26,89 €*
inkl. MwSt
22,60 €
zzgl. MwSt
Lieferzeit 5-10 Werktage
Sockel 143 W — Montagesockel für Wandmontage am Türsturz
Produktbeschreibung
Der Sockel 143 W ermöglicht die Sturzmontage der runden Hekatron Deckenrauchschalter (ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247) an der Wand im Sturzbereich über dem Feuerschutzabschluss. Der Abstand zwischen Melderachse und Wand muss dabei kleiner sein als der Sockeldurchmesser.
Beim Einsatz am Sturz ist ein Mindestabstand von 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen einzuhalten. Der integrierte Magnet ermöglicht die optionale Leitungsüberwachung.
Nicht verwechseln: Der Wandrauchschalter ORS 142 W ist ein eigenständiges Produkt mit eigener Bauform für die Wandmontage. Er wird direkt an die Wand geschraubt und benötigt keinen Sockel 143 W. Der Sockel 143 W ist für den Deckenmelder ORS 142, wenn dieser am Sturz montiert werden soll.
Kompatibilität
Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern:
- ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG)
- ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ)
- TDS 247 — Thermodifferentialschalter
Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143.
Technische Daten
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Montage | Wand / Sturz |
| Einsatzbereich | Sturzmontage des ORS 142 und TDS 247 an der Wand |
| Mindestabstand | 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen |
| Leitungsüberwachung | Optional, per integriertem Magnet (43 kΩ) |
| Kompatible Melder | ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 |
| Nicht für | ORS 142 W (eigene Bauform, direkte Wandmontage) |
| Material | Kunststoff |
| Farbe | Weiß |
Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation?
| Sockel | Montage | Einsatz | Kompatible Melder |
|---|---|---|---|
| 143 A | Aufputz (Decke) | Standard-Deckenmontage, trockene Räume | ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 |
| 143 AF | Aufputz (Feuchtraum) | Feuchte Umgebungen | ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 |
| 143 UH | Unterputz / Hohldecke | Abgehängte Decken, flächenbündig | ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 |
| 143 W | Wand / Sturz | ORS 142 oder TDS 247 am Türsturz | ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 |
Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand).
Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten.
Kaufberatung Sockel & Montagezubehör
Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?
Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W.
Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?
Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143.
Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?
Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt.
Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?
Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil.
Wann Konsole statt Sockel?
Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung).
Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?
Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
Kunden haben auch gesehen
Sockel 143 A — Montagesockel für Aufputz-Deckenmontage Kurz & Knapp Montagesockel für Hekatron Rauchschalter ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Aufputz-Deckenmontage in trockenen Räumen Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Kompatibel mit allen Hekatron-Zentralen (FSZ Basis/Pro, RSZ kompakt) Produktbeschreibung Der Sockel 143 A ist der Standard-Montagesockel für die Aufputz-Deckenmontage von Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern in Feststellanlagen. Er wird an der Decke verschraubt, der Melderkopf (ORS 142, ORS 142 AT oder TDS 247) wird anschließend aufgesteckt und durch Drehen verriegelt.Der integrierte Magnet ermöglicht die optionale Aktivierung der Leitungsüberwachung gemäß DIN EN 14637. Der Sockel 143 A kann auch auf den Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Kragarm) montiert werden. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Technische Daten EigenschaftWert MontageAufputz (Decke)EinsatzbereichTrockene InnenräumeLeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ)MaterialKunststoffFarbeWeißKonsolenmontageKompatibel mit K 143-S und K 143-K Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
Konsole K 143-K — Kragarm-Montagekonsole für Deckenhöhen über 5 m Kurz & Knapp Kragarm-Konsole für Rauchschalter-Montage bei Deckenhöhen über 5 m DIBt-konforme Lösung: Melder mind. 3,5 m über Oberkante der Wandöffnung Aus Stahl, für Sockel 143 A Für ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Produktbeschreibung Die Konsole K 143-K ermöglicht die Kragarm-Montage von Hekatron Rauchschaltern bei Deckenhöhen über 5 m. Gemäß DIBt müssen zuhörige Deckenrauchschalter bei solchen Höhen durch Rauchschalter ersetzt werden, die mindestens 3,5 m über der Oberkante der Wandöffnung und an der Konsole angebracht sind. Der Sockel 143 A wird auf der K 143-K montiert, anschließend wird der Melderkopf aufgesteckt. Die Konsole besteht aus Stahl. Technische Daten EigenschaftWert EinsatzKragarm-Montage bei Deckenhöhen über 5 m MaterialStahl SockelaufnahmeSockel 143 A Kompatible MelderORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 DIBt-AnforderungMelder mind. 3,5 m über Oberkante Wandöffnung Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
Hekatron ORS 142 — Optischer Rauchschalter für Feststellanlagen Kurz & Knapp Meistverkaufter Rauchschalter für Feststellanlagen weltweit Optische Raucherkennung nach dem Streulichtprinzip gemäß EN 54-7 Kompatibel mit über 20 Herstellern — von dormakaba über GEZE bis Assa Abloy Verschmutzungskompensation verlängert die Lebensdauer um das 2- bis 3-Fache Integrierte Leitungsüberwachung per Magnet im Sockel aktivierbar Austauschpflicht nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 Made in Germany Produktbeschreibung Der Hekatron ORS 142 ist der De-facto-Standard unter den Rauchschaltern für Feststellanlagen. Er erkennt Schwelbrände und offene Brände mit Rauchentwicklung nach dem Streulichtprinzip (Tyndall-Effekt) und steuert über eine angeschlossene Zentrale die Schließung von Brand- und Rauchschutztüren. Die Auswerteelektronik überwacht kontinuierlich die Messkammer auf Verschmutzung und Störung. Eine selbstregelnde Alarmschwellennachführung sorgt für gleichbleibendes Ansprechverhalten über die gesamte Nutzungsdauer. Ein zusätzlicher Temperatursensor löst bei ca. 70 °C aus — als Rückfallebene bei extrem schneller Brandentwicklung. Der ORS 142 ist in nahezu allen gängigen DIBt-Bauartgenehmigungen namhafter Steuerungs- und Schließerhersteller gelistet. Damit eignet er sich als universeller Rauchschalter für Neuinstallationen und als Ersatz für ältere Modelle wie den ORS 132. Einbindung in die Feststellanlage Der ORS 142 ist ein Bestandteil einer Feststellanlage (FSA) und funktioniert nur im Zusammenspiel mit weiteren Systemkomponenten. Der Signalweg: ORS 142 erkennt Rauch → Signal an Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Zentrale löst Haftmagnet → Tür schließt selbstständig Die DIBt-Bauartgenehmigung gilt ausschließlich für die in der jeweiligen Zulassung aufgeführten Komponentenkombinationen. Wird ein Gerät durch eines ersetzt, das nicht in der Zulassung steht, ist eine Neuabnahme erforderlich. Der potentialfreie Öffner-Relaiskontakt des ORS 142 öffnet bei Alarm, Störung und Spannungsausfall — damit ist auch bei Stromverlust eine sichere Schließung gewährleistet. Technische Daten EigenschaftWert DetektionsprinzipStreulicht (Tyndall-Effekt) nach EN 54-7 Temperaturschwelle70 ±5 °C Betriebsspannung18–28 V DC (max. 200 mVSS Restwelligkeit) Stromaufnahme Ruhemax. 22 mA Stromaufnahme Alarmmax. 11 mA Stromaufnahme Störungmax. 16 mA RelaiskontaktÖffner, max. 30 V DC / 1 A / 30 W LeitungsüberwachungOptional, per Magnet im Sockel aktivierbar (43 kΩ Abschlusswiderstand) SchutzartIP 42 Betriebstemperatur-30 bis +60 °C Luftfeuchte (dauernd)10–95 % rF bei ≤34 °C / max. 35 g/m³ bei >34 °C AbmessungenØ 80 × H 33 mm (ohne Sockel) Gewicht82 g (ohne Sockel) FarbeWeiß (RAL 9010), Multicolor (MC) auf Anfrage SockeltypSockelserie 143 (A, AF, W, UH) KommunikationRS-Bus (Zustandsmeldung an RZA 142) Nutzungsdauer8 Jahre (DIN 14677), danach Austausch Kompatibilität Der ORS 142 ist der am breitesten zugelassene Rauchschalter für Feststellanlagen weltweit. Er ist in den DIBt-Bauartgenehmigungen folgender Hersteller gelistet: Hekatron-Zentralen — FSZ Basis (Z-6.500-2427), FSZ Pro (Z-6.500-2359), FSZ kompakt (Z-6.500-2394), RSZ kompakt (Z-6.500-2393) dormakaba / Dorma — RMZ Rauchmeldezentrale (Z-6.500-2372), auch mit Funk-Erweiterung. Der ORS 142 ersetzt den dormakaba RM-N als herstellerfreie Alternative. GEZE — FA GC 150 System als externer Rauchschalter. Alternative zum GEZE GC 152. Weitere kompatible Hersteller: Assa Abloy, C-Tec, Dictator, DMW Schwarze, ECO Schulte, Effertz, Entrematic, GTE, GU BKS, Hodapp, Jansen, Kendrion-Linnig, Landert-Tormax, Protronic, Record, Schnetz und Stoebich. ORS 142 vs. dormakaba RM-N vs. GEZE GC 152 EigenschaftHekatron ORS 142dormakaba RM-NGEZE GC 152 Kompatibilität20+ HerstellerNur dormakaba RMZNur GEZE RSZ 6/7 abZ-BestandsanlagenORS 142 AT (RetroFit)—— Funk-VarianteORS 155 FRM-F (dormakaba Funeo)GC 172 VerschmutzungskompensationJa (2-3× Lebensdauer)JaJa Tauschzyklus8 Jahre8 Jahre8 Jahre SockelSerie 143dormakaba-SockelGEZE-Sockel Vorteil ORS 142: Universell einsetzbar in Feststellanlagen aller gängigen Hersteller. Der dormakaba RM-N und der GEZE GC 152 sind jeweils nur mit dem eigenen System kompatibel. LED-Diagnose Die Multi-Betriebszustandsanzeige des ORS 142 signalisiert den aktuellen Zustand über farbige LEDs: LED-AnzeigeZustandRelais Grün blinkendNormalbetriebGeschlossen Grün + kurz GelbLeichte Verschmutzung — Melder kompensiertGeschlossen Wechsel Grün/GelbStarke Verschmutzung oder Austauschanzeige (8 Jahre)Geschlossen GelbStörungGeöffnet RotAlarm (Rauch oder Temperatur)Geöffnet DunkelSpannungslosGeöffnet Fehlersuche & Troubleshooting SymptomMögliche UrsacheMaßnahme LED wechselt Grün/GelbStarke Verschmutzung oder 8-Jahres-AustauschanzeigeHerstelldatum auf Typenschild prüfen. Über 8 Jahre: Melderkopf tauschen (ORS 142 AT RetroFit). Unter 8 Jahre: Verschmutzung → Melder tauschen (nicht reinigbar) LED Gelb dauerhaftStörung: Messkammenfehler, Sockelkontakt lose, KabelbruchMelder aus Sockel nehmen, Kontakte prüfen, neu einsetzen. Kabel auf Durchgang messen. Wiederholung: tauschen LED Rot, Tür schließt nichtAlarm erkannt, Haftmagnet löst nichtSignalweg prüfen: Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Relaisausgang → Magnet. Magnet separat testen (Spannung abnehmen) Fehlalarm ohne RauchDampf, Staub oder Insekten in der MesskammerMontageort prüfen. Staubige/dampfige Umgebung? → TDS 247 als Alternative (außer in Fluchtwegen). Melder tauschen, nicht reinigen Keine Reaktion auf PrüfaerosolMesskammer defekt oder Nutzungsdauer überschrittenHekatron Prüfaerosol 918/5 direkt in Einströmöffnung sprühen. Kein Ansprechen: Melder sofort tauschen Leitungsüberwachung meldet FehlerLÜ-Magnet im Sockel fehlt oder falsch positioniertSockel öffnen: Magnet vorhanden? Abschlusswiderstand am Stichende korrekt (43 kΩ)? Kabel durchmessen LED Grün + kurz Gelb (Blitzer)Leichte Verschmutzung — Kompensation aktivKein sofortiger Handlungsbedarf. Bei nächster Jahresprüfung beobachten Sockelwahl Der ORS 142 wird ohne Sockel geliefert. Je nach Montagesituation wird der passende Sockel aus der Hekatron-Serie 143 separat bestellt. Alle Sockel verfügen über einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung. SockelMontageEinsatz Sockel 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage Sockel 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchträume, erhöhte Schutzanforderung Sockel 143 WWandmontageFür ORS 142 W Wandmelder Sockel 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündige Montage Ergänzend stehen die Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Wandmontage bei Deckenhöhen über 5 m) zur Verfügung. Montagehinweise Die Montage erfolgt ausschließlich per Schraubbefestigung — Klebemontage ist normativ nicht zulässig. Der Sockel wird an der Decke befestigt, anschließend wird der Melderkopf aufgesteckt und durch Drehen verriegelt. Für die Verkabelung sind handelsübliche Fernmeldekabel verwendbar. Der Kabelquerschnitt richtet sich nach Stromaufnahme und Leitungslänge. Bei Wandmeldern (ORS 142 W) ist ein Mindestabstand von 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen einzuhalten. Die Planung der Melderanzahl und -position richtet sich nach der Sturzhöhe und Breite des Feuerschutzabschlusses gemäß der jeweiligen DIBt-Bauartgenehmigung. Austausch & Zulassungslogik (abZ / abG) Beim 8-Jahres-Austausch gemäß DIN 14677 entscheidet die Zulassungsnummer der Feststellanlage, welcher Ersatzmelder eingesetzt werden muss. Seit dem 01.01.2020 unterscheidet das DIBt zwischen zwei Nummernkreisen: Anlage abgenommen nachNummernkreisBeim Austausch verwenden Allg. bauaufsichtliche Zulassung (abZ)Z-6.5-xxxxNur ORS 142 AT RetroFit (Art. 31-5000017-04-xx) Allg. Bauartgenehmigung (abG)Z-6.500-xxxxNur ORS 142 Standard (Art. 5000552-xxxx) Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre Zulassung. Die Zulassungsnummer steht auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Praxis-Tipp: Bei Anlagen älter als 16 Jahre vor dem Tausch die Ausgangsspannung am Netzgerät messen (durch Elektrofachkraft). Liegt sie unter 18 V DC, muss das Netzgerät ebenfalls getauscht werden (z. B. durch FSZ Basis oder RSZ kompakt). Wartung & Prüfung Die Wartung von Feststellanlagen ist in DIN 14677-1 geregelt. Folgende Prüfintervalle gelten: Monatlich — Funktionsprüfung: Rauchmelder mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss vollständig schließen. Durchführung durch eingewiesene Person. Vierteljährlich — wie monatlich. Nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen auf Vierteljahr umstellbar. Jährlich — Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2. Vollständige Inspektion aller Komponenten. Prüfmethode: Funktionstest ausschließlich mit Prüfaerosol, z. B. Hekatron 918/5 (FCKW-frei, 250 ml). Rauchschalter dürfen nicht geöffnet oder gereinigt werden. Einsatzgebiete Der ORS 142 ist für den Einsatz in Feststellanlagen an folgenden Abschlüssen zugelassen: Drehflügeltüren — einflügelig und zweiflügelig, Brand- und Rauchschutztüren Schiebetüren — mit entsprechender Feststellvorrichtung Tore — Feuerschutztore mit Feststellanlage Bahngebundene Förderanlagen — automatische Transportsysteme über Brandabschnitte Feuerschutzvorhänge — textile Brandschutzabschlüsse Einschränkungen: Feststellanlagen dürfen nur an Innenwänden betrieben werden. In staubigen oder dampfigen Umgebungen (Küche, Werkstatt, Lager) ist der Thermoschalter TDS 247 die geeignetere Wahl — außer in Flucht- und Rettungswegen, dort sind ausschließlich optische Rauchschalter zulässig. Modellvergleich: Hekatron Rauch- und Thermoschalter Die Hekatron Melder-Familie deckt alle Montagesituationen ab — von der Standard-Neuinstallation bis zur kabelfreien Nachrüstung: ModellMontageVerkabelungAT-TauschEinsatz ORS 142DeckeKabelNeinStandard-Neuinstallation ORS 142 WWand / SturzKabelNeinWandmontage, modulare Gehäuse ORS 142 W ATWand / SturzKabelJaAustausch bestehender Wandmelder ORS 142 AT RetroFitDeckeKabelJaAustausch bestehender Deckenmelder ORS 155 FDecke / SturzFunkNeinNachrüstung, Denkmalschutz TDS 247DeckeKabelNeinStaubige/dampfige Räume (nicht Fluchtweg) Normen & Zulassungen Alle Hekatron Rauchschalter und Thermoschalter für Feststellanlagen unterliegen einem umfassenden Normenwerk. Die Einhaltung ist Voraussetzung für die DIBt-Bauartgenehmigung und den normgerechten Betrieb. NormInhaltRelevanz EN 54-7Optische RauchmelderPrüfnorm für Streulicht-Rauchschalter EN 54-5WärmemelderPrüfnorm für Thermoschalter (TDS 247) DIN 14677-1Instandhaltung von FeststellanlagenWartungsintervalle, Tauschzyklen, Prüfprotokolle DIN 14677-2Anforderungen an die FachkraftQualifikation für Wartung und Abnahme DIN EN 14637Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenSystemanforderungen, Leitungsüberwachung DIN EN 1155Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenFeststellfunktion an Türschließern DIN 18040Barrierefreies BauenAnforderung an Feststellanlagen in öffentlichen Gebäuden DIBt-Zulassungen für den ORS 142: Z-6.5-1725 (Feststellanlagen), Z-6.5-1891 (Bahngebundene Förderanlagen) sowie zahlreiche herstellerspezifische Zulassungen. Häufige Fragen zum ORS 142 Wie oft muss der ORS 142 geprüft werden?Monatliche Funktionsprüfung durch eingewiesene Person (nach 12 fehlerfreien Monaten auf vierteljährlich umstellbar). Jährliche Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2. Wann ist der Meldertausch nach 8 Jahren fällig?Gemäß DIN 14677 müssen optische Rauchschalter mit Verschmutzungskompensation (wie der ORS 142) nach 8 Jahren ausgetauscht werden. Melder ohne Verschmutzungskompensation bereits nach 5 Jahren. Der ORS 142 zeigt die fällige Nutzungsdauer durch wechselnde Grün/Gelb-LED an. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild. Welchen Ersatzmelder beim 8-Jahres-Tausch — AT oder Standard?Das hängt von der Zulassungsnummer der Feststellanlage ab. Bestandsanlagen mit alter Zulassung Z-6.5-xxxx (abZ): nur ORS 142 AT RetroFit (Art. 31-5000017-04-xx). Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG): nur ORS 142 Standard (Art. 5000552-xxxx). Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre DIBt-Zulassung. Kann ich den ORS 142 reinigen statt tauschen?Nein. Rauchschalter dürfen nicht geöffnet oder gereinigt werden. Bei Verschmutzung oder Erreichen der Nutzungsdauer ist ausschließlich ein Austausch zulässig. Ist der ORS 142 mit Dorma / dormakaba RMZ kompatibel?Ja. Der ORS 142 ist in der DIBt-Bauartgenehmigung der dormakaba RMZ (Z-6.500-2372) gelistet. Er kann als Alternative zum dormakaba RM-N eingesetzt werden und funktioniert kabelgebunden oder über das Hekatron Funksystem 155 F. Ersetzt der ORS 142 den älteren ORS 132?Ja, der ORS 142 ist der direkte Nachfolger des ORS 132. Beim Austausch unbedingt beachten: Die Energieversorgungen älterer Geräte (NAG 03, NG 519 etc.) sind möglicherweise nicht mehr geeignet — Ausgangsspannung vorher messen. Liegt sie unter 18 V DC, muss das Netzgerät mit getauscht werden (z. B. FSZ Basis, RSZ kompakt). Wie aktiviere ich die Leitungsüberwachung?Durch Einsetzen des beiliegenden Magneten in den Sockel (Serie 143). Der Abschlusswiderstand beträgt 43 kΩ. Die Leitungsüberwachung funktioniert mit Hekatron FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt, RSZ kompakt sowie mit zugelassenen Gleitschienen namhafter Hersteller. Mit älteren Netzteilen (NAG 03, NG 519) ist die LÜ nicht möglich. Welchen Sockel brauche ich?Für Deckenmontage: Sockel 143 A (Standard) oder 143 UH (Unterputz/Hohldecke). Für Wandmontage: Sockel 143 W. Für Feuchträume: Sockel 143 AF. Alle Sockel enthalten einen Magneten zur optionalen Leitungsüberwachung. Was ist der Unterschied zum GEZE GC 152 und dormakaba RM-N?Alle drei sind optische Rauchschalter nach EN 54-7 mit 8-Jahres-Tauschzyklus. Der entscheidende Unterschied: Der ORS 142 ist in den DIBt-Zulassungen von über 20 Herstellern gelistet und damit universell einsetzbar. Der dormakaba RM-N funktioniert nur mit der dormakaba RMZ, der GEZE GC 152 nur mit GEZE RSZ 6/7. Muss ich bei Anlagen älter als 16 Jahre etwas beachten?Ja. Bei älteren Anlagen können die Kondensatoren im Netzgerät ausgetrocknet sein, wodurch die Ausgangsspannung unter 18 V DC fällt. Der neue Melder erkennt die Unterspannung und meldet eine Störung (gelbe LED). Empfehlung: Vor dem Meldertausch die Spannung messen — bei unter 18 V das Netzgerät mit tauschen. Wie teste ich den Melder?Ausschließlich mit Prüfaerosol — empfohlen: Hekatron 918/5 (FCKW-frei, 250 ml, ca. 200 Prüfungen). Aerosol direkt in die Einströmöffnung sprühen. Nach Auslösung muss die Tür vollständig schließen. Kaufberatung: Welcher Rauchschalter für Ihre Feststellanlage? Neuinstallation (abG) oder Austausch in Bestandsanlage (abZ)?Entscheidend ist die Zulassungsnummer auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG): ORS 142 Standard bestellen. Bestandsanlagen mit Z-6.5-xxxx (abZ): ORS 142 AT RetroFit bestellen. Falsches Produkt führt zum Verlust der DIBt-Zulassung. Kabel oder Funk — wann lohnt sich das Funksystem?Das Funksystem ORS 155 F spart bis zu 60 % Montagezeit und bis zu 1.500 € durch entfallende Verkabelung. Ideal für Nachrüstung in Bestandsbauten, Denkmalschutz und schwierige Leitungsführung. Für Neubauten mit vorhandener Kabelinfrastruktur ist der kabelgebundene ORS 142 die wirtschaftlichere Wahl — kein Batterietausch alle 8 Jahre. Optischer Rauchschalter oder Thermoschalter (TDS 247)?In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchschalter (ORS 142) zulässig — Thermoschalter dort verboten. Der TDS 247 eignet sich für staubige, dampfige oder rauchige Umgebungen (Küchen, Werkstätten, Lager), in denen der ORS 142 Fehlalarme auslösen würde. ORS 142 oder dormakaba RM-N oder GEZE GC 152?Der ORS 142 ist mit über 20 Herstellern kompatibel und damit die universellste Wahl. Der dormakaba RM-N funktioniert nur mit der dormakaba RMZ, der GEZE GC 152 nur mit GEZE RSZ 6/7. Vorteil ORS 142: Sie können die Zentrale wechseln, ohne den Melder tauschen zu müssen. Brauche ich eine separate Zentrale?Ja. Der ORS 142 benötigt eine Feststellanlagen-Zentrale. Hekatron: FSZ Basis, FSZ Pro, RSZ kompakt (Einzeltür mit integriertem Rauchschalter). Oder: dormakaba RMZ, GEZE RSZ. Die RSZ kompakt hat einen integrierten Melder — dort wird kein separater ORS 142 benötigt. Welches Zubehör brauche ich zusätzlich?Mindestens: 1× Sockel (143 A für Decke, 143 W für Wand). Empfohlen: Prüfaerosol Hekatron 918/5 für die monatliche Funktionsprüfung. Außerdem Pflicht: Ein Handauslösetaster (HAT 02/03 kabelgebunden oder HAT 155 F Funk) — jede Feststellanlage muss auch manuell auslösbar sein. Wer darf die Feststellanlage abnehmen?Ausschließlich autorisierte Fachkräfte des Herstellers oder vom Hersteller autorisierte Fachkräfte. Die Abnahmeberechtigung ist personenbezogen und nicht übertragbar. Hekatron bietet die Seminare R 6.1 (Standard) und R 6.2 (erweitert) an. Kann ich den Melder selbst tauschen?Den Melderkopf wechseln (Sockel aufstecken, drehen) darf eine eingewiesene Person. Die Abnahme nach Tausch erfordert jedoch eine autorisierte Fachkraft, wenn das neue Gerät nicht in der bestehenden Zulassung aufgeführt ist. Den Netzanschluss darf ausschließlich eine Elektrofachkraft durchführen. Ist die Feststellanlage für Außentüren geeignet?Nein. Alle DIBt-Bauartgenehmigungen gelten ausschließlich für Abschlüsse an Innenwänden.
Sockel 143 UH — Montagesockel für Unterputz und Hohldecken Kurz & Knapp Montagesockel für Hekatron Rauchschalter ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Unterputz- und Hohldeckenmontage mit Blendring für flächenbündigen Einbau Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Kompatibel mit allen Hekatron-Zentralen (FSZ Basis/Pro, RSZ kompakt) Produktbeschreibung Der Sockel 143 UH ermöglicht die Montage von Hekatron Rauchschaltern in abgehängten Decken und Hohldecken. Der mitgelieferte Blendring sorgt für einen sauberen, flächenbündigen Abschluss.Ideal für Verwaltungsgebäude und repräsentative Räume, in denen der Melder möglichst unauffällig integriert werden soll. Integrierter Magnet für optionale Leitungsüberwachung. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Technische Daten EigenschaftWert MontageUnterputz / HohldeckeEinsatzbereichAbgehängte Decken, flächenbündige MontageBlendringIm Lieferumfang enthaltenLeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ)MaterialKunststoffFarbeWeiß Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
Sockel 143 AF — Montagesockel für Feuchträume Kurz & Knapp Montagesockel für Hekatron Rauchschalter ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Feuchtraumausführung für erhöhte Schutzanforderung Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Kompatibel mit allen Hekatron-Zentralen (FSZ Basis/Pro, RSZ kompakt) Produktbeschreibung Der Sockel 143 AF ist die Feuchtraum-Variante des Montagesockels für Hekatron Rauchschalter. Er eignet sich für den Einsatz in Umgebungen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, in denen der Standard-Sockel 143 A nicht ausreicht.Ansonsten identisch zum 143 A: Aufputz-Deckenmontage, integrierter Magnet für Leitungsüberwachung, Bajonettverschluss für Melderkopf. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Technische Daten EigenschaftWert MontageAufputz (Decke)EinsatzbereichFeuchträume, erhöhte LuftfeuchtigkeitLeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ)MaterialKunststoff, FeuchtraumausführungFarbeWeißKonsolenmontageKompatibel mit K 143-S und K 143-K Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
