Abstand Sturzunterkante bis Decke/Unterdecke) und die Öffnungsweite der Drehflügeltür. SituationSturzrauchschalter (GC 151)Deckenmelder (GC 152/153/ORS 142) h < 100 cm auf beiden Seiten und Öffnungsweite < 300 cm1× (über Gangflügel, eine Seite)Nicht erforderlich h ≥ 100 cm auf mindestens einer Seite oder Öffnungsweite ≥ 300 cm1× (über Gangflügel, eine Seite)Je 1× pro Seite der Rauchdurchtrittsöffnung (= 1 Melderpaar) Montageregeln Sturzrauchschalter (GC 151): Wird unmittelbar über der Tür montiert, bei 2-flügeligen Türen über dem Gangflügel Nur für Wandmontage (Sturz) geeignet – nicht an der Decke Mindestabstand 1 cm zwischen Oberkante Rauchschaltergehäuse und darüber liegendem Bauteil Bei Störgrößen (Dampf, Staub, Betauung): Rauchkammer mit Staubschutzkappe abdecken und zusätzlichen Temperaturmelder GC 153 als Sturzmelder über der Tür montieren (Befestigungskonsole DM GC, ID 150264) Nicht zulässig in Rettungswegen: Temperaturmelder als alleiniger Sturzmelder – dort ausschließlich optische Rauchschalter Montageregeln Deckenmelder (GC 152/GC 153/ORS 142): Deckenmontage, Abstand zur Wand: 50–250 cm Abstand zu jeglichen Installationen: mindestens 50 cm Mindestabstand 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen Bei h > 500 cm auf einer Seite: Deckenmelder alternativ an Kragarm 50 cm vor der Wand, mindestens 350 cm über Sturzunterkante Bei besonderen Deckensituationen (schräge Decken, Unterdecken, Galerien): Brandmelder dort anbringen, wo zuerst eine größere Rauchkonzentration zu erwarten ist Im Regelfall: mindestens 1 Melderpaar (je 1 Deckenmelder auf jeder Seite der Rauchdurchtrittsöffnung) Klebemontage ist normativ nicht zulässig – ausschließlich Schraubmontage. Kabellose Erweiterung: Funkmodul GC 171 Das Funkmodul GC 171 (Art.-Nr. 163051) ermöglicht die kabellose Anbindung von bis zu 6 Funkgeräten an den GC 151 – ideal für Nachrüstung und denkmalgeschützte Bauten. FunkgerätArt.-Nr.FunktionBatterie GC 171 Funkmodul163051Zentrale Funkeinheit am GC 15124V DC (vom GC 151) GC 172 Funkrauchmelder159656 / 195522Kabelloser optischer Rauchmelderca. 8 Jahre GC 173 Funktemperaturmelder195523Kabelloser Temperaturmelder (57 °C)ca. 8 Jahre GC 175 Funkeingabemodul163068Kabelloser HandauslösetasterBatteriebetrieben Technische Daten GC 171: Frequenz 868,15–869,85 MHz, 7 Kanäle, FSK-Modulation, max. 6 Teilnehmer, Reichweite 10 m (100 m Freiraum), Signalperiode 60 s, integrierte Antenne. Installation: Am GC 151 Jumper J1 und J2 abziehen, J3 auf Stellung 2-3 setzen. GC 171 per Kabel (max. 3 m) an den GC 151 anschließen. Schalter SW2 am GC 171 auf ON stellen. Montagehinweise ESD-Schutz: Der GC 151 ist ein empfindliches elektronisches Bauteil. Erst unmittelbar vor der Montage aus der Schutzverpackung nehmen. Keine elektronischen Bauteile anfassen. Elektrostatische Entladung vermeiden. Einbau: Der GC 151 wird in das Gehäuse der Feststellanlage eingeclipst (R-Gleitschiene oder RSZ-Gehäuse). Vor dem Einbau die Spannungszufuhr unterbrechen. Staubschutz: Die Staubschutzfolie/Staubschutzkappe erst bei der Inbetriebnahme entfernen. Nach Einbau sicherstellen, dass kein Staub in die Messkammer gelangt. Verschmutzung verkürzt die Lebensdauer erheblich. Montageort: Nur für Wandmontage (Sturz über der Tür). Zwischen Oberkante Rauchschaltergehäuse und darüber liegendem Bauteil mindestens 1 cm Abstand einhalten. Netzanschluss: Muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. 230V-Zuleitung doppelt isoliert, mindestens 8 mm in den Anschlussraum einführen. Bauseitig Leitungsschutzschalter 16 A vorsehen. Störgrößen: Ist der GC 151 Dampf, Staub, Betauung oder betriebsbedingter Rauchentwicklung ausgesetzt → Rauchkammer mit Staubschutzkappe abdecken und stattdessen Temperaturmelder GC 153 als Sturzmelder verwenden. Prüfung und Inbetriebnahme Inbetriebnahme (3 Schritte): Netzspannung einschalten → LED des GC 151 leuchtet grün Staubschutzfolie/-kappe des Rauchschalters und der Feststellanlage entfernen Schutzabdeckungen der Deckenmelder entfernen Funktionsprüfung GC 151 mit Prüfaerosol: Prüftaste betätigen → LED wechselt von grün nach gelb. Warten bis LED wieder grün leuchtet Türflügel ganz öffnen → Feststellanlage hält den Flügel in der Offenlage Prüfaerosol im Abstand von ca. 15 cm in die freie Rauchöffnung sprühen: kurze 1-Sekunden-Sprühstöße im Abstand von 1 Sekunde, dabei die obere Rauchöffnung abdecken Rauchmelder muss auslösen: LED wechselt von grün auf rot, Tür schließt Gesamte Prüfung innerhalb von 2 Minuten durchführen! Nur rückstandslos verflüchtigendes Prüfaerosol verwenden. Inbetriebnahme-Prüfung bei 1-flügeliger Tür: Türflügel ganz öffnen, Feststellanlage hält den Flügel Prüftaste betätigen → LED gelb, ca. 10 s → Tür schließt