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Raucherkennungsteil GEZE GC 151

GEZE GC 151 Sturzrauchschalter – Das Herzstück jeder GEZE Feststellanlage

Optischer Rauchmelder mit Auslösevorrichtung für alle GEZE Feststellanlagen FA GC 150 | Sturzmontage über der Tür | 24V DC | Art.-Nr. 103555

Kurz & Knapp

  • Der GEZE GC 151 ist der Sturzrauchschalter für alle GEZE Feststellanlagen des Systems FA GC 150
  • Er vereint optischen Rauchmelder, Auslösevorrichtung und Rauchschalterzentrale in einem Bauteil
  • Bei Raucherkennung löst er die Feststellung aus – die Brandschutztür schließt selbsttätig
  • Alarmschwellennachführung, integrierte Leitungsüberwachung, Anschluss von Deckenmeldern und Funkmodul GC 171
  • DIBt-zugelassen, Tauschzyklus 8 Jahre nach DIN 14677
  • Pflicht-Ersatzteil für alle GEZE R-Gleitschienen, E-Gleitschienen und Gestänge-Feststellanlagen

GEZE GC 151 – Sturzrauchschalter mit integrierter Auslösevorrichtung

Der GEZE GC 151 ist das zentrale Bauteil jeder GEZE Feststellanlage FA GC 150. Er wird unmittelbar über der Tür am Sturz montiert und übernimmt drei Funktionen gleichzeitig: Raucherkennung, Signalauswertung und Steuerung der Feststellvorrichtung.

Im Normalbetrieb versorgt der GC 151 die angeschlossene Feststellvorrichtung mit 24V DC. Bei Raucherkennung, Stromausfall oder manueller Auslösung (Handtaster/Prüftaste) unterbricht er die Versorgung – die Feststellvorrichtung gibt die Tür frei und der Türschließer schließt die Brandschutztür selbsttätig.

Der GC 151 wird in das Gehäuse der Feststellanlage eingeclipst – bei R-Gleitschienen direkt in die Schiene, bei separaten Rauchschalterzentralen (RSZ 6, RSZ 7) in das RSZ-Gehäuse. Über die Klemmenleisten KL1, KL2 und KL3 werden Feststellvorrichtung, Deckenmelder, Handauslösetaster, Funkmodul und Alarmausgang angeschlossen.

Lieferumfang:

  • Sturzrauchschalter GC 151 (Platine mit Rauchkammer und Klemmenleisten)
  • Staubschutzfolie (erst bei Inbetriebnahme entfernen)

Vorteile des GEZE GC 151

  • Alles in einem Bauteil: Optischer Rauchmelder, Rauchschalterzentrale und Auslösevorrichtung auf einer kompakten Platine – kein separater Rauchmelder + separate Zentrale nötig
  • Alarmschwellennachführung: Passt die Empfindlichkeit automatisch an langsam zunehmende Verschmutzung an – reduziert Fehlalarme, verlängert die Einsatzdauer
  • Selbstrückstellend: Nach Belüftung der Rauchkammer kehrt der GC 151 automatisch in den Normalbetrieb zurück – keine manuelle Rückstellung nötig
  • Integrierte Leitungsüberwachung: Überwacht die Kabelverbindungen zu Deckenmeldern und Handauslösetastern mittels 43 kΩ Abschlusswiderständen – erkennt Kabelbrüche sofort
  • Erweiterbar: Bis zu 3 Deckenmelder (GC 152/153/ORS 142) und 6 Funkgeräte (über GC 171) anschließbar
  • LED-Diagnose: Mehrfarbige Zustandsanzeige (grün/rot/gelb) signalisiert Normalbetrieb, Alarm, Verschmutzung und Fehler auf einen Blick
  • Abwärtskompatibel: Ersetzt den Vorgänger ORS 141 – Leitungsüberwachung per Jumper J3 deaktivierbar für Altanlagen
  • Potentialfreier Alarmausgang: Relaiskontakt (Wechsler, max. 24V DC, 1A) zur Weiterleitung an Gebäudeleittechnik oder Alarmanzeige

Technische Daten

BezeichnungSturzrauchschalter GC 151
Artikelnummer / ID103555
FunktionsprinzipStreulicht, Alarmschwellennachführung, keine Alarmspeicherung (selbstrückstellend)
Eingangsspannung24V DC
EinbaulageWand-(Sturz-)montage, waagerecht
Ausgang FeststellvorrichtungTransistorausgang, kurzschlussfest
Zusatzmelder (Decken)Deckenmelder in 3-Leitertechnik (GC 152, GC 153, ORS 142)
LeitungsüberwachungAbschaltbar (Jumper J3), 43 kΩ Abschlusswiderstände
HandauslösetasterAnschließbar (KL2, Klemme 5+6), Leitungsüberwachung via 43 kΩ
AlarmausgangPotentialfreier Relaiskontakt
PrüftasteAbschaltung der Feststellung, Reset des Rauchschalters
MeldertestPrüfaerosol oder Prüftaste
SchutzklasseII
SchutzartIP20 (nur für trockene Räume)
Umgebungstemperatur-5 °C bis 50 °C
Tauschzyklus8 Jahre (DIN 14677)
NormenDIN EN 14637, DIN EN 1155, EN 54-7, DIBt-zugelassen

Funktionsprinzip: Streulicht mit Alarmschwellennachführung

Der GC 151 arbeitet nach dem Streulichtprinzip: In der Messkammer sind ein Lichtsender und ein Lichtempfänger so angeordnet, dass im Normalzustand kein Licht auf den Empfänger fällt. Gelangen Rauchpartikel in die Kammer, streuen sie das Licht auf den Empfänger – der Rauchmelder löst aus.

Alarmschwellennachführung: Der GC 151 kompensiert langsam zunehmende Verschmutzung der Messkammer automatisch. Staubablagerungen, die sich über Monate ansammeln, werden als Grundverschmutzung erkannt und die Alarmschwelle nachgeführt. Erst bei sprunghaftem Anstieg (= Rauch) wird Alarm ausgelöst. Das reduziert Fehlalarme erheblich.

Keine Alarmspeicherung: Sobald kein Rauch mehr in der Messkammer ist, kehrt der GC 151 selbsttätig in den Normalbetrieb zurück. Die Feststellvorrichtung kann sofort wieder aktiviert werden.

Wichtig: Die Messkammer darf nicht geöffnet werden. Ist der Rauchmelder verschmutzt, muss er komplett ausgetauscht werden – eine Reinigung ist nicht möglich.

Systemaufbau: GC 151 im GEZE FA GC 150 System

Der GC 151 ist die zentrale Steuereinheit des GEZE Feststellanlagen-Systems FA GC 150. Er verbindet alle Komponenten und steuert die Feststellvorrichtung:

KomponenteFunktionAnschluss am GC 151
GC 151 (Sturzrauchschalter)Rauchmelder + Auslösevorrichtung + Steuerung
Netzteil (RSZ 6 / RSZ 7 / in R-Gleitschiene)Energieversorgung 230V AC → 24V DCKL1: 24V + GND
Feststellvorrichtung (intern)Hält die Tür offen, gibt bei Alarm freiKL3: GND + HOD
Feststellvorrichtung (extern)E-Gleitschiene, Gestänge, HaftmagnetKL1: GND + HOD
Deckenmelder (GC 152, GC 153, ORS 142)Zusätzliche Rauchüberwachung an der DeckeKL2: 24V + GND + AS
Handauslösetaster (UTA / AS 500)Manuelle Auslösung der FeststellungKL2: 24V + MRB
Funkmodul GC 171Kabellose Anbindung von GC 172/173/175KL1 + KL2 (alle Klemmen)
AlarmausgangWeiterleitung an GLT / AlarmanzeigeKL2: AL_NC + AL_COM + AL_NO

Zwei FSA-Varianten mit GC 151:

  • Separate RSZ 6/RSZ 7: GC 151 sitzt im RSZ-Gehäuse an der Wand, steuert externe Feststellvorrichtungen (E-Gleitschiene, Gestänge, Haftmagnet)
  • Integrierte Feststellanlage: GC 151 sitzt in der R-Gleitschiene oder R-ISM-Gleitschiene, Feststellung ist direkt in der Schiene integriert

LED-Diagnose: Zustands- und Fehleranzeige

Die mehrfarbige LED am GC 151 signalisiert den aktuellen Betriebszustand. Wichtig für die monatliche Funktionsprüfung und Fehlerdiagnose:

Zustand / FehlerLEDBedeutung
SpannungslosausKeine Versorgung – Feststellung deaktiviert, Tür schließt
NormalbetriebGrünAlles in Ordnung, Feststellung aktiv
Verschmutzung (Warnung)Rot/Grün abwechselndRauchschalter sollte ausgetauscht werden
Verschmutzungsgrenze erreichtRot/Grün abwechselndRauchschalter muss ausgetauscht werden, Feststellung deaktiviert
Fehler SturzrauchschalterRot (dauernd)GC 151 defekt – muss getauscht werden
Kurzschluss am FeststellausgangRot (dauernd)Feststellvorrichtung prüfen, Verkabelung kontrollieren
Versorgungsspannung zu kleinRot (dauernd)Netzteil / RSZ prüfen
Leitungsbruch HandauslösetasterRot (dauernd)Kabelverbindung zum Handtaster prüfen (nur bei aktiver Leitungsüberwachung)
Leitungsbruch DeckenmelderRot (dauernd)Kabelverbindung zu Deckenmelder(n) prüfen (nur bei aktiver Leitungsüberwachung)
Handauslösetaster betätigtGelbUTA / AS 500 wurde gedrückt
Prüftaste betätigtGelbPrüfmodus aktiv (mind. 10 s halten)
Alarm RauchmelderRot (dauernd)Rauch erkannt – Feststellung ausgelöst, Tür schließt

Anschlussklemmen und Jumper-Konfiguration

Der GC 151 hat drei Klemmenleisten (KL1, KL2, KL3) und drei konfigurierbare Jumper:

KlemmeBelegungFunktion
KL1-124VVersorgungsspannung +
KL1-2GNDVersorgungsspannung −
KL1-3GNDExterne Feststellvorrichtung −
KL1-4HODExterne Feststellvorrichtung + (Hold Open Device)
KL2-524VHandauslösetaster / Deckenmelder Versorgung
KL2-6MRBHandauslösetaster (Manual Release Button)
KL2-724VDeckenmelder Versorgung
KL2-8GNDDeckenmelder GND
KL2-9ASDeckenmelder Signal (Additional Sensor)
KL2-10AL_NCAlarmausgang (Normally Closed)
KL2-11AL_COMAlarmausgang (Common)
KL2-12AL_NOAlarmausgang (Normally Open)
KL3-1/2GND/HODInterne Feststellvorrichtung (R-Gleitschiene)

Jumper-Konfiguration:

JumperStellung 1-2Stellung 2-3
J1Ohne Deckenmelder (Standard)Mit Deckenmelder
J2Ohne HandauslösetasterMit Handauslösetaster
J3Ohne Leitungsüberwachung (nur für ORS 141 Ersatz!)Mit Leitungsüberwachung (Auslieferungszustand)

Hinweis: Vor dem Ändern der Jumper-Einstellung die Versorgungsspannung ausschalten (KL1 abziehen). Die neue Einstellung wird erst nach Spannungswiederkehr aktiv.