Hekatron FSZ Basis — Feststellanlagen-Zentrale für bis zu 12 RauchschalterKurz & KnappMeistverwendete Hekatron-Zentrale — All-in-one: Stromversorgung, Steuerung, integrierter Handauslösetaster (50 × 50 mm), Alarmspeicher und ResettasterBis 12 Rauchschalter (DIBt), 400 mA Ausgangsstrom, 1- oder 2-Stich-Betrieb per DIP-SchalterFail-Safe-Prinzip: Kein Akku — bei Netzausfall wird der Haftmagnet stromlos, die Tür schließt selbsttätigDIBt-Bauartgenehmigung Z-6.500-2427 (aBG), abZ Z-6.510-2402, VdS G 213091, EN 14637 (3-5-1/2/4-1-1-3)ProduktbeschreibungDie Hekatron FSZ Basis ist die meistverwendete Feststellanlagen-Zentrale von Hekatron. Sie vereint Stromversorgung (230 V AC → 24 V DC), Steuerung, integrierten Handauslösetaster, Alarmspeicher und Resettaster in einem kompakten Gehäuse (146 × 146 × 60,5 mm). Die Zentrale steuert Feststellanlagen an Brandschutztüren und -toren und verarbeitet Signale von bis zu 12 Rauchschaltern (nach DIBt).Die FSZ Basis arbeitet nach dem Fail-Safe-Prinzip: Sie besitzt keine Notstromversorgung. Bei Netzausfall wird der Haftmagnet-Ausgang (THM) stromlos — die Tür schließt selbsttätig durch den Türschließer. Dieses Verhalten ist brandschutztechnisch gewollt und gewährleistet, dass Brandschutzabschlüsse im Störungsfall immer geschlossen sind.Die Zentrale bietet drei DIP-Schalter zur Konfiguration: DIP 1 aktiviert die Leitungsüberwachung nach EN 14637, DIP 2 schaltet zwischen 1-Stich- und 2-Stich-Betrieb um, DIP 3 aktiviert den Alarmspeicher (bei Freilauftürschließern immer erforderlich). Drei LEDs (grün, rot, orange) zeigen Betriebszustand, Alarm und Störungen an — mit differenzierten Blinkmustern zur Fehlerdiagnose vor Ort.Die FSZ Basis ist als Festanschluss-Variante und als Variante mit 1,5 m Schutzkontaktstecker (FSZ Basis 230V) erhältlich.Komplette Feststellanlage mit FSZ BasisEine vollständige Feststellanlage mit der FSZ Basis besteht aus folgenden Komponenten:FunktionKomponenteHinweisSteuerung & StromversorgungFSZ BasisInkl. HAT, Reset, AlarmspeicherDetektionORS 142 + Sockel 143Bis 12 Stück (DIBt), 8 Jahre TauschzyklusFeststellungTHM (z. B. THM 439/335) + ASS (z. B. ASS 65)Haftmagnet + AnkerplatteManuelle AuslösungIntegriert (50 × 50 mm) oder ext. HAT 02Pflicht nach DIBtDokumentationPrüfbuch + AbnahmeschildAufbewahrungspflicht beim BetreiberKapazität und StrombudgetParameterOhne LÜ (DIBt)1-Stich mit LÜ (DIBt)2-Stich mit LÜ (DIBt)1-Stich EN 146372-Stich EN 14637Max. Melder121212 pro Stich (frei verteilbar)69 gesamt, max. 6 pro StichParameterWertMax. Haftmagnete1 (THM-Ausgang)Ausgangsstrom gesamt400 mAMax. Leitungslänge mit LÜ (THM)35 mMax. Leitungslänge mit LÜ (Melder)75 mMax. Leitungslänge ohne LÜ200 mStrombudget-Beispiel3 × ORS 142 (je 22 mA = 66 mA) + 2 × THM 425 (je 63 mA = 126 mA) = 192 mA von 400 mA — 52 % Auslastung.Funktionsbeschreibung — SignalwegDie FSZ Basis verarbeitet Signale in folgender Reihenfolge:Detektion: Ein angeschlossener Rauchschalter (z. B. ORS 142) erkennt Rauch und sendet ein Signal über die Melderleitung an die Zentrale.Verarbeitung: Die FSZ Basis wertet das Signal aus. Bei aktivem Alarmspeicher (DIP 3 = ON) bleibt der Alarmzustand bis zum manuellen Reset gespeichert.Auslösung: Der THM-Ausgang wird stromlos geschaltet. Der Haftmagnet gibt die Tür frei.Schließung: Der Türschließer drückt die Tür in die geschlossene Position (mechanisch, keine Energie nötig).Anzeige: Die rote LED zeigt den Alarmzustand an. Das potentialfreie Relais schaltet (Weiterleitung an GLT oder Signalleuchte möglich).Reset: Nach Beseitigung der Brandursache: Resettaster an der Zentrale oder externer Reset-Eingang betätigen.Manuelle Auslösung: Jederzeit über den integrierten Handauslösetaster (50 × 50 mm, Einschubstreifen: „Tür/Tor schließen“) oder einen externen HAT 02.Technische DatenEigenschaftWertEingangsspannung230 V ACNennstromaufnahme80 mALeistungsaufnahme18,4 VANennfrequenz50/60 HzAusgangsspannung24 V DCAusgangsstrom400 mALeistungsabgabe9,6 WRestwelligkeit200 mVssRelaisausgang1 Wechsler potentialfrei, max. 250 V AC / 30 V DC, max. 5 ASchutzartIP30 (Rückseite) / IP65 (mit Kabelverschraubung)SchutzklasseII mit FunktionserdungTemperaturbereich Betrieb-10 bis +50 °CTemperaturbereich Lagerung-10 bis +60 °CLuftfeuchtigkeit10–95 % (≤ 34 °C), max. 35 g/m³ (> 34 °C)Abmessungen (B × H × T)146 × 146 × 60,5 mmGewicht420 gGehäuseABS/PC weiß (RAL 9003)NetzteilPrimärgetaktetes Schaltnetzteil, kurzschlussfest, stabilisiertLED-DiagnoseDie FSZ Basis verfügt über drei LEDs (grün, rot, orange). Die Blinkfrequenz zeigt die Ursache an:LEDMusterBedeutungMaßnahmeGrünDauerleuchtenNormalbetriebKeineGrünAusNetzausfall oder AnschlussfehlerNetzversorgung prüfen, Anschluss prüfenRotDauerleuchtenAlarm — Rauchschalter hat ausgelöstBrandursache klären, Reset nach EntwarnungRot1 × BlinkenAlarm — interner Handauslösetaster betätigtReset nach EntwarnungRot2 × BlinkenAlarm — externer HAT oder AM 142 FehlerExternen HAT / AM 142 prüfenRot6 × BlinkenStörung FolientastaturZentrale austauschenOrangeDauerleuchtenInterne StörungZentrale austauschenOrange2 × BlinkenStörung RauchschalterstichMelderleitung und Melder prüfenOrange3 × BlinkenStörung HAT-SchleifeHAT-Anschluss und Leitung prüfenOrange4 × BlinkenÜbertemperaturUmgebungstemperatur prüfen, Belüftung sicherstellenOrange5 × BlinkenStörung Haftmagnet-SchleifeTHM-Anschluss und Leitung prüfenOrange6 × BlinkenStörung FolientastaturZentrale austauschenOrange9 × BlinkenAusgangsstrom überschrittenVerbraucher reduzieren, Strombudget prüfenOrange10 × BlinkenKurzschluss 24 VVerdrahtung prüfen, Kurzschluss beseitigenKlemmenplanKlemmenblockKlemmenFunktionLeiterquerschnitt1 — StromnetzL, N, PE230 V AC Netzanschluss0,25–2,5 mm²2 — RelaisausgangNO, Common, NCPotentialfreier Wechsler (max. 250 V AC / 5 A)0,25–2,5 mm²3 — Brandmelder+24V, GND, ORSRauchschalter-Stich(e)0,25–1,5 mm²4 — StützpunktK, B2-Stich-Verbindung (nur bei DIP 2 = ON)0,25–1,5 mm²5 — HaftmagnetTHM+, THM-Haftmagnet-Ausgang (24 V DC, mit Freilaufdiode und Funktionsüberwachung)0,25–1,5 mm²6 — HAT/Reset+24V, HAT, RESET, GNDExterner Handauslösetaster und externer Reset0,25–1,5 mm²DIP-SchalterDIPONOFFDIP 1Leitungsüberwachung aktiv (EN 14637)Ohne LeitungsüberwachungDIP 22-Stich-Betrieb (nur wenn DIP 1 = ON)1-Stich-BetriebDIP 3Alarmspeicher aktiv (bei Freilauftürschließern: immer ON)Alarmspeicher inaktivVergleich Hekatron ZentralenEigenschaftRSZ kompaktFSZ KompaktFSZ BasisFSZ ProTypRauchschaltzentraleFSA-Zentrale kompaktFSA-Zentrale StandardFSA-Zentrale TopIntegrierter RauchschalterJa (ORS 142 W-RSZ)NeinNeinNeinIntegrierter HATNeinNeinJa (50 × 50 mm)JaAusgangsstrom435 mA460 mA400 mA900 mAMax. Melder (DIBt)+ externe61220–24Max. Melder (EN 14637)—66–912Stiche1 oder 211 oder 21 oder 2Relaisausgänge1112HupeNeinNeinNeinJa (65 dB(A))ESM Pro kompatibelNeinNeinNeinJaExt. Alarmeingang BMZ/GLTNeinNeinNeinJaStille SchließungNeinNeinNeinJaDIP-Schalter——36NotstromversorgungNein (Fail-Safe)Nein (Fail-Safe)Nein (Fail-Safe)Optional (ESM Pro)DIBtZ-6.500-2393Z-6.500-2394Z-6.500-2427Z-6.500-2359MontageParameterWertMontagehöhe Unterkante1,4 m (+0,2 / -0,4 m)Max. Abstand zum Melder2,3 mLochabstand128 × 128 mmMontageartenAufputz Wand/Decke, Schaltschrank (Adapter), Hutschiene 35 mm (Adapter)KabeleinführungRückseite: IP30 (offene Einführung). Oben/unten: IP65 mit 3 × M16 + 1 × M20 Kabelverschraubungen (im Lieferumfang).KabeltypenAnschlussKabeltypNetz (230 V AC)NYM 3 × 1,5–2,5 mm²Fernmeldeleitung (Melder, HAT, THM)JY(ST)Y 2 × 2 × 0,6/0,8 mmKompatible Komponenten — RauchschalterKomponenteHinweisORS 142Standard-Rauchschalter (auf Sockel 143)ORS 142 WWandmontageORS 142 W ATWandmontage, erhöhte TemperaturbeständigkeitORS 142 AT RetroFitNachrüstung auf vorhandenen SockelTDS 247Thermoschalter (nicht in Flucht-/Rettungswegen)ORS 155 FFunk-Rauchschalter (über FM 155 F Funkmodul)Haftmagnete und FeststellvorrichtungenKomponenteHinweisTHM 413TürhaftmagnetTHM 425TürhaftmagnetTHM 439 (185/335/485)Türhaftmagnet, verschiedene AusführungenAFS 55 / AFS 65 / AFS 75Feststellvorrichtungen (Magnete)ZubehörKomponenteFunktionAM 142AlarmmodulHAT 02Externer HandauslösetasterTSG 100Torsignalgeber (MVV TB 2019)ROLP SBSignalgeberSP 205SireneRZA 142Relais-ZusatzadapterNormen und ZulassungenNorm / ZulassungNummerInhaltDIBt Bauartgenehmigung (aBG)Z-6.500-2427Autarke FeststellanlageDIBt abZZ-6.510-2402ZusatzzulassungVdSG 213091VdS-AnerkennungEN 14637Klassifizierung 3-5-1/2/4-1-1-3Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenDIN 14677-1—Instandhaltung von FeststellanlagenDIN 14677-2—Anforderungen an FachkräfteEN 54-7—Optische Rauchmelder (für angeschlossene ORS 142)Die DIBt-Bauartgenehmigung gilt ausschließlich für die darin aufgeführten Komponentenkombinationen. Bei Austausch durch nicht gelistete Komponenten ist eine Neuabnahme erforderlich.AbnahmeWer darf abnehmen?Fachkräfte des Herstellers (Hekatron)Vom Hersteller autorisierte Fachkräfte (Hekatron Seminar R 6.1 oder R 6.2)Fachkräfte einer vom DIBt benannten PrüfstelleDie Abnahmeberechtigung ist personenbezogen und nicht übertragbar.Wann ist eine Abnahme erforderlich?Nach betriebsfertigem Einbau einer FeststellanlageNach Gerätetausch, wenn das neue Gerät nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war (Neuabnahme nach aktuell gültiger Zulassung)DokumentationInbetriebnahme- und Wartungsset (IW-Set) verwendenAbnahmeschild nach erfolgreicher Abnahme anbringenUnterlagen beim Betreiber aufbewahrenDigital: Hekatron „Mein HPlus Service-IA Kit“ (im Lieferumfang)Wartung nach DIN 14677IntervallPrüfungDurchführungMonatlichFunktionsprüfung: Rauchschalter mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss vollständig schließen. HAT betätigen, Tür muss schließen. LED-Anzeigen kontrollieren.Eingewiesene PersonVierteljährlichWie monatlich. Nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen kann auf vierteljährlich umgestellt werden.Eingewiesene PersonJährlichVollständige Fachprüfung: alle Komponenten inspizieren, Leitungen prüfen, Strombudget kontrollieren, Relaisausgang testen, Dokumentation im Prüfbuch.Fachkraft nach DIN 14677-2TauschzyklenKomponenteZyklusOptische Rauchschalter (ORS 142)8 Jahre (DIN 14677)Thermoschalter (TDS 247)8 Jahre (Herstellerempfehlung)Funk-Rauchmelder (ORS 155 F)8 Jahre (Batterie)Rauchschalter können nicht gereinigt werden und dürfen nicht geöffnet werden — bei Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich.Häufige FragenWie viele Rauchschalter kann die FSZ Basis maximal ansteuern?Nach DIBt-Bauartgenehmigung Z-6.500-2427 bis zu 12 Rauchschalter. Nach EN 14637 maximal 6 (1-Stich) bzw. 9 gesamt bei 2-Stich-Betrieb (max. 6 pro Stich).Was passiert bei einem Stromausfall?Die FSZ Basis hat keine Notstromversorgung (kein Akku, kein ESM). Bei Netzausfall wird der THM-Ausgang stromlos — der Haftmagnet gibt die Tür frei und der Türschließer schließt die Tür selbsttätig. Dieses Fail-Safe-Prinzip ist brandschutztechnisch gewollt.Was bedeuten die orangefarbenen Blinkmuster?Orange zeigt Störungen an. Die Anzahl der Blinkimpulse identifiziert die Ursache: 2× = Rauchschalterstich, 3× = HAT-Schleife, 4× = Übertemperatur, 5× = Haftmagnet-Schleife, 6× = Folientastatur, 9× = Ausgangsstrom überschritten, 10× = Kurzschluss 24 V. Dauerleuchten = interne Störung, Zentrale austauschen.Wann benötige ich eine FSZ Pro statt der FSZ Basis?Die FSZ Pro ist erforderlich, wenn mehr als 12 Melder angeschlossen werden sollen (bis 20–24 nach DIBt), eine Notstromversorgung per ESM Pro benötigt wird, ein externer Alarmeingang (BMZ/GLT) nötig ist, eine Stille Schließung gewünscht wird, oder der Ausgangsstrom 400 mA nicht ausreicht (FSZ Pro: 900 mA).Was ist der Unterschied zwischen 1-Stich und 2-Stich?Im 1-Stich-Betrieb sind alle Rauchschalter an einer Linie angeschlossen. Im 2-Stich-Betrieb (DIP 2 = ON, nur mit Leitungsüberwachung DIP 1 = ON) werden zwei getrennte Melderleitungen genutzt — die 12 Melder (DIBt) sind frei auf beide Stiche verteilbar. 2-Stich erhöht die Verfügbarkeit: fällt ein Stich aus, bleibt der andere aktiv.Muss der Alarmspeicher immer aktiviert sein?Bei Freilauftürschließern muss DIP 3 immer auf ON stehen (Alarmspeicher aktiv). Grund: Der Freilauftürschließer benötigt ein dauerhaftes Signal zum Geschlossenhalten. Ohne Alarmspeicher könnte die Tür nach kurzer Abkühlung des Melders wieder feststellen.Welche Kabelverschraubungen sind im Lieferumfang?3 × M16 und 1 × M20 Kabelverschraubungen für die Einführungen oben/unten (IP65). Die rückseitige Einführung ist offen (IP30) und für Unterputz-/Schaltschrankmontage vorgesehen.Welcher Netzanschluss wird benötigt?230 V AC über NYM 3 × 1,5–2,5 mm². Der Netzanschluss darf ausschließlich durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Die Variante FSZ Basis 230V wird alternativ mit einem 1,5 m Schutzkontaktstecker geliefert.Kaufentscheidung — Feststellanlagen-ZentraleFSZ Basis oder RSZ kompakt — welche Zentrale für eine einzelne Brandschutztür?Für eine einzelne Tür mit separatem Haftmagnet: FSZ Basis, wenn externe Rauchschalter (ORS 142) gewünscht sind — flexibel positionierbar, bis 12 Melder erweiterbar. Die RSZ kompakt hat einen integrierten Sturzrauchschalter und ist kompakter, aber weniger erweiterbar.Reichen 400 mA Ausgangsstrom für mein Projekt?Das Strombudget lässt sich einfach berechnen: ORS 142 benötigt 22 mA, THM 425 benötigt 63 mA. Eine typische Konfiguration mit 3 Rauchschaltern und 1 Haftmagnet verbraucht ca. 129 mA — weit unter dem Limit. Bei größeren Anlagen mit vielen Meldern und starken Magneten sollte das Budget vor der Planung durchgerechnet werden. Über 400 mA → FSZ Pro (900 mA).Brauche ich eine Notstromversorgung (ESM Pro)?Die FSZ Basis unterstützt kein ESM Pro — das ist ausschließlich der FSZ Pro vorbehalten. Für die FSZ Basis gilt: Bei Netzausfall schließt die Tür selbsttätig (Fail-Safe). Wenn die Tür bei Netzausfall für eine definierte Zeit offengehalten werden muss (z. B. Evakuierung), ist die FSZ Pro mit ESM Pro erforderlich.Kann ich die FSZ Basis nachträglich auf 2-Stich umstellen?Ja. Die Umstellung erfolgt per DIP-Schalter (DIP 2 = ON). Voraussetzung: Leitungsüberwachung muss aktiv sein (DIP 1 = ON). Die Verdrahtung muss entsprechend angepasst werden (Stützpunkt-Klemmen K und B für den zweiten Stich).Welche Zulassung gilt — DIBt oder EN 14637?In Deutschland ist die DIBt-Bauartgenehmigung (Z-6.500-2427) maßgeblich — sie erlaubt bis 12 Melder. Die EN 14637-Klassifizierung (3-5-1/2/4-1-1-3) gilt europaweit und ist restriktiver: max. 6 Melder (1-Stich) bzw. 9 Melder (2-Stich). In der Praxis wird nach DIBt geplant.
