Feststellanlagen für Brandschutztüren
Zugelassene Feststellanlagen halten Brandschutztüren im Alltag offen und schliessen sie bei Rauchentwicklung selbsttätig. Komplettsysteme und Einzelkomponenten aller führenden Hersteller.
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Hekatron ORS 142
Hekatron ORS 142 — Optischer Rauchschalter für Feststellanlagen Kurz & Knapp Meistverkaufter Rauchschalter für Feststellanlagen weltweit Optische Raucherkennung nach dem Streulichtprinzip gemäß EN 54-7 Kompatibel mit über 20 Herstellern — von dormakaba über GEZE bis Assa Abloy Verschmutzungskompensation verlängert die Lebensdauer um das 2- bis 3-Fache Integrierte Leitungsüberwachung per Magnet im Sockel aktivierbar Austauschpflicht nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 Made in Germany Produktbeschreibung Der Hekatron ORS 142 ist der De-facto-Standard unter den Rauchschaltern für Feststellanlagen. Er erkennt Schwelbrände und offene Brände mit Rauchentwicklung nach dem Streulichtprinzip (Tyndall-Effekt) und steuert über eine angeschlossene Zentrale die Schließung von Brand- und Rauchschutztüren. Die Auswerteelektronik überwacht kontinuierlich die Messkammer auf Verschmutzung und Störung. Eine selbstregelnde Alarmschwellennachführung sorgt für gleichbleibendes Ansprechverhalten über die gesamte Nutzungsdauer. Ein zusätzlicher Temperatursensor löst bei ca. 70 °C aus — als Rückfallebene bei extrem schneller Brandentwicklung. Der ORS 142 ist in nahezu allen gängigen DIBt-Bauartgenehmigungen namhafter Steuerungs- und Schließerhersteller gelistet. Damit eignet er sich als universeller Rauchschalter für Neuinstallationen und als Ersatz für ältere Modelle wie den ORS 132. Einbindung in die Feststellanlage Der ORS 142 ist ein Bestandteil einer Feststellanlage (FSA) und funktioniert nur im Zusammenspiel mit weiteren Systemkomponenten. Der Signalweg: ORS 142 erkennt Rauch → Signal an Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Zentrale löst Haftmagnet → Tür schließt selbstständig Die DIBt-Bauartgenehmigung gilt ausschließlich für die in der jeweiligen Zulassung aufgeführten Komponentenkombinationen. Wird ein Gerät durch eines ersetzt, das nicht in der Zulassung steht, ist eine Neuabnahme erforderlich. Der potentialfreie Öffner-Relaiskontakt des ORS 142 öffnet bei Alarm, Störung und Spannungsausfall — damit ist auch bei Stromverlust eine sichere Schließung gewährleistet. Technische Daten EigenschaftWert DetektionsprinzipStreulicht (Tyndall-Effekt) nach EN 54-7 Temperaturschwelle70 ±5 °C Betriebsspannung18–28 V DC (max. 200 mVSS Restwelligkeit) Stromaufnahme Ruhemax. 22 mA Stromaufnahme Alarmmax. 11 mA Stromaufnahme Störungmax. 16 mA RelaiskontaktÖffner, max. 30 V DC / 1 A / 30 W LeitungsüberwachungOptional, per Magnet im Sockel aktivierbar (43 kΩ Abschlusswiderstand) SchutzartIP 42 Betriebstemperatur-30 bis +60 °C Luftfeuchte (dauernd)10–95 % rF bei ≤34 °C / max. 35 g/m³ bei >34 °C AbmessungenØ 80 × H 33 mm (ohne Sockel) Gewicht82 g (ohne Sockel) FarbeWeiß (RAL 9010), Multicolor (MC) auf Anfrage SockeltypSockelserie 143 (A, AF, W, UH) KommunikationRS-Bus (Zustandsmeldung an RZA 142) Nutzungsdauer8 Jahre (DIN 14677), danach Austausch Kompatibilität Der ORS 142 ist der am breitesten zugelassene Rauchschalter für Feststellanlagen weltweit. Er ist in den DIBt-Bauartgenehmigungen folgender Hersteller gelistet: Hekatron-Zentralen — FSZ Basis (Z-6.500-2427), FSZ Pro (Z-6.500-2359), FSZ kompakt (Z-6.500-2394), RSZ kompakt (Z-6.500-2393) dormakaba / Dorma — RMZ Rauchmeldezentrale (Z-6.500-2372), auch mit Funk-Erweiterung. Der ORS 142 ersetzt den dormakaba RM-N als herstellerfreie Alternative. GEZE — FA GC 150 System als externer Rauchschalter. Alternative zum GEZE GC 152. Weitere kompatible Hersteller: Assa Abloy, C-Tec, Dictator, DMW Schwarze, ECO Schulte, Effertz, Entrematic, GTE, GU BKS, Hodapp, Jansen, Kendrion-Linnig, Landert-Tormax, Protronic, Record, Schnetz und Stoebich. ORS 142 vs. dormakaba RM-N vs. GEZE GC 152 EigenschaftHekatron ORS 142dormakaba RM-NGEZE GC 152 Kompatibilität20+ HerstellerNur dormakaba RMZNur GEZE RSZ 6/7 abZ-BestandsanlagenORS 142 AT (RetroFit)—— Funk-VarianteORS 155 FRM-F (dormakaba Funeo)GC 172 VerschmutzungskompensationJa (2-3× Lebensdauer)JaJa Tauschzyklus8 Jahre8 Jahre8 Jahre SockelSerie 143dormakaba-SockelGEZE-Sockel Vorteil ORS 142: Universell einsetzbar in Feststellanlagen aller gängigen Hersteller. Der dormakaba RM-N und der GEZE GC 152 sind jeweils nur mit dem eigenen System kompatibel. Kompatible Zentralen: Hekatron FSZ Basis, FSZ Kompakt, FSZ Pro, RSZ kompakt. Auch einsetzbar mit dormakaba RMZ und GEZE RSZ 6. LED-Diagnose Die Multi-Betriebszustandsanzeige des ORS 142 signalisiert den aktuellen Zustand über farbige LEDs: LED-AnzeigeZustandRelais Grün blinkendNormalbetriebGeschlossen Grün + kurz GelbLeichte Verschmutzung — Melder kompensiertGeschlossen Wechsel Grün/GelbStarke Verschmutzung oder Austauschanzeige (8 Jahre)Geschlossen GelbStörungGeöffnet RotAlarm (Rauch oder Temperatur)Geöffnet DunkelSpannungslosGeöffnet Fehlersuche & Troubleshooting SymptomMögliche UrsacheMaßnahme LED wechselt Grün/GelbStarke Verschmutzung oder 8-Jahres-AustauschanzeigeHerstelldatum auf Typenschild prüfen. Über 8 Jahre: Melderkopf tauschen (ORS 142 AT RetroFit). Unter 8 Jahre: Verschmutzung → Melder tauschen (nicht reinigbar) LED Gelb dauerhaftStörung: Messkammenfehler, Sockelkontakt lose, KabelbruchMelder aus Sockel nehmen, Kontakte prüfen, neu einsetzen. Kabel auf Durchgang messen. Wiederholung: tauschen LED Rot, Tür schließt nichtAlarm erkannt, Haftmagnet löst nichtSignalweg prüfen: Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Relaisausgang → Magnet. Magnet separat testen (Spannung abnehmen) Fehlalarm ohne RauchDampf, Staub oder Insekten in der MesskammerMontageort prüfen. Staubige/dampfige Umgebung? → TDS 247 als Alternative (außer in Fluchtwegen). Melder tauschen, nicht reinigen Keine Reaktion auf PrüfaerosolMesskammer defekt oder Nutzungsdauer überschrittenHekatron Prüfaerosol 918/5 direkt in Einströmöffnung sprühen. Kein Ansprechen: Melder sofort tauschen Leitungsüberwachung meldet FehlerLÜ-Magnet im Sockel fehlt oder falsch positioniertSockel öffnen: Magnet vorhanden? Abschlusswiderstand am Stichende korrekt (43 kΩ)? Kabel durchmessen LED Grün + kurz Gelb (Blitzer)Leichte Verschmutzung — Kompensation aktivKein sofortiger Handlungsbedarf. Bei nächster Jahresprüfung beobachten Sockelwahl Der ORS 142 wird ohne Sockel geliefert. Je nach Montagesituation wird der passende Sockel aus der Hekatron-Serie 143 separat bestellt. Alle Sockel verfügen über einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung. SockelMontageEinsatz Sockel 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage Sockel 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchträume, erhöhte Schutzanforderung Sockel 143 WWandmontageFür ORS 142 W Wandmelder Sockel 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündige Montage Ergänzend stehen die Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Wandmontage bei Deckenhöhen über 5 m) zur Verfügung. Montagehinweise Die Montage erfolgt ausschließlich per Schraubbefestigung — Klebemontage ist normativ nicht zulässig. Der Sockel wird an der Decke befestigt, anschließend wird der Melderkopf aufgesteckt und durch Drehen verriegelt. Für die Verkabelung sind handelsübliche Fernmeldekabel verwendbar. Der Kabelquerschnitt richtet sich nach Stromaufnahme und Leitungslänge. Bei Wandmeldern (ORS 142 W) ist ein Mindestabstand von 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen einzuhalten. Die Planung der Melderanzahl und -position richtet sich nach der Sturzhöhe und Breite des Feuerschutzabschlusses gemäß der jeweiligen DIBt-Bauartgenehmigung. Austausch & Zulassungslogik (abZ / abG) Beim 8-Jahres-Austausch gemäß DIN 14677 entscheidet die Zulassungsnummer der Feststellanlage, welcher Ersatzmelder eingesetzt werden muss. Seit dem 01.01.2020 unterscheidet das DIBt zwischen zwei Nummernkreisen: Anlage abgenommen nachNummernkreisBeim Austausch verwenden Allg. bauaufsichtliche Zulassung (abZ)Z-6.5-xxxxNur ORS 142 AT RetroFit (Art. 31-5000017-04-xx) Allg. Bauartgenehmigung (abG)Z-6.500-xxxxNur ORS 142 Standard (Art. 5000552-xxxx) Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre Zulassung. Die Zulassungsnummer steht auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Praxis-Tipp: Bei Anlagen älter als 16 Jahre vor dem Tausch die Ausgangsspannung am Netzgerät messen (durch Elektrofachkraft). Liegt sie unter 18 V DC, muss das Netzgerät ebenfalls getauscht werden (z. B. durch FSZ Basis oder RSZ kompakt). Wartung & Prüfung Die Wartung von Feststellanlagen ist in DIN 14677-1 geregelt. Folgende Prüfintervalle gelten: Monatlich — Funktionsprüfung: Rauchmelder mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss vollständig schließen. Durchführung durch