und schnappt in die Falle Ggf. Ausrückmoment in der Offenlage einstellen (nach EN 1155: 40–120 Nm bei 90°) Abnahme und Wartung nach DIN 14677 Der GC 151 ist Bestandteil einer Feststellanlage. Es gelten die Anforderungen der DIN 14677-1 (Instandhaltung) und DIN 14677-2 (Fachkraft): PflichtIntervallWerPrüfumfang AbnahmeprüfungVor ErstinbetriebnahmeAutorisierte GEZE-Fachkraft oder DIBt-PrüfstelleGerätekombination, Kennzeichnung, Funktion, Schließvorgang Monatliche FunktionsprüfungMonatlichEingewiesene Person (Betreiber)Handauslösung, Rauchmelder-Prüfung, Schließvorgang, LED-Zustand Vierteljährliche PrüfungNach 12 fehlerfreien MonatsprüfungenEingewiesene PersonWie monatlich, reduzierter Turnus Jährliche FachprüfungJährlichFachkraft nach DIN 14677-2Vollständige Inspektion, Dokumentation, Bauartgenehmigung prüfen Rauchschalter-TauschAlle 8 JahreFachkraftGC 151 komplett tauschen (Art.-Nr. 103555) Monatliche Funktionsprüfung umfasst (nach GEZE FA GC 150 Dokumentation): Prüfung der Handauslösung (Taster oder manuelles Ausrücken) Prüfung der Rauchmelder-Auslösung mit Prüfaerosol Prüfung der automatischen Rückstellung nach Alarm Prüfung, ob Umgebungseinflüsse die Feststellanlage beeinträchtigen Prüfung, ob Tür nach Auslösung selbsttätig in die Falle schließt Dokumentation im GEZE Prüfbuch (Art.-Nr. 079141) Jährliche Wartung zusätzlich: Übereinstimmung mit Bauartgenehmigung und Dokumentation prüfen Funktionsrelevante Teile reinigen (Messkammer darf NICHT geöffnet werden!) Auslösung bei Energieausfall und bei Entfernen eines Brandmelders prüfen Bei Funkkomponenten: Verbindungsqualität und Batterieladung prüfen Austausch eines GEZE ORS 141 durch GC 151 Der GC 151 ersetzt den Vorgänger ORS 141 (GEZE) in Bestandsanlagen. Da der ORS 141 keine Leitungsüberwachung hatte, muss diese am GC 151 deaktiviert werden: Versorgungsspannung abschalten (KL1 abziehen) Jumper J3 auf Stellung 1-2 setzen (= ohne Leitungsüberwachung) GC 151 einsetzen und Versorgung wiederherstellen Wichtig: Die Deaktivierung der Leitungsüberwachung ist ausschließlich bei Verwendung als Ersatzteil in Altanlagen ohne Leitungsüberwachung (ORS 141) zulässig. In Neuanlagen muss die Leitungsüberwachung aktiv bleiben (Jumper J3 auf Stellung 2-3, Auslieferungszustand). Hinweis: Wird ein ORS 141 durch einen GC 151 ersetzt, ist zu prüfen ob eine Neuabnahme nach aktuell gültiger Bauartgenehmigung erforderlich ist. Wenn das neue Gerät nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war → Neuabnahme. Gegenseitiges Auslösen von zwei Feststellanlagen Zwei benachbarte Feststellanlagen können so verdrahtet werden, dass sie sich gegenseitig auslösen: Löst ein Rauchmelder aus, schließen beide Türen. Diese Konfiguration ist relevant bei gegenüberliegenden Brandschutztüren in einem Flur. Anschluss: Der Alarmkontakt (KL2, Klemme 10–12) des einen GC 151 wird mit dem Eingang MRB (Klemme 6) des anderen GC 151 verbunden – und umgekehrt. Bei beiden Sturzrauchschaltern den Jumper J1 abziehen. Die Bauartgenehmigung fordert die Leitungsüberwachung zwischen den beiden Sturzrauchschaltern (43 kΩ Abschlusswiderstand an jedem Alarmausgang). Fehlersuche und Troubleshooting LED aus – Feststellanlage ohne FunktionKeine Versorgungsspannung. Prüfen: Netzstecker, Leitungsschutzschalter 16 A bauseitig, Netzteil. Bei R-Gleitschiene: 230V-Anschluss an der Gleitschiene prüfen. Ausgangsspannung am Netzteil messen: 24V ±0,5V DC, max. 260 mA. LED dauerhaft Rot – Feststellung aufgehoben, Tür schließtBei dauerhaft roter LED ist die Feststellung aufgehoben: Der GC 151 unterbricht die Versorgung der Feststellvorrichtung, der Türschließer schließt die Tür. Die Tür lässt sich nicht mehr feststellen (offen halten). Mehrere Ursachen möglich, systematisch eingrenzen: Rauch in der Messkammer: Raum belüften, abwarten ob der GC 151 selbst zurückstellt (selbstrückstellend, keine Alarmspeicherung) Verschmutzungsgrenze überschritten: GC 151 tauschen (Art.-Nr. 103555). Hinweis: Vor dem Dauerrot zeigt sich die Verschmutzung meist durch rot/grün abwechselnd – dann ist noch Zeit zum Bestellen Kurzschluss Feststellausgang: Verkabelung zwischen GC 151 (KL1 Klemme 3+4 oder KL3) und Feststellvorrichtung prüfen. Feststellvorrichtung von KL1/KL3 trennen → wenn LED wieder grün: Kurzschluss in der Feststellvorrichtung oder Verkabelung Versorgungsspannung zu niedrig: 24V am KL1 (Klemme 1+2) messen. Unter 20V → Netzteil defekt oder überlastet Leitungsbruch Handtaster: Nur bei aktiver Leitungsüberwachung (J3 auf 2-3). Kabel zum UTA prüfen. 