Kompatible Feststellanlagen und Türschließer

Der GC 151 ist kompatibel mit allen Feststellvorrichtungen des GEZE FA GC 150 Systems:

KategorieFeststellanlage / TürschließerFeststellvorrichtung
Obenliegende TürschließerTS 4000 E, TS 4000 E-ISGestänge, elektrohydraulisch
TS 4000 EFSGestänge mit Freilauf, elektrohydraulisch
TS 5000 EFSGleitschiene mit Freilauf, elektrohydraulisch
E-Gleitschiene (TS 5000)Elektromagnetisch
E-ISM-Gleitschiene (TS 5000)2-flg., elektromagnetisch, Schließfolge
ISM-EFS-Gleitschiene (TS 5000)2-flg., Freilauf, elektrohydraulisch
E-Gleitschiene BoxerElektromagnetisch
Boxer EFSFreilauf, elektrohydraulisch
Integrierte FeststellanlagenTS 4000 R, TS 4000 RFSGestänge, elektrohydraulisch + Rauchmelder
TS 4000 R-IS2-flg., elektrohydraulisch + Rauchmelder
TS 5000 RR-Gleitschiene, elektromagnetisch
TS 5000 R-ISM (/G/S/0)R-ISM-Gleitschiene, 2-flg., elektromagnetisch
TS 5000 R-ISM-EFS2-flg., Freilauf, elektrohydraulisch
TS 5000 RFS / RFS-KBGleitschiene, Freilauf, elektrohydraulisch

Deckenmelder GC 152, GC 153 und ORS 142 mit Leitungsüberwachung

Alle Deckenmelder werden über den Relaissockel GC 150 B (bei GC 152/153) oder den Sockel ORS 143 A (bei ORS 142) an den GC 151 angeschlossen. Die Bauartgenehmigung fordert die Leitungsüberwachung zu den Deckenmeldern.

MelderArt.-Nr.PrinzipSockelAbmessungen (Ø×H)
GC 152 Rauchmelder139850 (weiß) / –Streulicht, Alarmschwellennachführung, EN 54-7GC 150 B110 × 67 mm
GC 153 Temperaturmelder139881 (weiß) / –57 °C Alarm, EN 54-5 Klasse A1RGC 150 B110 × 67 mm
ORS 142 Rauchmelder (Hekatron)Streulicht + Temperaturfühler (70 °C), IP42ORS 143 A80 × 66 mm

Leitungsüberwachung im Detail

Die Leitungsüberwachung stellt sicher, dass ein Kabelbruch zwischen GC 151 und Deckenmelder sofort erkannt wird. Sie ist aktiv wenn:

  • Jumper J3 am GC 151 auf Stellung 2-3 steht (Auslieferungszustand)
  • Die Sollbruchstelle im ersten Relaissockel GC 150 B getrennt ist
  • Die Sollbruchstelle im letzten Relaissockel GC 150 B nicht getrennt ist

Relaissockel GC 150 B – Aufbau:

  • Enthält die Abschlusswiderstände (2 × 43 kΩ) für die Leitungsüberwachung und den Alarmwiderstand
  • Widerstände sitzen auf einer Leiterplatte im Inneren des Sockels
  • Sollbruchstelle: 3 mm Schraubendreher durch Loch auf der Rückseite → in den Schlitz stecken und drehen → Verbindung zu den Widerständen bricht
  • Der sichtbare Widerstand ist der Alarmwiderstand – dieser darf NICHT getrennt werden!

Anschluss (3-Leitertechnik):

  • GC 151 Klemme KL2-7 (24V) → Sockel 24V
  • GC 151 Klemme KL2-8 (GND) → Sockel GND
  • GC 151 Klemme KL2-9 (AS) → Sockel ASin/ASout (Durchschleifen bei mehreren Meldern)
  • Leitungsverlegung ASin und ASout muss getrennt oder geschützt erfolgen
  • Anschluss des ersten Deckenmelders nicht als parallele Stichleitung (Hin- und Rückleitung nicht im selben Kabel)

Meldertest (GC 152 / ORS 142): Testmagnet in die Nähe des Magnetsensors (hinter GEZE-Logo) bringen. Der Meldertest mittels Testmagnet prüft die elektrischen Komponenten. Die regelmäßige Prüfung der Feststellanlage ist zusätzlich mit Prüfaerosol durchzuführen.

GC 153 als Sturzmelder-Ersatz: Ist der GC 151 Störgrößen ausgesetzt, kann ein GC 153 über der Tür als Sturzmelder montiert werden (Befestigungskonsole DM GC, ID 150264). Die Rauchkammer des GC 151 wird dabei mit Staubschutzkappe geschützt. Nicht zulässig in Rettungswegen – dort ausschließlich optische Rauchmelder.

Anzahl und Montage der Brandmelder

Die DIBt-Bauartgenehmigung regelt exakt, wie viele Brandmelder an einer Feststellanlage montiert werden müssen. Entscheidend sind die Sturzhöhe h (Abstand Sturzunterkante bis Decke/Unterdecke) und die Öffnungsweite der Drehflügeltür.

SituationSturzrauchschalter (GC 151)Deckenmelder (GC 152/153/ORS 142)
h < 100 cm auf beiden Seiten und Öffnungsweite < 300 cm1× (über Gangflügel, eine Seite)Nicht erforderlich
h ≥ 100 cm auf mindestens einer Seite oder Öffnungsweite ≥ 300 cm1× (über Gangflügel, eine Seite)Je 1× pro Seite der Rauchdurchtrittsöffnung (= 1 Melderpaar)

Montageregeln Sturzrauchschalter (GC 151):

  • Wird unmittelbar über der Tür montiert, bei 2-flügeligen Türen über dem Gangflügel
  • Nur für Wandmontage (Sturz) geeignet – nicht an der Decke
  • Mindestabstand 1 cm zwischen Oberkante Rauchschaltergehäuse und darüber liegendem Bauteil
  • Bei Störgrößen (Dampf, Staub, Betauung): Rauchkammer mit Staubschutzkappe abdecken und zusätzlichen Temperaturmelder GC 153 als Sturzmelder über der Tür montieren (Befestigungskonsole DM GC, ID 150264)
  • Nicht zulässig in Rettungswegen: Temperaturmelder als alleiniger Sturzmelder – dort ausschließlich optische Rauchschalter

Montageregeln Deckenmelder (GC 152/GC 153/ORS 142):

  • Deckenmontage, Abstand zur Wand: 50–250 cm
  • Abstand zu jeglichen Installationen: mindestens 50 cm
  • Mindestabstand 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen
  • Bei h > 500 cm auf einer Seite: Deckenmelder alternativ an Kragarm 50 cm vor der Wand, mindestens 350 cm über Sturzunterkante
  • Bei besonderen Deckensituationen (schräge Decken, Unterdecken, Galerien): Brandmelder dort anbringen, wo zuerst eine größere Rauchkonzentration zu erwarten ist
  • Im Regelfall: mindestens 1 Melderpaar (je 1 Deckenmelder auf jeder Seite der Rauchdurchtrittsöffnung)

Klebemontage ist normativ nicht zulässig – ausschließlich Schraubmontage.

Kabellose Erweiterung: Funkmodul GC 171

Das Funkmodul GC 171 (Art.-Nr. 163051) ermöglicht die kabellose Anbindung von bis zu 6 Funkgeräten an den GC 151 – ideal für Nachrüstung und denkmalgeschützte Bauten.

FunkgerätArt.-Nr.FunktionBatterie
GC 171 Funkmodul163051Zentrale Funkeinheit am GC 15124V DC (vom GC 151)
GC 172 Funkrauchmelder159656 / 195522Kabelloser optischer Rauchmelderca. 8 Jahre
GC 173 Funktemperaturmelder195523Kabelloser Temperaturmelder (57 °C)ca. 8 Jahre
GC 175 Funkeingabemodul163068Kabelloser HandauslösetasterBatteriebetrieben

Technische Daten GC 171: Frequenz 868,15–869,85 MHz, 7 Kanäle, FSK-Modulation, max. 6 Teilnehmer, Reichweite 10 m (100 m Freiraum), Signalperiode 60 s, integrierte Antenne.

Installation: Am GC 151 Jumper J1 und J2 abziehen, J3 auf Stellung 2-3 setzen. GC 171 per Kabel (max. 3 m) an den GC 151 anschließen. Schalter SW2 am GC 171 auf ON stellen.

Montagehinweise

  • ESD-Schutz: Der GC 151 ist ein empfindliches elektronisches Bauteil. Erst unmittelbar vor der Montage aus der Schutzverpackung nehmen. Keine elektronischen Bauteile anfassen. Elektrostatische Entladung vermeiden.
  • Einbau: Der GC 151 wird in das Gehäuse der Feststellanlage eingeclipst (R-Gleitschiene oder RSZ-Gehäuse). Vor dem Einbau die Spannungszufuhr unterbrechen.
  • Staubschutz: Die Staubschutzfolie/Staubschutzkappe erst bei der Inbetriebnahme entfernen. Nach Einbau sicherstellen, dass kein Staub in die Messkammer gelangt. Verschmutzung verkürzt die Lebensdauer erheblich.
  • Montageort: Nur für Wandmontage (Sturz über der Tür). Zwischen Oberkante Rauchschaltergehäuse und darüber liegendem Bauteil mindestens 1 cm Abstand einhalten.
  • Netzanschluss: Muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. 230V-Zuleitung doppelt isoliert, mindestens 8 mm in den Anschlussraum einführen. Bauseitig Leitungsschutzschalter 16 A vorsehen.
  • Störgrößen: Ist der GC 151 Dampf, Staub, Betauung oder betriebsbedingter Rauchentwicklung ausgesetzt → Rauchkammer mit Staubschutzkappe abdecken und stattdessen Temperaturmelder GC 153 als Sturzmelder verwenden.

Prüfung und Inbetriebnahme

Inbetriebnahme (3 Schritte):

  1. Netzspannung einschalten → LED des GC 151 leuchtet grün
  2. Staubschutzfolie/-kappe des Rauchschalters und der Feststellanlage entfernen
  3. Schutzabdeckungen der Deckenmelder entfernen

Funktionsprüfung GC 151 mit Prüfaerosol:

  1. Prüftaste betätigen → LED wechselt von grün nach gelb. Warten bis LED wieder grün leuchtet
  2. Türflügel ganz öffnen → Feststellanlage hält den Flügel in der Offenlage
  3. Prüfaerosol im Abstand von ca. 15 cm in die freie Rauchöffnung sprühen: kurze 1-Sekunden-Sprühstöße im Abstand von 1 Sekunde, dabei die obere Rauchöffnung abdecken
  4. Rauchmelder muss auslösen: LED wechselt von grün auf rot, Tür schließt

Gesamte Prüfung innerhalb von 2 Minuten durchführen! Nur rückstandslos verflüchtigendes Prüfaerosol verwenden.