eingewiesene Person. Vierteljährlich — wie monatlich. Nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen auf Vierteljahr umstellbar. Jährlich — Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2. Vollständige Inspektion aller Komponenten. Prüfmethode: Funktionstest ausschließlich mit Prüfaerosol, z. B. Hekatron 918/5 (FCKW-frei, 250 ml). Rauchschalter dürfen nicht geöffnet oder gereinigt werden. Einsatzgebiete Der ORS 142 ist für den Einsatz in Feststellanlagen an folgenden Abschlüssen zugelassen: Drehflügeltüren — einflügelig und zweiflügelig, Brand- und Rauchschutztüren Schiebetüren — mit entsprechender Feststellvorrichtung Tore — Feuerschutztore mit Feststellanlage Bahngebundene Förderanlagen — automatische Transportsysteme über Brandabschnitte Feuerschutzvorhänge — textile Brandschutzabschlüsse Einschränkungen: Feststellanlagen dürfen nur an Innenwänden betrieben werden. In staubigen oder dampfigen Umgebungen (Küche, Werkstatt, Lager) ist der Thermoschalter TDS 247 die geeignetere Wahl — außer in Flucht- und Rettungswegen, dort sind ausschließlich optische Rauchschalter zulässig. Modellvergleich: Hekatron Rauch- und Thermoschalter Die Hekatron Melder-Familie deckt alle Montagesituationen ab — von der Standard-Neuinstallation bis zur kabelfreien Nachrüstung: ModellMontageVerkabelungAT-TauschEinsatz ORS 142DeckeKabelNeinStandard-Neuinstallation ORS 142 WWand / SturzKabelNeinWandmontage, modulare Gehäuse ORS 142 W ATWand / SturzKabelJaAustausch bestehender Wandmelder ORS 142 AT RetroFitDeckeKabelJaAustausch bestehender Deckenmelder ORS 155 FDecke / SturzFunkNeinNachrüstung, Denkmalschutz TDS 247DeckeKabelNeinStaubige/dampfige Räume (nicht Fluchtweg) Normen & Zulassungen Alle Hekatron Rauchschalter und Thermoschalter für Feststellanlagen unterliegen einem umfassenden Normenwerk. Die Einhaltung ist Voraussetzung für die DIBt-Bauartgenehmigung und den normgerechten Betrieb. NormInhaltRelevanz EN 54-7Optische RauchmelderPrüfnorm für Streulicht-Rauchschalter EN 54-5WärmemelderPrüfnorm für Thermoschalter (TDS 247) DIN 14677-1Instandhaltung von FeststellanlagenWartungsintervalle, Tauschzyklen, Prüfprotokolle DIN 14677-2Anforderungen an die FachkraftQualifikation für Wartung und Abnahme DIN EN 14637Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenSystemanforderungen, Leitungsüberwachung DIN EN 1155Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenFeststellfunktion an Türschließern DIN 18040Barrierefreies BauenAnforderung an Feststellanlagen in öffentlichen Gebäuden DIBt-Zulassungen für den ORS 142: Z-6.5-1725 (Feststellanlagen), Z-6.5-1891 (Bahngebundene Förderanlagen) sowie zahlreiche herstellerspezifische Zulassungen. Häufige Fragen zum ORS 142 Wie oft muss der ORS 142 geprüft werden?Monatliche Funktionsprüfung durch eingewiesene Person (nach 12 fehlerfreien Monaten auf vierteljährlich umstellbar). Jährliche Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2. Wann ist der Meldertausch nach 8 Jahren fällig?Gemäß DIN 14677 müssen optische Rauchschalter mit Verschmutzungskompensation (wie der ORS 142) nach 8 Jahren ausgetauscht werden. Melder ohne Verschmutzungskompensation bereits nach 5 Jahren. Der ORS 142 zeigt die fällige Nutzungsdauer durch wechselnde Grün/Gelb-LED an. Das Herstelldatum steht auf dem Typenschild. Welchen Ersatzmelder beim 8-Jahres-Tausch — AT oder Standard?Das hängt von der Zulassungsnummer der Feststellanlage ab. Bestandsanlagen mit alter Zulassung Z-6.5-xxxx (abZ): nur ORS 142 AT RetroFit (Art. 31-5000017-04-xx). Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG): nur ORS 142 Standard (Art. 5000552-xxxx). Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre DIBt-Zulassung. Kann ich den ORS 142 reinigen statt tauschen?Nein. Rauchschalter dürfen nicht geöffnet oder gereinigt werden. Bei Verschmutzung oder Erreichen der Nutzungsdauer ist ausschließlich ein Austausch zulässig. Ist der ORS 142 mit Dorma / dormakaba RMZ kompatibel?Ja. Der ORS 142 ist in der DIBt-Bauartgenehmigung der dormakaba RMZ (Z-6.500-2372) gelistet. Er kann als Alternative zum dormakaba RM-N eingesetzt werden und funktioniert kabelgebunden oder über das Hekatron Funksystem 155 F. Ersetzt der ORS 142 den älteren ORS 132?Ja, der ORS 142 ist der direkte Nachfolger des ORS 132. Beim Austausch unbedingt beachten: Die Energieversorgungen älterer Geräte (NAG 03, NG 519 etc.) sind möglicherweise nicht mehr geeignet — Ausgangsspannung vorher messen. Liegt sie unter 18 V DC, muss das Netzgerät mit getauscht werden (z. B. FSZ Basis, RSZ kompakt). Wie aktiviere ich die Leitungsüberwachung?Durch Einsetzen des beiliegenden Magneten in den Sockel (Serie 143). Der Abschlusswiderstand beträgt 43 kΩ. Die Leitungsüberwachung funktioniert mit Hekatron FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt, RSZ kompakt sowie mit zugelassenen Gleitschienen namhafter Hersteller. Mit älteren Netzteilen (NAG 03, NG 519) ist die LÜ nicht möglich. Welchen Sockel brauche ich?Für Deckenmontage: Sockel 143 A (Standard) oder 143 UH (Unterputz/Hohldecke). Für Wandmontage: Sockel 143 W. Für Feuchträume: Sockel 143 AF. Alle Sockel enthalten einen Magneten zur optionalen Leitungsüberwachung. Was ist der Unterschied zum GEZE GC 152 und dormakaba RM-N?Alle drei sind optische Rauchschalter nach EN 54-7 mit 8-Jahres-Tauschzyklus. Der entscheidende Unterschied: Der ORS 142 ist in den DIBt-Zulassungen von über 20 Herstellern gelistet und damit universell einsetzbar. Der dormakaba RM-N funktioniert nur mit der dormakaba RMZ, der GEZE GC 152 nur mit GEZE RSZ 6/7. Muss ich bei Anlagen älter als 16 Jahre etwas beachten?Ja. Bei älteren Anlagen können die Kondensatoren im Netzgerät ausgetrocknet sein, wodurch die Ausgangsspannung unter 18 V DC fällt. Der neue Melder erkennt die Unterspannung und meldet eine Störung (gelbe LED). Empfehlung: Vor dem Meldertausch die Spannung messen — bei unter 18 V das Netzgerät mit tauschen. Wie teste ich den Melder?Ausschließlich mit Prüfaerosol — empfohlen: Hekatron 918/5 (FCKW-frei, 250 ml, ca. 200 Prüfungen). Aerosol direkt in die Einströmöffnung sprühen. Nach Auslösung muss die Tür vollständig schließen. Kaufberatung: Welcher Rauchschalter für Ihre Feststellanlage? Neuinstallation (abG) oder Austausch in Bestandsanlage (abZ)?Entscheidend ist die Zulassungsnummer auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG): ORS 142 Standard bestellen. Bestandsanlagen mit Z-6.5-xxxx (abZ): ORS 142 AT RetroFit bestellen. Falsches Produkt führt zum Verlust der DIBt-Zulassung. Kabel oder Funk — wann lohnt sich das Funksystem?Das Funksystem ORS 155 F spart bis zu 60 % Montagezeit und bis zu 1.500 € durch entfallende Verkabelung. Ideal für Nachrüstung in Bestandsbauten, Denkmalschutz und schwierige Leitungsführung. Für Neubauten mit vorhandener Kabelinfrastruktur ist der kabelgebundene ORS 142 die wirtschaftlichere Wahl — kein Batterietausch alle 8 Jahre. Optischer Rauchschalter oder Thermoschalter (TDS 247)?In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchschalter (ORS 142) zulässig — Thermoschalter dort verboten. Der TDS 247 eignet sich für staubige, dampfige oder rauchige Umgebungen (Küchen, Werkstätten, Lager), in denen der ORS 142 Fehlalarme auslösen würde. ORS 142 oder dormakaba RM-N oder GEZE GC 152?Der ORS 142 ist mit über 20 Herstellern kompatibel und damit die universellste Wahl. Der dormakaba RM-N funktioniert nur mit der dormakaba RMZ, der GEZE GC 152 nur mit GEZE RSZ 6/7. Vorteil ORS 142: Sie können die Zentrale wechseln, ohne den Melder tauschen zu müssen. Brauche ich eine separate Zentrale?Ja. Der ORS 142 benötigt eine Feststellanlagen-Zentrale. Hekatron: FSZ Basis, FSZ Pro, RSZ kompakt (Einzeltür mit integriertem Rauchschalter). Oder: dormakaba RMZ, GEZE RSZ. Die RSZ kompakt hat einen integrierten Melder — dort wird kein separater ORS 142 benötigt. Welches Zubehör brauche ich zusätzlich?Mindestens: 1× Sockel (143 A für Decke, 143 W für Wand). Empfohlen: Prüfaerosol Hekatron 918/5 für die monatliche Funktionsprüfung. Außerdem Pflicht: Ein Handauslösetaster (HAT 02/03 kabelgebunden oder HAT 155 F Funk) — jede Feststellanlage muss auch manuell auslösbar sein. Wer darf die Feststellanlage abnehmen?Ausschließlich autorisierte Fachkräfte des Herstellers oder vom Hersteller autorisierte Fachkräfte. Die Abnahmeberechtigung ist personenbezogen und nicht übertragbar. Hekatron bietet die Seminare R 6.1 (Standard) und R 6.2 (erweitert) an. Kann ich den Melder selbst tauschen?Den Melderkopf wechseln (Sockel aufstecken, drehen) darf eine eingewiesene Person. Die Abnahme nach Tausch erfordert jedoch eine autorisierte Fachkraft, wenn das neue Gerät nicht in der bestehenden Zulassung aufgeführt ist. Den Netzanschluss darf ausschließlich eine Elektrofachkraft durchführen. Ist die Feststellanlage für Außentüren geeignet?Nein. Alle DIBt-Bauartgenehmigungen gelten ausschließlich für Abschlüsse an Innenwänden.