43 kΩ Widerstand am Leitungsende vorhanden? Leitungsbruch Deckenmelder: Nur bei aktiver Leitungsüberwachung. Kabelverbindung ASin/ASout prüfen. Sollbruchstelle im letzten Sockel GC 150 B darf nicht getrennt sein LED Rot/Grün abwechselnd – was bedeutet das?Verschmutzungswarnung. Die Alarmschwellennachführung hat ihre Kompensationsgrenze erreicht. Der GC 151 funktioniert noch, aber die Restlebensdauer ist begrenzt. Zeitnah tauschen – spätestens bei der nächsten jährlichen Fachprüfung. LED Gelb – Tür schließt kurz und öffnet wiederPrüftaste oder Handauslösetaster wurde betätigt. Die Prüftaste schaltet die Feststellung für mindestens 10 s ab. Danach kehrt der GC 151 in den Normalbetrieb zurück. Wenn dauerhaft gelb: Handauslösetaster (UTA) auf Kurzschluss prüfen. Deckenmelder löst aus, aber GC 151 reagiert nichtJumper J2 prüfen: muss auf Stellung 2-3 stehen ("mit Deckenmelder"). Verkabelung ASin/ASout am Sockel GC 150 B und am GC 151 (KL2 Klemme 7+8+9) prüfen. Sollbruchstelle im ersten Sockel muss getrennt sein. Feststellanlage löst bei Bauarbeiten ständig ausBaustaub gelangt in die Messkammer. Sofortmaßnahme: Staubschutzkappe auf die Rauchkammer des GC 151 setzen. Nach Abschluss der Bauarbeiten Kappe entfernen und Funktionsprüfung durchführen. Alternativ bei dauerhaften Störgrößen: GC 153 Temperaturmelder als Sturzmelder montieren. Nach Tausch ORS 141 → GC 151: LED dauerhaft RotLeitungsüberwachung nicht deaktiviert. Jumper J3 auf Stellung 1-2 setzen (ohne Leitungsüberwachung). Vorher: Versorgungsspannung abschalten (KL1 abziehen), Jumper umstecken, Spannung wiederherstellen. Der ORS 141 hatte keine Leitungsüberwachung – der GC 151 erkennt die fehlenden 43 kΩ Widerstände als Leitungsbruch. Funkmodul GC 171: Status-LED dauerhaft GelbAlle Funkverbindungen wurden gelöscht. GC 171 in den Modus "Funkverbindung einrichten" schalten (Taster PB1) und die Funkgeräte neu einlernen. Funkgeräte-LEDs zeigen die Verbindungsqualität: grün = gut, gelb = ausreichend, rot = schlecht (Position optimieren). GC 172 Funkrauchmelder: LED blinkt OrangeBatterie 1 oder 2 entladen. Beide Batterien immer gemeinsam tauschen. Einrichtungsschalter (6) des Funkmelders dabei nicht betätigen. Nach Batteriewechsel: bis zu 1 Minute warten bis der Melder betriebsbereit ist. Häufige Fragen zur Auswahl des richtigen Rauchmelders GC 151 oder GC 152 – welchen Rauchmelder brauche ich?Der GC 151 ist der Sturzrauchschalter direkt über der Tür – er ist das Herzstück und in jeder GEZE Feststellanlage Pflicht. Der GC 152 ist ein zusätzlicher Deckenrauchmelder, der bei langen Fluren, hohen Sturzhöhen (>100 cm) oder großen Öffnungsweiten (>300 cm) zusätzlich montiert wird. Der GC 151 ist immer da, der GC 152 erweitert die Überwachung. GEZE GC 152 oder Hekatron ORS 142 als Deckenmelder?Beide sind im FA GC 150 System zugelassen. Der GC 152 hat den Relaissockel GC 150 B mit integrierter Leitungsüberwachung und Alarmschwellennachführung. Der ORS 142 ist der herstellerübergreifende Standard (IP42, -20 bis 60 °C) und auch mit dormakaba-Systemen kompatibel. Für reine GEZE-Anlagen empfiehlt sich der GC 152, bei gemischten Beständen der ORS 142. Wann einen Temperaturmelder GC 153 statt Rauchmelder?In Bereichen mit Störgrößen: Dampf, Staub, Betauung oder betriebsbedingter Rauchentwicklung (Werkstätten, Küchen). Der GC 153 löst bei 57 °C aus statt bei Rauchpartikeln. Wichtig: In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchmelder vorgeschrieben – dort darf kein Temperaturmelder als Sturzmelder verwendet werden. Kabelgebundene Deckenmelder oder Funk (GC 172)?Kabelgebundene GC 152/GC 153 sind robuster, brauchen keinen Batteriewechsel und haben eine direkte Leitungsüberwachung. Funkrauchmelder GC 172 (über GC 171) sind ideal bei Nachrüstung, denkmalgeschützten Bauten oder wenn keine Kabelverlegung möglich ist. Batterie-Tausch alle 8 Jahre nötig (GC 172). Brauche ich eine separate RSZ 6/RSZ 7 oder reicht die R-Gleitschiene?Bei integrierten Feststellanlagen (TS 5000 R, RFS, R-ISM) sitzt der GC 151 direkt in der R-Gleitschiene – keine separate RSZ nötig. Bei externen Feststellvorrichtungen (E-Gleitschiene, Gestänge TS 4000 E) brauchen Sie ein RSZ-Gehäuse (RSZ 6 oder RSZ 7) als Aufnahme für den GC 151 und das Netzteil. Was kostet die Wartung einer Feststellanlage mit GC 151?Die DIN 14677 schreibt monatliche Funktionsprüfungen (Betreiber, nach Einweisung) und jährliche Fachprüfungen (autorisierte Fachkraft) vor. Prüfaerosol und Prüfbuch (Art.-Nr. 079141) als Verbrauchsmaterial. Der GC 151 selbst wird alle 8 Jahre getauscht. Meine Feststellanlage hat einen ORS 141 – muss ich sofort tauschen?Nicht sofort, aber bei der nächsten Fachprüfung wenn der 8-Jahres-Tauschzyklus erreicht ist oder die Verschmutzungsgrenze. Der GC 151 ist der direkte Nachfolger und abwärtskompatibel. Leitungsüberwachung per Jumper J3 deaktivieren. Prüfen ob eine Neuabnahme nach aktueller Bauartgenehmigung erforderlich ist. Häufig gestellte Fragen zum GEZE GC 151 Wann muss der GC 151 getauscht werden?Nach DIN 14677 alle 8 Jahre. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild. Bei Verschmutzungswarnung (LED rot/grün abwechselnd) kann ein früherer Tausch nötig sein. Die Alarmschwellennachführung kompensiert normale Verschmutzung, aber irgendwann ist die Grenze erreicht. Kann ich den GC 151 reinigen statt tauschen?Nein. Die Messkammer darf nicht geöffnet werden. Der GC 151 ist ein Verschleißteil mit definiertem Tauschzyklus. Bei Verschmutzung: komplett durch neuen GC 151 (Art.-Nr. 103555) ersetzen. Mein GC 151 zeigt dauerhaft Rot – was tun?Mögliche Ursachen: Rauch in der Messkammer (belüften), Verschmutzungsgrenze erreicht (tauschen), Fehler der Elektronik (tauschen), Kurzschluss am Feststellausgang (Verkabelung prüfen), Versorgungsspannung zu niedrig (Netzteil prüfen), Leitungsbruch (Kabel zu Deckenmeldern/Handtaster prüfen). Brauche ich zusätzlich einen Handauslösetaster?Bei Feststellanlagen die sich von Hand auslösen lassen (Türflügel manuell schließbar): optional. Bei Feststellanlagen die nicht von Hand ausgelöst werden können (TS 4000 RFS, TS 5000 RFS/RFS-KB, TS 5000 R-ISM-EFS, Slimdrive EMD F/R-IS): ein Handauslösetaster (UTA, AS 500) ist vorgeschrieben. Kann ich einen ORS 141 durch den GC 151 ersetzen?Ja. Der GC 151 ist abwärtskompatibel. Die Leitungsüberwachung muss per Jumper J3 deaktiviert werden (Stellung 1-2), da Altanlagen mit ORS 141 keine Leitungsüberwachung hatten. Prüfen ob eine Neuabnahme erforderlich ist. Wie viele Deckenmelder kann ich anschließen?Deckenmelder (GC 152, GC 153 oder ORS 142) in 3-Leitertechnik. Die Bauartgenehmigung regelt die Anzahl und Positionierung nach Sturzhöhe und Öffnungsweite. Kann ich Funk-Rauchmelder an den GC 151 anschließen?Ja, über das Funkmodul GC 171 (Art.-Nr. 163051). Es werden bis zu 6 Funkgeräte unterstützt: GC 172 (Funkrauchmelder), GC 173 (Funktemperaturmelder), GC 175 (Funkeingabemodul/Handtaster). Was passiert bei Stromausfall?Fail-Safe: Die Feststellvorrichtung wird stromlos geschaltet, der Türschließer schließt die Tür. Bei Spannungswiederkehr geht der GC 151 automatisch in den Normalbetrieb (LED grün). Kann ich den GC 151 auch mit Hekatron-Deckenmeldern verwenden?Ja. Der ORS 142 (Hekatron) ist als Deckenmelder im GEZE FA GC 150 System zugelassen. Er wird über den Relaissockel ORS 143 A angeschlossen. Der GC 151 ist aber nur mit GEZE-eigenen oder in der Bauartgenehmigung aufgeführten Komponenten zugelassen. Ist der GC 151 für Außentüren geeignet?Nein. Die Schutzart IP20 und die Bauartgenehmigung gelten nur für trockene Innenräume. Feststellanlagen sind ausschließlich für Feuer- und Rauchschutztüren in Innenwänden zugelassen. Wie prüfe ich den GC 151 ohne Prüfaerosol?Über die Prüftaste am GC 151: Taste mindestens 10 Sekunden gedrückt halten. Die Feststellung wird abgeschaltet, die Tür muss schließen. Dies prüft aber nur die elektrische Funktion, nicht die Rauchkammer. Für die vollständige Prüfung nach DIN 14677 ist Prüfaerosol Pflicht.
Sockel 143 W — Montagesockel für Wandmontage am Türsturz Kurz & Knapp Sturzmontage-Sockel für den runden Deckenmelder ORS 142 und TDS 247 an der Wand Nicht für den ORS 142 W — dieser hat eine eigene Bauform und wird direkt geschraubt Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Mindestabstand 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen Produktbeschreibung Der Sockel 143 W ermöglicht die Sturzmontage der runden Hekatron Deckenrauchschalter (ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247) an der Wand im Sturzbereich über dem Feuerschutzabschluss. Der Abstand zwischen Melderachse und Wand muss dabei kleiner sein als der Sockeldurchmesser. Beim Einsatz am Sturz ist ein Mindestabstand von 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen einzuhalten. Der integrierte Magnet ermöglicht die optionale Leitungsüberwachung. Nicht verwechseln: Der Wandrauchschalter ORS 142 W ist ein eigenständiges Produkt mit eigener Bauform für die Wandmontage. Er wird direkt an die Wand geschraubt und benötigt keinen Sockel 143 W. Der Sockel 143 W ist für den Deckenmelder ORS 142, wenn dieser am Sturz montiert werden soll. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Technische Daten EigenschaftWert MontageWand / Sturz EinsatzbereichSturzmontage des ORS 142 und TDS 247 an der Wand Mindestabstand1 cm zu darüber liegenden Bauteilen LeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ) Kompatible MelderORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Nicht fürORS 142 W (eigene Bauform, direkte Wandmontage) MaterialKunststoff FarbeWeiß Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