Inbetriebnahme-Prüfung bei 1-flügeliger Tür:

  1. Türflügel ganz öffnen, Feststellanlage hält den Flügel
  2. Prüftaste betätigen → LED gelb, ca. 10 s → Tür schließt und schnappt in die Falle
  3. Ggf. Ausrückmoment in der Offenlage einstellen (nach EN 1155: 40–120 Nm bei 90°)

Abnahme und Wartung nach DIN 14677

Der GC 151 ist Bestandteil einer Feststellanlage. Es gelten die Anforderungen der DIN 14677-1 (Instandhaltung) und DIN 14677-2 (Fachkraft):

PflichtIntervallWerPrüfumfang
AbnahmeprüfungVor ErstinbetriebnahmeAutorisierte GEZE-Fachkraft oder DIBt-PrüfstelleGerätekombination, Kennzeichnung, Funktion, Schließvorgang
Monatliche FunktionsprüfungMonatlichEingewiesene Person (Betreiber)Handauslösung, Rauchmelder-Prüfung, Schließvorgang, LED-Zustand
Vierteljährliche PrüfungNach 12 fehlerfreien MonatsprüfungenEingewiesene PersonWie monatlich, reduzierter Turnus
Jährliche FachprüfungJährlichFachkraft nach DIN 14677-2Vollständige Inspektion, Dokumentation, Bauartgenehmigung prüfen
Rauchschalter-TauschAlle 8 JahreFachkraftGC 151 komplett tauschen (Art.-Nr. 103555)

Monatliche Funktionsprüfung umfasst (nach GEZE FA GC 150 Dokumentation):

  • Prüfung der Handauslösung (Taster oder manuelles Ausrücken)
  • Prüfung der Rauchmelder-Auslösung mit Prüfaerosol
  • Prüfung der automatischen Rückstellung nach Alarm
  • Prüfung, ob Umgebungseinflüsse die Feststellanlage beeinträchtigen
  • Prüfung, ob Tür nach Auslösung selbsttätig in die Falle schließt
  • Dokumentation im GEZE Prüfbuch (Art.-Nr. 079141)

Jährliche Wartung zusätzlich:

  • Übereinstimmung mit Bauartgenehmigung und Dokumentation prüfen
  • Funktionsrelevante Teile reinigen (Messkammer darf NICHT geöffnet werden!)
  • Auslösung bei Energieausfall und bei Entfernen eines Brandmelders prüfen
  • Bei Funkkomponenten: Verbindungsqualität und Batterieladung prüfen

Austausch eines GEZE ORS 141 durch GC 151

Der GC 151 ersetzt den Vorgänger ORS 141 (GEZE) in Bestandsanlagen. Da der ORS 141 keine Leitungsüberwachung hatte, muss diese am GC 151 deaktiviert werden:

  1. Versorgungsspannung abschalten (KL1 abziehen)
  2. Jumper J3 auf Stellung 1-2 setzen (= ohne Leitungsüberwachung)
  3. GC 151 einsetzen und Versorgung wiederherstellen

Wichtig: Die Deaktivierung der Leitungsüberwachung ist ausschließlich bei Verwendung als Ersatzteil in Altanlagen ohne Leitungsüberwachung (ORS 141) zulässig. In Neuanlagen muss die Leitungsüberwachung aktiv bleiben (Jumper J3 auf Stellung 2-3, Auslieferungszustand).

Hinweis: Wird ein ORS 141 durch einen GC 151 ersetzt, ist zu prüfen ob eine Neuabnahme nach aktuell gültiger Bauartgenehmigung erforderlich ist. Wenn das neue Gerät nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war → Neuabnahme.

Gegenseitiges Auslösen von zwei Feststellanlagen

Zwei benachbarte Feststellanlagen können so verdrahtet werden, dass sie sich gegenseitig auslösen: Löst ein Rauchmelder aus, schließen beide Türen. Diese Konfiguration ist relevant bei gegenüberliegenden Brandschutztüren in einem Flur.

Anschluss: Der Alarmkontakt (KL2, Klemme 10–12) des einen GC 151 wird mit dem Eingang MRB (Klemme 6) des anderen GC 151 verbunden – und umgekehrt. Bei beiden Sturzrauchschaltern den Jumper J1 abziehen. Die Bauartgenehmigung fordert die Leitungsüberwachung zwischen den beiden Sturzrauchschaltern (43 kΩ Abschlusswiderstand an jedem Alarmausgang).

Fehlersuche und Troubleshooting


LED aus – Feststellanlage ohne Funktion
Keine Versorgungsspannung. Prüfen: Netzstecker, Leitungsschutzschalter 16 A bauseitig, Netzteil. Bei R-Gleitschiene: 230V-Anschluss an der Gleitschiene prüfen. Ausgangsspannung am Netzteil messen: 24V ±0,5V DC, max. 260 mA.


LED dauerhaft Rot – Feststellung aufgehoben, Tür schließt
Bei dauerhaft roter LED ist die Feststellung aufgehoben: Der GC 151 unterbricht die Versorgung der Feststellvorrichtung, der Türschließer schließt die Tür. Die Tür lässt sich nicht mehr feststellen (offen halten). Mehrere Ursachen möglich, systematisch eingrenzen:

  • Rauch in der Messkammer: Raum belüften, abwarten ob der GC 151 selbst zurückstellt (selbstrückstellend, keine Alarmspeicherung)
  • Verschmutzungsgrenze überschritten: GC 151 tauschen (Art.-Nr. 103555). Hinweis: Vor dem Dauerrot zeigt sich die Verschmutzung meist durch rot/grün abwechselnd – dann ist noch Zeit zum Bestellen
  • Kurzschluss Feststellausgang: Verkabelung zwischen GC 151 (KL1 Klemme 3+4 oder KL3) und Feststellvorrichtung prüfen. Feststellvorrichtung von KL1/KL3 trennen → wenn LED wieder grün: Kurzschluss in der Feststellvorrichtung oder Verkabelung
  • Versorgungsspannung zu niedrig: 24V am KL1 (Klemme 1+2) messen. Unter 20V → Netzteil defekt oder überlastet
  • Leitungsbruch Handtaster: Nur bei aktiver Leitungsüberwachung (J3 auf 2-3). Kabel zum UTA prüfen. 43 kΩ Widerstand am Leitungsende vorhanden?
  • Leitungsbruch Deckenmelder: Nur bei aktiver Leitungsüberwachung. Kabelverbindung ASin/ASout prüfen. Sollbruchstelle im letzten Sockel GC 150 B darf nicht getrennt sein

LED Rot/Grün abwechselnd – was bedeutet das?
Verschmutzungswarnung. Die Alarmschwellennachführung hat ihre Kompensationsgrenze erreicht. Der GC 151 funktioniert noch, aber die Restlebensdauer ist begrenzt. Zeitnah tauschen – spätestens bei der nächsten jährlichen Fachprüfung.


LED Gelb – Tür schließt kurz und öffnet wieder
Prüftaste oder Handauslösetaster wurde betätigt. Die Prüftaste schaltet die Feststellung für mindestens 10 s ab. Danach kehrt der GC 151 in den Normalbetrieb zurück. Wenn dauerhaft gelb: Handauslösetaster (UTA) auf Kurzschluss prüfen.


Deckenmelder löst aus, aber GC 151 reagiert nicht
Jumper J2 prüfen: muss auf Stellung 2-3 stehen ("mit Deckenmelder"). Verkabelung ASin/ASout am Sockel GC 150 B und am GC 151 (KL2 Klemme 7+8+9) prüfen. Sollbruchstelle im ersten Sockel muss getrennt sein.


Feststellanlage löst bei Bauarbeiten ständig aus
Baustaub gelangt in die Messkammer. Sofortmaßnahme: Staubschutzkappe auf die Rauchkammer des GC 151 setzen. Nach Abschluss der Bauarbeiten Kappe entfernen und Funktionsprüfung durchführen. Alternativ bei dauerhaften Störgrößen: GC 153 Temperaturmelder als Sturzmelder montieren.


Nach Tausch ORS 141 → GC 151: LED dauerhaft Rot
Leitungsüberwachung nicht deaktiviert. Jumper J3 auf Stellung 1-2 setzen (ohne Leitungsüberwachung). Vorher: Versorgungsspannung abschalten (KL1 abziehen), Jumper umstecken, Spannung wiederherstellen. Der ORS 141 hatte keine Leitungsüberwachung – der GC 151 erkennt die fehlenden 43 kΩ Widerstände als Leitungsbruch.


Funkmodul GC 171: Status-LED dauerhaft Gelb
Alle Funkverbindungen wurden gelöscht. GC 171 in den Modus "Funkverbindung einrichten" schalten (Taster PB1) und die Funkgeräte neu einlernen. Funkgeräte-LEDs zeigen die Verbindungsqualität: grün = gut, gelb = ausreichend, rot = schlecht (Position optimieren).


GC 172 Funkrauchmelder: LED blinkt Orange
Batterie 1 oder 2 entladen. Beide Batterien immer gemeinsam tauschen. Einrichtungsschalter (6) des Funkmelders dabei nicht betätigen. Nach Batteriewechsel: bis zu 1 Minute warten bis der Melder betriebsbereit ist.

GEZE Rauchmelder und Zentralen im Vergleich

KomponenteTypMontageSpannungBesonderheit
RSZ 6RauchschalterzentraleSturz230 V AC / 24 V DCKompakte Standard-RSZ
RSZ 7RauchschalterzentraleSturz230 V AC / 24 V DCTeleskop-Funktion, überbrückt Überstände bis 30 mm
GC 151Sturzmelder (optisch)Im RSZ-Gehäuseüber RSZKein Deckenmelder nötig, direkt über der Tür
GC 152Deckenmelder (optisch)Decke24 V DCAlarmschwellennachführung, Leitungsüberwachung, IP54
GC 172FunkrauchmelderDecke3 V (Batterie)8 Jahre Batterie, kabellos über GC 171
GC 171FunkmodulRSZ-nähe24 V DCBis 6 Funkteilnehmer, Nachrüstung ohne Kabel
GC 175FunkeingabemodulWand3 V (Batterie)Taster/BMA kabellos anbinden
Wireless KIT GC 170Funk-SetDecke + RSZgemischtGC 171 + 2× GC 172 als Komplettpaket
Stromversorgung RSZ 6StromversorgungWand230 V / 24 VErsatz-Netzteil für RSZ 6

Häufige Fragen zur Auswahl des richtigen Rauchmelders


GC 151 oder GC 152 – welchen Rauchmelder brauche ich?
Der GC 151 ist der Sturzrauchschalter direkt über der Tür – er ist das Herzstück und in jeder GEZE Feststellanlage Pflicht. Der GC 152 ist ein zusätzlicher Deckenrauchmelder, der bei langen Fluren, hohen Sturzhöhen (>100 cm) oder großen Öffnungsweiten (>300 cm) zusätzlich montiert wird. Der GC 151 ist immer da, der GC 152 erweitert die Überwachung.


GEZE GC 152 oder Hekatron ORS 142 als Deckenmelder?
Beide sind im FA GC 150 System zugelassen. Der GC 152 hat den Relaissockel GC 150 B mit integrierter Leitungsüberwachung und Alarmschwellennachführung. Der ORS 142 ist der herstellerübergreifende Standard (IP42, -20 bis 60 °C) und auch mit dormakaba-Systemen kompatibel. Für reine GEZE-Anlagen empfiehlt sich der GC 152, bei gemischten Beständen der ORS 142.


Wann einen Temperaturmelder GC 153 statt Rauchmelder?
In Bereichen mit Störgrößen: Dampf, Staub, Betauung oder betriebsbedingter Rauchentwicklung (Werkstätten, Küchen). Der GC 153 löst bei 57 °C aus statt bei Rauchpartikeln. Wichtig: In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchmelder vorgeschrieben – dort darf kein Temperaturmelder als Sturzmelder verwendet werden.


Kabelgebundene Deckenmelder oder Funk (GC 172)?
Kabelgebundene GC 152/GC 153 sind robuster, brauchen keinen Batteriewechsel und haben eine direkte Leitungsüberwachung. Funkrauchmelder GC 172 (über GC 171) sind ideal bei Nachrüstung, denkmalgeschützten Bauten oder wenn keine Kabelverlegung möglich ist. Batterie-Tausch alle 8 Jahre nötig (GC 172).


Brauche ich eine separate RSZ 6/RSZ 7 oder reicht die R-Gleitschiene?
Bei integrierten Feststellanlagen (TS 5000 R, RFS, R-ISM) sitzt der GC 151 direkt in der R-Gleitschiene – keine separate RSZ nötig. Bei externen Feststellvorrichtungen (E-Gleitschiene, Gestänge TS 4000 E) brauchen Sie ein RSZ-Gehäuse (RSZ 6 oder RSZ 7) als Aufnahme für den GC 151 und das Netzteil.


Was kostet die Wartung einer Feststellanlage mit GC 151?
Die DIN 14677 schreibt monatliche Funktionsprüfungen (Betreiber, nach Einweisung) und jährliche Fachprüfungen (autorisierte Fachkraft) vor. Prüfaerosol und Prüfbuch (Art.-Nr. 079141) als Verbrauchsmaterial. Der GC 151 selbst wird alle 8 Jahre getauscht.


