Dorma Rauchschalterplatine G-EMR
Dorma Rauchschalterplatine G-EMR — Original-Ersatzteil für Feststellanlagen
Kurz & Knapp
Original Dorma Austausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit integrierter Messkammer)
Passt in alle Dorma Gehäuse: RMZ, G-EMR (120°/140°) und G-SR-EMR (Contur Design)
Aktuelle Platinen-Generation — Abschlusswiderstand 43 kΩ (ersetzt alte 121 kΩ)
Pflichtaustausch nach 8 Jahren Betriebszeit gemäß DIN 14677
Passende Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten
Optisches Streulichtverfahren nach EN 54-7
Produktbeschreibung
Die dormakaba Rauchschalterplatine G-EMR ist das zentrale elektronische Ersatzmodul zur Instandsetzung und Modernisierung von dormakaba Feststellanlagen. Als technologisches Herzstück der Anlage übernimmt diese Platine die Auswertung der Brandkenngrößen nach dem Streulichtprinzip (optischer Rauchmelder nach EN 54-7) und steuert im Alarmfall das sichere Schließen von Feuer- und Rauchschutztüren.
Dieses Original-Ersatzteil dient als Retrofit-Kit und ist kompatibel mit der externen dormakaba Rauchmeldezentrale RMZ (Sturzmontage), der in Gleitschienen integrierten G-EMR (einflügelig, 120° und 140°) sowie dem Schließfolgeregler G-SR-EMR (zweiflügelig). Für Haustechniker und technische Einkäufer ist der Austausch dieses Bauteils die wirtschaftlichste Lösung, um die Betriebserlaubnis einer Feststellanlage gemäß DIN 14677 zu verlängern, ohne das gesamte Gehäuse oder die mechanische Peripherie demontieren zu müssen.
Wichtiger Hinweis für Elektriker (Retrofit): Bei diesem Ersatzteil handelt es sich um die aktuelle Platinen-Generation (Ersatz für Art. 5000596.0201). Der erforderliche Abschlusswiderstand für externe Komponenten ändert sich von ehemals 121 kΩ auf 43 kΩ. Passende Widerstände sind im Lieferumfang enthalten und müssen zwingend in allen angeschlossenen externen Komponenten (Handtaster, Deckenmelder) getauscht werden, um Störmeldungen zu vermeiden.
In diesen Systemen steckt diese Platine
Die Dorma Rauchschalterplatine G-EMR ist die identische Rauchmeldeeinheit in allen Dorma Feststellanlagen im Contur Design. Bei folgenden Systemen ist sie die Detektionseinheit, die nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 getauscht werden muss:
SystemArt.-Nr.TypBeschreibung
Dorma RMZ64800001MRauchmeldezentraleExterne Zentrale für Sturzmontage — steuert EM 500, TS 99 FL und andere Feststellvorrichtungen
G-EMR 120°64030001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–120°) und Rauchmelder für TS 93
G-EMR 140°64070001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–140°) und Rauchmelder für TS 93
GSR-EMR 264235001MSchließfolgeregler zweiflügeligFeststellung im Stand- und Gangflügel mit integriertem Rauchmelder
G-EMR XEA57070001Gleitschiene XEA DesignGleitschiene mit Rauchmelder im XEA Design für TS 98 XEA
Vorteile & Besonderheiten
Universal-Ersatzteil — eine Platine für alle Dorma Feststellanlagen-Gehäuse (RMZ, G-EMR 120°/140°, G-SR-EMR)
Wirtschaftliche Instandsetzung — nur die Detektionseinheit wird getauscht, Gehäuse und Peripherie bleiben erhalten
Retrofit-Kit komplett — neue 43-kΩ-Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten
Optischer Streulichtmelder — bewährtes Detektionsprinzip nach EN 54-7
Integrierte Diagnose — zwei LEDs zeigen Betriebsstatus, Wartungsbedarf und Fehlerzustände
4 DIP-Schalter — konfigurierbar für Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder und Handtaster
Fail-Safe — Ruhestromprinzip: bei Stromausfall oder Alarm schließen die Türen selbsttätig