Dorma Rauchschalterplatine G-EMR — Original-Ersatzteil für Feststellanlagen Kurz & Knapp Original Dorma Austausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit integrierter Messkammer) Passt in alle Dorma Gehäuse: RMZ, G-EMR (120°/140°) und G-SR-EMR (Contur Design) Aktuelle Platinen-Generation — Abschlusswiderstand 43 kΩ (ersetzt alte 121 kΩ) Pflichtaustausch nach 8 Jahren Betriebszeit gemäß DIN 14677 Passende Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optisches Streulichtverfahren nach EN 54-7 Produktbeschreibung Die dormakaba Rauchschalterplatine G-EMR ist das zentrale elektronische Ersatzmodul zur Instandsetzung und Modernisierung von dormakaba Feststellanlagen. Als technologisches Herzstück der Anlage übernimmt diese Platine die Auswertung der Brandkenngrößen nach dem Streulichtprinzip (optischer Rauchmelder nach EN 54-7) und steuert im Alarmfall das sichere Schließen von Feuer- und Rauchschutztüren. Dieses Original-Ersatzteil dient als Retrofit-Kit und ist kompatibel mit der externen dormakaba Rauchmeldezentrale RMZ (Sturzmontage), der in Gleitschienen integrierten G-EMR (einflügelig, 120° und 140°) sowie dem Schließfolgeregler G-SR-EMR (zweiflügelig). Für Haustechniker und technische Einkäufer ist der Austausch dieses Bauteils die wirtschaftlichste Lösung, um die Betriebserlaubnis einer Feststellanlage gemäß DIN 14677 zu verlängern, ohne das gesamte Gehäuse oder die mechanische Peripherie demontieren zu müssen. Wichtiger Hinweis für Elektriker (Retrofit): Bei diesem Ersatzteil handelt es sich um die aktuelle Platinen-Generation (Ersatz für Art. 5000596.0201). Der erforderliche Abschlusswiderstand für externe Komponenten ändert sich von ehemals 121 kΩ auf 43 kΩ. Passende Widerstände sind im Lieferumfang enthalten und müssen zwingend in allen angeschlossenen externen Komponenten (Handtaster, Deckenmelder) getauscht werden, um Störmeldungen zu vermeiden. In diesen Systemen steckt diese Platine Die Dorma Rauchschalterplatine G-EMR ist die identische Rauchmeldeeinheit in allen Dorma Feststellanlagen im Contur Design. Bei folgenden Systemen ist sie die Detektionseinheit, die nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 getauscht werden muss: SystemArt.-Nr.TypBeschreibung Dorma RMZ64800001MRauchmeldezentraleExterne Zentrale für Sturzmontage — steuert EM 500, TS 99 FL und andere Feststellvorrichtungen G-EMR 120°64030001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–120°) und Rauchmelder für TS 93 G-EMR 140°64070001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–140°) und Rauchmelder für TS 93 GSR-EMR 264235001MSchließfolgeregler zweiflügeligFeststellung im Stand- und Gangflügel mit integriertem Rauchmelder G-EMR XEA57070001Gleitschiene XEA DesignGleitschiene mit Rauchmelder im XEA Design für TS 98 XEA Vorteile & Besonderheiten Universal-Ersatzteil — eine Platine für alle Dorma Feststellanlagen-Gehäuse (RMZ, G-EMR 120°/140°, G-SR-EMR) Wirtschaftliche Instandsetzung — nur die Detektionseinheit wird getauscht, Gehäuse und Peripherie bleiben erhalten Retrofit-Kit komplett — neue 43-kΩ-Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optischer Streulichtmelder — bewährtes Detektionsprinzip nach EN 54-7 Integrierte Diagnose — zwei LEDs zeigen Betriebsstatus, Wartungsbedarf und Fehlerzustände 4 DIP-Schalter — konfigurierbar für Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder und Handtaster Fail-Safe — Ruhestromprinzip: bei Stromausfall oder Alarm schließen die Türen selbsttätig Funksystem-kompatibel — über Funkmodul FM-AP mit kabellosen Meldern erweiterbar Kompatibilität Die Platine ist als Universal-Ersatzteil für das gesamte Dorma Feststellanlagen-System konzipiert: KomponenteKompatibilität SystemgehäuseRMZ, G-EMR 120°, G-EMR 140°, G-SR-EMR — alle im Contur Design TürschließerTS 93 EMR, TS 93 GSR-EMR, TS 92, ITS 96 (mit EMR-Gleitschiene) FreilauftürschließerTS 99 FL, TS 99 FLR, TS 99 FLR-K, TS 97 FLR-K XEA ElektromagneteEM 500 G, EM 500 U, EM 500 A (über RMZ angesteuert) DeckenrauchmelderRM-N (kabelgebunden), RM-F (Funk, über FM-AP) FunkmodulFM-AP zur Einbindung drahtloser Melder (RM-F, HT-F) HandtasterHT-AP, HT-UP (kabelgebunden), HT-F (Funk) AltanlagenErsetzt Vorgänger-Platine (Art. 5000596.0201) — Widerstandswechsel beachten Austauschanleitung Die Installation ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage und darf nur von geschulten Fachkräften (Elektrofachkraft / Sachkundiger nach DIN 14677) durchgeführt werden. Schritt-für-Schritt Platinentausch Sicherheitsabschaltung: 230-V-Zuleitung der Anlage spannungsfrei schalten (Sicherungsautomat / Netzstecker ziehen). Zugang: Verkleidung bzw. Abdeckhaube der RMZ oder der Gleitschiene entfernen. DIP-Schalter dokumentieren: Einstellungen