Meine Feststellanlage hat einen ORS 141 – muss ich sofort tauschen?
Nicht sofort, aber bei der nächsten Fachprüfung wenn der 8-Jahres-Tauschzyklus erreicht ist oder die Verschmutzungsgrenze. Der GC 151 ist der direkte Nachfolger und abwärtskompatibel. Leitungsüberwachung per Jumper J3 deaktivieren. Prüfen ob eine Neuabnahme nach aktueller Bauartgenehmigung erforderlich ist.

Häufig gestellte Fragen zum GEZE GC 151


Wann muss der GC 151 getauscht werden?
Nach DIN 14677 alle 8 Jahre. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild. Bei Verschmutzungswarnung (LED rot/grün abwechselnd) kann ein früherer Tausch nötig sein. Die Alarmschwellennachführung kompensiert normale Verschmutzung, aber irgendwann ist die Grenze erreicht.


Kann ich den GC 151 reinigen statt tauschen?
Nein. Die Messkammer darf nicht geöffnet werden. Der GC 151 ist ein Verschleißteil mit definiertem Tauschzyklus. Bei Verschmutzung: komplett durch neuen GC 151 (Art.-Nr. 103555) ersetzen.


Mein GC 151 zeigt dauerhaft Rot – was tun?
Mögliche Ursachen: Rauch in der Messkammer (belüften), Verschmutzungsgrenze erreicht (tauschen), Fehler der Elektronik (tauschen), Kurzschluss am Feststellausgang (Verkabelung prüfen), Versorgungsspannung zu niedrig (Netzteil prüfen), Leitungsbruch (Kabel zu Deckenmeldern/Handtaster prüfen).


Brauche ich zusätzlich einen Handauslösetaster?
Bei Feststellanlagen die sich von Hand auslösen lassen (Türflügel manuell schließbar): optional. Bei Feststellanlagen die nicht von Hand ausgelöst werden können (TS 4000 RFS, TS 5000 RFS/RFS-KB, TS 5000 R-ISM-EFS, Slimdrive EMD F/R-IS): ein Handauslösetaster (UTA, AS 500) ist vorgeschrieben.


Kann ich einen ORS 141 durch den GC 151 ersetzen?
Ja. Der GC 151 ist abwärtskompatibel. Die Leitungsüberwachung muss per Jumper J3 deaktiviert werden (Stellung 1-2), da Altanlagen mit ORS 141 keine Leitungsüberwachung hatten. Prüfen ob eine Neuabnahme erforderlich ist.


Wie viele Deckenmelder kann ich anschließen?
Deckenmelder (GC 152, GC 153 oder ORS 142) in 3-Leitertechnik. Die Bauartgenehmigung regelt die Anzahl und Positionierung nach Sturzhöhe und Öffnungsweite.


Kann ich Funk-Rauchmelder an den GC 151 anschließen?
Ja, über das Funkmodul GC 171 (Art.-Nr. 163051). Es werden bis zu 6 Funkgeräte unterstützt: GC 172 (Funkrauchmelder), GC 173 (Funktemperaturmelder), GC 175 (Funkeingabemodul/Handtaster).


Was passiert bei Stromausfall?
Fail-Safe: Die Feststellvorrichtung wird stromlos geschaltet, der Türschließer schließt die Tür. Bei Spannungswiederkehr geht der GC 151 automatisch in den Normalbetrieb (LED grün).


Kann ich den GC 151 auch mit Hekatron-Deckenmeldern verwenden?
Ja. Der ORS 142 (Hekatron) ist als Deckenmelder im GEZE FA GC 150 System zugelassen. Er wird über den Relaissockel ORS 143 A angeschlossen. Der GC 151 ist aber nur mit GEZE-eigenen oder in der Bauartgenehmigung aufgeführten Komponenten zugelassen.


Ist der GC 151 für Außentüren geeignet?
Nein. Die Schutzart IP20 und die Bauartgenehmigung gelten nur für trockene Innenräume. Feststellanlagen sind ausschließlich für Feuer- und Rauchschutztüren in Innenwänden zugelassen.


Wie prüfe ich den GC 151 ohne Prüfaerosol?
Über die Prüftaste am GC 151: Taste mindestens 10 Sekunden gedrückt halten. Die Feststellung wird abgeschaltet, die Tür muss schließen. Dies prüft aber nur die elektrische Funktion, nicht die Rauchkammer. Für die vollständige Prüfung nach DIN 14677 ist Prüfaerosol Pflicht.

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ECO ITS Multi-Genius
ECO ITS Multi-Genius

Kurz & Knapp Verdeckt liegender Innentürschließer — unsichtbare Montage im Türblatt Geprüft nach EN 1154 für Türbreiten bis 1.100 mm Nur 30 mm Aufbauhöhe — einer der flachsten verdeckten Türschließer Barrierefreundlich nach DIN 18040 und DIN SPEC 1104 Für Holz-, Aluminium-, Stahl- und Stahlblechtüren ab 40 mm Dicke ECO ITS Multi-Genius – Unsichtbarer Türschließer Der ECO ITS Multi-Genius wird verdeckt im Türblatt montiert und ist bei geschlossener Tür vollständig unsichtbar. Mit nur 30 mm Aufbauhöhe und 12 ml Hydraulikflüssigkeit ist er einer der kompaktesten verdeckten Türschließer am Markt. Durch das stark abfallende Öffnungsmoment ist er besonders barrierefreundlich. Vorteile Verdeckte Montage — Komplett unsichtbar bei geschlossener Tür, für anspruchsvolle Architektur Extrem flach — Nur 30 mm Aufbauhöhe Barrierefreundlich — Stark abfallendes Öffnungsmoment, konform mit DIN 18040 und DIN SPEC 1104 Sichtbare Schließkraftanzeige — Schließkraft schon vor dem Einbau ablesen und einstellen Vielseitig — Für Holz-, Aluminium-, Stahl- und Stahlblechtüren geeignet 180°-Drehung — Mikrohydraulik-Dämpfungseinheit für DIN-L oder DIN-R drehbar Technische Daten EigenschaftWert TypVerdeckt liegender Innentürschließer (ITS) NormEN 1154 Max. Türbreite1.100 mm Min. Türblattdicke40 mm Aufbauhöhe30 mm Hydraulikvolumen12 ml Bandabstände8–12 mm und 12–16 mm (zwei Varianten) BarrierefreiheitDIN 18040, DIN SPEC 1104 TürmaterialienHolz, Aluminium, Stahl, Stahlblech Passende Produkte ECO Hinweisschild für Feuer- / Rauchschutztür Türschließer ECO Newton TS-41 B → Alle Türschließer ECO Häufige Fragen zum ECO ITS Multi-Genius Für welche Türen eignet sich der ITS Multi-Genius?Für Holz-, Aluminium-, Stahl- und Stahlblechtüren ab 40 mm Türblattdicke und bis 1.100 mm Flügelbreite. Ist der Türschließer bei geschlossener Tür sichtbar?Nein, der ITS Multi-Genius wird verdeckt im Türblatt montiert und ist bei geschlossener Tür vollständig unsichtbar. Welchen Bandabstand benötige ich?Den ITS Multi-Genius gibt es in zwei Varianten: für Bandabstände von 8–12 mm und 12–16 mm. Messen Sie den Abstand zwischen Türblatt und Zarge. Kann die Schließkraft nachträglich angepasst werden?Ja, Schließgeschwindigkeit und Endschlag sind auch nach der Montage noch einstellbar.

Regulärer Preis: 226,10 €
GEZE E 170 Scherenantrieb 24V für Fenster
GEZE E 170 230V

GEZE E 170 230V — Scherenantrieb für Kipp- und KlappflügelKurz & Knapp:Elektrischer Scherenantrieb mit 1500 N Druck- und Zugkraft170 mm Öffnungsweite für Kipp-, Klapp- und Drehflügel230 V AC Netzspannung — direkter Anschluss ohne TrafoSchutzart IP42 für InnenanwendungenProduktbeschreibungDer GEZE E 170 ist ein elektrischer Scherenantrieb für die automatisierte Öffnung und Schließung von Kipp-, Klapp- und Drehflügeln. Mit einer Druck- und Zugkraft von 1500 N bewegt der Antrieb zuverlässig auch schwere Fensterflügel. Die Öffnungsweite beträgt 170 mm.Die 230 V AC Ausführung ermöglicht den direkten Anschluss an das Stromnetz ohne zusätzlichen Transformator. Der E 170 eignet sich für RWA-Anlagen (Rauch- und Wärmeabzug) sowie für die natürliche Lüftung in Verbindung mit GEZE Zentralen wie der THZ oder MBZ 300.Technische DatenEigenschaftWertAntriebstypScherenantriebBetriebsspannung230 V ACDruckkraft1500 NZugkraft1500 NÖffnungsweite170 mmSchutzartIP42FenstertypenKipp-, Klapp- und DrehflügelMontage und EinbauDer GEZE E 170 wird direkt am Fensterflügel und Blendrahmen montiert. Der kompakte Scherenarm erlaubt eine unauffällige Integration. Für Kippflügel empfiehlt GEZE den Einsatz einer Sicherheitsschere (2 Stück pro Flügel) zum Schutz gegen unkontrolliertes Abkippen.Die 230 V Ausführung benötigt keinen separaten Transformator — der Anschluss erfolgt direkt an eine Unterputzdose oder ein Schaltgerät.GEZE Fensterantriebe im VergleichGEZE bietet verschiedene Antriebstypen für RWA und natürliche Lüftung. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede.ModellTypSpannungHubKraftEinsatzE 170Schere230V / 24V170 mm1500 NKipp/Klapp/DrehE 170/2Schere230V / 24Verw. Hub1500 NGroße FlügelE 212Linear230V / 24V70 mm1500 NOberlichtöffnerE 212 R1Linear230V70 mm1500 NEinzel, ohne RelaisE 740 DUALKette24V / 230V100–400 mm500/600 NRWA + LüftungHäufige FragenWas ist der Unterschied zwischen E 170 und E 170/2?Der E 170/2 verfügt über einen größeren Hub und ist für Flügel bis 2400 mm geeignet. Der E 170 deckt Standard-Flügelgrößen ab.Kann der E 170 an eine RWA-Zentrale angeschlossen werden?Ja, der E 170 230V ist kompatibel mit GEZE RWA-Zentralen wie der THZ und MBZ 300.Wird eine Sicherheitsschere benötigt?Bei einwärts öffnenden Kippflügeln empfiehlt GEZE den Einsatz von 2 Sicherheitsscheren pro Flügel als Absturzsicherung. Kaufberatung: Welcher GEZE Fensterantrieb für RWA und Lüftung? GEZE E 170 oder E 212 — Kette oder Spindel?Der E 170 ist ein Kettenantrieb für leichte bis mittelschwere Fenster — ideal für tägliche Lüftung und als RWA-Antrieb. Der E 212 R 230V ist ein Spindelantrieb mit höherer Druckkraft für schwere Klappen und RWA-Pflichtanwendungen. Faustregel: Drehflügelfenster bis 80 kg -> E 170. Schwere Klappen, Oberlichter über 80 kg -> E 212. 230V oder 24V — welche Spannung wählen?230V-Antriebe werden direkt ans Stromnetz angeschlossen — einfache Installation ohne Trafo. Die E 170 24V-Variante (24V) eignet sich für die Anbindung an Gebäudeleittechnik (BMS/GLT), Notstromanlagen und RWA-Zentralen, die mit Sicherheitskleinspannung arbeiten. Für reine Lüftung ohne Steuerungsanbindung genügt 230V. Einzelkette oder Doppelkette — wann brauche ich den E 170/2?Der Einzelketten-Antrieb E 170 reicht für die meisten Dreh- und Kippfenster. Der E 170/2 230V mit Doppelkette verteilt die Kraft auf zwei Punkte und verhindert das Verkanten bei breiten oder schweren Fensterflügeln. Ab ca. 1,2 m Fensterbreite empfehlen wir die Doppelketten-Variante. Ist der E 170 als RWA-Antrieb zugelassen?Der E 170 kann als Lüftungsantrieb und als Bestandteil einer RWA-Anlage (Rauch- und Wärmeabzugsanlage) eingesetzt werden. Für RWA-Pflichtanwendungen nach Bauordnung muss die gesamte Anlage — Antrieb, Steuerung und Auslöseeinrichtung — aufeinander abgestimmt und zugelassen sein. Die THZ Treppenhauszentrale bietet eine kompakte Steuerungslösung. Welche Steuerung brauche ich für den E 170?Für Einzelfenster genügt ein einfacher Schalter (230V) oder ein Flächentaster. Für RWA-Anlagen ist eine Steuerzentrale wie die THZ Treppenhauszentrale erforderlich, die Rauchmelder, Taster und Antriebe koordiniert. Bei mehreren Fenstern in einer Gruppe empfiehlt sich eine zentrale Steuerung mit Gruppenbildung.