Kunden kauften auch
Hekatron ORS 142 — Optischer Rauchschalter für Feststellanlagen Kurz & Knapp Meistverkaufter Rauchschalter für Feststellanlagen weltweit Optische Raucherkennung nach dem Streulichtprinzip gemäß EN 54-7 Kompatibel mit über 20 Herstellern — von dormakaba über GEZE bis Assa Abloy Verschmutzungskompensation verlängert die Lebensdauer um das 2- bis 3-Fache Integrierte Leitungsüberwachung per Magnet im Sockel aktivierbar Austauschpflicht nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 Made in Germany Produktbeschreibung Der Hekatron ORS 142 ist der De-facto-Standard unter den Rauchschaltern für Feststellanlagen. Er erkennt Schwelbrände und offene Brände mit Rauchentwicklung nach dem Streulichtprinzip (Tyndall-Effekt) und steuert über eine angeschlossene Zentrale die Schließung von Brand- und Rauchschutztüren. Die Auswerteelektronik überwacht kontinuierlich die Messkammer auf Verschmutzung und Störung. Eine selbstregelnde Alarmschwellennachführung sorgt für gleichbleibendes Ansprechverhalten über die gesamte Nutzungsdauer. Ein zusätzlicher Temperatursensor löst bei ca. 70 °C aus — als Rückfallebene bei extrem schneller Brandentwicklung. Der ORS 142 ist in nahezu allen gängigen DIBt-Bauartgenehmigungen namhafter Steuerungs- und Schließerhersteller gelistet. Damit eignet er sich als universeller Rauchschalter für Neuinstallationen und als Ersatz für ältere Modelle wie den ORS 132. Einbindung in die Feststellanlage Der ORS 142 ist ein Bestandteil einer Feststellanlage (FSA) und funktioniert nur im Zusammenspiel mit weiteren Systemkomponenten. Der Signalweg: ORS 142 erkennt Rauch → Signal an Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Zentrale löst Haftmagnet → Tür schließt selbstständig Die DIBt-Bauartgenehmigung gilt ausschließlich für die in der jeweiligen Zulassung aufgeführten Komponentenkombinationen. Wird ein Gerät durch eines ersetzt, das nicht in der Zulassung steht, ist eine Neuabnahme erforderlich. Der potentialfreie Öffner-Relaiskontakt des ORS 142 öffnet bei Alarm, Störung und Spannungsausfall — damit ist auch bei Stromverlust eine sichere Schließung gewährleistet. Technische Daten EigenschaftWert DetektionsprinzipStreulicht (Tyndall-Effekt) nach EN 54-7 Temperaturschwelle70 ±5 °C Betriebsspannung18–28 V DC (max. 200 mVSS Restwelligkeit) Stromaufnahme Ruhemax. 22 mA Stromaufnahme Alarmmax. 11 mA Stromaufnahme Störungmax. 16 mA RelaiskontaktÖffner, max. 30 V DC / 1 A / 30 W LeitungsüberwachungOptional, per Magnet im Sockel aktivierbar (43 kΩ Abschlusswiderstand) SchutzartIP 42 Betriebstemperatur-30 bis +60 °C Luftfeuchte (dauernd)10–95 % rF bei ≤34 °C / max. 35 g/m³ bei >34 °C AbmessungenØ 80 × H 33 mm (ohne Sockel) Gewicht82 g (ohne Sockel) FarbeWeiß (RAL 9010), Multicolor (MC) auf Anfrage SockeltypSockelserie 143 (A, AF, W, UH) KommunikationRS-Bus (Zustandsmeldung an RZA 142) Nutzungsdauer8 Jahre (DIN 14677), danach Austausch Kompatibilität Der ORS 142 ist der am breitesten zugelassene Rauchschalter für Feststellanlagen weltweit. Er ist in den DIBt-Bauartgenehmigungen folgender Hersteller gelistet: Hekatron-Zentralen — FSZ Basis (Z-6.500-2427), FSZ Pro (Z-6.500-2359), FSZ kompakt (Z-6.500-2394), RSZ kompakt (Z-6.500-2393) dormakaba / Dorma — RMZ Rauchmeldezentrale (Z-6.500-2372), auch mit Funk-Erweiterung. Der ORS 142 ersetzt den dormakaba RM-N als herstellerfreie Alternative. GEZE — FA GC 150 System als externer Rauchschalter. Alternative zum GEZE GC 152. Weitere kompatible Hersteller: Assa Abloy, C-Tec, Dictator, DMW Schwarze, ECO Schulte, Effertz, Entrematic, GTE, GU BKS, Hodapp, Jansen, Kendrion-Linnig, Landert-Tormax, Protronic, Record, Schnetz und Stoebich. ORS 142 vs. dormakaba RM-N vs. GEZE GC 152 EigenschaftHekatron ORS 142dormakaba RM-NGEZE GC 152 Kompatibilität20+ HerstellerNur dormakaba RMZNur GEZE RSZ 6/7 abZ-BestandsanlagenORS 142 AT (RetroFit)—— Funk-VarianteORS 155 FRM-F (dormakaba Funeo)GC 172 VerschmutzungskompensationJa (2-3× Lebensdauer)JaJa Tauschzyklus8 Jahre8 Jahre8 Jahre SockelSerie 143dormakaba-SockelGEZE-Sockel Vorteil ORS 142: Universell einsetzbar in Feststellanlagen aller gängigen Hersteller. Der dormakaba RM-N und der GEZE GC 152 sind jeweils nur mit dem eigenen System kompatibel. LED-Diagnose Die Multi-Betriebszustandsanzeige des ORS 142 signalisiert den aktuellen Zustand über farbige LEDs: LED-AnzeigeZustandRelais Grün blinkendNormalbetriebGeschlossen Grün + kurz GelbLeichte Verschmutzung — Melder kompensiertGeschlossen Wechsel Grün/GelbStarke Verschmutzung oder Austauschanzeige (8 Jahre)Geschlossen GelbStörungGeöffnet RotAlarm (Rauch oder Temperatur)Geöffnet DunkelSpannungslosGeöffnet Fehlersuche & Troubleshooting SymptomMögliche UrsacheMaßnahme LED wechselt Grün/GelbStarke Verschmutzung oder 8-Jahres-AustauschanzeigeHerstelldatum auf Typenschild prüfen. Über 8 Jahre: Melderkopf tauschen (ORS 142 AT RetroFit). Unter 8 Jahre: Verschmutzung → Melder tauschen (nicht reinigbar) LED Gelb dauerhaftStörung: Messkammenfehler, Sockelkontakt lose, KabelbruchMelder aus Sockel nehmen, Kontakte prüfen, neu einsetzen. Kabel auf Durchgang messen. Wiederholung: tauschen LED Rot, Tür schließt nichtAlarm erkannt, Haftmagnet löst nichtSignalweg prüfen: Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Relaisausgang → Magnet. Magnet separat testen (Spannung abnehmen) Fehlalarm ohne RauchDampf, Staub oder Insekten in der MesskammerMontageort prüfen. Staubige/dampfige Umgebung? → TDS 247 als Alternative (außer in Fluchtwegen). Melder tauschen, nicht reinigen Keine Reaktion auf PrüfaerosolMesskammer defekt oder Nutzungsdauer überschrittenHekatron Prüfaerosol 918/5 direkt in Einströmöffnung sprühen. Kein Ansprechen: Melder sofort tauschen Leitungsüberwachung meldet FehlerLÜ-Magnet im Sockel fehlt oder falsch positioniertSockel öffnen: Magnet vorhanden? Abschlusswiderstand am Stichende korrekt (43 kΩ)? Kabel durchmessen LED Grün + kurz Gelb (Blitzer)Leichte Verschmutzung — Kompensation aktivKein sofortiger Handlungsbedarf. Bei nächster Jahresprüfung beobachten Sockelwahl Der ORS 142 wird ohne Sockel geliefert. Je nach Montagesituation wird der passende Sockel aus der Hekatron-Serie 143 separat bestellt. Alle Sockel verfügen über einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung. SockelMontageEinsatz Sockel 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage Sockel 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchträume, erhöhte Schutzanforderung Sockel 143 WWandmontageFür ORS 142 W Wandmelder Sockel 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündige Montage Ergänzend stehen die Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Wandmontage bei Deckenhöhen über 5 m) zur Verfügung. Montagehinweise Die Montage erfolgt ausschließlich per Schraubbefestigung — Klebemontage ist normativ nicht zulässig. Der Sockel wird an der Decke befestigt, anschließend wird der Melderkopf aufgesteckt und durch Drehen verriegelt. Für die Verkabelung sind handelsübliche Fernmeldekabel verwendbar. Der Kabelquerschnitt richtet sich nach Stromaufnahme und Leitungslänge. Bei Wandmeldern (ORS 142 W) ist ein Mindestabstand von 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen einzuhalten. Die Planung der Melderanzahl und -position richtet sich nach der Sturzhöhe und Breite des Feuerschutzabschlusses gemäß der jeweiligen DIBt-Bauartgenehmigung. Austausch & Zulassungslogik (abZ / abG) Beim 8-Jahres-Austausch gemäß DIN 14677 entscheidet die Zulassungsnummer der Feststellanlage, welcher Ersatzmelder eingesetzt werden muss. Seit dem 01.01.2020 unterscheidet das DIBt zwischen zwei Nummernkreisen: Anlage abgenommen nachNummernkreisBeim Austausch verwenden Allg. bauaufsichtliche Zulassung (abZ)Z-6.5-xxxxNur ORS 142 AT RetroFit (Art. 31-5000017-04-xx) Allg. Bauartgenehmigung (abG)Z-6.500-xxxxNur ORS 142 Standard (Art. 5000552-xxxx) Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre Zulassung. Die Zulassungsnummer steht auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Praxis-Tipp: Bei Anlagen älter als 16 Jahre vor dem Tausch die Ausgangsspannung am Netzgerät messen (durch Elektrofachkraft). Liegt sie unter 18 V DC, muss das Netzgerät ebenfalls getauscht werden (z. B. durch FSZ Basis oder RSZ kompakt). Wartung & Prüfung Die Wartung von Feststellanlagen ist in DIN 14677-1 geregelt. Folgende Prüfintervalle gelten: Monatlich — Funktionsprüfung: Rauchmelder mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss vollständig schließen. Durchführung durch eingewiesene Person. Vierteljährlich — wie monatlich. Nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen auf Vierteljahr umstellbar. Jährlich — Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2. Vollständige Inspektion aller Komponenten. Prüfmethode: Funktionstest ausschließlich mit Prüfaerosol, z. B. Hekatron 918/5 (FCKW-frei, 250 ml). Rauchschalter dürfen nicht geöffnet oder gereinigt werden. Einsatzgebiete Der ORS 142 ist für den Einsatz in Feststellanlagen an folgenden Abschlüssen zugelassen: Drehflügeltüren — einflügelig und zweiflügelig, Brand- und Rauchschutztüren Schiebetüren — mit entsprechender Feststellvorrichtung Tore — Feuerschutztore mit Feststellanlage Bahngebundene Förderanlagen — automatische Transportsysteme über Brandabschnitte Feuerschutzvorhänge — textile Brandschutzabschlüsse Einschränkungen: Feststellanlagen dürfen nur an Innenwänden betrieben werden. In staubigen oder dampfigen Umgebungen (Küche, Werkstatt, Lager) ist der Thermoschalter TDS 247 die geeignetere Wahl — außer in Flucht- und Rettungswegen, dort sind ausschließlich optische Rauchschalter zulässig. Modellvergleich: Hekatron Rauch- und Thermoschalter Die Hekatron Melder-Familie deckt alle Montagesituationen ab — von der Standard-Neuinstallation bis zur kabelfreien Nachrüstung: ModellMontageVerkabelungAT-TauschEinsatz ORS 142DeckeKabelNeinStandard-Neuinstallation ORS 142 WWand / SturzKabelNeinWandmontage, modulare Gehäuse ORS 142 W ATWand / SturzKabelJaAustausch bestehender Wandmelder ORS 142 AT RetroFitDeckeKabelJaAustausch bestehender Deckenmelder ORS 155 FDecke / SturzFunkNeinNachrüstung, Denkmalschutz TDS 247DeckeKabelNeinStaubige/dampfige Räume (nicht Fluchtweg) Normen & Zulassungen Alle Hekatron Rauchschalter und Thermoschalter für Feststellanlagen unterliegen einem umfassenden Normenwerk. Die Einhaltung ist Voraussetzung für die DIBt-Bauartgenehmigung und den normgerechten Betrieb. NormInhaltRelevanz EN 54-7Optische RauchmelderPrüfnorm für Streulicht-Rauchschalter EN 54-5WärmemelderPrüfnorm für Thermoschalter (TDS 247) DIN 14677-1Instandhaltung von FeststellanlagenWartungsintervalle, Tauschzyklen, Prüfprotokolle DIN 14677-2Anforderungen an die FachkraftQualifikation für Wartung und Abnahme DIN EN 14637Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenSystemanforderungen, Leitungsüberwachung DIN EN 1155Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenFeststellfunktion an Türschließern DIN 18040Barrierefreies BauenAnforderung an Feststellanlagen in öffentlichen Gebäuden DIBt-Zulassungen für den ORS 142: Z-6.5-1725 (Feststellanlagen), Z-6.5-1891 (Bahngebundene Förderanlagen) sowie zahlreiche herstellerspezifische Zulassungen. Häufige Fragen zum ORS 142 Wie oft muss der ORS 142 geprüft werden?Monatliche Funktionsprüfung durch eingewiesene Person (nach 12 fehlerfreien Monaten auf vierteljährlich umstellbar). Jährliche Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2. Wann ist der Meldertausch nach 8 Jahren fällig?Gemäß DIN 14677 müssen optische Rauchschalter mit Verschmutzungskompensation (wie der ORS 142) nach 8 Jahren ausgetauscht werden. Melder ohne Verschmutzungskompensation bereits nach 5 Jahren. Der ORS 142 zeigt die fällige Nutzungsdauer durch wechselnde Grün/Gelb-LED an. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild. Welchen Ersatzmelder beim 8-Jahres-Tausch — AT oder Standard?Das hängt von der Zulassungsnummer der Feststellanlage ab. Bestandsanlagen mit alter Zulassung Z-6.5-xxxx (abZ): nur ORS 142 AT RetroFit (Art. 31-5000017-04-xx). Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG): nur ORS 142 Standard (Art. 5000552-xxxx). Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre DIBt-Zulassung. Kann ich den ORS 142 reinigen statt tauschen?Nein. Rauchschalter dürfen nicht geöffnet oder gereinigt werden. Bei Verschmutzung oder Erreichen der Nutzungsdauer ist ausschließlich ein Austausch zulässig. Ist der ORS 142 mit Dorma / dormakaba RMZ kompatibel?Ja. Der ORS 142 ist in der DIBt-Bauartgenehmigung der dormakaba RMZ (Z-6.500-2372) gelistet. Er kann als Alternative zum dormakaba RM-N eingesetzt werden und funktioniert kabelgebunden oder über das Hekatron Funksystem 155 F. Ersetzt der ORS 142 den älteren ORS 132?Ja, der ORS 142 ist der direkte Nachfolger des ORS 132. Beim Austausch unbedingt beachten: Die Energieversorgungen älterer Geräte (NAG 03, NG 519 etc.) sind möglicherweise nicht mehr geeignet — Ausgangsspannung vorher messen. Liegt sie unter 18 V DC, muss das Netzgerät mit getauscht werden (z. B. FSZ Basis, RSZ kompakt). Wie aktiviere ich die Leitungsüberwachung?Durch Einsetzen des beiliegenden Magneten in den Sockel (Serie 143). Der Abschlusswiderstand beträgt 43 kΩ. Die Leitungsüberwachung funktioniert mit Hekatron FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt, RSZ kompakt sowie mit zugelassenen Gleitschienen namhafter Hersteller. Mit älteren Netzteilen (NAG 03, NG 519) ist die LÜ nicht möglich. Welchen Sockel brauche ich?Für Deckenmontage: Sockel 143 A (Standard) oder 143 UH (Unterputz/Hohldecke). Für Wandmontage: Sockel 143 W. Für Feuchträume: Sockel 143 AF. Alle Sockel enthalten einen Magneten zur optionalen Leitungsüberwachung. Was ist der Unterschied zum GEZE GC 152 und dormakaba RM-N?Alle drei sind optische Rauchschalter nach EN 54-7 mit 8-Jahres-Tauschzyklus. Der entscheidende Unterschied: Der ORS 142 ist in den DIBt-Zulassungen von über 20 Herstellern gelistet und damit universell einsetzbar. Der dormakaba RM-N funktioniert nur mit der dormakaba RMZ, der GEZE GC 152 nur mit GEZE RSZ 6/7. Muss ich bei Anlagen älter als 16 Jahre etwas beachten?Ja. Bei älteren Anlagen können die Kondensatoren im Netzgerät ausgetrocknet sein, wodurch die Ausgangsspannung unter 18 V DC fällt. Der neue Melder erkennt die Unterspannung und meldet eine Störung (gelbe