Funksystem-kompatibel — über Funkmodul FM-AP mit kabellosen Meldern erweiterbar
Kompatibilität
Die Platine ist als Universal-Ersatzteil für das gesamte Dorma Feststellanlagen-System konzipiert:
KomponenteKompatibilität
SystemgehäuseRMZ, G-EMR 120°, G-EMR 140°, G-SR-EMR — alle im Contur Design
TürschließerTS 93 EMR, TS 93 GSR-EMR, TS 92, ITS 96 (mit EMR-Gleitschiene)
FreilauftürschließerTS 99 FL, TS 99 FLR, TS 99 FLR-K, TS 97 FLR-K XEA
ElektromagneteEM 500 G, EM 500 U, EM 500 A (über RMZ angesteuert)
DeckenrauchmelderRM-N (kabelgebunden), RM-F (Funk, über FM-AP)
FunkmodulFM-AP zur Einbindung drahtloser Melder (RM-F, HT-F)
HandtasterHT-AP, HT-UP (kabelgebunden), HT-F (Funk)
AltanlagenErsetzt Vorgänger-Platine (Art. 5000596.0201) — Widerstandswechsel beachten
Austauschanleitung
Die Installation ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage und darf nur von geschulten Fachkräften (Elektrofachkraft / Sachkundiger nach DIN 14677) durchgeführt werden.
Schritt-für-Schritt Platinentausch
Sicherheitsabschaltung: 230-V-Zuleitung der Anlage spannungsfrei schalten (Sicherungsautomat / Netzstecker ziehen).
Zugang: Verkleidung bzw. Abdeckhaube der RMZ oder der Gleitschiene entfernen.
DIP-Schalter dokumentieren: Einstellungen der alten Platine notieren (DIP 1–4).
Demontage: Alte Platine aus den Halteklammern lösen und alle Steckverbindungen vorsichtig abziehen.
Einbau: Neue Platine in das Gehäuse einklicken und Steckverbindungen wiederherstellen.
DIP-Schalter übertragen: Dokumentierte Einstellungen auf der neuen Platine setzen.
Spannung einschalten: Reset-Taster betätigen, um DIP-Einstellungen zu bestätigen.
Funktionsprüfung: Prüfgas (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen — Alarm muss ausgelöst werden.
Retrofit-Maßnahmen (Widerstandswechsel)
Beim Austausch einer alten Platine (Art. 5000596.0201) gegen die aktuelle Generation müssen zwingend Anpassungen an der Peripherie vorgenommen werden:
Externe Geräte identifizieren: Alle angeschlossenen Handauslösetaster (HT) und Deckenrauchmelder (RM-N) erfassen.
Alte Widerstände entfernen: 121-kΩ-Abschlusswiderstände aus diesen Geräten ausbauen.
Neue Widerstände einsetzen: 43-kΩ-Abschlusswiderstand (im Lieferumfang) in das letzte Gerät der jeweiligen Linie einsetzen.
Reset durchführen: Nach Einschalten der Spannung den Reset-Taster auf der Platine betätigen.
Linienüberwachung prüfen: LED 2 (gelb) darf nicht blinken — blinkt sie, ist ein Widerstand falsch oder fehlt.
Fehlercodes und LED-Diagnose
Die Platine kommuniziert den Betriebsstatus über zwei LEDs. Die korrekte Interpretation ist entscheidend für die Fehlersuche:
LEDZustandBedeutung
LED 1 (Betrieb)Grün dauerhaftNormalbetrieb — System OK
LED 1 (Betrieb)Rot dauerhaftAlarm ausgelöst (Rauch erkannt oder Handauslösung)
LED 1 (Betrieb)Grün blinkendWartezustand — manueller Reset erforderlich (DIP 1 = ON)
LED 2 (Service)Gelb blinkendWartung fällig, Verschmutzung oder Störung (Drahtbruch). Häufigste Ursache nach Platinentausch: falscher Widerstand 121 kΩ statt 43 kΩ in der Peripherie
LED 2 (Service)Gelb dauerhaftAustauschfrist nach DIN 14677 erreicht — Platine muss erneuert werden
LED 1 + LED 2Beide blinkendDIP-Schalter wurden verändert — Bestätigung durch Reset-Taster auf der Platine erforderlich
DIP-Schalter Konfiguration
Auf der Platine befinden sich 4 DIP-Schalter zur Anpassung an die baulichen Gegebenheiten. Änderungen werden erst nach Betätigung des Reset-Tasters übernommen.