Dorma Rauchschalterplatine G-EMR
Dorma Rauchschalterplatine G-EMR — Original-Ersatzteil für Feststellanlagen Kurz & Knapp Original Dorma Austausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit integrierter Messkammer) Passt in alle Dorma Gehäuse: RMZ, G-EMR (120°/140°) und G-SR-EMR (Contur Design) Aktuelle Platinen-Generation — Abschlusswiderstand 43 kΩ (ersetzt alte 121 kΩ) Pflichtaustausch nach 8 Jahren Betriebszeit gemäß DIN 14677 Passende Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optisches Streulichtverfahren nach EN 54-7 Produktbeschreibung Die dormakaba Rauchschalterplatine G-EMR ist das zentrale elektronische Ersatzmodul zur Instandsetzung und Modernisierung von dormakaba Feststellanlagen. Als technologisches Herzstück der Anlage übernimmt diese Platine die Auswertung der Brandkenngrößen nach dem Streulichtprinzip (optischer Rauchmelder nach EN 54-7) und steuert im Alarmfall das sichere Schließen von Feuer- und Rauchschutztüren. Dieses Original-Ersatzteil dient als Retrofit-Kit und ist kompatibel mit der externen dormakaba Rauchmeldezentrale RMZ (Sturzmontage), der in Gleitschienen integrierten G-EMR (einflügelig, 120° und 140°) sowie dem Schließfolgeregler G-SR-EMR (zweiflügelig). Für Haustechniker und technische Einkäufer ist der Austausch dieses Bauteils die wirtschaftlichste Lösung, um die Betriebserlaubnis einer Feststellanlage gemäß DIN 14677 zu verlängern, ohne das gesamte Gehäuse oder die mechanische Peripherie demontieren zu müssen. Wichtiger Hinweis für Elektriker (Retrofit): Bei diesem Ersatzteil handelt es sich um die aktuelle Platinen-Generation (Ersatz für Art. 5000596.0201). Der erforderliche Abschlusswiderstand für externe Komponenten ändert sich von ehemals 121 kΩ auf 43 kΩ. Passende Widerstände sind im Lieferumfang enthalten und müssen zwingend in allen angeschlossenen externen Komponenten (Handtaster, Deckenmelder) getauscht werden, um Störmeldungen zu vermeiden. In diesen Systemen steckt diese Platine Die Dorma Rauchschalterplatine G-EMR ist die identische Rauchmeldeeinheit in allen Dorma Feststellanlagen im Contur Design. Bei folgenden Systemen ist sie die Detektionseinheit, die nach 8 Jahren gemäß DIN 14677 getauscht werden muss: SystemArt.-Nr.TypBeschreibung Dorma RMZ64800001MRauchmeldezentraleExterne Zentrale für Sturzmontage — steuert EM 500, TS 99 FL und andere Feststellvorrichtungen G-EMR 120°64030001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–120°) und Rauchmelder für TS 93 G-EMR 140°64070001MGleitschiene einflügeligGleitschiene mit integrierter Feststellung (80°–140°) und Rauchmelder für TS 93 GSR-EMR 264235001MSchließfolgeregler zweiflügeligFeststellung im Stand- und Gangflügel mit integriertem Rauchmelder G-EMR XEA57070001Gleitschiene XEA DesignGleitschiene mit Rauchmelder im XEA Design für TS 98 XEA Vorteile & Besonderheiten Universal-Ersatzteil — eine Platine für alle Dorma Feststellanlagen-Gehäuse (RMZ, G-EMR 120°/140°, G-SR-EMR) Wirtschaftliche Instandsetzung — nur die Detektionseinheit wird getauscht, Gehäuse und Peripherie bleiben erhalten Retrofit-Kit komplett — neue 43-kΩ-Abschlusswiderstände im Lieferumfang enthalten Optischer Streulichtmelder — bewährtes Detektionsprinzip nach EN 54-7 Integrierte Diagnose — zwei LEDs zeigen Betriebsstatus, Wartungsbedarf und Fehlerzustände 4 DIP-Schalter — konfigurierbar für Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder und Handtaster Fail-Safe — Ruhestromprinzip: bei Stromausfall oder Alarm schließen die Türen selbsttätig Funksystem-kompatibel — über Funkmodul FM-AP mit kabellosen Meldern erweiterbar Kompatibilität Die Platine ist als Universal-Ersatzteil für das gesamte Dorma Feststellanlagen-System konzipiert: KomponenteKompatibilität SystemgehäuseRMZ, G-EMR 120°, G-EMR 140°, G-SR-EMR — alle im Contur Design TürschließerTS 93 EMR, TS 93 GSR-EMR, TS 92, ITS 96 (mit EMR-Gleitschiene) FreilauftürschließerTS 99 FL, TS 99 FLR, TS 99 FLR-K, TS 97 FLR-K XEA ElektromagneteEM 500 G, EM 500 U, EM 500 A (über RMZ angesteuert) DeckenrauchmelderRM-N (kabelgebunden), RM-F (Funk, über FM-AP) FunkmodulFM-AP zur Einbindung drahtloser Melder (RM-F, HT-F) HandtasterHT-AP, HT-UP (kabelgebunden), HT-F (Funk) AltanlagenErsetzt Vorgänger-Platine (Art. 5000596.0201) — Widerstandswechsel beachten Austauschanleitung Die Installation ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage und darf nur von geschulten Fachkräften (Elektrofachkraft / Sachkundiger nach DIN 14677) durchgeführt werden. Schritt-für-Schritt Platinentausch Sicherheitsabschaltung: 230-V-Zuleitung der Anlage spannungsfrei schalten (Sicherungsautomat / Netzstecker ziehen). Zugang: Verkleidung bzw. Abdeckhaube der RMZ oder der Gleitschiene entfernen. DIP-Schalter dokumentieren: Einstellungen der alten Platine notieren (DIP 1–4). Demontage: Alte Platine aus den Halteklammern lösen und alle Steckverbindungen vorsichtig abziehen. Einbau: Neue Platine in das Gehäuse einklicken und Steckverbindungen wiederherstellen. DIP-Schalter übertragen: Dokumentierte Einstellungen auf der neuen Platine setzen. Spannung einschalten: Reset-Taster betätigen, um DIP-Einstellungen zu bestätigen. Funktionsprüfung: Prüfgas (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen — Alarm muss ausgelöst werden. Retrofit-Maßnahmen (Widerstandswechsel) Beim Austausch einer alten Platine (Art. 5000596.0201) gegen die aktuelle Generation müssen zwingend Anpassungen an der Peripherie vorgenommen werden: Externe Geräte identifizieren: Alle angeschlossenen Handauslösetaster (HT) und Deckenrauchmelder (RM-N) erfassen. Alte Widerstände entfernen: 121-kΩ-Abschlusswiderstände aus diesen Geräten ausbauen. Neue Widerstände einsetzen: 43-kΩ-Abschlusswiderstand (im Lieferumfang) in das letzte Gerät der jeweiligen Linie einsetzen. Reset durchführen: Nach Einschalten der Spannung den Reset-Taster auf der Platine betätigen. Linienüberwachung prüfen: LED 2 (gelb) darf nicht blinken — blinkt sie, ist ein Widerstand falsch oder fehlt. Fehlercodes und LED-Diagnose Die Platine kommuniziert den Betriebsstatus über zwei LEDs. Die korrekte Interpretation ist entscheidend für die Fehlersuche: LEDZustandBedeutung LED 1 (Betrieb)Grün dauerhaftNormalbetrieb — System OK LED 1 (Betrieb)Rot dauerhaftAlarm ausgelöst (Rauch erkannt oder Handauslösung) LED 1 (Betrieb)Grün blinkendWartezustand — manueller Reset erforderlich (DIP 1 = ON) LED 2 (Service)Gelb blinkendWartung fällig, Verschmutzung oder Störung (Drahtbruch). Häufigste Ursache nach Platinentausch: falscher Widerstand 121 kΩ statt 43 kΩ in der Peripherie LED 2 (Service)Gelb dauerhaftAustauschfrist nach DIN 14677 erreicht — Platine muss erneuert werden LED 1 + LED 2Beide blinkendDIP-Schalter wurden verändert — Bestätigung durch Reset-Taster auf der Platine erforderlich DIP-Schalter Konfiguration Auf der Platine befinden sich 4 DIP-Schalter zur Anpassung an die baulichen Gegebenheiten. Änderungen werden erst nach Betätigung des Reset-Tasters übernommen. DIPFunktionOFF (Standard)ON 1Reset-VerhaltenAutomatisch: Anlage schaltet bei Rauchfreiheit selbstständig zurückManuell: Zwingend bei Freilauftürschließern (TS 99 FL) oder Fluchtwegsystemen. Reset per Taster nötig 2Topologie1 Stichbetrieb (Linie)2 Stichbetrieb (Stern) 3DeckenmelderOhne DeckenmelderMit Deckenmelder — nötig bei Sturzabstand > 1 m zwischen Sturzunterkante und Decke 4HandtasterOhne HandtasterMit Handtaster — vorgeschrieben bei Haftmagneten (EM 500) und Freilauftürschließern Technische Daten EigenschaftWert ProduktartAustausch-Rauchmeldeeinheit (Platine mit Messkammer) DetektionsprinzipOptisches Streulichtverfahren (Streulichtmelder) nach EN 54-7 Betriebsspannung24 V DC (intern versorgt über Netzteil der Feststellanlage) GesamtausgangsleistungMax. 9,8 W für angeschlossene Feststellvorrichtungen Abschlusswiderstand (aktuelle Generation)43 kΩ Abschlusswiderstand (Vorgänger)121 kΩ — muss bei Retrofit in Peripherie ersetzt werden SchutzartIP30 Betriebstemperatur-20 °C bis +40 °C Relative FeuchteMax. 93 % (nicht kondensierend) Relais-SchaltspannungMax. 30 V DC Relais-SchaltstromMax. 2 A DC Relais-SchaltleistungMax. 60 W Nutzungsdauer Rauchmeldeeinheit8 Jahre (Pflichtaustausch nach DIN 14677) DIP-Schalter4 Stück (Reset-Verhalten, Topologie, Deckenmelder, Handtaster) NormenkonformitätEN 54-7, DIN 14677, DIN EN 1155, Bauartgenehmigung Z-6.500-2372 Normen & Zulassungen Norm / ZulassungBedeutung DIBt Z-6.500-2372Bauartgenehmigung als Feststellanlage (gültig bis 25.01.2029) DIBt Z-6.510-2366Weitere Zulassung DIN EN 1155Feststellvorrichtungen für Drehflügeltüren DIN EN 54-7Optischer Rauchmelder — Streulichtverfahren DIN EN 54-25Bestandteile mit Funkverbindung DIN 14677 / DIN 14677-1Instandhaltung von Feststellanlagen (Wartungsintervalle, Pflichtaustausch) EN 14637Schlösser und Baubeschläge — Feststellanlagen für Drehflügeltüren CE-KonformitätBauproduktenverordnung RED (2014/53/EU)Funkgeräterichtlinie (bei Einsatz mit FM-AP) RoHS (2011/65/EU)Beschränkung gefährlicher Stoffe Wartung nach DIN 14677 Die Instandhaltung von Feststellanlagen ist sicherheitskritisch. Die DIN 14677 definiert drei Prüfstufen: IntervallDurchführungMaßnahmen MonatlichBetreiber (nach Einweisung)Funktionsprüfung: Rauchauslösung per Prüfgas, Türschließung kontrollieren, LED-Status prüfen VierteljährlichBetreiber (nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen)Wie monatlich — Intervall darf erst nach nachgewiesener Zuverlässigkeit verlängert werden JährlichFachkraft (Sachkundiger)Vollständige Inspektion, Prüfbuch-Eintrag, Sichtprüfung Messkammer, Funktionsprüfung aller Linien Alle 8 JahreFachkraftPflichtaustausch der Rauchmeldeeinheit (diese Platine) — gelbe Dauer-LED signalisiert Fälligkeit Prüfgas-Anwendung: Geeignetes Prüfaerosol (z. B. Hekatron 918/5) aus 10–15 cm Entfernung stoßweise in die Messkammer sprühen. Die Messkammer darf nicht geöffnet oder mit Druckluft ausgeblasen werden — bei starker Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich. Abnahmeschild: Nach erfolgreicher Abnahmeprüfung ist ein Prüfschild (105 × 52 mm) an der Anlage anzubringen. Das Prüfbuch muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden. Kompatible Peripheriegeräte Die folgenden Geräte werden an die Platine angeschlossen und erweitern das Rauchmeldesystem: GerätArt.