der alten Platine notieren (DIP 1–4). Demontage: Alte Platine aus den Halteklammern lösen und alle Steckverbindungen vorsichtig abziehen. Einbau: Neue Platine in das Gehäuse einklicken und Steckverbindungen wiederherstellen. DIP-Schalter übertragen: Dokumentierte Einstellungen auf der neuen Platine setzen. Spannung einschalten: Reset-Taster betätigen, um DIP-Einstellungen zu bestätigen. Funktionsprüfung: Prüfgas (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen — Alarm muss ausgelöst werden. Retrofit-Maßnahmen (Widerstandswechsel) Beim Austausch einer alten Platine (Art. 5000596.0201) gegen die aktuelle Generation müssen zwingend Anpassungen an der Peripherie vorgenommen werden: Externe Geräte identifizieren: Alle angeschlossenen Handauslösetaster (HT) und Deckenrauchmelder (RM-N) erfassen. Alte Widerstände entfernen: 121-kΩ-Abschlusswiderstände aus diesen Geräten ausbauen. Neue Widerstände einsetzen: 43-kΩ-Abschlusswiderstand (im Lieferumfang) in das letzte Gerät der jeweiligen Linie einsetzen. Reset durchführen: Nach Einschalten der Spannung den Reset-Taster auf der Platine betätigen. Linienüberwachung prüfen: LED 2 (gelb) darf nicht blinken — blinkt sie, ist ein Widerstand falsch oder fehlt. Fehlercodes und LED-Diagnose Die Platine kommuniziert den Betriebsstatus über zwei LEDs. Die korrekte Interpretation ist entscheidend für die Fehlersuche: LEDZustandBedeutung LED 1 (Betrieb)Grün dauerhaftNormalbetrieb — System OK LED 1 (Betrieb)Rot dauerhaftAlarm ausgelöst (Rauch erkannt oder Handauslösung) LED 1 (Betrieb)Grün blinkendWartezustand — manueller Reset erforderlich (DIP 1 = ON) LED 2 (Service)Gelb blinkendWartung fällig, Verschmutzung oder Störung (Drahtbruch). Häufigste Ursache nach Platinentausch: falscher Widerstand 121 kΩ statt 43 kΩ in der Peripherie LED 2 (Service)Gelb dauerhaftAustauschfrist nach DIN 14677 erreicht — Platine muss erneuert werden LED 1 + LED 2Beide blinkendDIP-Schalter wurden verändert — Bestätigung durch Reset-Taster auf der Platine erforderlich DIP-Schalter Konfiguration Auf der Platine befinden sich 4 DIP-Schalter zur Anpassung an die baulichen Gegebenheiten. Änderungen werden erst nach Betätigung des Reset-Tasters übernommen. DIPFunktionOFF (Standard)ON 1Reset-VerhaltenAutomatisch: Anlage schaltet bei Rauchfreiheit selbstständig zurückManuell: Zwingend bei Freilauftürschließern (TS 99 FL) oder Fluchtwegsystemen. Reset per Taster nötig 2Topologie1 Stichbetrieb (Linie)2 Stichbetrieb (Stern) 3DeckenmelderOhne DeckenmelderMit Deckenmelder — nötig bei Sturzabstand > 1 m zwischen Sturzunterkante und Decke 4HandtasterOhne HandtasterMit Handtaster — vorgeschrieben bei Haftmagneten (EM 500) und Freilauftürschließern Technische Daten EigenschaftWert ProduktartAustausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit Messkammer) DetektionsprinzipOptisches Streulichtverfahren (Streulichtmelder) nach EN 54-7 Betriebsspannung24 V DC (intern versorgt über Netzteil der Feststellanlage) GesamtausgangsleistungMax. 9,8 W für angeschlossene Feststellvorrichtungen Abschlusswiderstand (aktuelle Generation)43 kΩ Abschlusswiderstand (Vorgänger)121 kΩ — muss bei Retrofit in Peripherie ersetzt werden SchutzartIP30 Betriebstemperatur-20 °C bis +40 °C Relative FeuchteMax. 93 % (nicht kondensierend) Relais-SchaltspannungMax. 30 V DC Relais-SchaltstromMax. 2 A DC Relais-SchaltleistungMax. 60 W Nutzungsdauer Rauchmeldeeinheit8 Jahre (Pflichtaustausch nach DIN 14677) DIP-Schalter4 Stück (Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder, Handtaster) NormenkonformitätEN 54-7, DIN 14677, DIN EN 1155, Bauartgenehmigung Z-6.500-2372 Normen & Zulassungen Norm / ZulassungBedeutung DIBt Z-6.500-2372Bauartgenehmigung als Feststellanlage (gültig bis 25.01.2029) DIBt Z-6.510-2366Weitere Zulassung DIN EN 1155Feststellvorrichtungen für Drehflügeltüren DIN EN 54-7Optischer Rauchmelder — Streulichtverfahren DIN EN 54-25Bestandteile mit Funkverbindung DIN 14677 / DIN 14677-1Instandhaltung von Feststellanlagen (Wartungsintervalle, Pflichtaustausch) EN 14637Schlösser und Baubeschläge — Feststellanlagen für Drehflügeltüren CE-KonformitätBauproduktenverordnung RED (2014/53/EU)Funkgeräterichtlinie (bei Einsatz mit FM-AP) RoHS (2011/65/EU)Beschränkung gefährlicher Stoffe Wartung nach DIN 14677 Die Instandhaltung von Feststellanlagen ist sicherheitskritisch. Die DIN 14677 definiert drei Prüfstufen: IntervallDurchführungMaßnahmen MonatlichBetreiber (nach Einweisung)Funktionsprüfung: Rauchauslösung per Prüfgas, Türschließung kontrollieren, LED-Status prüfen VierteljährlichBetreiber (nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen)Wie monatlich — Intervall darf erst nach nachgewiesener Zuverlässigkeit verlängert werden