DIPFunktionOFF (Standard)ON
1Reset-VerhaltenAutomatisch: Anlage schaltet bei Rauchfreiheit selbstständig zurückManuell: Zwingend bei Freilauftürschließern (TS 99 FL) oder Fluchtwegsystemen. Reset per Taster nötig
2Topologie1 Stichbetrieb (Linie)2 Stichbetrieb (Stern)
3DeckenmelderOhne DeckenmelderMit Deckenmelder — nötig bei Sturzabstand > 1 m zwischen Sturzunterkante und Decke
4HandtasterOhne HandtasterMit Handtaster — vorgeschrieben bei Haftmagneten (EM 500) und Freilauftürschließern
Technische Daten
EigenschaftWert
ProduktartAustausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit Messkammer)
DetektionsprinzipOptisches Streulichtverfahren (Streulichtmelder) nach EN 54-7
Betriebsspannung24 V DC (intern versorgt über Netzteil der Feststellanlage)
GesamtausgangsleistungMax. 9,8 W für angeschlossene Feststellvorrichtungen
Abschlusswiderstand (aktuelle Generation)43 kΩ
Abschlusswiderstand (Vorgänger)121 kΩ — muss bei Retrofit in Peripherie ersetzt werden
SchutzartIP30
Betriebstemperatur-20 °C bis +40 °C
Relative FeuchteMax. 93 % (nicht kondensierend)
Relais-SchaltspannungMax. 30 V DC
Relais-SchaltstromMax. 2 A DC
Relais-SchaltleistungMax. 60 W
Nutzungsdauer Rauchmeldeeinheit8 Jahre (Pflichtaustausch nach DIN 14677)
DIP-Schalter4 Stück (Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder, Handtaster)
NormenkonformitätEN 54-7, DIN 14677, DIN EN 1155, Bauartgenehmigung Z-6.500-2372
Normen & Zulassungen
Norm / ZulassungBedeutung
DIBt Z-6.500-2372Bauartgenehmigung als Feststellanlage (gültig bis 25.01.2029)
DIBt Z-6.510-2366Weitere Zulassung
DIN EN 1155Feststellvorrichtungen für Drehflügeltüren
DIN EN 54-7Optischer Rauchmelder — Streulichtverfahren
DIN EN 54-25Bestandteile mit Funkverbindung
DIN 14677 / DIN 14677-1Instandhaltung von Feststellanlagen (Wartungsintervalle, Pflichtaustausch)
EN 14637Schlösser und Baubeschläge — Feststellanlagen für Drehflügeltüren
CE-KonformitätBauproduktenverordnung
RED (2014/53/EU)Funkgeräterichtlinie (bei Einsatz mit FM-AP)
RoHS (2011/65/EU)Beschränkung gefährlicher Stoffe
Wartung nach DIN 14677
Die Instandhaltung von Feststellanlagen ist sicherheitskritisch. Die DIN 14677 definiert drei Prüfstufen:
IntervallDurchführungMaßnahmen
MonatlichBetreiber (nach Einweisung)Funktionsprüfung: Rauchauslösung per Prüfgas, Türschließung kontrollieren, LED-Status prüfen
VierteljährlichBetreiber (nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen)Wie monatlich — Intervall darf erst nach nachgewiesener Zuverlässigkeit verlängert werden
JährlichFachkraft (Sachkundiger)Vollständige Inspektion, Prüfbuch-Eintrag, Sichtprüfung Messkammer, Funktionsprüfung aller Linien
Alle 8 JahreFachkraftPflichtaustausch der Rauchmeldeeinheit (diese Platine) — gelbe Dauer-LED signalisiert Fälligkeit
Prüfgas-Anwendung: Geeignetes Prüfaerosol (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen. Die Messkammer darf nicht geöffnet oder mit Druckluft ausgeblasen werden — bei starker Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich.