LED). Empfehlung: Vor dem Meldertausch die Spannung messen — bei unter 18 V das Netzgerät mit tauschen. Wie teste ich den Melder?Ausschließlich mit Prüfaerosol — empfohlen: Hekatron 918/5 (FCKW-frei, 250 ml, ca. 200 Prüfungen). Aerosol direkt in die Einströmöffnung sprühen. Nach Auslösung muss die Tür vollständig schließen. Kaufberatung: Welcher Rauchschalter für Ihre Feststellanlage? Neuinstallation (abG) oder Austausch in Bestandsanlage (abZ)?Entscheidend ist die Zulassungsnummer auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG): ORS 142 Standard bestellen. Bestandsanlagen mit Z-6.5-xxxx (abZ): ORS 142 AT RetroFit bestellen. Falsches Produkt führt zum Verlust der DIBt-Zulassung. Kabel oder Funk — wann lohnt sich das Funksystem?Das Funksystem ORS 155 F spart bis zu 60 % Montagezeit und bis zu 1.500 € durch entfallende Verkabelung. Ideal für Nachrüstung in Bestandsbauten, Denkmalschutz und schwierige Leitungsführung. Für Neubauten mit vorhandener Kabelinfrastruktur ist der kabelgebundene ORS 142 die wirtschaftlichere Wahl — kein Batterietausch alle 8 Jahre. Optischer Rauchschalter oder Thermoschalter (TDS 247)?In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchschalter (ORS 142) zulässig — Thermoschalter dort verboten. Der TDS 247 eignet sich für staubige, dampfige oder rauchige Umgebungen (Küchen, Werkstätten, Lager), in denen der ORS 142 Fehlalarme auslösen würde. ORS 142 oder dormakaba RM-N oder GEZE GC 152?Der ORS 142 ist mit über 20 Herstellern kompatibel und damit die universellste Wahl. Der dormakaba RM-N funktioniert nur mit der dormakaba RMZ, der GEZE GC 152 nur mit GEZE RSZ 6/7. Vorteil ORS 142: Sie können die Zentrale wechseln, ohne den Melder tauschen zu müssen. Brauche ich eine separate Zentrale?Ja. Der ORS 142 benötigt eine Feststellanlagen-Zentrale. Hekatron: FSZ Basis, FSZ Pro, RSZ kompakt (Einzeltür mit integriertem Rauchschalter). Oder: dormakaba RMZ, GEZE RSZ. Die RSZ kompakt hat einen integrierten Melder — dort wird kein separater ORS 142 benötigt. Welches Zubehör brauche ich zusätzlich?Mindestens: 1× Sockel (143 A für Decke, 143 W für Wand). Empfohlen: Prüfaerosol Hekatron 918/5 für die monatliche Funktionsprüfung. Außerdem Pflicht: Ein Handauslösetaster (HAT 02/03 kabelgebunden oder HAT 155 F Funk) — jede Feststellanlage muss auch manuell auslösbar sein. Wer darf die Feststellanlage abnehmen?Ausschließlich autorisierte Fachkräfte des Herstellers oder vom Hersteller autorisierte Fachkräfte. Die Abnahmeberechtigung ist personenbezogen und nicht übertragbar. Hekatron bietet die Seminare R 6.1 (Standard) und R 6.2 (erweitert) an. Kann ich den Melder selbst tauschen?Den Melderkopf wechseln (Sockel aufstecken, drehen) darf eine eingewiesene Person. Die Abnahme nach Tausch erfordert jedoch eine autorisierte Fachkraft, wenn das neue Gerät nicht in der bestehenden Zulassung aufgeführt ist. Den Netzanschluss darf ausschließlich eine Elektrofachkraft durchführen. Ist die Feststellanlage für Außentüren geeignet?Nein. Alle DIBt-Bauartgenehmigungen gelten ausschließlich für Abschlüsse an Innenwänden.
Sockel 143 A — Montagesockel für Aufputz-Deckenmontage Kurz & Knapp Montagesockel für Hekatron Rauchschalter ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Aufputz-Deckenmontage in trockenen Räumen Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Kompatibel mit allen Hekatron-Zentralen (FSZ Basis/Pro, RSZ kompakt) Produktbeschreibung Der Sockel 143 A ist der Standard-Montagesockel für die Aufputz-Deckenmontage von Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern in Feststellanlagen. Er wird an der Decke verschraubt, der Melderkopf (ORS 142, ORS 142 AT oder TDS 247) wird anschließend aufgesteckt und durch Drehen verriegelt.Der integrierte Magnet ermöglicht die optionale Aktivierung der Leitungsüberwachung gemäß DIN EN 14637. Der Sockel 143 A kann auch auf den Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Kragarm) montiert werden. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Technische Daten EigenschaftWert MontageAufputz (Decke)EinsatzbereichTrockene InnenräumeLeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ)MaterialKunststoffFarbeWeißKonsolenmontageKompatibel mit K 143-S und K 143-K Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
GEZE TS 5000 GleitschienentürschließerObenliegender Gleitschienentürschließer EN 2-6 für einflügelige Feuer- und Rauchschutztüren bis 1400 mm Flügelbreite Kurz & KnappStufenlos einstellbare Schließkraft EN 2-6Für Feuer- und Rauchschutztüren zugelassen (EN 1154)Flügelbreite bis 1400 mm, max. Öffnungswinkel 180°Hydraulischer Endschlag und ÖffnungsdämpfungFür rechts und links angeschlagene Türen ohne UmstellungAlle Funktionen von vorn einstellbar GEZE TS 5000 — Der vielseitige GleitschienentürschließerDer GEZE TS 5000 ist ein obenliegender Gleitschienentürschließer für einflügelige Türen mit einer Flügelbreite bis 1400 mm. Mit seiner stufenlos einstellbaren Schließkraft von EN 2 bis EN 6 deckt er ein breites Anwendungsspektrum ab — von leichten Innentüren bis zu schweren Brandschutztüren.Der Türschließer ist für die Montage an Feuer- und Rauchschutztüren zugelassen und erfüllt die Anforderungen nach DIN EN 1154. Durch den hydraulischen Endschlag wird die Tür kurz vor der Geschlossenlage beschleunigt, sodass sie sicher ins Schloss fällt. Die integrierte Öffnungsdämpfung bremst stark aufgeworfene Türen ab und schützt so die Tür und den angrenzenden Bereich.Ein wesentlicher Vorteil des GEZE TS 5000 ist seine universelle Einsetzbarkeit: Er kann ohne Umstellung für rechts und links angeschlagene Türen verwendet werden. Die optische Schließkraftanzeige ermöglicht eine einfache Kontrolle der eingestellten Schließkraft. Alle Funktionen — Schließkraft, Schließgeschwindigkeit, Endschlag und Öffnungsdämpfung — lassen sich von vorn einstellen, ohne den Schließer demontieren zu müssen. Vorteile des GEZE TS 5000Stufenlos einstellbare Schließkraft EN 2-6 — für Türen unterschiedlicher Breite und GewichtZugelassen für Feuer- und Rauchschutztüren — Brandschutz nach DIN EN 1154Universell einsetzbar — für rechts und links angeschlagene Türen ohne UmstellungHydraulischer Endschlag — beschleunigt die Tür kurz vor der GeschlossenlageIntegrierte Öffnungsdämpfung — bremst stark aufgeworfene Türen abOptische Schließkraftanzeige — einfache Kontrolle der EinstellungAlle Funktionen von vorn einstellbar — kein Demontieren notwendigMax. Öffnungswinkel 180° — volle Durchgangsbreite nutzbar Technische DatenEigenschaftWertSchließkraftEN 2-6 (stufenlos einstellbar)Max. Flügelbreite1400 mmBarrierefreiheit (DIN 18040)bis 1100 mm FlügelbreiteÖffnungswinkel max.180°Schließkörper (B × H × T)287 × 47 × 60 mmEndschlagHydraulisch, über Ventil einstellbarÖffnungsdämpfungHydraulisch einstellbarSchließkraftanzeigeOptische AnzeigeSchließkraftverstellungVon vornMontageartenTürblattmontage Bandseite, Kopfmontage BandgegenseiteTüranschlagRechts und links ohne UmstellungZulassungenFeuer- und Rauchschutztüren, DIN EN 1154LieferumfangTürschließer, Gleitschiene, Montageplatte Montagearten GEZE TS 5000MontageartPosition SchließerPosition GleitschieneHinweisNormalmontage BandseiteTürblattRahmen / SturzStandardmontage, Montageplatte im LieferumfangKopfmontage BandgegenseiteRahmen / SturzTürblattSchließer nicht sichtbar von der ÖffnungsseiteFür die Montage an Feuer- und Rauchschutztüren muss der Türschließer mit Montageplatte montiert werden. EN-Klassen und FlügelbreitenEN-KlasseMax. FlügelbreiteEmpfohlene AnwendungEN 2850 mmLeichte InnentürenEN 3950 mmStandard-InnentürenEN 41100 mmSchwere Innentüren, barrierefrei (DIN 18040)EN 51250 mmBreite Türen, BrandschutztürenEN 61400 mmSehr breite und schwere Türen MontagehinweiseDer GEZE TS 5000 wird in Normalmontage auf dem Türblatt (Bandseite) montiert. Die Gleitschiene wird am Rahmen oder Sturz befestigt. Eine Montageplatte ist im Lieferumfang enthalten.Bohrlehre GEZE (053134) verwenden für exakte PositionierungMontageplatte bei Brandschutztüren zwingend erforderlichSturzfutterwinkel (025657) bei unzureichender Sturztiefe verwendenSchließkraft nach Montage über optische Anzeige kontrollierenEndschlag und Schließgeschwindigkeit von vorn über Ventile einstellen Normen & ZulassungenDIN EN 1154 — Türschließmittel mit kontrolliertem SchließablaufFeuer- und Rauchschutztüren — zugelassen für T30, T60, T90 (mit Montageplatte)DIN 18040 — Barrierefreies Bauen (bis 1100 mm Flügelbreite)CE-Kennzeichnung — nach EN 1154 Häufig gestellte FragenFür welche Türbreiten ist der GEZE TS 5000 geeignet?Der GEZE TS 5000 ist für einflügelige Anschlagtüren mit einer Flügelbreite bis 1400 mm ausgelegt. Für barrierefreie Zugänge nach DIN 18040 ist er bis 1100 mm Flügelbreite einsetzbar.Ist der GEZE TS 5000 für Brandschutztüren zugelassen?Ja, der GEZE TS 5000 ist für die Montage an Feuer- und Rauchschutztüren (T30, T60, T90) zugelassen, wenn er mit Montageplatte montiert wird. Er erfüllt die Anforderungen nach DIN EN 1154.Kann der GEZE TS 5000 für links und rechts angeschlagene Türen verwendet werden?Ja, der GEZE TS 5000 ist universell einsetzbar und kann ohne Umstellung für rechts und links angeschlagene Türen verwendet werden.Welche Montagearten sind möglich?Normalmontage auf dem Türblatt (Bandseite) oder Kopfmontage auf der Bandgegenseite. Für beide Varianten wird eine Montageplatte mitgeliefert.Was ist der hydraulische Endschlag?Der hydraulische Endschlag beschleunigt die Tür kurz vor der Geschlossenlage, sodass die Tür sicher ins Schloss fällt. Die Funktion ist über ein Ventil von vorn einstellbar.Welches Zubehör ist mit dem GEZE TS 5000 kompatibel?Standard-Gleitschienen, höhenverstellbare Gleitschienen, T-Stop-Gleitschienen, mechanische Feststelleinheiten, Abdeckkappen, Montageplatten und Glasklemmschuhe für Ganzglastüren.Welche Gleitschienen-Varianten gibt es?Standard-Gleitschiene (068221), höhenverstellbare Gleitschiene (115191), T-Stop-Gleitschiene mit Türstopp-Funktion (102363) und vernietete Gleitschiene (069650). Alle in verschiedenen Farben erhältlich. Häufige Fragen zur Türschließer-AuswahlWelcher GEZE Türschließer eignet sich für Brandschutztüren?Alle GEZE TS 5000 Varianten sind nach EN 1154 für Feuer- und Rauchschutztüren zugelassen. Der TS 5000 als Standardmodell deckt mit EN 2-6 das breiteste Spektrum ab — von leichten Innentüren bis zu schweren Brandschutztüren mit 1400 mm Flügelbreite. Wenn die Tür im Normalzustand offen stehen soll, brauchen Sie eine Feststellanlage wie den TS 5000 E oder TS 5000 R.Welchen Türschließer brauche ich für barrierefreie Zugänge nach DIN 18040?Der Standard-TS 5000 erfüllt DIN 18040 bis 1100 mm Flügelbreite. Für breitere barrierefreie Türen empfiehlt sich der TS 5000 ECline (bis 1250 mm, mit Öffnungsunterstützung) oder der TS 5000 EFS/RFS mit Freilauffunktion — die Tür lässt sich dann nahezu widerstandsfrei öffnen.Welche EN-Klasse brauche ich für meine Tür?Die EN-Klasse richtet sich nach der Flügelbreite: EN 2 bis 850 mm, EN 3 bis 950 mm, EN 4 bis 1100 mm, EN 5 bis 1250 mm, EN 6 bis 1400 mm. Der TS 5000 deckt mit EN 2-6 alle Breiten ab und eignet sich für die meisten einflügeligen Türen.Was ist der Unterschied zwischen TS 5000, TS 5000 E und TS 5000 R?Der TS 5000 ist der mechanische Standardschließer. Der TS 5000 E ergänzt eine elektrische Feststellung in der Gleitschiene (24V DC) und braucht eine externe Rauchschalterzentrale. Der TS 5000 R hat Rauchmelder und Rauchschalterzentrale direkt in der R-Gleitschiene integriert (230V AC) — die kompakteste Lösung für Feststellanlagen.Kann ich eine Feststellanlage nachrüsten?Ja. Beim TS 5000 können Sie durch Austausch der Gleitschiene gegen eine E-Gleitschiene oder R-Gleitschiene eine Feststellanlage nachrüsten. Die mechanische Feststelleinheit (Art. 017924) kann ohne elektrischen Anschluss ergänzt werden. Der Schließerkörper bleibt identisch.Wie oft muss ein Türschließer gewartet werden?Mechanische Türschließer wie der TS 5000 sollten jährlich kontrolliert werden — Schließkraft, Schließgeschwindigkeit und Endschlag prüfen. Bei Feststellanlagen auf Brandschutztüren schreibt DIN 14677 eine Prüfung alle 12 Monate durch eine befähigte Person vor. Welcher TS 5000 für welchen Einsatz?Der TS 5000 ist das Standardmodell der Serie — universell einsetzbar für einflügelige Türen bis 1400 mm. Die folgende Tabelle zeigt, wann eine Spezialvariante sinnvoll ist. ModellArtikelnr.ENMax. BreiteBesonderheit TS 5000027333.068221MEN 2-61400 mmStandard-Türschließer TS 5000 S107935.068221MEN 2-61400 mmSchließverzögerung + Öffnungsdämpfung TS 5000 + Feststellung027333.068221.017924MEN 2-61400 mmMechanische Feststellung TS 5000 ECline143640.143572MEN 3-51250 mmÖffnungsunterstützung (barrierefrei) TS 5000 ECline + Fest.143640.143572.148820MEN 3-51250 mmÖffnungsunterstützung + mech. Festst. TS 5000 E027333.116295EN 2-61400 mmElektrische Feststellung (24V DC) TS 5000 E Hy155475EN 3-61400 mmFreilauf + Feststellung (Hybrid, 24V DC) TS 5000 EFS (TB)155477EN 3-61400 mmElektrischer Freilauf, Türblattmontage (24V DC) TS 5000 EFS (KB)155479EN 3-61400 mmElektrischer Freilauf, Kopfmontage (24V DC) TS 5000 R116300.027333MEN 2-61400 mmFeststellung + integrierter Rauchmelder (230V AC) TS 5000 RFS155481MEN 3-61400 mmFreilauf + integrierter Rauchmelder (24V DC)
Hekatron Prüfbuch für Feststellanlagen Kurz & Knapp Prüfbuch zur Dokumentation aller Prüfungen und Wartungen Vorgeschrieben gemäß DIBt-Bauartgenehmigung und DIN 14677-1 Einzeln nachbestellbar (im IW-Set RS bereits enthalten) Aufbewahrungspflicht beim Betreiber Produktbeschreibung Das Hekatron Prüfbuch dient zur vorschriftsmäßigen Dokumentation aller durchgeführten Prüfungen und Wartungen an einer Feststellanlage. Die DIBt-Bauartgenehmigung und DIN 14677-1 schreiben die lückenlose Dokumentation vor — das Prüfbuch enthält die entsprechenden Vorlagen für monatliche, vierteljährliche und jährliche Prüfungen sowie den Meldertausch. Es ist im IW-Set RS (7001949) enthalten und kann bei Bedarf einzeln nachbestellt werden. Häufige Fragen Ist das Prüfbuch vorgeschrieben?Ja. Gemäß DIBt und DIN 14677-1 muss der Betreiber alle Prüfungen und Wartungen dokumentieren. Das Prüfbuch enthält die vorgeschriebenen Vorlagen. Gibt es eine digitale Alternative?Ja. Hekatron bietet die HPlus Service-App für die digitale Dokumentation. Das gedruckte Prüfbuch bleibt aber als Backup empfohlen.