-Nr.AnschlussEinsatz RM-N Deckenrauchmelder64830900Kabelgebunden (DIP 3 = ON)Pflicht bei Sturzabstand > 1 m — 2 Stück pro Verpackung FM-AP Funkmodul57290001MKabelgebunden an PlatineFunkempfänger für kabellose RM-F und HT-F RM-F Funkrauchmelder57280011Funk (über FM-AP)Kabelloser Deckenmelder — ideal für Nachrüstung und Denkmalschutz HT-F Funkhandtaster57300011Funk (über FM-AP)Kabellose manuelle Auslösung (DIP 4 = ON) Hekatron ORS 142—KabelgebundenKompatibler Deckenrauchmelder (Fremdmelder) Hekatron TDS 247—KabelgebundenKompatibler Wärmemelder für spezielle Umgebungen Verwandte Ersatzteile & Pflichtdokumentation ErsatzteilArt.-Nr.Wann benötigt? Netzteilplatine G-EMR9900064001400Bei defektem Netzteil (24 V DC Versorgung) — nur für aktuelle Baureihe Gleitstück G-EMF/G-EMR9900064001200Mechanischer Verschleiß am Gleitschienen-Schlitten Kabel GSR-EMF/GSR-EMR9900064004500Verbindungskabel für zweiflügelige Schließfolgeregler Schraube zum Gleitstück9900064007200Befestigungsschraube für Gleitstück (Verschleißteil) Zulassungsschild5661345532Pflicht-Typenschild nach DIBt-Zulassung Prüfbuch Feststellanlagen5372645532Pflichtdokumentation nach DIN 14677 — muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden Rauchschalterplatine vs. Netzteilplatine — welches Ersatzteil brauchen Sie? Jede Dorma Feststellanlage im Contur Design enthält zwei Platinen. Anhand der Symptome erkennen Sie, welche getauscht werden muss: Rauchschalterplatine G-EMR (dieses Produkt)Netzteilplatine FunktionRaucherkennung (Streulichtmelder) + Steuerung der FeststellvorrichtungSpannungsversorgung 230 V AC → 24 V DC Typisches Symptom bei DefektGelbe LED blinkt oder leuchtet dauerhaft, Fehlalarm, keine RaucherkennungKeine LED-Anzeige, Feststellvorrichtung hält nicht, komplett tot PflichtaustauschAlle 8 Jahre (DIN 14677)Nur bei Defekt DIP-Schalter / KonfigurationJa — 4 DIP-Schalter auf dieser PlatineNein — keine Konfiguration nötig Widerstandswechsel nötig?Ja — 43 kΩ statt 121 kΩ bei RetrofitNein Art.-Nr.99000640013009900064001400 Tipp: Messen Sie die Ausgangsspannung am Netzteil: liefert es stabile 24 V DC, ist das Netzteil in Ordnung und die Rauchschalterplatine ist die Ursache. Keine Spannung → Netzteil tauschen. Häufig gestellte Fragen Warum blinkt die gelbe LED nach dem Einbau der neuen Platine?Dies deutet auf einen falschen Abschlusswiderstand hin. Die aktuelle Platinen-Generation arbeitet mit 43 kΩ. Wenn in den externen Handauslösetastern oder Deckenrauchmeldern noch die alten 121-kΩ-Widerstände verbaut sind, erkennt die Anlage dies als Leitungsfehler. Tauschen Sie die Widerstände und führen Sie einen Reset durch. Wann muss die Rauchschalterplatine ausgetauscht werden?Gemäß DIN 14677 nach 8 Jahren Betriebszeit. Die Anlage signalisiert den Zeitpunkt durch dauerhaftes Leuchten der gelben LED (LED 2). Unabhängig davon muss bei starker Verschmutzung der Messkammer vorzeitig getauscht werden. Was ist der Unterschied zwischen der alten und neuen Platine?Die neue Platine (erkennbar am weißen Gehäuseblock) nutzt eine 43-kΩ-Linienüberwachung. Die alte Platine (offene Bauweise, Art. 5000596.0201) nutzte 121 kΩ. Sie sind mechanisch kompatibel, erfordern aber den Tausch der Widerstände in der Peripherie. In welchen Gehäusen kann die Platine eingesetzt werden?In allen Dorma Feststellanlagen-Gehäusen im Contur Design: RMZ (Sturzmontage), G-EMR 120° und G-EMR 140° (Gleitschiene einflügelig) sowie G-SR-EMR (Schließfolgeregler zweiflügelig). Wann sind zusätzliche Deckenrauchmelder notwendig?Wenn der Abstand zwischen Sturzunterkante und Decke mehr als 1 Meter beträgt — auch wenn nur auf einer Türseite. Dann müssen zwei RM-N an der Decke installiert und an die Platine angeschlossen werden (DIP 3 auf ON). Wie muss die Platine bei Freilauftürschließern konfiguriert werden?Bei TS 99 FL oder anderen Freilauftürschließern ist manueller Reset vorgeschrieben: DIP-Schalter 1 auf ON. Die Tür darf nach Alarmauslösung nicht automatisch wieder feststellen, sondern muss per Taster freigegeben werden. Was bedeuten gleichzeitig blinkende LEDs?LED 1 und LED 2 blinken gleichzeitig, wenn DIP-Schalter nach der Inbetriebnahme verändert wurden. Einmal kurz den Reset-Taster auf der Platine drücken — damit werden die neuen Einstellungen gespeichert. Was passiert bei Stromausfall?Die Feststellanlage arbeitet nach dem Ruhestromprinzip: Bei Stromausfall werden die Feststellvorrichtungen stromlos geschaltet und die Türen schließen sicher durch die Kraft der Türschließer (Fail-Safe-Prinzip). Die Brandschutzfunktion ist damit auch ohne Strom gewährleistet. Welches Prüfgas eignet sich für die Funktionsprüfung?Geeignetes Prüfaerosol wie Hekatron 918/5. Stoßweise aus 10–15 cm Entfernung in die Messkammer sprühen. Kein Druckluft-Ausblasen — das beschädigt die optische Kammer und verfälscht die Kalibrierung. Ist die Platine mit dem Dorma Funeo Funksystem kompatibel?Ja. Über das Funkmodul FM-AP können drahtlose Funk-Rauchmelder (RM-F) und Funk-Handtaster (HT-F) an die Platine angebunden werden. Besonders geeignet für Nachrüstungen und denkmalgeschützte Gebäude. Häufige Fragen zur Ersatzteil-Auswahl Brauche ich die Rauchschalterplatine oder eine komplette RMZ?Die Platine reicht aus, wenn Ihr Gehäuse (RMZ, G-EMR oder G-SR-EMR) mechanisch intakt ist und nur die Rauchmeldeeinheit getauscht werden muss — z. B. nach 8 Jahren oder bei defekter Detektion. Eine komplette RMZ benötigen Sie nur, wenn auch das Gehäuse, Netzteil oder die Anschlussklemmen beschädigt sind. Kann ein Elektriker den Tausch selbst durchführen?Ja, sofern er als Sachkundiger nach DIN 14677 eingewiesen ist. Der Tausch ist ein Eingriff in eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage — die Durchführung muss im Prüfbuch dokumentiert werden. Sind Hekatron-Melder kompatibel?Ja. ORS 142 (kabelgebundener Deckenrauchmelder), ORS 155 F (Funkrauchmelder über FM 155 F), TDS 247 (Wärmemelder) und HAT 155 F (Funkhandtaster) sind mit der Platine kompatibel.
GEZE Prüfbuch für Feststellanlagen
GEZE Prüfbuch für FeststellanlagenPrüfbuch zur Dokumentation der monatlichen und jährlichen Prüfungen nach DIN 14677.Kurz & Knapp:Dokumentation monatlicher und jährlicher PrüfungenNach DIN 14677Pflicht für jeden Betreiber einer FeststellanlageProduktbeschreibungDas GEZE Prüfbuch dient der lückenlosen Dokumentation aller Prüfungen an Feststellanlagen. Nach DIN 14677 sind monatliche Sichtprüfungen (Betreiber) und jährliche Fachkraftprüfungen vorgeschrieben.Das Prüfbuch enthält vorgedruckte Formulare und wird bei der Feststellanlage aufbewahrt.Technische DatenEigenschaftWertTypPrüfbuchNormDIN 14677Prüfintervallemonatlich (Betreiber) + jährlich (Fachkraft)Ident-Nr.079141Zugehörige ProdukteGEZE Zulassungsschild — Pflicht-KennzeichnungGEZE Abnahmeset — ErstabnahmeGEZE GC 151 RaucherkennungsteilGEZE RSZ 6 Rauchschalterzentrale oder GEZE RSZ 7 Alternativ kompatible Rauchmelder: Neben GEZE-eigenen Rauchmeldern auch Hekatron ORS 142 und ORS 155 F einsetzbar (über GEZE RSZ 6). Häufige FragenWie oft muss geprüft werden?Monatlich Sichtprüfung durch Betreiber, jährlich Prüfung durch Fachkraft. Beides im Prüfbuch dokumentieren.Wer führt die jährliche Prüfung durch?Eine Fachkraft mit Sachkunde für Feststellanlagen. Das GEZE Abnahmeset enthält die nötigen Prüfmittel.KaufentscheidungWelches Zubehör brauche ich für meine Feststellanlage?Eine zugelassene Feststellanlage besteht aus: Rauchmelder (Auslösung), Feststellvorrichtung (Haftmagnet oder E-Feststellung), Energieversorgung und Zulassungsschild. Bei der Erstinbetriebnahme benötigen Sie zusätzlich ein Prüfbuch und ein Abnahmeset. Alle Komponenten müssen zueinander kompatibel und in der DIBt-Zulassung aufgeführt sein.Brauche ich ein Prüfbuch und Abnahmeset?Ja. Nach DIBt-Richtlinie muss jede Feststellanlage bei Inbetriebnahme abgenommen und dokumentiert werden. Das Prüfbuch dokumentiert die regelmäßigen Prüfungen (mindestens monatlich), das Abnahmeset enthält die Formulare für die Erstabnahme. Beides ist gesetzlich vorgeschrieben.Kann ich Feststellanlagen-Komponenten verschiedener Hersteller kombinieren?Nein. Alle Komponenten einer Feststellanlage müssen in der gleichen DIBt-Zulassung aufgeführt sein. Eine GEZE Feststellanlage darf nur mit GEZE-zugelassenen Komponenten betrieben werden. Mischinstallationen verschiedener Hersteller sind nicht zulässig.