Abnahmeschild: Nach erfolgreicher Abnahmeprüfung ist ein Prüfschild (105 × 52 mm) an der Anlage anzubringen. Das Prüfbuch muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden.
Kompatible Peripheriegeräte
Die folgenden Geräte werden an die Platine angeschlossen und erweitern das Rauchmeldesystem:
GerätArt.-Nr.AnschlussEinsatz
RM-N Deckenrauchmelder64830900Kabelgebunden (DIP 3 = ON)Pflicht bei Sturzabstand > 1 m — 2 Stück pro Verpackung
FM-AP Funkmodul57290001MKabelgebunden an PlatineFunkempfänger für kabellose RM-F und HT-F
RM-F Funkrauchmelder57280011Funk (über FM-AP)Kabelloser Deckenmelder — ideal für Nachrüstung und Denkmalschutz
HT-F Funkhandtaster57300011Funk (über FM-AP)Kabellose manuelle Auslösung (DIP 4 = ON)
Hekatron ORS 142—KabelgebundenKompatibler Deckenrauchmelder (Fremdmelder)
Hekatron TDS 247—KabelgebundenKompatibler Wärmemelder für spezielle Umgebungen
Verwandte Ersatzteile & Pflichtdokumentation
ErsatzteilArt.-Nr.Wann benötigt?
Netzteilplatine G-EMR9900064001400Bei defektem Netzteil (24 V DC Versorgung) — nur für aktuelle Baureihe
Gleitstück G-EMF/G-EMR9900064001200Mechanischer Verschleiß am Gleitschienen-Schlitten
Kabel GSR-EMF/GSR-EMR9900064004500Verbindungskabel für zweiflügelige Schließfolgeregler
Schraube zum Gleitstück9900064007200Befestigungsschraube für Gleitstück (Verschleißteil)
Zulassungsschild5661345532Pflicht-Typenschild nach DIBt-Zulassung
Prüfbuch Feststellanlagen5372645532Pflichtdokumentation nach DIN 14677 — muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden
Rauchschalterplatine vs. Netzteilplatine — welches Ersatzteil brauchen Sie?
Jede Dorma Feststellanlage im Contur Design enthält zwei Platinen. Anhand der Symptome erkennen Sie, welche getauscht werden muss:
Rauchschalterplatine G-EMR (dieses Produkt)Netzteilplatine
FunktionRaucherkennung (Streulichtmelder) + Steuerung der FeststellvorrichtungSpannungsversorgung 230 V AC → 24 V DC
Typisches Symptom bei DefektGelbe LED blinkt oder leuchtet dauerhaft, Fehlalarm, keine RaucherkennungKeine LED-Anzeige, Feststellvorrichtung hält nicht, komplett tot
PflichtaustauschAlle 8 Jahre (DIN 14677)Nur bei Defekt
DIP-Schalter / KonfigurationJa — 4 DIP-Schalter auf dieser PlatineNein — keine Konfiguration nötig
Widerstandswechsel nötig?Ja — 43 kΩ statt 121 kΩ bei RetrofitNein
Art.-Nr.99000640013009900064001400
Tipp: Messen Sie die Ausgangsspannung am Netzteil: liefert es stabile 24 V DC, ist das Netzteil in Ordnung und die Rauchschalterplatine ist die Ursache. Keine Spannung → Netzteil tauschen.
Häufig gestellte Fragen
Warum blinkt die gelbe LED nach dem Einbau der neuen Platine?Dies deutet auf einen falschen Abschlusswiderstand hin. Die aktuelle Platinen-Generation arbeitet mit 43 kΩ. Wenn in den externen Handauslösetastern oder Deckenrauchmeldern noch die alten 121-kΩ-Widerstände verbaut sind, erkennt die Anlage dies als Leitungsfehler. Tauschen Sie die Widerstände und führen Sie einen Reset durch.