JährlichFachkraft (Sachkundiger)Vollständige Inspektion, Prüfbuch-Eintrag, Sichtprüfung Messkammer, Funktionsprüfung aller Linien Alle 8 JahreFachkraftPflichtaustausch der Rauchmeldeeinheit (diese Platine) — gelbe Dauer-LED signalisiert Fälligkeit Prüfgas-Anwendung: Geeignetes Prüfaerosol (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen. Die Messkammer darf nicht geöffnet oder mit Druckluft ausgeblasen werden — bei starker Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich. Abnahmeschild: Nach erfolgreicher Abnahmeprüfung ist ein Prüfschild (105 × 52 mm) an der Anlage anzubringen. Das Prüfbuch muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden. Kompatible Peripheriegeräte Die folgenden Geräte werden an die Platine angeschlossen und erweitern das Rauchmeldesystem: GerätArt.-Nr.AnschlussEinsatz RM-N Deckenrauchmelder64830900Kabelgebunden (DIP 3 = ON)Pflicht bei Sturzabstand > 1 m — 2 Stück pro Verpackung FM-AP Funkmodul57290001MKabelgebunden an PlatineFunkempfänger für kabellose RM-F und HT-F RM-F Funkrauchmelder57280011Funk (über FM-AP)Kabelloser Deckenmelder — ideal für Nachrüstung und Denkmalschutz HT-F Funkhandtaster57300011Funk (über FM-AP)Kabellose manuelle Auslösung (DIP 4 = ON) Hekatron ORS 142—KabelgebundenKompatibler Deckenrauchmelder (Fremdmelder) Hekatron TDS 247—KabelgebundenKompatibler Wärmemelder für spezielle Umgebungen Verwandte Ersatzteile & Pflichtdokumentation ErsatzteilArt.-Nr.Wann benötigt? Netzteilplatine G-EMR9900064001400Bei defektem Netzteil (24 V DC Versorgung) — nur für aktuelle Baureihe Gleitstück G-EMF/G-EMR9900064001200Mechanischer Verschleiß am Gleitschienen-Schlitten Kabel GSR-EMF/GSR-EMR9900064004500Verbindungskabel für zweiflügelige Schließfolgeregler Schraube zum Gleitstück9900064007200Befestigungsschraube für Gleitstück (Verschleißteil) Zulassungsschild5661345532Pflicht-Typenschild nach DIBt-Zulassung Prüfbuch Feststellanlagen5372645532Pflichtdokumentation nach DIN 14677 — muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden Rauchschalterplatine vs. Netzteilplatine — welches Ersatzteil brauchen Sie? Jede Dorma Feststellanlage im Contur Design enthält zwei Platinen. Anhand der Symptome erkennen Sie, welche getauscht werden muss: Rauchschalterplatine (dieses Produkt)Netzteilplatine FunktionRaucherkennung (Streulichtmelder) + Steuerung der FeststellvorrichtungSpannungsversorgung 230 V AC → 24 V DC Typisches Symptom bei DefektGelbe LED blinkt oder leuchtet dauerhaft, Fehlalarm, keine RaucherkennungKeine LED-Anzeige, Feststellvorrichtung hält nicht, komplett tot PflichtaustauschAlle 8 Jahre (DIN 14677)Nur bei Defekt DIP-Schalter / KonfigurationJa — 4 DIP-Schalter auf dieser PlatineNein — keine Konfiguration nötig Widerstandswechsel nötig?Ja — 43 kΩ statt 121 kΩ bei RetrofitNein Art.-Nr.99000640013009900064001400 Tipp: Messen Sie die Ausgangsspannung am Netzteil: liefert es stabile 24 V DC, ist das Netzteil in Ordnung und die Rauchschalterplatine ist die Ursache. Keine Spannung → Netzteil tauschen. Häufig gestellte Fragen Warum blinkt die gelbe LED nach dem Einbau der neuen Platine?Dies deutet auf einen falschen Abschlusswiderstand hin. Die aktuelle Platinen-Generation arbeitet mit 43 kΩ. Wenn in den externen Handauslösetastern oder Deckenrauchmeldern noch die alten 121-kΩ-Widerstände verbaut sind, erkennt die Anlage dies als Leitungsfehler. Tauschen Sie die Widerstände und führen Sie einen Reset durch. Wann muss die Rauchschalterplatine ausgetauscht werden?Gemäß DIN 14677 nach 8 Jahren Betriebszeit. Die Anlage signalisiert den Zeitpunkt durch dauerhaftes Leuchten der gelben LED (LED 2). Unabhängig davon muss bei starker Verschmutzung der Messkammer vorzeitig getauscht werden. Was ist der Unterschied zwischen der alten und neuen Platine?Die neue Platine (erkennbar am weißen Gehäuseblock) nutzt eine 43-kΩ-Linienüberwachung. Die alte Platine (offene Bauweise, Art. 5000596.0201) nutzte 121 kΩ. Sie sind mechanisch kompatibel, erfordern aber den Tausch der Widerstände in der Peripherie. In welchen Gehäusen kann die Platine eingesetzt werden?In allen Dorma Feststellanlagen-Gehäusen im Contur Design: RMZ (Sturzmontage), G-EMR 120° und G-EMR 140° (Gleitschiene einflügelig) sowie G-SR-EMR (Schließfolgeregler zweiflügelig). Wann sind zusätzliche Deckenrauchmelder notwendig?Wenn der Abstand zwischen Sturzunterkante und Decke mehr als 1 Meter beträgt — auch wenn nur auf einer Türseite. Dann müssen zwei RM-N an der Decke installiert und an die Platine angeschlossen werden (DIP 3 auf ON). Wie muss die Platine bei Freilauftürschließern konfiguriert werden?Bei TS 99 FL oder anderen Freilauftürschließern ist manueller Reset vorgeschrieben: DIP-Schalter 1 auf ON. Die Tür darf