GEZE GC 151 Sturzrauchschalter – Das Herzstück jeder GEZE Feststellanlage Optischer Rauchmelder mit Auslösevorrichtung für alle GEZE Feststellanlagen FA GC 150 | Sturzmontage über der Tür | 24V DC | Art.-Nr. 103555 Kurz & Knapp: Der GEZE GC 151 ist der Sturzrauchschalter für alle GEZE Feststellanlagen des Systems FA GC 150. Er vereint optischen Rauchmelder, Auslösevorrichtung und Rauchschalterzentrale in einem Bauteil. Bei Raucherkennung löst er die Feststellung aus – die Brandschutztür schließt selbsttätig. Alarmschwellennachführung, integrierte Leitungsüberwachung, Anschluss von Deckenmeldern und Funkmodul GC 171. DIBt-zugelassen, Tauschzyklus 8 Jahre nach DIN 14677. Pflicht-Ersatzteil für alle GEZE R-Gleitschienen, E-Gleitschienen und Gestänge-Feststellanlagen. GEZE GC 151 – Sturzrauchschalter mit integrierter Auslösevorrichtung Der GEZE GC 151 ist das zentrale Bauteil jeder GEZE Feststellanlage FA GC 150. Er wird unmittelbar über der Tür am Sturz montiert und übernimmt drei Funktionen gleichzeitig: Raucherkennung, Signalauswertung und Steuerung der Feststellvorrichtung. Im Normalbetrieb versorgt der GC 151 die angeschlossene Feststellvorrichtung mit 24V DC. Bei Raucherkennung, Stromausfall oder manueller Auslösung (Handtaster/Prüftaste) unterbricht er die Versorgung – die Feststellvorrichtung gibt die Tür frei und der Türschließer schließt die Brandschutztür selbsttätig. Der GC 151 wird in das Gehäuse der Feststellanlage eingeclipst – bei R-Gleitschienen direkt in die Schiene, bei separaten Rauchschalterzentralen (RSZ 6, RSZ 7) in das RSZ-Gehäuse. Über die Klemmenleisten KL1, KL2 und KL3 werden Feststellvorrichtung, Deckenmelder, Handauslösetaster, Funkmodul und Alarmausgang angeschlossen. Lieferumfang: Sturzrauchschalter GC 151 (Platine mit Rauchkammer und Klemmenleisten) Staubschutzfolie (erst bei Inbetriebnahme entfernen) Vorteile des GEZE GC 151 Alles in einem Bauteil: Optischer Rauchmelder, Rauchschalterzentrale und Auslösevorrichtung auf einer kompakten Platine – kein separater Rauchmelder + separate Zentrale nötig Alarmschwellennachführung: Passt die Empfindlichkeit automatisch an langsam zunehmende Verschmutzung an – reduziert Fehlalarme, verlängert die Einsatzdauer Selbstrückstellend: Nach Belüftung der Rauchkammer kehrt der GC 151 automatisch in den Normalbetrieb zurück – keine manuelle Rückstellung nötig Integrierte Leitungsüberwachung: Überwacht die Kabelverbindungen zu Deckenmeldern und Handauslösetastern mittels 43 kΩ Abschlusswiderständen – erkennt Kabelbrüche sofort Erweiterbar: Bis zu 3 Deckenmelder (GC 152/153/ORS 142) und 6 Funkgeräte (über GC 171) anschließbar LED-Diagnose: Mehrfarbige Zustandsanzeige (grün/rot/gelb) signalisiert Normalbetrieb, Alarm, Verschmutzung und Fehler auf einen Blick Abwärtskompatibel: Ersetzt den Vorgänger ORS 141 – Leitungsüberwachung per Jumper J3 deaktivierbar für Altanlagen Potentialfreier Alarmausgang: Relaiskontakt (Wechsler, max. 24V DC, 1A) zur Weiterleitung an Gebäudeleittechnik oder Alarmanzeige Technische Daten BezeichnungSturzrauchschalter GC 151 Artikelnummer / ID103555 FunktionsprinzipStreulicht, Alarmschwellennachführung, keine Alarmspeicherung (selbstrückstellend) Eingangsspannung24V DC EinbaulageWand-(Sturz-)montage, waagerecht Ausgang FeststellvorrichtungTransistorausgang, kurzschlussfest Zusatzmelder (Decken)Deckenmelder in 3-Leitertechnik (GC 152, GC 153, ORS 142) LeitungsüberwachungAbschaltbar (Jumper J3), 43 kΩ Abschlusswiderstände HandauslösetasterAnschließbar (KL2, Klemme 5+6), Leitungsüberwachung via 43 kΩ AlarmausgangPotentialfreier Relaiskontakt PrüftasteAbschaltung der Feststellung, Reset des Rauchschalters MeldertestPrüfaerosol oder Prüftaste SchutzklasseII SchutzartIP20 (nur für trockene Räume) Umgebungstemperatur-5 °C bis 50 °C Tauschzyklus8 Jahre (DIN 14677) NormenDIN EN 14637, DIN EN 1155, EN 54-7, DIBt-zugelassen Funktionsprinzip: Streulicht mit Alarmschwellennachführung Der GC 151 arbeitet nach dem Streulichtprinzip: In der Messkammer sind ein Lichtsender und ein Lichtempfänger so angeordnet, dass im Normalzustand kein Licht auf den Empfänger fällt. Gelangen Rauchpartikel in die Kammer, streuen sie das Licht auf den Empfänger – der Rauchmelder löst aus. Alarmschwellennachführung: Der GC 151 kompensiert langsam zunehmende Verschmutzung der Messkammer automatisch. Staubablagerungen, die sich über Monate ansammeln, werden als Grundverschmutzung erkannt und die Alarmschwelle nachgeführt. Erst bei sprunghaftem Anstieg (= Rauch) wird Alarm ausgelöst. Das reduziert Fehlalarme erheblich. Keine Alarmspeicherung: Sobald kein Rauch mehr in der Messkammer ist, kehrt der GC 151 selbsttätig in den Normalbetrieb zurück. Die Feststellvorrichtung kann sofort wieder aktiviert werden. Wichtig: Die Messkammer darf nicht geöffnet werden. Ist der Rauchmelder verschmutzt, muss er komplett ausgetauscht werden – eine Reinigung ist nicht möglich. Systemaufbau: GC 151 im GEZE FA GC 150 System Der GC 151 ist die zentrale Steuereinheit des GEZE Feststellanlagen-Systems FA GC 150. Er verbindet alle Komponenten und steuert die Feststellvorrichtung: KomponenteFunktionAnschluss am GC 151 GC 151 (Sturzrauchschalter)Rauchmelder + Auslösevorrichtung + Steuerung— Netzteil (RSZ 6 / RSZ 7 / in R-Gleitschiene)Energieversorgung 230V AC → 24V DCKL1: 24V + GND Feststellvorrichtung (intern)Hält die Tür offen, gibt bei Alarm freiKL3: GND + HOD Feststellvorrichtung (extern)E-Gleitschiene, Gestänge, HaftmagnetKL1: GND + HOD Deckenmelder (GC 152, GC 153, ORS 142)Zusätzliche Rauchüberwachung an der DeckeKL2: 24V + GND + AS Handauslösetaster (UTA / AS 500)Manuelle Auslösung der FeststellungKL2: 24V + MRB Funkmodul GC 171Kabellose Anbindung von GC 172/173/175KL1 + KL2 (alle Klemmen) AlarmausgangWeiterleitung an GLT / AlarmanzeigeKL2: AL_NC + AL_COM + AL_NO Zwei FSA-Varianten mit GC 151: Separate RSZ 6/RSZ 7: GC 151 sitzt im RSZ-Gehäuse an der Wand, steuert externe Feststellvorrichtungen (E-Gleitschiene, Gestänge, Haftmagnet) Integrierte Feststellanlage: GC 151 sitzt in der R-Gleitschiene oder R-ISM-Gleitschiene, Feststellung ist direkt in der Schiene integriert LED-Diagnose: Zustands- und Fehleranzeige Die mehrfarbige LED am GC 151 signalisiert den aktuellen Betriebszustand. Wichtig für die monatliche Funktionsprüfung und Fehlerdiagnose: Zustand / FehlerLEDBedeutung SpannungslosausKeine Versorgung – Feststellung deaktiviert, Tür schließt NormalbetriebGrünAlles in Ordnung, Feststellung aktiv Verschmutzung (Warnung)Rot/Grün abwechselndRauchschalter sollte ausgetauscht werden Verschmutzungsgrenze erreichtRot/Grün abwechselndRauchschalter muss ausgetauscht werden, Feststellung deaktiviert Fehler SturzrauchschalterRot (dauernd)GC 151 defekt – muss getauscht werden Kurzschluss am FeststellausgangRot (dauernd)Feststellvorrichtung prüfen, Verkabelung kontrollieren Versorgungsspannung zu kleinRot (dauernd)Netzteil / RSZ prüfen Leitungsbruch HandauslösetasterRot (dauernd)Kabelverbindung zum Handtaster prüfen (nur bei aktiver Leitungsüberwachung) Leitungsbruch DeckenmelderRot (dauernd)Kabelverbindung zu Deckenmelder(n) prüfen (nur bei aktiver Leitungsüberwachung) Handauslösetaster betätigtGelbUTA / AS 500 wurde gedrückt Prüftaste betätigtGelbPrüfmodus aktiv (mind. 10 s halten) Alarm RauchmelderRot (dauernd)Rauch erkannt – Feststellung ausgelöst, Tür schließt Anschlussklemmen und Jumper-Konfiguration Der GC 151 hat drei Klemmenleisten (KL1, KL2, KL3) und drei konfigurierbare Jumper: KlemmeBelegungFunktion KL1-124VVersorgungsspannung + KL1-2GNDVersorgungsspannung − KL1-3GNDExterne Feststellvorrichtung − KL1-4HODExterne Feststellvorrichtung + (Hold Open Device) KL2-524VHandauslösetaster / Deckenmelder Versorgung KL2-6MRBHandauslösetaster (Manual Release Button) KL2-724VDeckenmelder Versorgung KL2-8GNDDeckenmelder GND KL2-9ASDeckenmelder Signal (Additional Sensor) KL2-10AL_NCAlarmausgang (Normally Closed) KL2-11AL_COMAlarmausgang (Common) KL2-12AL_NOAlarmausgang (Normally Open) KL3-1/2GND/HODInterne Feststellvorrichtung (R-Gleitschiene) Jumper-Konfiguration: JumperStellung 1-2Stellung 2-3 J1Ohne Deckenmelder (Standard)Mit Deckenmelder J2Ohne HandauslösetasterMit Handauslösetaster J3Ohne Leitungsüberwachung (nur für ORS 141 Ersatz!)Mit Leitungsüberwachung (Auslieferungszustand) Hinweis: Vor dem Ändern der Jumper-Einstellung die Versorgungsspannung ausschalten (KL1 abziehen). Die neue Einstellung wird erst nach Spannungswiederkehr aktiv. Kompatible Feststellanlagen und Türschließer Der GC 151 ist kompatibel mit allen Feststellvorrichtungen des GEZE FA GC 150 Systems: KategorieFeststellanlage / TürschließerFeststellvorrichtung Obenliegende TürschließerTS 4000 E, TS 4000 E-ISGestänge, elektrohydraulisch TS 4000 EFSGestänge mit Freilauf, elektrohydraulisch TS 5000 EFSGleitschiene mit Freilauf, elektrohydraulisch E-Gleitschiene (TS 5000)Elektromagnetisch E-ISM-Gleitschiene (TS 5000)2-flg., elektromagnetisch, Schließfolge ISM-EFS-Gleitschiene (TS 5000)2-flg., Freilauf, elektrohydraulisch E-Gleitschiene BoxerElektromagnetisch Boxer EFSFreilauf, elektrohydraulisch Integrierte FeststellanlagenTS 4000 R, TS 4000 RFSGestänge, elektrohydraulisch + Rauchmelder TS 4000 R-IS2-flg., elektrohydraulisch + Rauchmelder TS 5000 RR-Gleitschiene, elektromagnetisch TS 5000 R-ISM (/G/S/0)R-ISM-Gleitschiene, 2-flg., elektromagnetisch TS 5000 R-ISM-EFS2-flg., Freilauf, elektrohydraulisch TS 5000 RFS / RFS-KBGleitschiene, Freilauf, elektrohydraulisch Deckenmelder GC 152, GC 153 und ORS 142 mit Leitungsüberwachung Alle Deckenmelder werden über den Relaissockel GC 150 B (bei GC 152/153) oder den Sockel ORS 143 A (bei ORS 142) an den GC 151 angeschlossen. Die Bauartgenehmigung fordert die Leitungsüberwachung zu den Deckenmeldern. MelderArt.-Nr.PrinzipSockelAbmessungen (Ø×H) GC 152 Rauchmelder139850 (weiß) / –Streulicht, Alarmschwellennachführung, EN 54-7GC 150 B110 × 67 mm GC 153 Temperaturmelder139881 (weiß) / –57 °C Alarm, EN 54-5 Klasse A1RGC 150 B110 × 67 mm ORS 142 Rauchmelder (Hekatron)–Streulicht + Temperaturfühler (70 °C), IP42ORS 143 A80 × 66 mm Leitungsüberwachung im Detail Die Leitungsüberwachung stellt sicher, dass ein Kabelbruch zwischen GC 151 und Deckenmelder sofort erkannt wird. Sie ist aktiv wenn: Jumper J3 am GC 151 auf Stellung 2-3 steht (Auslieferungszustand) Die Sollbruchstelle im ersten Relaissockel GC 150 B getrennt ist Die Sollbruchstelle im letzten Relaissockel GC 150 B nicht getrennt ist Relaissockel GC 150 B – Aufbau: Enthält die Abschlusswiderstände (2 × 43 kΩ) für die Leitungsüberwachung und den Alarmwiderstand Widerstände sitzen auf einer Leiterplatte im Inneren des Sockels Sollbruchstelle: 3 mm Schraubendreher durch Loch auf der Rückseite → in den Schlitz stecken und drehen → Verbindung zu den Widerständen bricht Der sichtbare Widerstand ist der Alarmwiderstand – dieser darf NICHT getrennt werden! Anschluss (3-Leitertechnik): GC 151 Klemme KL2-7 (24V) → Sockel 24V GC 151 Klemme KL2-8 (GND) → Sockel GND GC 151 Klemme KL2-9 (AS) → Sockel ASin/ASout (Durchschleifen bei mehreren Meldern) Leitungsverlegung ASin und ASout muss getrennt oder geschützt erfolgen Anschluss des ersten Deckenmelders nicht als parallele Stichleitung (Hin- und Rückleitung nicht im selben Kabel) Meldertest (GC 152 / ORS 142): Testmagnet in die Nähe des Magnetsensors (hinter GEZE-Logo) bringen. Der Meldertest mittels Testmagnet prüft die elektrischen Komponenten. Die regelmäßige Prüfung der Feststellanlage ist zusätzlich mit Prüfaerosol durchzuführen. GC 153 