Regulärer Preis: 324,87 €
Dorma Rauchschalterplatine G-EMR
Dorma Rauchschalterplatine G-EMR

Dorma Rauchschalterplatine G-EMR — Original-Ersatzteil für Feststellanlagen Kurz & Knapp Original Dorma Austausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit integrierter Messkammer) Passt in alle Dorma Gehäuse: RMZ, G-EMR (120°/140°) und G-SR-EMR (Contur Design) Aktuelle Platinen-Generation — Abschlusswiderstand 43 kΩ (ersetzt alte 121 kΩ) Pflichtaustausch nach 8 Jahren Betriebszeit gemäß DIN 14677 Passende Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optisches Streulichtverfahren nach EN 54-7 Produktbeschreibung Die dormakaba Rauchschalterplatine G-EMR ist das zentrale elektronische Ersatzmodul zur Instandsetzung und Modernisierung von dormakaba Feststellanlagen. Als technologisches Herzstück der Anlage übernimmt diese Platine die Auswertung der Brandkenngrößen nach dem Streulichtprinzip (optischer Rauchmelder nach EN 54-7) und steuert im Alarmfall das sichere Schließen von Feuer- und Rauchschutztüren. Dieses Original-Ersatzteil dient als Retrofit-Kit und ist kompatibel mit der externen dormakaba Rauchmeldezentrale RMZ (Sturzmontage), der in Gleitschienen integrierten G-EMR (einflügelig, 120° und 140°) sowie dem Schließfolgeregler G-SR-EMR (zweiflügelig). Für Haustechniker und technische Einkäufer ist der Austausch dieses Bauteils die wirtschaftlichste Lösung, um die Betriebserlaubnis einer Feststellanlage gemäß DIN 14677 zu verlängern, ohne das gesamte Gehäuse oder die mechanische Peripherie demontieren zu müssen. Wichtiger Hinweis für Elektriker (Retrofit): Bei diesem Ersatzteil handelt es sich um die aktuelle Platinen-Generation (Ersatz für Art. 5000596.0201). Der erforderliche Abschlusswiderstand für externe Komponenten ändert sich von ehemals 121 kΩ auf 43 kΩ. Passende Widerstände sind im Lieferumfang enthalten und müssen zwingend in allen angeschlossenen externen Komponenten (Handtaster, Deckenmelder) getauscht werden, um Störmeldungen zu vermeiden. In diesen Systemen steckt diese Platine Die Dorma Rauchschalterplatine G-EMR ist die identische Rauchmeldeeinheit in allen Dorma Feststellanlagen im Contur Design. Bei folgenden Systemen ist sie die Detektionseinheit, die nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 getauscht werden muss: SystemArt.-Nr.TypBeschreibung Dorma RMZ64800001MRauchmeldezentraleExterne Zentrale für Sturzmontage — steuert EM 500, TS 99 FL und andere Feststellvorrichtungen G-EMR 120°64030001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–120°) und Rauchmelder für TS 93 G-EMR 140°64070001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–140°) und Rauchmelder für TS 93 GSR-EMR 264235001MSchließfolgeregler zweiflügeligFeststellung im Stand- und Gangflügel mit integriertem Rauchmelder G-EMR XEA57070001Gleitschiene XEA DesignGleitschiene mit Rauchmelder im XEA Design für TS 98 XEA Vorteile & Besonderheiten Universal-Ersatzteil — eine Platine für alle Dorma Feststellanlagen-Gehäuse (RMZ, G-EMR 120°/140°, G-SR-EMR) Wirtschaftliche Instandsetzung — nur die Detektionseinheit wird getauscht, Gehäuse und Peripherie bleiben erhalten Retrofit-Kit komplett — neue 43-kΩ-Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optischer Streulichtmelder — bewährtes Detektionsprinzip nach EN 54-7 Integrierte Diagnose — zwei LEDs zeigen Betriebsstatus, Wartungsbedarf und Fehlerzustände 4 DIP-Schalter — konfigurierbar für Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder und Handtaster Fail-Safe — Ruhestromprinzip: bei Stromausfall oder Alarm schließen die Türen selbsttätig Funksystem-kompatibel — über Funkmodul FM-AP mit kabellosen Meldern erweiterbar Kompatibilität Die Platine ist als Universal-Ersatzteil für das gesamte Dorma Feststellanlagen-System konzipiert: KomponenteKompatibilität SystemgehäuseRMZ, G-EMR 120°, G-EMR 140°, G-SR-EMR — alle im Contur Design TürschließerTS 93 EMR, TS 93 GSR-EMR, TS 92, ITS 96 (mit EMR-Gleitschiene) FreilauftürschließerTS 99 FL, TS 99 FLR, TS 99 FLR-K, TS 97 FLR-K XEA ElektromagneteEM 500 G, EM 500 U, EM 500 A (über RMZ angesteuert) DeckenrauchmelderRM-N (kabelgebunden), RM-F (Funk, über FM-AP) FunkmodulFM-AP zur Einbindung drahtloser Melder (RM-F, HT-F) HandtasterHT-AP, HT-UP (kabelgebunden), HT-F (Funk) AltanlagenErsetzt Vorgänger-Platine (Art. 5000596.0201) — Widerstandswechsel beachten Austauschanleitung Die Installation ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage und darf nur von geschulten Fachkräften (Elektrofachkraft / Sachkundiger nach DIN 14677) durchgeführt werden. Schritt-für-Schritt Platinentausch Sicherheitsabschaltung: 230-V-Zuleitung der Anlage spannungsfrei schalten (Sicherungsautomat / Netzstecker ziehen). Zugang: Verkleidung bzw. Abdeckhaube der RMZ oder der Gleitschiene entfernen. DIP-Schalter dokumentieren: Einstellungen der alten Platine notieren (DIP 1–4). Demontage: Alte Platine aus den Halteklammern lösen und alle Steckverbindungen vorsichtig abziehen. Einbau: Neue Platine in das Gehäuse einklicken und Steckverbindungen wiederherstellen. DIP-Schalter übertragen: Dokumentierte Einstellungen auf der neuen Platine setzen. Spannung einschalten: Reset-Taster betätigen, um DIP-Einstellungen zu bestätigen. Funktionsprüfung: Prüfgas (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen — Alarm muss ausgelöst werden. Retrofit-Maßnahmen (Widerstandswechsel) Beim Austausch einer alten Platine (Art. 5000596.0201) gegen die aktuelle Generation müssen zwingend Anpassungen an der Peripherie vorgenommen werden: Externe Geräte identifizieren: Alle angeschlossenen Handauslösetaster (HT) und Deckenrauchmelder (RM-N) erfassen. Alte Widerstände entfernen: 121-kΩ-Abschlusswiderstände aus diesen Geräten ausbauen. Neue Widerstände einsetzen: 43-kΩ-Abschlusswiderstand (im Lieferumfang) in das letzte Gerät der jeweiligen Linie einsetzen. Reset durchführen: Nach Einschalten der Spannung den Reset-Taster auf der Platine betätigen. Linienüberwachung prüfen: LED 2 (gelb) darf nicht blinken — blinkt sie, ist ein Widerstand falsch oder fehlt. Fehlercodes und LED-Diagnose Die Platine kommuniziert den Betriebsstatus über zwei LEDs. Die korrekte Interpretation ist entscheidend für die Fehlersuche: LEDZustandBedeutung LED 1 (Betrieb)Grün dauerhaftNormalbetrieb — System OK LED 1 (Betrieb)Rot dauerhaftAlarm ausgelöst (Rauch erkannt oder Handauslösung) LED 1 (Betrieb)Grün blinkendWartezustand — manueller Reset erforderlich (DIP 1 = ON) LED 2 (Service)Gelb blinkendWartung fällig, Verschmutzung oder Störung (Drahtbruch). Häufigste Ursache nach Platinentausch: falscher Widerstand 121 kΩ statt 43 kΩ in der Peripherie LED 2 (Service)Gelb dauerhaftAustauschfrist nach DIN 14677 erreicht — Platine muss erneuert werden LED 1 + LED 2Beide blinkendDIP-Schalter wurden verändert — Bestätigung durch Reset-Taster auf der Platine erforderlich DIP-Schalter Konfiguration Auf der Platine befinden sich 4 DIP-Schalter zur Anpassung an die baulichen Gegebenheiten. Änderungen werden erst nach Betätigung des Reset-Tasters übernommen. DIPFunktionOFF (Standard)ON 1Reset-VerhaltenAutomatisch: Anlage schaltet bei Rauchfreiheit selbstständig zurückManuell: Zwingend bei Freilauftürschließern (TS 99 FL) oder Fluchtwegsystemen. Reset per Taster nötig 2Topologie1 Stichbetrieb (Linie)2 Stichbetrieb (Stern) 3DeckenmelderOhne DeckenmelderMit Deckenmelder — nötig bei Sturzabstand > 1 m zwischen Sturzunterkante und Decke 4HandtasterOhne HandtasterMit Handtaster — vorgeschrieben bei Haftmagneten (EM 500) und Freilauftürschließern Technische Daten EigenschaftWert ProduktartAustausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit Messkammer) DetektionsprinzipOptisches Streulichtverfahren (Streulichtmelder) nach EN 54-7 Betriebsspannung24 V DC (intern versorgt über Netzteil der Feststellanlage) GesamtausgangsleistungMax. 9,8 W für angeschlossene Feststellvorrichtungen Abschlusswiderstand (aktuelle Generation)43 kΩ Abschlusswiderstand (Vorgänger)121 kΩ — muss bei Retrofit in Peripherie ersetzt werden SchutzartIP30 Betriebstemperatur-20 °C bis +40 °C Relative FeuchteMax. 93 % (nicht kondensierend) Relais-SchaltspannungMax. 30 V DC Relais-SchaltstromMax. 2 A DC Relais-SchaltleistungMax. 60 W Nutzungsdauer Rauchmeldeeinheit8 Jahre (Pflichtaustausch nach DIN 14677) DIP-Schalter4 Stück (Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder, Handtaster) NormenkonformitätEN 54-7, DIN 14677, DIN EN 1155, Bauartgenehmigung Z-6.500-2372 Normen & Zulassungen Norm / ZulassungBedeutung DIBt Z-6.500-2372Bauartgenehmigung als Feststellanlage (gültig bis 25.01.2029) DIBt Z-6.510-2366Weitere Zulassung DIN EN 1155Feststellvorrichtungen für Drehflügeltüren DIN EN 54-7Optischer Rauchmelder — Streulichtverfahren DIN EN 54-25Bestandteile mit Funkverbindung DIN 14677 / DIN 14677-1Instandhaltung von Feststellanlagen (Wartungsintervalle, Pflichtaustausch) EN 14637Schlösser und Baubeschläge — Feststellanlagen für Drehflügeltüren CE-KonformitätBauproduktenverordnung RED (2014/53/EU)Funkgeräterichtlinie (bei Einsatz mit FM-AP) RoHS (2011/65/EU)Beschränkung gefährlicher Stoffe Wartung nach DIN 14677 Die Instandhaltung von Feststellanlagen ist sicherheitskritisch. Die DIN 14677 definiert drei Prüfstufen: IntervallDurchführungMaßnahmen MonatlichBetreiber (nach Einweisung)Funktionsprüfung: Rauchauslösung per Prüfgas, Türschließung kontrollieren, LED-Status prüfen VierteljährlichBetreiber (nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen)Wie monatlich — Intervall darf erst nach nachgewiesener Zuverlässigkeit verlängert werden JährlichFachkraft (Sachkundiger)Vollständige Inspektion, Prüfbuch-Eintrag, Sichtprüfung Messkammer, Funktionsprüfung aller Linien Alle 8 JahreFachkraftPflichtaustausch der Rauchmeldeeinheit (diese Platine) — gelbe Dauer-LED signalisiert Fälligkeit Prüfgas-Anwendung: Geeignetes Prüfaerosol (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen. Die Messkammer darf nicht geöffnet oder mit Druckluft ausgeblasen werden — bei starker Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich. Abnahmeschild: Nach erfolgreicher Abnahmeprüfung ist ein Prüfschild (105 × 52 mm) an der Anlage anzubringen. Das Prüfbuch muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden. Kompatible Peripheriegeräte Die folgenden Geräte werden an die Platine angeschlossen und erweitern das Rauchmeldesystem: GerätArt.-Nr.AnschlussEinsatz RM-N Deckenrauchmelder64830900Kabelgebunden (DIP 3 = ON)Pflicht bei Sturzabstand > 1 m — 2 Stück pro Verpackung FM-AP Funkmodul57290001MKabelgebunden an PlatineFunkempfänger für kabellose RM-F und HT-F RM-F Funkrauchmelder57280011Funk (über FM-AP)Kabelloser Deckenmelder — ideal für Nachrüstung und Denkmalschutz HT-F Funkhandtaster57300011Funk (über FM-AP)Kabellose manuelle Auslösung (DIP 4 = ON) Hekatron ORS 142—KabelgebundenKompatibler Deckenrauchmelder (Fremdmelder) Hekatron TDS 247—KabelgebundenKompatibler Wärmemelder für spezielle Umgebungen Verwandte Ersatzteile & Pflichtdokumentation ErsatzteilArt.-Nr.Wann benötigt? Netzteilplatine G-EMR9900064001400Bei defektem Netzteil (24 V DC Versorgung) — nur für aktuelle Baureihe Gleitstück G-EMF/G-EMR9900064001200Mechanischer Verschleiß am Gleitschienen-Schlitten Kabel GSR-EMF/GSR-EMR9900064004500Verbindungskabel für zweiflügelige Schließfolgeregler Schraube zum Gleitstück9900064007200Befestigungsschraube für Gleitstück (Verschleißteil) Zulassungsschild5661345532Pflicht-Typenschild nach DIBt-Zulassung Prüfbuch Feststellanlagen5372645532Pflichtdokumentation nach DIN 14677 — muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden Rauchschalterplatine vs. Netzteilplatine — welches Ersatzteil brauchen Sie? Jede Dorma Feststellanlage im Contur Design enthält zwei Platinen. Anhand der Symptome erkennen Sie, welche getauscht werden muss: Rauchschalterplatine G-EMR (dieses Produkt)Netzteilplatine FunktionRaucherkennung (Streulichtmelder) + Steuerung der FeststellvorrichtungSpannungsversorgung 230 V AC → 24 V DC Typisches Symptom bei DefektGelbe LED blinkt oder leuchtet dauerhaft, Fehlalarm, keine RaucherkennungKeine LED-Anzeige, Feststellvorrichtung hält nicht, komplett tot PflichtaustauschAlle 8 Jahre (DIN 14677)Nur bei Defekt DIP-Schalter / KonfigurationJa — 4 DIP-Schalter auf dieser PlatineNein — keine Konfiguration nötig Widerstandswechsel nötig?Ja — 43 kΩ statt 121 kΩ bei RetrofitNein Art.-Nr.99000640013009900064001400 Tipp: Messen Sie die Ausgangsspannung am Netzteil: liefert es stabile 24 V DC, ist das Netzteil in Ordnung und die Rauchschalterplatine ist die Ursache. Keine Spannung → Netzteil tauschen. Häufig gestellte Fragen Warum blinkt die gelbe LED nach dem Einbau der neuen Platine?Dies deutet auf einen falschen Abschlusswiderstand hin. Die aktuelle Platinen-Generation arbeitet mit 43 kΩ. Wenn in den externen Handauslösetastern oder Deckenrauchmeldern noch die alten 121-kΩ-Widerstände verbaut sind, erkennt die Anlage dies als Leitungsfehler. Tauschen Sie die Widerstände und führen Sie einen Reset durch. Wann muss die Rauchschalterplatine ausgetauscht werden?Gemäß DIN 14677 nach 8 Jahren Betriebszeit. Die Anlage signalisiert den Zeitpunkt durch dauerhaftes Leuchten der gelben LED (LED 2). Unabhängig davon muss bei starker Verschmutzung der Messkammer vorzeitig getauscht werden. Was ist der Unterschied zwischen der alten und neuen Platine?Die neue Platine (erkennbar am weißen Gehäuseblock) nutzt eine 43-kΩ-Linienüberwachung. Die alte Platine (offene Bauweise, Art. 5000596.0201) nutzte 121 kΩ. Sie sind mechanisch kompatibel, erfordern aber den Tausch der Widerstände in der Peripherie. In welchen Gehäusen kann die Platine eingesetzt werden?In allen Dorma Feststellanlagen-Gehäusen im Contur Design: RMZ (Sturzmontage), G-EMR 120° und G-EMR 140° (Gleitschiene einflügelig) sowie G-SR-EMR (Schließfolgeregler zweiflügelig). Wann sind zusätzliche Deckenrauchmelder notwendig?Wenn der Abstand zwischen Sturzunterkante und Decke mehr als 1 Meter beträgt — auch wenn nur auf einer Türseite. Dann müssen zwei RM-N an der Decke installiert und an die Platine angeschlossen werden (DIP 3 auf ON). Wie muss die Platine bei Freilauftürschließern konfiguriert werden?Bei TS 99 FL oder anderen Freilauftürschließern ist manueller Reset vorgeschrieben: DIP-Schalter 1 auf ON. Die Tür darf nach Alarmauslösung nicht automatisch wieder feststellen, sondern muss per Taster freigegeben werden. Was bedeuten gleichzeitig blinkende LEDs?LED 1 und LED 2 blinken gleichzeitig, wenn DIP-Schalter nach der Inbetriebnahme verändert wurden. Einmal kurz den Reset-Taster auf der Platine drücken — damit werden die neuen Einstellungen gespeichert. Was passiert bei Stromausfall?Die Feststellanlage arbeitet nach dem Ruhestromprinzip: Bei Stromausfall werden die Feststellvorrichtungen stromlos geschaltet und die Türen schließen sicher durch die Kraft der Türschließer (Fail-Safe-Prinzip). Die Brandschutzfunktion ist damit auch ohne Strom gewährleistet. Welches Prüfgas eignet sich für die Funktionsprüfung?Geeignetes Prüfaerosol wie Hekatron 918/5. Stoßweise aus 10–15 cm Entfernung in die Messkammer sprühen. Kein Druckluft-Ausblasen — das beschädigt die optische Kammer und verfälscht die Kalibrierung. Ist die Platine mit dem Dorma Funeo Funksystem kompatibel?Ja. Über das Funkmodul FM-AP können drahtlose Funk-Rauchmelder (RM-F) und Funk-Handtaster (HT-F) an die Platine angebunden werden. Besonders geeignet für Nachrüstungen und denkmalgeschützte Gebäude. Häufige Fragen zur Ersatzteil-Auswahl Brauche ich die Rauchschalterplatine oder eine komplette RMZ?Die Platine reicht aus, wenn Ihr Gehäuse (RMZ, G-EMR oder G-SR-EMR) mechanisch intakt ist und nur die Rauchmeldeeinheit getauscht werden muss — z. B. nach 8 Jahren oder bei defekter Detektion. Eine komplette RMZ benötigen Sie nur, wenn auch das Gehäuse, Netzteil oder die Anschlussklemmen beschädigt sind. Kann ein Elektriker den Tausch selbst durchführen?Ja, sofern er als Sachkundiger nach DIN 14677 eingewiesen ist. Der Tausch ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage — die Durchführung muss im Prüfbuch dokumentiert werden. Sind Hekatron-Melder kompatibel?Ja. ORS 142 (kabelgebundener Deckenrauchmelder), ORS 155 F (Funkrauchmelder über FM 155 F), TDS 247 (Wärmemelder) und HAT 155 F (Funkhandtaster) sind mit der Platine kompatibel.