nach Alarmauslösung nicht automatisch wieder feststellen, sondern muss per Taster freigegeben werden. Was bedeuten gleichzeitig blinkende LEDs?LED 1 und LED 2 blinken gleichzeitig, wenn DIP-Schalter nach der Inbetriebnahme verändert wurden. Einmal kurz den Reset-Taster auf der Platine drücken — damit werden die neuen Einstellungen gespeichert. Was passiert bei Stromausfall?Die Feststellanlage arbeitet nach dem Ruhestromprinzip: Bei Stromausfall werden die Feststellvorrichtungen stromlos geschaltet und die Türen schließen sicher durch die Kraft der Türschließer (Fail-Safe-Prinzip). Die Brandschutzfunktion ist damit auch ohne Strom gewährleistet. Welches Prüfgas eignet sich für die Funktionsprüfung?Geeignetes Prüfaerosol wie Hekatron 918/5. Stoßweise aus 10–15 cm Entfernung in die Messkammer sprühen. Kein Druckluft-Ausblasen — das beschädigt die optische Kammer und verfälscht die Kalibrierung. Ist die Platine mit dem Dorma Funeo Funksystem kompatibel?Ja. Über das Funkmodul FM-AP können drahtlose Funk-Rauchmelder (RM-F) und Funk-Handtaster (HT-F) an die Platine angebunden werden. Besonders geeignet für Nachrüstungen und denkmalgeschützte Gebäude. Häufige Fragen zur Ersatzteil-Auswahl Brauche ich die Rauchschalterplatine oder eine komplette RMZ?Die Platine reicht aus, wenn Ihr Gehäuse (RMZ, G-EMR oder G-SR-EMR) mechanisch intakt ist und nur die Rauchmeldeeinheit getauscht werden muss — z. B. nach 8 Jahren oder bei defekter Detektion. Eine komplette RMZ benötigen Sie nur, wenn auch das Gehäuse, Netzteil oder die Anschlussklemmen beschädigt sind. Kann ein Elektriker den Tausch selbst durchführen?Ja, sofern er als Sachkundiger nach DIN 14677 eingewiesen ist. Der Tausch ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage — die Durchführung muss im Prüfbuch dokumentiert werden. Sind Hekatron-Melder kompatibel?Ja. ORS 142 (kabelgebundener Deckenrauchmelder), ORS 155 F (Funkrauchmelder über FM 155 F), TDS 247 (Wärmemelder) und HAT 155 F (Funkhandtaster) sind mit der Platine kompatibel.
Hekatron AFS 55 — Flexible Winkelankerplatte Ø 55 mm Kurz & Knapp Flexible Winkelankerplatte Ø 55 mmSchwenkbereich ±60° für extreme EinstellwinkelPassend zu THM 413, THM 439Alternative zur flachen ASS 55 Produktbeschreibung Die Hekatron AFS 55 ist eine flexible Winkelankerplatte mit 55 mm Durchmesser und einem Schwenkbereich von ±60°. Sie eignet sich für Einbausituationen mit extremen Winkeln, z. B. bei schrägen Türblättern oder ungewöhnlichen Zargengeometrien.Funktional identisch zur flachen ASS 55, aber mit deutlich größerem Einstellbereich. Technische Daten EigenschaftWert TypFlexible WinkelankerplatteDurchmesserØ 55 mmSchwenkbereich±60°Passend zuTHM 413, THM 439 (alle Längen) Zuordnung: Magnet → Ankerplatte HaftmagnetMontageHaftkraftAnkerplatte flach (ASS)Ankerplatte flexibel (AFS) THM 413Boden490 NASS 55AFS 55 THM 425Wand (rund)686 NASS 65AFS 65 THM 439 / 185–485Wand/Boden/Decke490 NASS 55AFS 55 ASS = flache Standard-Ankerplatte (Schwenkbereich 20°). AFS = flexible Winkelankerplatte (Schwenkbereich ±60°, für extreme Einstellwinkel). Die Größe (55/65/75) muss zum Haftmagneten passen. Häufige Fragen ASS oder AFS — welche Ankerplatte?ASS (Standard) für normale Einbausituationen mit Schwenkbereich bis 20°. AFS (flexibel) für extreme Einstellwinkel bis ±60° — z. B. bei schrägen Türblättern oder ungewöhnlichen Zargengeometrien. Darf die Ankerplatte am Türblatt durchgebohrt werden?Nein. Türblätter von Feuerschutzabschlüssen dürfen nicht durchbohrt werden — die Schutzfunktion darf nicht beeinträchtigt werden. Befestigungshinweise den Verwendbarkeitsnachweisen des Abschlusses entnehmen.
Hekatron Prüfbuch für Feststellanlagen Kurz & Knapp Prüfbuch zur Dokumentation aller Prüfungen und Wartungen Vorgeschrieben gemäß DIBt-Bauartgenehmigung und DIN 14677-1 Einzeln nachbestellbar (im IW-Set RS bereits enthalten) Aufbewahrungspflicht beim Betreiber Produktbeschreibung Das Hekatron Prüfbuch dient zur vorschriftsmäßigen Dokumentation aller durchgeführten Prüfungen und Wartungen an einer Feststellanlage. Die DIBt-Bauartgenehmigung und DIN 14677-1 schreiben die lückenlose Dokumentation vor — das Prüfbuch enthält die entsprechenden Vorlagen für monatliche, vierteljährliche und jährliche Prüfungen sowie den Meldertausch. Es ist im IW-Set RS (7001949) enthalten und kann bei Bedarf einzeln nachbestellt werden. Häufige Fragen Ist das Prüfbuch vorgeschrieben?Ja. Gemäß DIBt und DIN 14677-1 muss der Betreiber alle Prüfungen und Wartungen dokumentieren. Das Prüfbuch enthält die vorgeschriebenen Vorlagen. Gibt es eine digitale Alternative?Ja. Hekatron bietet die HPlus Service-App für die digitale Dokumentation. Das gedruckte Prüfbuch bleibt aber als Backup empfohlen.