Sockel 143 A - Montagesockel für Hekatron Rauchmelder
Sockel 143 A — Montagesockel für Aufputz-Deckenmontage Kurz & Knapp Montagesockel für Hekatron Rauchschalter ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Aufputz-Deckenmontage in trockenen Räumen Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Kompatibel mit allen Hekatron-Zentralen (FSZ Basis/Pro, RSZ kompakt) Produktbeschreibung Der Sockel 143 A ist der Standard-Montagesockel für die Aufputz-Deckenmontage von Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern in Feststellanlagen. Er wird an der Decke verschraubt, der Melderkopf (ORS 142, ORS 142 AT oder TDS 247) wird anschließend aufgesteckt und durch Drehen verriegelt.Der integrierte Magnet ermöglicht die optionale Aktivierung der Leitungsüberwachung gemäß DIN EN 14637. Der Sockel 143 A kann auch auf den Konsolen K 143-S (Sturzmontage) und K 143-K (Kragarm) montiert werden. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Passende Hekatron ProdukteHekatron ORS 155 F - Funkset Technische Daten EigenschaftWert MontageAufputz (Decke)EinsatzbereichTrockene InnenräumeLeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ)MaterialKunststoffFarbeWeißKonsolenmontageKompatibel mit K 143-S und K 143-K Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
GEZE Zulassungsschild für Feststellanlagen
GEZE Zulassungsschild für FeststellanlagenPflicht-Kennzeichnungsschild für GEZE Feststellanlagen gemäß DIBt-Zulassung.Kurz & Knapp:Pflicht-Kennzeichnung für jede FeststellanlageErforderlich gemäß DIBt-ZulassungSichtbare Anbringung an der TürProduktbeschreibungDas GEZE Zulassungsschild ist die vorgeschriebene Kennzeichnung für Feststellanlagen nach DIBt-Zulassung. Es wird sichtbar an der Tür oder im Umfeld der Feststellanlage angebracht. Jede Feststellanlage in Deutschland benötigt ein Zulassungsschild. Bei Erstabnahme und Prüfungen wird das Vorhandensein kontrolliert.Technische DatenEigenschaftWertTypZulassungsschildVorschriftDIBt-ZulassungIdent-Nr.079139Zugehörige ProdukteBenötigt für alle GEZE Feststellanlagen:GEZE Prüfbuch — Dokumentation nach DIN 14677GEZE Abnahmeset — Erstabnahme durch FachkraftGEZE GC 151 RaucherkennungsteilGEZE RSZ 6 Rauchschalterzentrale oder GEZE RSZ 7Häufige FragenIst das Zulassungsschild Pflicht?Ja, jede Feststellanlage in Deutschland muss gemäß DIBt-Zulassung gekennzeichnet sein.Wo wird es angebracht?Sichtbar an der Tür oder im unmittelbaren Umfeld der Feststellanlage.KaufentscheidungWelches Zubehör brauche ich für meine Feststellanlage?Eine zugelassene Feststellanlage besteht aus: Rauchmelder (Auslösung), Feststellvorrichtung (Haftmagnet oder E-Feststellung), Energieversorgung und Zulassungsschild. Bei der Erstinbetriebnahme benötigen Sie zusätzlich ein Prüfbuch und ein Abnahmeset. Alle Komponenten müssen zueinander kompatibel und in der DIBt-Zulassung aufgeführt sein.Brauche ich ein Prüfbuch und Abnahmeset?Ja. Nach DIBt-Richtlinie muss jede Feststellanlage bei Inbetriebnahme abgenommen und dokumentiert werden. Das Prüfbuch dokumentiert die regelmäßigen Prüfungen (mindestens monatlich), das Abnahmeset enthält die Formulare für die Erstabnahme. Beides ist gesetzlich vorgeschrieben.Kann ich Feststellanlagen-Komponenten verschiedener Hersteller kombinieren?Nein. Alle Komponenten einer Feststellanlage müssen in der gleichen DIBt-Zulassung aufgeführt sein. Eine GEZE Feststellanlage darf nur mit GEZE-zugelassenen Komponenten betrieben werden. Mischinstallationen verschiedener Hersteller sind nicht zulässig.
Geze Gleitstein für R-Gleitschiene
GEZE Gleitstein für R-GleitschieneKurz & Knapp:Ersatz-Gleitstein für GEZE R-Gleitschiene und R-ISM-GleitschieneFür Feststellanlagen mit integriertem RauchmelderEinfacher Austausch ohne Demontage der GleitschieneGleitstein für GEZE Feststellanlagen-GleitschienenDer Gleitstein ist das Verschleißteil in der Gleitschiene, das die Verbindung zwischen Türschließerkörper und Schiene herstellt. Dieser Ersatz-Gleitstein passt in die GEZE R-Gleitschiene und die GEZE R-ISM-Gleitschiene — beides Gleitschienen für Feststellanlagen mit integriertem Rauchmelder.Bei schwergängiger Schließbewegung oder sichtbarem Verschleiß am Gleitstein sollte dieser zeitnah getauscht werden, um Folgeschäden an der Gleitschiene zu vermeiden.KompatibilitätGleitschieneArtikelnummerGEZE R-Gleitschiene116300GEZE R-ISM-Gleitschiene TS 5000115614GEZE R-ISM-Gleitschiene BG TS 5000115622Häufige FragenPasst dieser Gleitstein auch in die Standard-Gleitschiene des TS 5000?Nein. Für die Standard-Gleitschiene (ohne R-Bezeichnung) benötigen Sie den GEZE Gleitstein Art.-Nr. 030267.Wann sollte der Gleitstein getauscht werden?Wenn die Tür ruckartig schließt, Geräusche aus der Schiene kommen oder der Gleitstein sichtbare Abnutzungsspuren zeigt.KaufentscheidungGleitschiene oder Gestänge — was ist besser?Gleitschienen bieten eine optisch dezente Montage und eignen sich besonders für repräsentative Bereiche. Sie haben eine geringere Öffnungsweite als Gestänge. Gestänge bieten mehr Hebelkraft, größere Öffnungswinkel und sind einfacher einzustellen — ideal für schwere Türen und Funktionsbereiche.Welche Gleitschiene passt zu meinem GEZE Türschließer?GEZE bietet verschiedene Gleitschienen-Typen: Standard-Gleitschiene, R-Gleitschiene (mit integriertem Rauchmelder-Anschluss), T-Stop-Gleitschiene (mit Öffnungsbegrenzung), EFS-Gleitschiene (mit elektrischer Feststellung) und ECline-Gleitschiene. Wählen Sie den Typ passend zu Ihrer gewünschten Funktion und Ihrem Türschließer-Modell.Brauche ich eine Montageplatte zur Gleitschiene?Eine Montageplatte wird benötigt, wenn die Gleitschiene nicht direkt am Türrahmen oder an der Wand montiert werden kann — zum Beispiel bei tiefen Sturzbekleidungen oder wenn der Abstand zwischen Schließer und Schiene überbrückt werden muss.