Regulärer Preis: 216,58 €
Tipp
DICTATOR V 1600 F ohne Montageplatte
DICTATOR V 1600 F

DICTATOR V 1600 F — Türdämpfer für Brandschutztüren Kurz & Knapp Brandschutz-Variante des V 1600 mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (AbZ) 80 N Schließkraft, fest eingestellte Schließgeschwindigkeit (nicht einstellbar) Für Feuer- und Rauchschutztüren nach deutschem Baurecht Zugelassen für Brandschutztüren Der DICTATOR V 1600 F ist die Brandschutz-Variante des bewährten V 1600. Er besitzt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) für den Einsatz an Feuer- und Rauchschutztüren in Deutschland. Im Gegensatz zum Standard-V 1600 hat der V 1600 F eine fest eingestellte Schließgeschwindigkeit und eine starke Feder (80 N). Die feste Einstellung verhindert, dass die Schließfunktion manipuliert oder falsch eingestellt wird — ein wesentliches Sicherheitsmerkmal an Brandschutztüren. Vorteile des V 1600 F AbZ-zugelassen — allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Brandschutztüren Fest eingestellte Geschwindigkeit — manipulationssicher 80 N Schließkraft — starke Feder für zuverlässiges Schließen Verkleideter Zylinder — ansprechendes Design auch an Brandschutztüren Progressive Dämpfung — sanftes Schließen trotz starker Feder Brandschutz: V 1600 F vs. V 1600 EigenschaftV 1600 FV 1600 (50/80 N) ZulassungAbZ für BrandschutztürenAbZ für Brandschutztüren SchließgeschwindigkeitFest eingestellt (nicht einstellbar)Stufenlos einstellbar Schließkraft80 N50 oder 80 N EinsatzfallWenn Türzulassung fest eingestellten Türdämpfer vorschreibtWenn einstellbare Geschwindigkeit gewünscht Wichtig: Vor Montage prüfen, ob die Türzulassung einen Türdämpfer aufführt oder eine Herstellererklärung existiert. Montageplatten können je nach Türhersteller vorgeschrieben sein. Technische Daten EigenschaftWert Schließkraft80 N Schließgeschwindigkeitfest eingestellt (nicht einstellbar) Dämpfungprogressiv, Silikonöl ZulassungAllgemeine bauaufsichtliche Zulassung (AbZ) MontageseiteBandseite (Öffnungsseite) Montagepositionsenkrecht Türlageaufliegend, gleichliegend, zurückliegend MaterialStahl Oberflächeglanzverchromt Haken nach Türlage BestellnummerHakenTürlage 300960Haken 1009Gleichliegend 300963Haken 1011Zurückliegend 300973Haken 1013Aufliegend Montageplatten für Brandschutztüren ZubehörArt.-Nr.Einsatzzweck Montageplatte Brandschutz205212Montage an Brandschutztüren Montageplatte Brandschutz ohne Falz205237Brandschutztüren ohne Falz Ob und welche Montageplatte erforderlich ist, hängt vom Türhersteller ab. Prüfen Sie die Türzulassung oder kontaktieren Sie den Hersteller. Passende Produkte Dictator V 1600 schwarz Dictator V 1600 mattverchromt → Alle Dictator V 1600 Häufige Fragen Brauche ich den V 1600 F oder reicht der normale V 1600?Der V 1600 F hat eine fest eingestellte Schließgeschwindigkeit — er wird eingesetzt, wenn die Türzulassung dies vorschreibt. Der V 1600 in 50/80 N hat ebenfalls eine AbZ, bietet aber einstellbare Geschwindigkeit. Kann ich die Schließgeschwindigkeit des V 1600 F einstellen?Nein, die Geschwindigkeit ist werksseitig fest eingestellt. Das ist ein bewusstes Sicherheitsmerkmal — die Schließfunktion kann nicht manipuliert werden. Welche Montageplatte brauche ich?Das hängt vom Türhersteller ab. Prüfen Sie die Türzulassung — dort ist angegeben, ob eine Montageplatte erforderlich ist und welche.