Wann muss die Rauchschalterplatine ausgetauscht werden?Gemäß DIN 14677 nach 8 Jahren Betriebszeit. Die Anlage signalisiert den Zeitpunkt durch dauerhaftes Leuchten der gelben LED (LED 2). Unabhängig davon muss bei starker Verschmutzung der Messkammer vorzeitig getauscht werden.
Was ist der Unterschied zwischen der alten und neuen Platine?Die neue Platine (erkennbar am weißen Gehäuseblock) nutzt eine 43-kΩ-Linienüberwachung. Die alte Platine (offene Bauweise, Art. 5000596.0201) nutzte 121 kΩ. Sie sind mechanisch kompatibel, erfordern aber den Tausch der Widerstände in der Peripherie.
In welchen Gehäusen kann die Platine eingesetzt werden?In allen Dorma Feststellanlagen-Gehäusen im Contur Design: RMZ (Sturzmontage), G-EMR 120° und G-EMR 140° (Gleitschiene einflügelig) sowie G-SR-EMR (Schließfolgeregler zweiflügelig).
Wann sind zusätzliche Deckenrauchmelder notwendig?Wenn der Abstand zwischen Sturzunterkante und Decke mehr als 1 Meter beträgt — auch wenn nur auf einer Türseite. Dann müssen zwei RM-N an der Decke installiert und an die Platine angeschlossen werden (DIP 3 auf ON).
Wie muss die Platine bei Freilauftürschließern konfiguriert werden?Bei TS 99 FL oder anderen Freilauftürschließern ist manueller Reset vorgeschrieben: DIP-Schalter 1 auf ON. Die Tür darf nach Alarmauslösung nicht automatisch wieder feststellen, sondern muss per Taster freigegeben werden.
Was bedeuten gleichzeitig blinkende LEDs?LED 1 und LED 2 blinken gleichzeitig, wenn DIP-Schalter nach der Inbetriebnahme verändert wurden. Einmal kurz den Reset-Taster auf der Platine drücken — damit werden die neuen Einstellungen gespeichert.
Was passiert bei Stromausfall?Die Feststellanlage arbeitet nach dem Ruhestromprinzip: Bei Stromausfall werden die Feststellvorrichtungen stromlos geschaltet und die Türen schließen sicher durch die Kraft der Türschließer (Fail-Safe-Prinzip). Die Brandschutzfunktion ist damit auch ohne Strom gewährleistet.
Welches Prüfgas eignet sich für die Funktionsprüfung?Geeignetes Prüfaerosol wie Hekatron 918/5. Stoßweise aus 10–15 cm Entfernung in die Messkammer sprühen. Kein Druckluft-Ausblasen — das beschädigt die optische Kammer und verfälscht die Kalibrierung.
Ist die Platine mit dem Dorma Funeo Funksystem kompatibel?Ja. Über das Funkmodul FM-AP können drahtlose Funk-Rauchmelder (RM-F) und Funk-Handtaster (HT-F) an die Platine angebunden werden. Besonders geeignet für Nachrüstungen und denkmalgeschützte Gebäude.
Häufige Fragen zur Ersatzteil-Auswahl
Brauche ich die Rauchschalterplatine oder eine komplette RMZ?Die Platine reicht aus, wenn Ihr Gehäuse (RMZ, G-EMR oder G-SR-EMR) mechanisch intakt ist und nur die Rauchmeldeeinheit getauscht werden muss — z. B. nach 8 Jahren oder bei defekter Detektion. Eine komplette RMZ benötigen Sie nur, wenn auch das Gehäuse, Netzteil oder die Anschlussklemmen beschädigt sind.
Kann ein Elektriker den Tausch selbst durchführen?Ja, sofern er als Sachkundiger nach DIN 14677 eingewiesen ist. Der Tausch ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage — die Durchführung muss im Prüfbuch dokumentiert werden.
Sind Hekatron-Melder kompatibel?Ja. ORS 142 (kabelgebundener Deckenrauchmelder), ORS 155 F (Funkrauchmelder über FM 155 F), TDS 247 (Wärmemelder) und HAT 155 F (Funkhandtaster) sind mit der Platine kompatibel.
Regulärer Preis:
216,58 €