Hekatron ORS 142 AT RetroFit
Hekatron ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter für Deckenmontage Kurz & Knapp RetroFit für Bestandsanlagen — 1:1-Ersatz für ältere ORS 142 Deckenmelder AT-Sockeltausch: Sockel bleibt, nur Melderkopf wechseln Streulichtprinzip nach EN 54-7, Temperaturschwelle 70 °C Erweiterter Temperaturbereich -30 bis +60 °C Verschmutzungskompensation, RS-Bus, potentialfreier Öffner Kompatibel mit 20+ Herstellern Made in Germany Produktbeschreibung Der Hekatron ORS 142 AT RetroFit ist der Austausch-Rauchschalter für bestehende Feststellanlagen mit Deckenmontage. Er ersetzt ältere ORS 142 Melder, deren 8-jährige Nutzungsdauer gemäß DIN 14677 abgelaufen ist. Als RetroFit-Lösung ist er speziell für Anlagen konzipiert, die nach einem älteren Zulassungsbescheid (Z-6.5-xxxx) abgenommen wurden. Der vorhandene Sockel (143 A, 143 UH oder 143 AF) bleibt montiert — beim Tausch wird nur der Melderkopf gewechselt. Technisch entspricht der AT RetroFit dem aktuellen ORS 142 Standard: Verschmutzungskompensation, Alarmschwellennachführung, integrierte Leitungsüberwachung und Multi-Betriebszustandsanzeige. Einbindung in die Feststellanlage Der ORS 142 AT RetroFit wird als direkter Ersatz in bestehende Systeme eingesetzt: ORS 142 AT RetroFit an der Decke → Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Haftmagnet → Tür schließt Beim Austausch ist immer die aktuell gültige Zulassung zugrunde zu legen — nicht die alte Zulassung, nach der die Anlage ursprünglich abgenommen wurde. Ist der AT RetroFit in der aktuellen Zulassung des Systems gelistet, kann eine Neuabnahme entfallen. Technische Daten EigenschaftWert DetektionsprinzipStreulicht nach EN 54-7 Temperaturschwelle70 ±5 °C Betriebsspannung18–28 V DC Stromaufnahme Ruhemax. 22 mA Stromaufnahme Alarmmax. 11 mA RelaiskontaktÖffner, max. 30 V DC / 1 A / 30 W SchutzartIP 42 Betriebstemperatur-30 bis +60 °C AbmessungenØ 80 × H 33 mm Gewicht82 g FarbeWeiß (RAL 9010) SockeltypSockelserie 143 (A, AF, UH) KommunikationRS-Bus AT-KennzeichnungJa Nutzungsdauer8 Jahre (DIN 14677) Kompatibilität Der ORS 142 AT RetroFit ist als Austauschmelder für alle Systeme zugelassen, in denen der ORS 142 gelistet ist: Hekatron — FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt, RSZ kompakt dormakaba — RMZ (Z-6.500-2372) GEZE — FA GC 150 System 20+ weitere Hersteller — Assa Abloy, C-Tec, ECO Schulte, Entrematic, GU BKS u. a. Kompatible Zentralen: Hekatron FSZ Basis, FSZ Kompakt, FSZ Pro, RSZ kompakt. Auch einsetzbar mit dormakaba RMZ und GEZE RSZ 6. LED-Diagnose LED-AnzeigeZustandRelais Grün blinkendNormalbetriebGeschlossen Grün + kurz GelbLeichte VerschmutzungGeschlossen Wechsel Grün/GelbStarke Verschmutzung oder AustauschanzeigeGeschlossen GelbStörungGeöffnet RotAlarmGeöffnet Fehlersuche & Troubleshooting SymptomUrsacheMaßnahme LED Grün/Gelb wechselnd8-Jahres-Tausch fälligNeuen AT RetroFit Melderkopf aufsetzen. Sockel bleibt LED Gelb dauerhaftStörungMelderkopf abnehmen, Sockelkontakte prüfen, Kabel durchmessen Melder passt nicht auf alten SockelSockel veraltet (vor Serie 143)Alten Sockel durch Sockel 143 A ersetzen. Verkabelung prüfen Neuabnahme nach Tausch gefordertAT RetroFit nicht in alter ZulassungAktuelle Zulassung prüfen. Neuabnahme durch autorisierte Fachkraft FehlalarmStaub, DampfMontageort bewerten. Ggf. TDS 247 (nicht Fluchtwege) Montage & AT-Tausch Der AT-Tausch an der Decke in drei Schritten: Schritt 1: Alten Melderkopf durch Drehen aus dem Sockel lösen Schritt 2: ORS 142 AT RetroFit aufsetzen und durch Drehen verriegeln Schritt 3: Funktionstest mit Prüfaerosol (Hekatron 918/5) Sockel 143 A, 143 AF oder 143 UH bleibt montiert. Keine Neuverkabelung. Bei sehr alten Anlagen (vor ORS 132): Netzteil auf Kompatibilität prüfen — ältere Energieversorgungen sind möglicherweise nicht geeignet. Zulassungslogik: Wann der ORS 142 AT RetroFit eingesetzt werden muss Wichtig: Nur für Bestandsanlagen (abZ) Der ORS 142 AT RetroFit ist ausschließlich für Feststellanlagen mit alter Zulassung Z-6.5-xxxx (abZ) vorgesehen In Neuanlagen mit Z-6.500-xxxx (abG) darf er nicht verwendet werden — dort den Standard ORS 142 einsetzen Für den Austausch in abZ-Bestandsanlagen ist nur der AT RetroFit zugelassen — der Standard-ORS 142 darf dort nicht als Ersatz eingesetzt werden Wird das falsche Produkt verbaut, verliert die Anlage ihre Zulassung Hintergrund: Seit dem 01.01.2020 unterscheidet das DIBt zwischen abZ (Z-6.5-xxxx, Bestandsanlagen) und abG (Z-6.500-xxxx, Neuanlagen). In abZ-Zulassungen war der Melder mit Auslösevorrichtung als Einheit zugelassen. In abG ist der Melder nur noch als Melder zugelassen — die Auslöselogik liegt in der Zentrale (z. B. FSZ Basis). Die Zulassungsnummer steht auf dem Abnahmeschild der Feststellanlage. Nicht jede abZ-Zulassung hat den ORS 142 AT freigegeben — die exakte Kompatibilitätstabelle steht in der Montageanleitung (7003085, Seite 2). Praxis-Tipp: Bei Anlagen älter als 16 Jahre vor dem Tausch die Ausgangsspannung am Netzgerät messen (durch Elektrofachkraft). Unter 18 V DC → Netzgerät mit tauschen. Wartung & Prüfung Monatlich — Funktionsprüfung mit Prüfaerosol Hekatron 918/5 Jährlich — Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2 Alle 8 Jahre — Melderkopf tauschen (AT-Sockeltausch) Rauchschalter nicht öffnen, nicht reinigen. Nur Austausch. Einsatzgebiete Bestandsanlagen — 8-Jahres-Austausch bestehender ORS 142 Deckenmelder Drehflügeltüren, Schiebetüren, Tore — an Brand- und Rauchschutzabschlüssen Bahngebundene Förderanlagen — automatische Transportsysteme Nur an Innenwänden. Nicht für staubige/dampfige Umgebungen (dort: TDS 247, nicht in Fluchtwegen). Modellvergleich ModellMontageVerkabelungAT-TauschEinsatz ORS 142DeckeKabelNeinStandard-Neuinstallation ORS 142 WWand / SturzKabelNeinWandmontage, modulare Gehäuse ORS 142 W ATWand / SturzKabelJaAustausch bestehender Wandmelder ORS 142 AT RetroFitDeckeKabelJaAustausch bestehender Deckenmelder ORS 155 FDecke / SturzFunkNeinNachrüstung, Denkmalschutz TDS 247DeckeKabelNeinStaubige/dampfige Räume (nicht Fluchtweg) Normen & Zulassungen Alle Hekatron Rauchschalter und Thermoschalter für Feststellanlagen unterliegen einem umfassenden Normenwerk. Die Einhaltung ist Voraussetzung für die DIBt-Bauartgenehmigung und den normgerechten Betrieb. NormInhaltRelevanz EN 54-7Optische RauchmelderPrüfnorm für Streulicht-Rauchschalter EN 54-5WärmemelderPrüfnorm für Thermoschalter (TDS 247) DIN 14677-1Instandhaltung von FeststellanlagenWartungsintervalle, Tauschzyklen, Prüfprotokolle DIN 14677-2Anforderungen an die FachkraftQualifikation für Wartung und Abnahme DIN EN 14637Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenSystemanforderungen, Leitungsüberwachung DIN EN 1155Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenFeststellfunktion an Türschließern DIN 18040Barrierefreies BauenAnforderung an Feststellanlagen Häufige Fragen zum ORS 142 AT RetroFit Was bedeutet RetroFit?RetroFit bezeichnet den Austausch eines Melders in einer bestehenden Anlage. Der ORS 142 AT RetroFit ist speziell für diesen Zweck konzipiert und trägt die AT-Kennzeichnung. Muss die Anlage nach dem Tausch neu abgenommen werden?Nur wenn der ORS 142 AT RetroFit nicht in der aktuell gültigen DIBt-Zulassung des Systems gelistet ist. Ist er aufgeführt: Funktionstest und Dokumentation im Prüfbuch genügen. Kann ich jeden alten Hekatron-Melder durch den AT RetroFit ersetzen?Ja, sofern der vorhandene Sockel zur Serie 143 gehört. Bei sehr alten Sockeln (vor Serie 143) muss der Sockel mit getauscht werden. Was passiert mit den alten Netzteilen?Bei Austausch von ORS 132 oder älter: Netzteil auf Kompatibilität prüfen. Ältere Energieversorgungen (NAG 03, NG 519) können ungeeignet sein. Unterschied AT RetroFit vs. ORS 142 Standard?Technisch identisch. Der AT RetroFit trägt eine spezielle AT-Kennzeichnung für die eindeutige Zuordnung als Austauschmelder. Für Neuanlagen den Standard ORS 142 verwenden. Wie oft muss der RetroFit-Melder geprüft werden?Wie jeder ORS 142: monatlich Funktionsprüfung, jährlich Fachprüfung, nach 8 Jahren Austausch. Ist der AT RetroFit mit dormakaba RMZ kompatibel?Ja. In der dormakaba-Zulassung Z-6.500-2372 als Austauschmelder gelistet. Kaufberatung: Austausch in Bestandsanlagen Wand- oder Decken-AT?Für bestehende Deckenmelder: ORS 142 AT RetroFit. Für bestehende Wandmelder: ORS 142 W AT. Beide nutzen das AT-Sockeltausch-Prinzip. Lohnt sich der Umstieg auf Funk beim Tausch?Wenn die Kabelinfrastruktur intakt ist: nein — der AT RetroFit ist wirtschaftlicher. Wenn Kabel sanierungsbedürftig sind oder im Denkmalschutz: Funksystem ORS 155 F prüfen. Wie viele Melder brauche ich?Die Anzahl richtet sich nach Sturzhöhe und Breite des Feuerschutzabschlusses gemäß der DIBt-Bauartgenehmigung. In der Regel: 1–2 Melder pro Tür. Kann ich den Tausch selbst durchführen?Den Melderkopf wechseln darf eine eingewiesene Person. Die Abnahme nach Tausch muss durch eine autorisierte Fachkraft erfolgen.
Prüfgas für optische Rauchschalter Hekatron Prüfaerosol 918/5
Hekatron Prüfaerosol 918/5 — Prüfgas für optische Rauchschalter Kurz & Knapp Prüfaerosol für die Funktionsprüfung aller optischen Rauchschalter Ca. 200 Prüfungen pro 250-ml-Dose FCKW-frei — umweltverträglich Herstellerübergreifend einsetzbar (ORS 142, dormakaba RM-N, GEZE GC 152) Produktbeschreibung Das Hekatron Prüfaerosol 918/5 ist das Standard-Prüfgas für die Funktionsprüfung optischer Rauchschalter in Feststellanlagen gemäß DIN 14677. Es simuliert Rauch und löst den Melder aus — die Tür muss daraufhin vollständig schließen. Das Aerosol ist FCKW-frei und leicht entzündlich — Lagerung nicht in ausreichend belüfteten Orten. Es ist herstellerübergreifend für alle optischen Rauchschalter verwendbar und wird direkt in die Einströmöffnung des Melders gesprüht (oder über das Prüfgerät FDT 533). Technische Daten EigenschaftWert Inhalt250 ml Prüfungen pro DoseCa. 200 FCKW-freiJa Kompatibel mitAlle optischen Rauchschalter (ORS 142, RM-N, GC 152 etc.) Nicht fürThermoschalter (TDS 247) — dieser wird mit Fön geprüft LagerungTechnische Regeln Druckgase TRG 300 beachten Passende Hekatron ProdukteHekatron ORS 155 F - FunksetHekatron FSZ Basis Häufige Fragen Ist das Prüfaerosol vorgeschrieben?DIN 14677 schreibt vor, dass die Funktionsprüfung durch Simulation der Brandkenngröße (Rauch) erfolgen muss. Das Prüfaerosol 918/5 ist das von Hekatron empfohlene Prüfmittel. Kann ich auch ein anderes Prüfaerosol verwenden?Hekatron empfiehlt ausschließlich das 918/5. Es ist auf die Ansprechschwelle der Hekatron-Melder abgestimmt. Andere Aerosole können zu Fehlprüfungen führen. Wie oft brauche ich neues Prüfgas?Bei monatlicher Prüfung einer Tür: ca. 200 Monate ≈ 16 Jahre pro Dose. Bei vielen Türen entsprechend öfter. Lagerhinweise beachten (Druckgase).