Regulärer Preis: 125,07 €
DICTATOR Feststellanlagen-Zentrale RZ-24 IP65
DICTATOR Zentrale RZ-24

DICTATOR Zentrale RZ-24 Kurz & KnappFeststellanlagen-Zentrale mit 0,9 A GesamtbelastungSchutzart IP 65 — für Innen- und AußenbereichVersorgungsspannung 85–265 VAC (weltweit einsetzbar)Integrierter Handauslöse- und RESET-TasterBauartgenehmigung Z-6.500-2443 DICTATOR RZ-24 — Feststellanlagen-ZentraleDie DICTATOR RZ-24 ist eine vielseitig einsetzbare Feststellanlagen-Zentrale (Energieversorgungseinheit mit integrierter Auslösevorrichtung). Sie versorgt Haftmagnete und Rauchmelder mit 24 VDC und löst bei Brandalarm die Feststellanlage aus. Die Gesamtbelastung beträgt 0,9 A.Mit Schutzart IP 65 eignet sich die RZ-24 für Innen- und Außenmontage. Das Kunststoffgehäuse (ABS, lichtgrau) verfügt über 4 Kabelverschraubungen M16. Handauslösetaster, RESET-Taster und Hupe-Quittierung sind integriert. Technische DatenEigenschaftWertVersorgungsspannung85–265 VAC, 50/60 HzLeistungsaufnahmeca. 30 WEigenverbrauchca. 30 mAAusgangsspannung24 VDC ±5%Gesamtbelastung0,9 ASchutzartIP 65Umgebungstemperatur-25 bis +40 °CGehäuseABS Kunststoff, lichtgrauSchaltkontaktpotentialfrei 8A / <250V~ / AC1ZulassungZ-6.500-2443 Optionale ZusatzkomponentenKomponenteArtikelnr.FunktionPowerPac3 Notstrom040555-2Kondensatorenpaket, ca. 10 Min bei 100 mAAuto-Rücksetzung040556Automatische Rückstellung nach Stromausfall/AlarmRelaisplatine0405591 Relaiskontakt potentialfrei 2A/30VDCZeitrelaisplatine040562Einstellbare Zeitbereiche, 1 Wechsler Passende Produkte DICTATOR SR 2000 Schließfolgeregler Dictator Schließfolgeregler SR 90 → Alle Sonstige Häufige FragenKann die RZ-24 im Außenbereich montiert werden?Ja, die Schutzart IP 65 erlaubt die Montage im Außenbereich (bei korrekter Kabelverschraubung).Wie lange überbrückt die Notstromversorgung?Das optionale Kondensatorenpaket PowerPac3 überbrückt bei 100 mA Belastung ca. 10 Minuten. Ladezeit ca. 50 Minuten.Welche Melder passen zur RZ-24?Der DICTATOR RM 4000 Rauchmelder (EN 54-7) ist das Standard-Meldesystem für die RZ-24.

Regulärer Preis: 232,88 €
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Dorma Rauchschalterplatine G-EMR
Dorma Rauchschalterplatine G-EMR