als Sturzmelder-Ersatz: Ist der GC 151 Störgrößen ausgesetzt, kann ein GC 153 über der Tür als Sturzmelder montiert werden (Befestigungskonsole DM GC, ID 150264). Die Rauchkammer des GC 151 wird dabei mit Staubschutzkappe geschützt. Nicht zulässig in Rettungswegen – dort ausschließlich optische Rauchmelder. Anzahl und Montage der Brandmelder Die DIBt-Bauartgenehmigung regelt exakt, wie viele Brandmelder an einer Feststellanlage montiert werden müssen. Entscheidend sind die Sturzhöhe h (Abstand Sturzunterkante bis Decke/Unterdecke) und die Öffnungsweite der Drehflügeltür. SituationSturzrauchschalter (GC 151)Deckenmelder (GC 152/153/ORS 142) h < 100 cm auf beiden Seiten und Öffnungsweite < 300 cm1× (über Gangflügel, eine Seite)Nicht erforderlich h ≥ 100 cm auf mindestens einer Seite oder Öffnungsweite ≥ 300 cm1× (über Gangflügel, eine Seite)Je 1× pro Seite der Rauchdurchtrittsöffnung (= 1 Melderpaar) Montageregeln Sturzrauchschalter (GC 151): Wird unmittelbar über der Tür montiert, bei 2-flügeligen Türen über dem Gangflügel Nur für Wandmontage (Sturz) geeignet – nicht an der Decke Mindestabstand 1 cm zwischen Oberkante Rauchschaltergehäuse und darüber liegendem Bauteil Bei Störgrößen (Dampf, Staub, Betauung): Rauchkammer mit Staubschutzkappe abdecken und zusätzlichen Temperaturmelder GC 153 als Sturzmelder über der Tür montieren (Befestigungskonsole DM GC, ID 150264) Nicht zulässig in Rettungswegen: Temperaturmelder als alleiniger Sturzmelder – dort ausschließlich optische Rauchschalter Montageregeln Deckenmelder (GC 152/GC 153/ORS 142): Deckenmontage, Abstand zur Wand: 50–250 cm Abstand zu jeglichen Installationen: mindestens 50 cm Mindestabstand 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen Bei h > 500 cm auf einer Seite: Deckenmelder alternativ an Kragarm 50 cm vor der Wand, mindestens 350 cm über Sturzunterkante Bei besonderen Deckensituationen (schräge Decken, Unterdecken, Galerien): Brandmelder dort anbringen, wo zuerst eine größere Rauchkonzentration zu erwarten ist Im Regelfall: mindestens 1 Melderpaar (je 1 Deckenmelder auf jeder Seite der Rauchdurchtrittsöffnung) Klebemontage ist normativ nicht zulässig – ausschließlich Schraubmontage. Kabellose Erweiterung: Funkmodul GC 171 Das Funkmodul GC 171 (Art.-Nr. 163051) ermöglicht die kabellose Anbindung von bis zu 6 Funkgeräten an den GC 151 – ideal für Nachrüstung und denkmalgeschützte Bauten. FunkgerätArt.-Nr.FunktionBatterie GC 171 Funkmodul163051Zentrale Funkeinheit am GC 15124V DC (vom GC 151) GC 172 Funkrauchmelder159656 / 195522Kabelloser optischer Rauchmelderca. 8 Jahre GC 173 Funktemperaturmelder195523Kabelloser Temperaturmelder (57 °C)ca. 8 Jahre GC 175 Funkeingabemodul163068Kabelloser HandauslösetasterBatteriebetrieben Technische Daten GC 171: Frequenz 868,15–869,85 MHz, 7 Kanäle, FSK-Modulation, max. 6 Teilnehmer, Reichweite 10 m (100 m Freiraum), Signalperiode 60 s, integrierte Antenne. Installation: Am GC 151 Jumper J1 und J2 abziehen, J3 auf Stellung 2-3 setzen. GC 171 per Kabel (max. 3 m) an den GC 151 anschließen. Schalter SW2 am GC 171 auf ON stellen. Montagehinweise ESD-Schutz: Der GC 151 ist ein empfindliches elektronisches Bauteil. Erst unmittelbar vor der Montage aus der Schutzverpackung nehmen. Keine elektronischen Bauteile anfassen. Elektrostatische Entladung vermeiden. Einbau: Der GC 151 wird in das Gehäuse der Feststellanlage eingeclipst (R-Gleitschiene oder RSZ-Gehäuse). Vor dem Einbau die Spannungszufuhr unterbrechen. Staubschutz: Die Staubschutzfolie/Staubschutzkappe erst bei der Inbetriebnahme entfernen. Nach Einbau sicherstellen, dass kein Staub in die Messkammer gelangt. Verschmutzung verkürzt die Lebensdauer erheblich. Montageort: Nur für Wandmontage (Sturz über der Tür). Zwischen Oberkante Rauchschaltergehäuse und darüber liegendem Bauteil mindestens 1 cm Abstand einhalten. Netzanschluss: Muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. 230V-Zuleitung doppelt isoliert, mindestens 8 mm in den Anschlussraum einführen. Bauseitig Leitungsschutzschalter 16 A vorsehen. Störgrößen: Ist der GC 151 Dampf, Staub, Betauung oder betriebsbedingter Rauchentwicklung ausgesetzt → Rauchkammer mit Staubschutzkappe abdecken und stattdessen Temperaturmelder GC 153 als Sturzmelder verwenden. Prüfung und Inbetriebnahme Inbetriebnahme (3 Schritte): Netzspannung einschalten → LED des GC 151 leuchtet grün Staubschutzfolie/-kappe des Rauchschalters und der Feststellanlage entfernen Schutzabdeckungen der Deckenmelder entfernen Funktionsprüfung GC 151 mit Prüfaerosol: Prüftaste betätigen → LED wechselt von grün nach gelb. Warten bis LED wieder grün leuchtet Türflügel ganz öffnen → Feststellanlage hält den Flügel in der Offenlage Prüfaerosol im Abstand von ca. 15 cm in die freie Rauchöffnung sprühen: kurze 1-Sekunden-Sprühstöße im Abstand von 1 Sekunde, dabei die obere Rauchöffnung abdecken Rauchmelder muss auslösen: LED wechselt von grün auf rot, Tür schließt Gesamte Prüfung innerhalb von 2 Minuten durchführen! Nur rückstandslos verflüchtigendes Prüfaerosol verwenden. Inbetriebnahme-Prüfung bei 1-flügeliger Tür: Türflügel ganz öffnen, Feststellanlage hält den Flügel Prüftaste betätigen → LED gelb, ca. 10 s → Tür schließt und schnappt in die Falle Ggf. Ausrückmoment in der Offenlage einstellen (nach EN 1155: 40–120 Nm bei 90°) Abnahme und Wartung nach DIN 14677 Der GC 151 ist Bestandteil einer Feststellanlage. Es gelten die Anforderungen der DIN 14677-1 (Instandhaltung) und DIN 14677-2 (Fachkraft): PflichtIntervallWerPrüfumfang AbnahmeprüfungVor ErstinbetriebnahmeAutorisierte GEZE-Fachkraft oder DIBt-PrüfstelleGerätekombination, Kennzeichnung, Funktion, Schließvorgang Monatliche FunktionsprüfungMonatlichEingewiesene Person (Betreiber)Handauslösung, Rauchmelder-Prüfung, Schließvorgang, LED-Zustand Vierteljährliche PrüfungNach 12 fehlerfreien MonatsprüfungenEingewiesene PersonWie monatlich, reduzierter Turnus Jährliche FachprüfungJährlichFachkraft nach DIN 14677-2Vollständige Inspektion, Dokumentation, Bauartgenehmigung prüfen Rauchschalter-TauschAlle 8 JahreFachkraftGC 151 komplett tauschen (Art.-Nr. 103555) Monatliche Funktionsprüfung umfasst (nach GEZE FA GC 150 Dokumentation): Prüfung der Handauslösung (Taster oder manuelles Ausrücken) Prüfung der Rauchmelder-Auslösung mit Prüfaerosol Prüfung der automatischen Rückstellung nach Alarm Prüfung, ob Umgebungseinflüsse die Feststellanlage beeinträchtigen Prüfung, ob Tür nach Auslösung selbsttätig in die Falle schließt Dokumentation im GEZE Prüfbuch (Art.-Nr. 079141) Jährliche Wartung zusätzlich: Übereinstimmung mit Bauartgenehmigung und Dokumentation prüfen Funktionsrelevante Teile reinigen (Messkammer darf NICHT geöffnet werden!) Auslösung bei Energieausfall und bei Entfernen eines Brandmelders prüfen Bei Funkkomponenten: Verbindungsqualität und Batterieladung prüfen Austausch eines GEZE ORS 141 durch GC 151 Der GC 151 ersetzt den Vorgänger ORS 141 (GEZE) in Bestandsanlagen. Da der ORS 141 keine Leitungsüberwachung hatte, muss diese am GC 151 deaktiviert werden: Versorgungsspannung abschalten (KL1 abziehen) Jumper J3 auf Stellung 1-2 setzen (= ohne Leitungsüberwachung) GC 151 einsetzen und Versorgung wiederherstellen Wichtig: Die Deaktivierung der Leitungsüberwachung ist ausschließlich bei Verwendung als Ersatzteil in Altanlagen ohne Leitungsüberwachung (ORS 141) zulässig. In Neuanlagen muss die Leitungsüberwachung aktiv bleiben (Jumper J3 auf Stellung 2-3, Auslieferungszustand). Hinweis: Wird ein ORS 141 durch einen GC 151 ersetzt, ist zu prüfen ob eine Neuabnahme nach aktuell gültiger Bauartgenehmigung erforderlich ist. Wenn das neue Gerät nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war → Neuabnahme. Gegenseitiges Auslösen von zwei Feststellanlagen Zwei benachbarte Feststellanlagen können so verdrahtet werden, dass sie sich gegenseitig auslösen: Löst ein Rauchmelder aus, schließen beide Türen. Diese Konfiguration ist relevant bei gegenüberliegenden Brandschutztüren in einem Flur. Anschluss: Der Alarmkontakt (KL2, Klemme 10–12) des einen GC 151 wird mit dem Eingang MRB (Klemme 6) des anderen GC 151 verbunden – und umgekehrt. Bei beiden Sturzrauchschaltern den Jumper J1 abziehen. Die Bauartgenehmigung fordert die Leitungsüberwachung zwischen den beiden Sturzrauchschaltern (43 kΩ Abschlusswiderstand an jedem Alarmausgang). Fehlersuche und Troubleshooting LED aus – Feststellanlage ohne FunktionKeine Versorgungsspannung. Prüfen: Netzstecker, Leitungsschutzschalter 16 A bauseitig, Netzteil. Bei R-Gleitschiene: 230V-Anschluss an der Gleitschiene prüfen. Ausgangsspannung am Netzteil messen: 24V ±0,5V DC, max. 260 mA. LED dauerhaft Rot – Feststellung aufgehoben, Tür schließtBei dauerhaft roter LED ist die Feststellung aufgehoben: Der GC 151 unterbricht die Versorgung der Feststellvorrichtung, der Türschließer schließt die Tür. Die Tür lässt sich nicht mehr feststellen (offen halten). Mehrere Ursachen möglich, systematisch eingrenzen: Rauch in der Messkammer: Raum belüften, abwarten ob der GC 151 selbst zurückstellt (selbstrückstellend, keine Alarmspeicherung) Verschmutzungsgrenze überschritten: GC 151 tauschen (Art.-Nr. 103555). Hinweis: Vor dem Dauerrot zeigt sich die Verschmutzung meist durch rot/grün abwechselnd – dann ist noch Zeit zum Bestellen Kurzschluss Feststellausgang: Verkabelung zwischen GC 151 (KL1 Klemme 3+4 oder KL3) und Feststellvorrichtung prüfen. Feststellvorrichtung von KL1/KL3 trennen → wenn LED wieder grün: Kurzschluss in der Feststellvorrichtung oder Verkabelung Versorgungsspannung zu niedrig: 24V am KL1 (Klemme 1+2) messen. Unter 20V → Netzteil defekt oder überlastet Leitungsbruch Handtaster: Nur bei aktiver Leitungsüberwachung (J3 auf 2-3). Kabel zum UTA prüfen. 43 kΩ Widerstand am Leitungsende vorhanden? Leitungsbruch Deckenmelder: Nur bei aktiver Leitungsüberwachung. Kabelverbindung ASin/ASout prüfen. Sollbruchstelle im letzten Sockel GC 150 B darf nicht getrennt sein LED Rot/Grün abwechselnd – was bedeutet das?Verschmutzungswarnung. Die Alarmschwellennachführung hat ihre Kompensationsgrenze erreicht. Der GC 151 funktioniert noch, aber die Restlebensdauer ist begrenzt. Zeitnah tauschen – spätestens bei der nächsten jährlichen Fachprüfung. LED Gelb – Tür schließt kurz und öffnet wiederPrüftaste oder Handauslösetaster wurde betätigt. Die Prüftaste schaltet die Feststellung für mindestens 10 s ab. Danach kehrt der GC 151 in den Normalbetrieb zurück. Wenn dauerhaft gelb: Handauslösetaster (UTA) auf Kurzschluss prüfen. Deckenmelder löst aus, aber GC 151 reagiert nichtJumper J2 prüfen: muss auf Stellung 2-3 stehen ("mit Deckenmelder"). Verkabelung ASin/ASout am Sockel GC 150 B und am GC 151 (KL2 Klemme 7+8+9) prüfen. Sollbruchstelle im ersten Sockel muss getrennt sein. Feststellanlage löst bei Bauarbeiten ständig ausBaustaub gelangt in die Messkammer. Sofortmaßnahme: Staubschutzkappe auf die Rauchkammer des GC 151 setzen. Nach Abschluss der Bauarbeiten Kappe entfernen und Funktionsprüfung durchführen. Alternativ bei dauerhaften Störgrößen: GC 153 Temperaturmelder als Sturzmelder montieren. Nach Tausch ORS 141 → GC 151: LED dauerhaft RotLeitungsüberwachung nicht deaktiviert. Jumper J3 auf Stellung 1-2 setzen (ohne Leitungsüberwachung). Vorher: Versorgungsspannung abschalten (KL1 abziehen), Jumper umstecken, Spannung wiederherstellen. Der ORS 141 hatte keine Leitungsüberwachung – der GC 151 erkennt die fehlenden 43 kΩ Widerstände als Leitungsbruch. Funkmodul GC 171: Status-LED dauerhaft GelbAlle