DORMA Prüfbuch für Feststellanlagen
DORMA Prüfbuch für Feststellanlagen — Pflichtdokumentation nach DIN 14677 Kurz & Knapp Gesetzlich vorgeschriebene Pflichtdokumentation für jede dormakaba Feststellanlage Begleitet die Anlage vom Tag der Erstinbetriebnahme bis zur laufenden Wartung Enthält: Übereinstimmungserklärung, Abnahmeprotokoll, monatliche Prüfprotokolle, jährliche Wartung Muss dauerhaft am Betriebsort vorgehalten werden Format DIN A4, geheftet, Sprache Deutsch Produktbeschreibung Das DORMA Prüfbuch ist die gesetzlich vorgeschriebene Pflichtdokumentation für Feststellanlagen nach allgemeinem Baurecht und DIBt-Bauartgenehmigung. Es begleitet die Anlage über den gesamten Lebenszyklus — von der Abnahmeprüfung nach Erstinbetriebnahme bis zur laufenden Wartungsdokumentation. Nach Erstinbetriebnahme ist das Prüfbuch dem Betreiber auszuhändigen. Alle Nachweise sind dauerhaft zu archivieren. Das bauäusfuhrende Unternehmen muss die Übereinstimmung der Bauart mit der allgemeinen Bauartgenehmigung bestätigen — der Vordruck ist im Prüfbuch enthalten. Kennzeichnungsschild: Nach erfolgreicher Abnahme ist ein Zulassungsschild (105 × 52 mm) dauerhaft anzubringen. Das Schild ist separat zu bestellen. Inhalt des Prüfbuchs AbschnittInhalt ObjektdatenBetreiber, Standort, Türbezeichnung, Errichterangaben ÜbereinstimmungserklärungVordruck für bauausführendes Unternehmen (Zulassungs-Nr., Gerätekombination) KomponentenlisteStückliste aller eingesetzten DIBt-zugelassenen Geräte Abnahmeprüfung12-Punkte-Checkliste, Funktionsprüfungsprotokoll, Abnahmebescheinigung Monatliche PrüfungWiederholungsprotokoll für bis zu 14 Prüfzyklen Jährliche WartungProtokollseiten für Fachbetriebe, mehrere Jahrgänge Normen & gesetzliche Grundlagen RegelwerkBedeutung DIN 14677Wartung von Feststellanlagen, monatliche Funktionsprüfung DIN 14677-1, Abschnitt 5.1Jährliche Prüfung und Wartung durch Fachpersonal Bauartgenehmigung Z-6.500-2372Schriftliche Wartungsanleitung je Ausführungsvariante Allgemeines BaurechtGrundlage für alle Abnahme- und Prüfpflichten Monatliche Funktionsprüfung — 6 Schritte Energieversorgung unterbrechen → Tür muss schließen; Reset automatisch oder manuell Prüfgas gegen Rauchmelder sprühen → Tür muss schließen Bei elektromagnetischer Feststellung ohne Handtaster: Feststellung durch Druck auf Türblatt lösen Bei Elektromagneten oder Freilauf mit Handtaster: Handtaster betätigen Umgebungseinflüsse prüfen (Staub, Wasserdampf) Einfluss baulicher Änderungen auf Funktion prüfen Vereinfachung: Nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen reicht vierteljährliche Prüfung. Bei Mängeln: sofortige Instandsetzung und erneut 3 monatliche Prüfungen. Passende Dorma Feststellanlagen-Produkte ProduktArt.-Nr.Beschreibung RMZ Rauchmeldezentrale64800001MZentrale für Feststellanlagen mit integriertem Rauchmelder RM-N Deckenrauchmelder64830900Kabelgebundener Rauchmelder für Deckenmontage (2er-Pack) RM-F Funkrauchmelder57280011Kabelloser Rauchmelder (Funeo System) FM-AP Funkmodul57290001MFunkempfänger für RM-F und HT-F HT-F Funkhandtaster57300011Kabellose manuelle Auslösung Rauchschalterplatine G-EMR9900064001300Ersatz-Rauchmeldeeinheit (Pflichtaustausch nach 8 Jahren) Zulassungsschild5661345532Pflicht-Typenschild nach Abnahme Häufig gestellte Fragen Wann muss das Prüfbuch ausgehändigt werden?Nach Erstinbetriebnahme und Abnahmeprüfung. Es muss dauerhaft am Betriebsort zur Einsichtnahme vorgehalten werden. Wie oft muss die Feststellanlage geprüft werden?Monatlich durch den Betreiber. Nach 12 fehlerfreien Prüfungen reicht vierteljährlich. Zusätzlich jährliche Fachprüfung nach DIN 14677. Darf der Betreiber die monatliche Prüfung selbst durchführen?Ja, nach Einweisung — keine besondere Qualifikation erforderlich. Die jährliche Wartung muss durch Fachpersonal erfolgen. Wie lange muss das Prüfbuch aufbewahrt werden?Während der gesamten Betriebsdauer der Feststellanlage. Wird das Zulassungsschild mitgeliefert?Nein. Das Zulassungsschild (105 × 52 mm) ist separat zu bestellen und nach erfolgreicher Abnahme dauerhaft anzubringen.
Hekatron FSZ Basis
Hekatron FSZ Basis — Feststellanlagen-Zentrale für bis zu 12 RauchschalterKurz & KnappMeistverwendete Hekatron-Zentrale — All-in-one: Stromversorgung, Steuerung, integrierter Handauslösetaster (50 × 50 mm), Alarmspeicher und ResettasterBis 12 Rauchschalter (DIBt), 400 mA Ausgangsstrom, 1- oder 2-Stich-Betrieb per DIP-SchalterFail-Safe-Prinzip: Kein Akku — bei Netzausfall wird der Haftmagnet stromlos, die Tür schließt selbsttätigDIBt-Bauartgenehmigung Z-6.500-2427 (aBG), abZ Z-6.510-2402, VdS G 213091, EN 14637 (3-5-1/2/4-1-1-3)ProduktbeschreibungDie Hekatron FSZ Basis ist die meistverwendete Feststellanlagen-Zentrale von Hekatron. Sie vereint Stromversorgung (230 V AC → 24 V DC), Steuerung, integrierten Handauslösetaster, Alarmspeicher und Resettaster in einem kompakten Gehäuse (146 × 146 × 60,5 mm). Die Zentrale steuert Feststellanlagen an Brandschutztüren und -toren und verarbeitet Signale von bis zu 12 Rauchschaltern (nach DIBt).Die FSZ Basis arbeitet nach dem Fail-Safe-Prinzip: Sie besitzt keine Notstromversorgung. Bei Netzausfall wird der Haftmagnet-Ausgang (THM) stromlos — die Tür schließt selbsttätig durch den Türschließer. Dieses Verhalten ist brandschutztechnisch gewollt und gewährleistet, dass Brandschutzabschlüsse im Störungsfall immer geschlossen sind.Die Zentrale bietet drei DIP-Schalter zur Konfiguration: DIP 1 aktiviert die Leitungsüberwachung nach EN 14637, DIP 2 schaltet zwischen 1-Stich- und 2-Stich-Betrieb um, DIP 3 aktiviert den Alarmspeicher (bei Freilauftürschließern immer erforderlich). Drei LEDs (grün, rot, orange) zeigen Betriebszustand, Alarm und Störungen an — mit differenzierten Blinkmustern zur Fehlerdiagnose vor Ort.Die FSZ Basis ist als Festanschluss-Variante und als Variante mit 1,5 m Schutzkontaktstecker (FSZ Basis 230V) erhältlich.Komplette Feststellanlage mit FSZ BasisEine vollständige Feststellanlage mit der FSZ Basis besteht aus folgenden Komponenten:FunktionKomponenteHinweisSteuerung & StromversorgungFSZ BasisInkl. HAT, Reset, AlarmspeicherDetektionORS 142 + Sockel 143Bis 12 Stück (DIBt), 8 Jahre TauschzyklusFeststellungTHM (z. B. THM 439/335) + ASS (z. B. ASS 65)Haftmagnet + AnkerplatteManuelle AuslösungIntegriert (50 × 50 mm) oder ext. HAT 02Pflicht nach DIBtDokumentationPrüfbuch + AbnahmeschildAufbewahrungspflicht beim BetreiberKapazität und StrombudgetParameterOhne LÜ (DIBt)1-Stich mit LÜ (DIBt)2-Stich mit LÜ (DIBt)1-Stich EN 146372-Stich EN 14637Max. Melder121212 pro Stich (frei verteilbar)69 gesamt, max. 6 pro StichParameterWertMax. Haftmagnete1 (THM-Ausgang)Ausgangsstrom gesamt400 mAMax. Leitungslänge mit LÜ (THM)35 mMax. Leitungslänge mit LÜ (Melder)75 mMax. Leitungslänge ohne LÜ200 mStrombudget-Beispiel3 × ORS 142 (je 22 mA = 66 mA) + 2 × THM 425 (je 63 mA = 126 mA) = 192 mA von 400 mA — 52 % Auslastung.Funktionsbeschreibung — SignalwegDie FSZ Basis verarbeitet Signale in folgender Reihenfolge:Detektion: Ein angeschlossener Rauchschalter (z. B. ORS 142) erkennt Rauch und sendet ein Signal über die Melderleitung an die Zentrale.Verarbeitung: Die FSZ Basis wertet das Signal aus. Bei aktivem Alarmspeicher (DIP 3 = ON) bleibt der Alarmzustand bis zum manuellen Reset gespeichert.Auslösung: Der THM-Ausgang wird stromlos geschaltet. Der Haftmagnet gibt die Tür frei.Schließung: Der Türschließer drückt die Tür in die geschlossene Position (mechanisch, keine Energie nötig).Anzeige: Die rote LED zeigt den Alarmzustand an. Das potentialfreie Relais schaltet (Weiterleitung an GLT oder Signalleuchte möglich).Reset: Nach Beseitigung der Brandursache: Resettaster an der Zentrale oder externer Reset-Eingang betätigen.Manuelle Auslösung: Jederzeit über den integrierten Handauslösetaster (50 × 50 mm, Einschubstreifen: „Tür/Tor schließen“) oder einen externen HAT 02.Technische DatenEigenschaftWertEingangsspannung230 V ACNennstromaufnahme80 mALeistungsaufnahme18,4 VANennfrequenz50/60 HzAusgangsspannung24 