Dorma Rauchschalterplatine G-EMR — Original-Ersatzteil für Feststellanlagen Kurz & Knapp Original Dorma Austausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit integrierter Messkammer) Passt in alle Dorma Gehäuse: RMZ, G-EMR (120°/140°) und G-SR-EMR (Contur Design) Aktuelle Platinen-Generation — Abschlusswiderstand 43 kΩ (ersetzt alte 121 kΩ) Pflichtaustausch nach 8 Jahren Betriebszeit gemäß DIN 14677 Passende Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optisches Streulichtverfahren nach EN 54-7 Produktbeschreibung Die dormakaba Rauchschalterplatine G-EMR ist das zentrale elektronische Ersatzmodul zur Instandsetzung und Modernisierung von dormakaba Feststellanlagen. Als technologisches Herzstück der Anlage übernimmt diese Platine die Auswertung der Brandkenngrößen nach dem Streulichtprinzip (optischer Rauchmelder nach EN 54-7) und steuert im Alarmfall das sichere Schließen von Feuer- und Rauchschutztüren. Dieses Original-Ersatzteil dient als Retrofit-Kit und ist kompatibel mit der externen dormakaba Rauchmeldezentrale RMZ (Sturzmontage), der in Gleitschienen integrierten G-EMR (einflügelig, 120° und 140°) sowie dem Schließfolgeregler G-SR-EMR (zweiflügelig). Für Haustechniker und technische Einkäufer ist der Austausch dieses Bauteils die wirtschaftlichste Lösung, um die Betriebserlaubnis einer Feststellanlage gemäß DIN 14677 zu verlängern, ohne das gesamte Gehäuse oder die mechanische Peripherie demontieren zu müssen. Wichtiger Hinweis für Elektriker (Retrofit): Bei diesem Ersatzteil handelt es sich um die aktuelle Platinen-Generation (Ersatz für Art. 5000596.0201). Der erforderliche Abschlusswiderstand für externe Komponenten ändert sich von ehemals 121 kΩ auf 43 kΩ. Passende Widerstände sind im Lieferumfang enthalten und müssen zwingend in allen angeschlossenen externen Komponenten (Handtaster, Deckenmelder) getauscht werden, um Störmeldungen zu vermeiden. In diesen Systemen steckt diese Platine Die Dorma Rauchschalterplatine G-EMR ist die identische Rauchmeldeeinheit in allen Dorma Feststellanlagen im Contur Design. Bei folgenden Systemen ist sie die Detektionseinheit, die nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 getauscht werden muss: SystemArt.-Nr.TypBeschreibung Dorma RMZ64800001MRauchmeldezentraleExterne Zentrale für Sturzmontage — steuert EM 500, TS 99 FL und andere Feststellvorrichtungen G-EMR 120°64030001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–120°) und Rauchmelder für TS 93 G-EMR 140°64070001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–140°) und Rauchmelder für TS 93 GSR-EMR 264235001MSchließfolgeregler zweiflügeligFeststellung im Stand- und Gangflügel mit integriertem Rauchmelder G-EMR XEA57070001Gleitschiene XEA DesignGleitschiene mit Rauchmelder im XEA Design für TS 98 XEA Vorteile & Besonderheiten Universal-Ersatzteil — eine Platine für alle Dorma Feststellanlagen-Gehäuse (RMZ, G-EMR 120°/140°, G-SR-EMR) Wirtschaftliche Instandsetzung — nur die Detektionseinheit wird getauscht, Gehäuse und Peripherie bleiben erhalten Retrofit-Kit komplett — neue 43-kΩ-Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optischer Streulichtmelder — bewährtes Detektionsprinzip nach EN 54-7 Integrierte Diagnose — zwei LEDs zeigen Betriebsstatus, Wartungsbedarf und Fehlerzustände 4 DIP-Schalter — konfigurierbar für Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder und Handtaster Fail-Safe — Ruhestromprinzip: bei Stromausfall oder Alarm schließen die Türen selbsttätig Funksystem-kompatibel — über Funkmodul FM-AP mit kabellosen Meldern erweiterbar Kompatibilität Die Platine ist als Universal-Ersatzteil für das gesamte Dorma Feststellanlagen-System konzipiert: KomponenteKompatibilität SystemgehäuseRMZ, G-EMR 120°, G-EMR 140°, G-SR-EMR — alle im Contur Design TürschließerTS 93 EMR, TS 93 GSR-EMR, TS 92, ITS 96 (mit EMR-Gleitschiene) FreilauftürschließerTS 99 FL, TS 99 FLR, TS 99 FLR-K, TS 97 FLR-K XEA ElektromagneteEM 500 G, EM 500 U, EM 500 A (über RMZ angesteuert) DeckenrauchmelderRM-N (kabelgebunden), RM-F (Funk, über FM-AP) FunkmodulFM-AP zur Einbindung drahtloser Melder (RM-F, HT-F) HandtasterHT-AP, HT-UP (kabelgebunden), HT-F (Funk) AltanlagenErsetzt Vorgänger-Platine (Art. 5000596.0201) — Widerstandswechsel beachten Austauschanleitung Die Installation ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage und darf nur von geschulten Fachkräften (Elektrofachkraft / Sachkundiger nach DIN 14677) durchgeführt werden. Schritt-für-Schritt Platinentausch Sicherheitsabschaltung: 230-V-Zuleitung der Anlage spannungsfrei schalten (Sicherungsautomat / Netzstecker ziehen). Zugang: Verkleidung bzw. Abdeckhaube der RMZ oder der Gleitschiene entfernen. DIP-Schalter dokumentieren: Einstellungen der alten Platine notieren (DIP 1–4). Demontage: Alte Platine aus den Halteklammern lösen und alle Steckverbindungen vorsichtig abziehen. Einbau: Neue Platine in das Gehäuse einklicken und Steckverbindungen wiederherstellen. DIP-Schalter übertragen: Dokumentierte Einstellungen auf der neuen Platine setzen. Spannung einschalten: Reset-Taster betätigen, um DIP-Einstellungen zu bestätigen. Funktionsprüfung: Prüfgas (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen — Alarm muss ausgelöst werden. Retrofit-Maßnahmen (Widerstandswechsel) Beim Austausch einer alten Platine (Art. 5000596.0201) gegen die aktuelle Generation müssen zwingend Anpassungen an der Peripherie vorgenommen werden: Externe Geräte identifizieren: Alle angeschlossenen Handauslösetaster (HT) und Deckenrauchmelder (RM-N) erfassen. Alte Widerstände entfernen: 121-kΩ-Abschlusswiderstände aus diesen Geräten ausbauen. Neue Widerstände einsetzen: 43-kΩ-Abschlusswiderstand (im Lieferumfang) in das letzte Gerät der jeweiligen Linie einsetzen. Reset durchführen: Nach Einschalten der Spannung den Reset-Taster auf der Platine betätigen. Linienüberwachung prüfen: LED 2 (gelb) darf nicht blinken — blinkt sie, ist ein Widerstand falsch oder fehlt. Fehlercodes und LED-Diagnose Die Platine kommuniziert den Betriebsstatus über zwei LEDs. Die korrekte Interpretation ist entscheidend für die Fehlersuche: LEDZustandBedeutung LED 1 (Betrieb)Grün dauerhaftNormalbetrieb — System OK LED 1 (Betrieb)Rot dauerhaftAlarm ausgelöst (Rauch erkannt oder Handauslösung) LED 1 (Betrieb)Grün blinkendWartezustand — manueller Reset erforderlich (DIP 1 = ON) LED 2 (Service)Gelb blinkendWartung fällig, Verschmutzung oder Störung (Drahtbruch). Häufigste Ursache nach Platinentausch: falscher Widerstand 121 kΩ statt 43 kΩ in der Peripherie LED 2 (Service)Gelb dauerhaftAustauschfrist nach DIN 14677 erreicht — Platine muss erneuert werden LED 1 + LED 2Beide blinkendDIP-Schalter wurden verändert — Bestätigung durch Reset-Taster auf der Platine erforderlich DIP-Schalter Konfiguration Auf der Platine befinden sich 4 DIP-Schalter zur Anpassung an die baulichen Gegebenheiten. Änderungen werden erst nach Betätigung des Reset-Tasters übernommen. DIPFunktionOFF (Standard)ON 1Reset-VerhaltenAutomatisch: Anlage schaltet bei Rauchfreiheit selbstständig zurückManuell: Zwingend bei Freilauftürschließern (TS 99 FL) oder Fluchtwegsystemen. Reset per Taster nötig 2Topologie1 Stichbetrieb (Linie)2 Stichbetrieb (Stern) 3DeckenmelderOhne DeckenmelderMit Deckenmelder — nötig bei Sturzabstand > 1 m zwischen Sturzunterkante und Decke 4HandtasterOhne HandtasterMit Handtaster — vorgeschrieben bei Haftmagneten (EM 500) und Freilauftürschließern Technische Daten EigenschaftWert ProduktartAustausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit Messkammer) DetektionsprinzipOptisches Streulichtverfahren (Streulichtmelder) nach EN 54-7 Betriebsspannung24 V DC (intern versorgt über Netzteil der Feststellanlage) GesamtausgangsleistungMax. 9,8 W für angeschlossene Feststellvorrichtungen Abschlusswiderstand (aktuelle Generation)43 kΩ Abschlusswiderstand (Vorgänger)121 kΩ — muss bei Retrofit in Peripherie ersetzt werden SchutzartIP30 Betriebstemperatur-20 °C bis +40 °C Relative FeuchteMax. 93 % (nicht kondensierend) Relais-SchaltspannungMax. 30 V DC Relais-SchaltstromMax. 2 A DC Relais-SchaltleistungMax. 60 W Nutzungsdauer Rauchmeldeeinheit8 Jahre (Pflichtaustausch nach DIN 14677) DIP-Schalter4 Stück (Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder, Handtaster) NormenkonformitätEN 54-7, DIN 14677, DIN EN 1155, Bauartgenehmigung Z-6.500-2372 Normen & Zulassungen Norm / ZulassungBedeutung DIBt Z-6.500-2372Bauartgenehmigung als Feststellanlage (gültig bis 25.01.2029) DIBt Z-6.510-2366Weitere Zulassung DIN EN 1155Feststellvorrichtungen für Drehflügeltüren DIN EN 54-7Optischer Rauchmelder — Streulichtverfahren DIN EN 54-25Bestandteile mit Funkverbindung DIN 14677 / DIN 14677-1Instandhaltung von Feststellanlagen (Wartungsintervalle, Pflichtaustausch) EN 14637Schlösser und Baubeschläge — Feststellanlagen für Drehflügeltüren CE-KonformitätBauproduktenverordnung RED (2014/53/EU)Funkgeräterichtlinie (bei Einsatz mit FM-AP) RoHS (2011/65/EU)Beschränkung gefährlicher Stoffe Wartung nach DIN 14677 Die Instandhaltung von Feststellanlagen ist sicherheitskritisch. Die DIN 14677 definiert drei Prüfstufen: IntervallDurchführungMaßnahmen MonatlichBetreiber (nach Einweisung)Funktionsprüfung: Rauchauslösung per Prüfgas, Türschließung kontrollieren, LED-Status prüfen VierteljährlichBetreiber (nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen)Wie monatlich — Intervall darf erst nach nachgewiesener Zuverlässigkeit verlängert werden JährlichFachkraft (Sachkundiger)Vollständige Inspektion, Prüfbuch-Eintrag, Sichtprüfung Messkammer, Funktionsprüfung aller Linien Alle 8 JahreFachkraftPflichtaustausch der Rauchmeldeeinheit (diese Platine) — gelbe Dauer-LED signalisiert Fälligkeit Prüfgas-Anwendung: Geeignetes Prüfaerosol (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen. Die Messkammer darf nicht geöffnet oder mit Druckluft ausgeblasen werden — bei starker Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich. Abnahmeschild: Nach erfolgreicher Abnahmeprüfung ist ein Prüfschild (105 × 52 mm) an der Anlage anzubringen. Das Prüfbuch muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden. Kompatible Peripheriegeräte Die folgenden Geräte werden an die Platine angeschlossen und erweitern das Rauchmeldesystem: GerätArt.-Nr.AnschlussEinsatz RM-N Deckenrauchmelder64830900Kabelgebunden (DIP 3 = ON)Pflicht bei Sturzabstand > 1 m — 2 Stück pro Verpackung FM-AP Funkmodul57290001MKabelgebunden an PlatineFunkempfänger für kabellose RM-F und HT-F RM-F Funkrauchmelder57280011Funk (über FM-AP)Kabelloser Deckenmelder — ideal für Nachrüstung und Denkmalschutz HT-F Funkhandtaster57300011Funk (über FM-AP)Kabellose manuelle Auslösung (DIP 4 = ON) Hekatron ORS 142—KabelgebundenKompatibler Deckenrauchmelder (Fremdmelder) Hekatron TDS 247—KabelgebundenKompatibler Wärmemelder für spezielle Umgebungen Verwandte Ersatzteile & Pflichtdokumentation ErsatzteilArt.-Nr.Wann benötigt? Netzteilplatine G-EMR9900064001400Bei defektem Netzteil (24 V DC Versorgung) — nur für aktuelle Baureihe Gleitstück G-EMF/G-EMR9900064001200Mechanischer Verschleiß am Gleitschienen-Schlitten Kabel GSR-EMF/GSR-EMR9900064004500Verbindungskabel für zweiflügelige Schließfolgeregler Schraube zum Gleitstück9900064007200Befestigungsschraube für Gleitstück (Verschleißteil) Zulassungsschild5661345532Pflicht-Typenschild nach DIBt-Zulassung Prüfbuch Feststellanlagen5372645532Pflichtdokumentation nach DIN 14677 — muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden Rauchschalterplatine vs. Netzteilplatine — welches Ersatzteil brauchen Sie? Jede Dorma Feststellanlage im Contur Design enthält zwei Platinen. Anhand der Symptome erkennen Sie, welche getauscht werden muss: Rauchschalterplatine G-EMR (dieses Produkt)Netzteilplatine FunktionRaucherkennung (Streulichtmelder) + Steuerung der FeststellvorrichtungSpannungsversorgung 230 V AC → 24 V DC Typisches Symptom bei DefektGelbe LED blinkt oder leuchtet dauerhaft, Fehlalarm, keine RaucherkennungKeine LED-Anzeige, Feststellvorrichtung hält nicht, komplett tot PflichtaustauschAlle 8 Jahre (DIN 14677)Nur bei Defekt DIP-Schalter / KonfigurationJa — 4 DIP-Schalter auf dieser PlatineNein — keine Konfiguration nötig Widerstandswechsel nötig?Ja — 43 kΩ statt 121 kΩ bei RetrofitNein Art.-Nr.99000640013009900064001400 Tipp: Messen Sie die Ausgangsspannung am Netzteil: liefert es stabile 24 V DC, ist das Netzteil in Ordnung und die Rauchschalterplatine ist die Ursache. Keine Spannung → Netzteil tauschen. Häufig gestellte Fragen Warum blinkt die gelbe LED nach dem Einbau der neuen Platine?Dies deutet auf einen falschen Abschlusswiderstand hin. Die aktuelle Platinen-Generation arbeitet mit 43 kΩ. Wenn in den externen Handauslösetastern oder Deckenrauchmeldern noch die alten 121-kΩ-Widerstände verbaut sind, erkennt die Anlage dies als Leitungsfehler. Tauschen Sie die Widerstände und führen Sie einen Reset durch. Wann muss die Rauchschalterplatine ausgetauscht werden?Gemäß DIN 14677 nach 8 Jahren Betriebszeit. Die Anlage signalisiert den Zeitpunkt durch dauerhaftes Leuchten der gelben LED (LED 2). Unabhängig davon muss bei starker Verschmutzung der Messkammer vorzeitig getauscht werden. Was ist der Unterschied zwischen der alten und neuen Platine?Die neue Platine (erkennbar am weißen Gehäuseblock) nutzt eine 43-kΩ-Linienüberwachung. Die alte Platine (offene Bauweise, Art. 5000596.0201) nutzte 121 kΩ. Sie sind mechanisch kompatibel, erfordern aber den Tausch der Widerstände in der Peripherie. In welchen Gehäusen kann die Platine eingesetzt werden?In allen Dorma Feststellanlagen-Gehäusen im Contur Design: RMZ (Sturzmontage), G-EMR 120° und G-EMR 140° (Gleitschiene einflügelig) sowie G-SR-EMR (Schließfolgeregler zweiflügelig). Wann sind zusätzliche Deckenrauchmelder notwendig?Wenn der Abstand zwischen Sturzunterkante und Decke mehr als 1 Meter beträgt — auch wenn nur auf einer Türseite. Dann müssen zwei RM-N an der Decke installiert und an die Platine angeschlossen werden (DIP 3 auf ON). Wie muss die Platine bei Freilauftürschließern konfiguriert werden?Bei TS 99 FL oder anderen Freilauftürschließern ist manueller Reset vorgeschrieben: DIP-Schalter 1 auf ON. Die Tür darf nach Alarmauslösung nicht automatisch wieder feststellen, sondern muss per Taster freigegeben werden. Was bedeuten gleichzeitig blinkende LEDs?LED 1 und LED 2 blinken gleichzeitig, wenn DIP-Schalter nach der Inbetriebnahme verändert wurden. Einmal kurz den Reset-Taster auf der Platine drücken — damit werden die neuen Einstellungen gespeichert. Was passiert bei Stromausfall?Die Feststellanlage arbeitet nach dem Ruhestromprinzip: Bei Stromausfall werden die Feststellvorrichtungen stromlos geschaltet und die Türen schließen sicher durch die Kraft der Türschließer (Fail-Safe-Prinzip). Die Brandschutzfunktion ist damit auch ohne Strom gewährleistet. Welches Prüfgas eignet sich für die Funktionsprüfung?Geeignetes Prüfaerosol wie Hekatron 918/5. Stoßweise aus 10–15 cm Entfernung in die Messkammer sprühen. Kein Druckluft-Ausblasen — das beschädigt die optische Kammer und verfälscht die Kalibrierung. Ist die Platine mit dem Dorma Funeo Funksystem kompatibel?Ja. Über das Funkmodul FM-AP können drahtlose Funk-Rauchmelder (RM-F) und Funk-Handtaster (HT-F) an die Platine angebunden werden. Besonders geeignet für Nachrüstungen und denkmalgeschützte Gebäude. Häufige Fragen zur Ersatzteil-Auswahl Brauche ich die Rauchschalterplatine oder eine komplette RMZ?Die Platine reicht aus, wenn Ihr Gehäuse (RMZ, G-EMR oder G-SR-EMR) mechanisch intakt ist und nur die Rauchmeldeeinheit getauscht werden muss — z. B. nach 8 Jahren oder bei defekter Detektion. Eine komplette RMZ benötigen Sie nur, wenn auch das Gehäuse, Netzteil oder die Anschlussklemmen beschädigt sind. Kann ein Elektriker den Tausch selbst durchführen?Ja, sofern er als Sachkundiger nach DIN 14677 eingewiesen ist. Der Tausch ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage — die Durchführung muss im Prüfbuch dokumentiert werden. Sind Hekatron-Melder kompatibel?Ja. ORS 142 (kabelgebundener Deckenrauchmelder), ORS 155 F (Funkrauchmelder über FM 155 F), TDS 247 (Wärmemelder) und HAT 155 F (Funkhandtaster) sind mit der Platine kompatibel.

Regulärer Preis: 216,58 €