Funkverbindungen wurden gelöscht. GC 171 in den Modus "Funkverbindung einrichten" schalten (Taster PB1) und die Funkgeräte neu einlernen. Funkgeräte-LEDs zeigen die Verbindungsqualität: grün = gut, gelb = ausreichend, rot = schlecht (Position optimieren). GC 172 Funkrauchmelder: LED blinkt OrangeBatterie 1 oder 2 entladen. Beide Batterien immer gemeinsam tauschen. Einrichtungsschalter (6) des Funkmelders dabei nicht betätigen. Nach Batteriewechsel: bis zu 1 Minute warten bis der Melder betriebsbereit ist. Häufige Fragen zur Auswahl des richtigen Rauchmelders GC 151 oder GC 152 – welchen Rauchmelder brauche ich?Der GC 151 ist der Sturzrauchschalter direkt über der Tür – er ist das Herzstück und in jeder GEZE Feststellanlage Pflicht. Der GC 152 ist ein zusätzlicher Deckenrauchmelder, der bei langen Fluren, hohen Sturzhöhen (>100 cm) oder großen Öffnungsweiten (>300 cm) zusätzlich montiert wird. Der GC 151 ist immer da, der GC 152 erweitert die Überwachung. GEZE GC 152 oder Hekatron ORS 142 als Deckenmelder?Beide sind im FA GC 150 System zugelassen. Der GC 152 hat den Relaissockel GC 150 B mit integrierter Leitungsüberwachung und Alarmschwellennachführung. Der ORS 142 ist der herstellerübergreifende Standard (IP42, -20 bis 60 °C) und auch mit dormakaba-Systemen kompatibel. Für reine GEZE-Anlagen empfiehlt sich der GC 152, bei gemischten Beständen der ORS 142. Wann einen Temperaturmelder GC 153 statt Rauchmelder?In Bereichen mit Störgrößen: Dampf, Staub, Betauung oder betriebsbedingter Rauchentwicklung (Werkstätten, Küchen). Der GC 153 löst bei 57 °C aus statt bei Rauchpartikeln. Wichtig: In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchmelder vorgeschrieben – dort darf kein Temperaturmelder als Sturzmelder verwendet werden. Kabelgebundene Deckenmelder oder Funk (GC 172)?Kabelgebundene GC 152/GC 153 sind robuster, brauchen keinen Batteriewechsel und haben eine direkte Leitungsüberwachung. Funkrauchmelder GC 172 (über GC 171) sind ideal bei Nachrüstung, denkmalgeschützten Bauten oder wenn keine Kabelverlegung möglich ist. Batterie-Tausch alle 8 Jahre nötig (GC 172). Brauche ich eine separate RSZ 6/RSZ 7 oder reicht die R-Gleitschiene?Bei integrierten Feststellanlagen (TS 5000 R, RFS, R-ISM) sitzt der GC 151 direkt in der R-Gleitschiene – keine separate RSZ nötig. Bei externen Feststellvorrichtungen (E-Gleitschiene, Gestänge TS 4000 E) brauchen Sie ein RSZ-Gehäuse (RSZ 6 oder RSZ 7) als Aufnahme für den GC 151 und das Netzteil. Was kostet die Wartung einer Feststellanlage mit GC 151?Die DIN 14677 schreibt monatliche Funktionsprüfungen (Betreiber, nach Einweisung) und jährliche Fachprüfungen (autorisierte Fachkraft) vor. Prüfaerosol und Prüfbuch (Art.-Nr. 079141) als Verbrauchsmaterial. Der GC 151 selbst wird alle 8 Jahre getauscht. Meine Feststellanlage hat einen ORS 141 – muss ich sofort tauschen?Nicht sofort, aber bei der nächsten Fachprüfung wenn der 8-Jahres-Tauschzyklus erreicht ist oder die Verschmutzungsgrenze. Der GC 151 ist der direkte Nachfolger und abwärtskompatibel. Leitungsüberwachung per Jumper J3 deaktivieren. Prüfen ob eine Neuabnahme nach aktueller Bauartgenehmigung erforderlich ist. Häufig gestellte Fragen zum GEZE GC 151 Wann muss der GC 151 getauscht werden?Nach DIN 14677 alle 8 Jahre. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild. Bei Verschmutzungswarnung (LED rot/grün abwechselnd) kann ein früherer Tausch nötig sein. Die Alarmschwellennachführung kompensiert normale Verschmutzung, aber irgendwann ist die Grenze erreicht. Kann ich den GC 151 reinigen statt tauschen?Nein. Die Messkammer darf nicht geöffnet werden. Der GC 151 ist ein Verschleißteil mit definiertem Tauschzyklus. Bei Verschmutzung: komplett durch neuen GC 151 (Art.-Nr. 103555) ersetzen. Mein GC 151 zeigt dauerhaft Rot – was tun?Mögliche Ursachen: Rauch in der Messkammer (belüften), Verschmutzungsgrenze erreicht (tauschen), Fehler der Elektronik (tauschen), Kurzschluss am Feststellausgang (Verkabelung prüfen), Versorgungsspannung zu niedrig (Netzteil prüfen), Leitungsbruch (Kabel zu Deckenmeldern/Handtaster prüfen). Brauche ich zusätzlich einen Handauslösetaster?Bei Feststellanlagen die sich von Hand auslösen lassen (Türflügel manuell schließbar): optional. Bei Feststellanlagen die nicht von Hand ausgelöst werden können (TS 4000 RFS, TS 5000 RFS/RFS-KB, TS 5000 R-ISM-EFS, Slimdrive EMD F/R-IS): ein Handauslösetaster (UTA, AS 500) ist vorgeschrieben. Kann ich einen ORS 141 durch den GC 151 ersetzen?Ja. Der GC 151 ist abwärtskompatibel. Die Leitungsüberwachung muss per Jumper J3 deaktiviert werden (Stellung 1-2), da Altanlagen mit ORS 141 keine Leitungsüberwachung hatten. Prüfen ob eine Neuabnahme erforderlich ist. Wie viele Deckenmelder kann ich anschließen?Deckenmelder (GC 152, GC 153 oder ORS 142) in 3-Leitertechnik. Die Bauartgenehmigung regelt die Anzahl und Positionierung nach Sturzhöhe und Öffnungsweite. Kann ich Funk-Rauchmelder an den GC 151 anschließen?Ja, über das Funkmodul GC 171 (Art.-Nr. 163051). Es werden bis zu 6 Funkgeräte unterstützt: GC 172 (Funkrauchmelder), GC 173 (Funktemperaturmelder), GC 175 (Funkeingabemodul/Handtaster). Was passiert bei Stromausfall?Fail-Safe: Die Feststellvorrichtung wird stromlos geschaltet, der Türschließer schließt die Tür. Bei Spannungswiederkehr geht der GC 151 automatisch in den Normalbetrieb (LED grün). Kann ich den GC 151 auch mit Hekatron-Deckenmeldern verwenden?Ja. Der ORS 142 (Hekatron) ist als Deckenmelder im GEZE FA GC 150 System zugelassen. Er wird über den Relaissockel ORS 143 A angeschlossen. Der GC 151 ist aber nur mit GEZE-eigenen oder in der Bauartgenehmigung aufgeführten Komponenten zugelassen. Ist der GC 151 für Außentüren geeignet?Nein. Die Schutzart IP20 und die Bauartgenehmigung gelten nur für trockene Innenräume. Feststellanlagen sind ausschließlich für Feuer- und Rauchschutztüren in Innenwänden zugelassen. Wie prüfe ich den GC 151 ohne Prüfaerosol?Über die Prüftaste am GC 151: Taste mindestens 10 Sekunden gedrückt halten. Die Feststellung wird abgeschaltet, die Tür muss schließen. Dies prüft aber nur die elektrische Funktion, nicht die Rauchkammer. Für die vollständige Prüfung nach DIN 14677 ist Prüfaerosol Pflicht.
Hekatron HAT 02 — Handauslösetaster für Feststellanlagen Kurz & Knapp Pflichtkomponente jeder Feststellanlage — manuelle Auslösung gemäß DIBt und DIN EN 14637 Rote Schaltwippe mit Aufschrift „Tür schließen“ Öffner-Kontakt (NC) — bei Betätigung wird der Haltestrom unterbrochen, Tür schließt Für trockene Räume (IP 20). Feuchtraum: HAT 03 (IP 44) Aufputz- und Unterputzmontage Bei FSZ kompakt: Pflicht (kein integrierter Taster). Bei FSZ Basis/Pro: optional (integrierter HAT vorhanden) Produktbeschreibung Der Hekatron HAT 02 ist ein Handauslösetaster zur manuellen Auslösung von Feststellvorrichtungen an Brand- und Rauchschutztüren. Er ist eine Pflichtkomponente jeder Feststellanlage: Gemäß DIBt-Bauartgenehmigung und DIN EN 14637 muss jede Feststellvorrichtung auch von Hand auslösbar sein. Bei Betätigung der roten Schaltwippe öffnet der Öffner-Kontakt (NC) und unterbricht den Haltestrom zum Türhaftmagneten (THM) — die Tür schließt selbstständig durch den Türschließer. Der Taster rastet nicht ein und kehrt nach dem Loslassen in die Ausgangsposition zurück. Ausnahme: Bei Türschließern mit niedriger Öffnungskraft oder Öffnungsautomatik kann der externe Handauslösetaster unter bestimmten Bedingungen entfallen — die genauen Regelungen stehen in der jeweiligen DIBt-Bauartgenehmigung. Kompatibilität Der HAT 02 ist mit allen gängigen Feststellanlagen-Zentralen kompatibel: Hekatron FSZ kompakt — Pflicht! Die FSZ kompakt hat keinen integrierten Handtaster Hekatron FSZ Basis — optional (integrierter HAT 50×50 mm vorhanden) Hekatron FSZ Pro — optional (integrierter HAT 50×50 mm, 180° drehbar) Hekatron RSZ kompakt — optional (integrierter Prüf-/Resettaster vorhanden) dormakaba RMZ — als externer Handtaster anschließbar GEZE RSZ 6/7 — als externer Taster über HAT-Eingang Der HAT 02 wird an den HAT-Eingang der Zentrale angeschlossen. Bei Hekatron-Zentralen: Klemmenblock 6 (HAT, Reset, +24V, GND). Der Anschluss erfolgt in Reihe mit der Leitungsüberwachung, sofern diese aktiviert ist. Funk-Alternative: Der HAT 155 F ist die kabellose Variante (batteriebetrieben, 8 Jahre, AES256-verschlüsselt) für das Hekatron Funksystem 155 F. Technische Daten EigenschaftWert KontaktartÖffner (NC) — öffnet bei Betätigung Schaltspannungmax. 30 V DC Schaltstrommax. 1 A SchutzartIP 20 (trockene Räume) MontageAufputz (AP) und Unterputz (UP) Abmessungen81 × 81 × 38,5 mm (AP) GehäuseKunststoff FarbeWeiß mit roter Schaltwippe Beschriftung„Tür schließen“ (gemäß DIBt) Feuchtraum-AlternativeHAT 03 (IP 44, nur Aufputz) Montagevorschriften Die Montage des Handauslösetasters ist in der DIBt-Bauartgenehmigung und in DIN VDE 0833-2 geregelt: VorschriftAnforderung Montageöhe1,4 m (+0,2 / −0,4 m) nach DIN VDE 0833-2:2017-10 SichtbarkeitGut sichtbar, frei zugänglich, beleuchtet FarbeRot mit Aufschrift „Tür schließen“ VerdeckungDarf durch die festgestellte Tür nicht verdeckt werden BarrierefreiheitIn barrierefreien Gebäuden: abweichende Höhen nach DIN 18040 möglich LeitungsüberwachungBei aktivierter LÜ: HAT in Reihe mit Abschlusswiderstand (43 kΩ am Stichende) Aufputz (AP): HAT 02 direkt auf die Wand schrauben. Kabeleinführung durch die Rückseite. Unterputz (UP): HAT 02 in Standard-Unterputzdose einsetzen. Kompatibel mit gängigen Schalterprogrammen (Berker, Gira, Jung, Merten, Busch-Jaeger). Häufige Fragen zum HAT 02 Ist der Handauslösetaster Pflicht?Ja. Gemäß DIBt-Bauartgenehmigung und DIN EN 14637 muss jede Feststellvorrichtung auch von Hand auslösbar sein. Ausnahme: Bei bestimmten Türschließern mit niedriger Öffnungskraft oder Öffnungsautomatik kann der externe Taster entfallen — Details in der jeweiligen Bauartgenehmigung. Brauche ich den HAT 02 auch bei der FSZ Basis?Die FSZ Basis hat einen integrierten Handauslösetaster (50×50 mm). Ein zusätzlicher externer HAT 02 ist optional, aber empfehlenswert — z. B. wenn die Zentrale nicht in unmittelbarer Nähe der Tür montiert ist. Wann ist der HAT 02 Pflicht (nicht optional)?Bei der FSZ kompakt — diese hat keinen integrierten Handtaster. Hier muss ein externer HAT 02 angeschlossen werden. HAT 02 oder HAT 03?HAT 02 (IP 20) für trockene Räume, Aufputz und Unterputz. HAT 03 (IP 44) für Feuchträume, nur Aufputz. Funktional identisch. Gibt es eine Funk-Alternative?Ja. Der HAT 155 F ist ein batteriebetriebener Funkhandtaster (AES256, 8 Jahre Batterie) für das Hekatron Funksystem 155 F. Er kann als AP- oder UP-Variante verbaut werden. Auf welcher Höhe muss der Taster montiert werden?1,4 m (+0,2 / −0,4 m) nach DIN VDE 0833-2:2017-10. Gut sichtbar, frei zugänglich, beleuchtet. Darf durch die geöffnete Tür nicht verdeckt werden. In barrierefreien Gebäuden gelten abweichende Höhen nach DIN 18040. Was bedeutet Öffner-Kontakt (NC)?Im Normalzustand ist der Kontakt geschlossen (Normally Closed). Bei Betätigung öffnet er — der Haltestrom zum Magneten wird unterbrochen und die Tür schließt. Das ist ein Sicherheitsprinzip: Auch bei Kabelbruch oder Defekt öffnet der Kontakt und die Tür schließt (Fail-Safe). Wie wird der HAT 02 an die Leitungsüberwachung angeschlossen?Bei aktivierter Leitungsüberwachung (DIP 1 an FSZ Basis/Pro) wird der HAT 02 in Reihe in den Überwachungsstich eingebunden. Am Stichende sitzt der Abschlusswiderstand (43 kΩ). Die Zentrale erkennt so Kabelbruch oder Kurzschluss in der HAT-Leitung.