V DCAusgangsstrom400 mALeistungsabgabe9,6 WRestwelligkeit200 mVssRelaisausgang1 Wechsler potentialfrei, max. 250 V AC / 30 V DC, max. 5 ASchutzartIP30 (Rückseite) / IP65 (mit Kabelverschraubung)SchutzklasseII mit FunktionserdungTemperaturbereich Betrieb-10 bis +50 °CTemperaturbereich Lagerung-10 bis +60 °CLuftfeuchtigkeit10–95 % (≤ 34 °C), max. 35 g/m³ (> 34 °C)Abmessungen (B × H × T)146 × 146 × 60,5 mmGewicht420 gGehäuseABS/PC weiß (RAL 9003)NetzteilPrimärgetaktetes Schaltnetzteil, kurzschlussfest, stabilisiertLED-DiagnoseDie FSZ Basis verfügt über drei LEDs (grün, rot, orange). Die Blinkfrequenz zeigt die Ursache an:LEDMusterBedeutungMaßnahmeGrünDauerleuchtenNormalbetriebKeineGrünAusNetzausfall oder AnschlussfehlerNetzversorgung prüfen, Anschluss prüfenRotDauerleuchtenAlarm — Rauchschalter hat ausgelöstBrandursache klären, Reset nach EntwarnungRot1 × BlinkenAlarm — interner Handauslösetaster betätigtReset nach EntwarnungRot2 × BlinkenAlarm — externer HAT oder AM 142 FehlerExternen HAT / AM 142 prüfenRot6 × BlinkenStörung FolientastaturZentrale austauschenOrangeDauerleuchtenInterne StörungZentrale austauschenOrange2 × BlinkenStörung RauchschalterstichMelderleitung und Melder prüfenOrange3 × BlinkenStörung HAT-SchleifeHAT-Anschluss und Leitung prüfenOrange4 × BlinkenÜbertemperaturUmgebungstemperatur prüfen, Belüftung sicherstellenOrange5 × BlinkenStörung Haftmagnet-SchleifeTHM-Anschluss und Leitung prüfenOrange6 × BlinkenStörung FolientastaturZentrale austauschenOrange9 × BlinkenAusgangsstrom überschrittenVerbraucher reduzieren, Strombudget prüfenOrange10 × BlinkenKurzschluss 24 VVerdrahtung prüfen, Kurzschluss beseitigenKlemmenplanKlemmenblockKlemmenFunktionLeiterquerschnitt1 — StromnetzL, N, PE230 V AC Netzanschluss0,25–2,5 mm²2 — RelaisausgangNO, Common, NCPotentialfreier Wechsler (max. 250 V AC / 5 A)0,25–2,5 mm²3 — Brandmelder+24V, GND, ORSRauchschalter-Stich(e)0,25–1,5 mm²4 — StützpunktK, B2-Stich-Verbindung (nur bei DIP 2 = ON)0,25–1,5 mm²5 — HaftmagnetTHM+, THM-Haftmagnet-Ausgang (24 V DC, mit Freilaufdiode und Funktionsüberwachung)0,25–1,5 mm²6 — HAT/Reset+24V, HAT, RESET, GNDExterner Handauslösetaster und externer Reset0,25–1,5 mm²DIP-SchalterDIPONOFFDIP 1Leitungsüberwachung aktiv (EN 14637)Ohne LeitungsüberwachungDIP 22-Stich-Betrieb (nur wenn DIP 1 = ON)1-Stich-BetriebDIP 3Alarmspeicher aktiv (bei Freilauftürschließern: immer ON)Alarmspeicher inaktivVergleich Hekatron ZentralenEigenschaftRSZ kompaktFSZ KompaktFSZ BasisFSZ ProTypRauchschaltzentraleFSA-Zentrale kompaktFSA-Zentrale StandardFSA-Zentrale TopIntegrierter RauchschalterJa (ORS 142 W-RSZ)NeinNeinNeinIntegrierter HATNeinNeinJa (50 × 50 mm)JaAusgangsstrom435 mA460 mA400 mA900 mAMax. Melder (DIBt)+ externe61220–24Max. Melder (EN 14637)—66–912Stiche1 oder 211 oder 21 oder 2Relaisausgänge1112HupeNeinNeinNeinJa (65 dB(A))ESM Pro kompatibelNeinNeinNeinJaExt. Alarmeingang BMZ/GLTNeinNeinNeinJaStille SchließungNeinNeinNeinJaDIP-Schalter——36NotstromversorgungNein (Fail-Safe)Nein (Fail-Safe)Nein (Fail-Safe)Optional (ESM Pro)DIBtZ-6.500-2393Z-6.500-2394Z-6.500-2427Z-6.500-2359MontageParameterWertMontagehöhe Unterkante1,4 m (+0,2 / -0,4 m)Max. Abstand zum Melder2,3 mLochabstand128 × 128 mmMontageartenAufputz Wand/Decke, Schaltschrank (Adapter), Hutschiene 35 mm (Adapter)KabeleinführungRückseite: IP30 (offene Einführung). Oben/unten: IP65 mit 3 × M16 + 1 × M20 Kabelverschraubungen (im Lieferumfang).KabeltypenAnschlussKabeltypNetz (230 V AC)NYM 3 × 1,5–2,5 mm²Fernmeldeleitung (Melder, HAT, THM)JY(ST)Y 2 × 2 × 0,6/0,8 mmKompatible Komponenten — RauchschalterKomponenteHinweisORS 142Standard-Rauchschalter (auf Sockel 143)ORS 142 WWandmontageORS 142 W ATWandmontage, erhöhte TemperaturbeständigkeitORS 142 AT RetroFitNachrüstung auf vorhandenen SockelTDS 247Thermoschalter (nicht in Flucht-/Rettungswegen)ORS 155 FFunk-Rauchschalter (über FM 155 F Funkmodul)Haftmagnete und FeststellvorrichtungenKomponenteHinweisTHM 413TürhaftmagnetTHM 425TürhaftmagnetTHM 439 (185/335/485)Türhaftmagnet, verschiedene AusführungenAFS 55 / AFS 65 / AFS 75Feststellvorrichtungen (Magnete)ZubehörKomponenteFunktionAM 142AlarmmodulHAT 02Externer HandauslösetasterTSG 100Torsignalgeber (MVV TB 2019)ROLP SBSignalgeberSP 205SireneRZA 142Relais-ZusatzadapterNormen und ZulassungenNorm / ZulassungNummerInhaltDIBt Bauartgenehmigung (aBG)Z-6.500-2427Autarke FeststellanlageDIBt abZZ-6.510-2402ZusatzzulassungVdSG 213091VdS-AnerkennungEN 14637Klassifizierung 3-5-1/2/4-1-1-3Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenDIN 14677-1—Instandhaltung von FeststellanlagenDIN 14677-2—Anforderungen an FachkräfteEN 54-7—Optische Rauchmelder (für angeschlossene ORS 142)Die DIBt-Bauartgenehmigung gilt ausschließlich für die darin aufgeführten Komponentenkombinationen. Bei Austausch durch nicht gelistete Komponenten ist eine Neuabnahme erforderlich.AbnahmeWer darf abnehmen?Fachkräfte des Herstellers (Hekatron)Vom Hersteller autorisierte Fachkräfte (Hekatron Seminar R 6.1 oder R 6.2)Fachkräfte einer vom DIBt benannten PrüfstelleDie Abnahmeberechtigung ist personenbezogen und nicht übertragbar.Wann ist eine Abnahme erforderlich?Nach betriebsfertigem Einbau einer FeststellanlageNach Gerätetausch, wenn das neue Gerät nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war (Neuabnahme nach aktuell gültiger Zulassung)DokumentationInbetriebnahme- und Wartungsset (IW-Set) verwendenAbnahmeschild nach erfolgreicher Abnahme anbringenUnterlagen beim Betreiber aufbewahrenDigital: Hekatron „Mein HPlus Service-IA Kit“ (im Lieferumfang)Wartung nach DIN 14677IntervallPrüfungDurchführungMonatlichFunktionsprüfung: Rauchschalter mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss vollständig schließen. HAT betätigen, Tür muss schließen. LED-Anzeigen kontrollieren.Eingewiesene PersonVierteljährlichWie monatlich. Nach 12 fehlerfreien Monatsprüfungen kann auf vierteljährlich umgestellt werden.Eingewiesene PersonJährlichVollständige Fachprüfung: alle Komponenten inspizieren, Leitungen prüfen, Strombudget kontrollieren, Relaisausgang testen, Dokumentation im Prüfbuch.Fachkraft nach DIN 14677-2TauschzyklenKomponenteZyklusOptische Rauchschalter (ORS 142)8 Jahre (DIN 14677)Thermoschalter (TDS 247)8 Jahre (Herstellerempfehlung)Funk-Rauchmelder (ORS 155 F)8 Jahre (Batterie)Rauchschalter können nicht gereinigt werden und dürfen nicht geöffnet werden — bei Verschmutzung ist ein Austausch erforderlich.Häufige FragenWie viele Rauchschalter kann die FSZ Basis maximal ansteuern?Nach DIBt-Bauartgenehmigung Z-6.500-2427 bis zu 12 Rauchschalter. Nach EN 14637 maximal 6 (1-Stich) bzw. 9 gesamt bei 2-Stich-Betrieb (max. 6 pro Stich).Was passiert bei einem Stromausfall?Die FSZ Basis hat keine Notstromversorgung (kein Akku, kein ESM). Bei Netzausfall wird der THM-Ausgang stromlos — der Haftmagnet gibt die Tür frei und der Türschließer schließt die Tür selbsttätig. Dieses Fail-Safe-Prinzip ist brandschutztechnisch gewollt.Was bedeuten die orangefarbenen Blinkmuster?Orange zeigt Störungen an. Die Anzahl der Blinkimpulse identifiziert die Ursache: 2× = Rauchschalterstich, 3× = HAT-Schleife, 4× = Übertemperatur, 5× = Haftmagnet-Schleife, 6× = Folientastatur, 9× = Ausgangsstrom überschritten, 10× = Kurzschluss 24 V. Dauerleuchten = interne Störung, Zentrale austauschen.Wann benötige ich eine FSZ Pro statt der FSZ Basis?Die FSZ Pro ist erforderlich, wenn mehr als 12 Melder angeschlossen werden sollen (bis 20–24 nach DIBt), eine Notstromversorgung per ESM Pro benötigt wird, ein externer Alarmeingang (BMZ/GLT) nötig ist, eine Stille Schließung gewünscht wird, oder der Ausgangsstrom 400 mA nicht ausreicht (FSZ Pro: 900 mA).Was ist der Unterschied zwischen 1-Stich und 2-Stich?Im 1-Stich-Betrieb sind alle Rauchschalter an einer Linie angeschlossen. Im 2-Stich-Betrieb (DIP 2 = ON, nur mit Leitungsüberwachung DIP 1 = ON) werden zwei getrennte Melderleitungen genutzt — die 12 Melder (DIBt) sind frei auf beide Stiche verteilbar. 2-Stich erhöht die Verfügbarkeit: fällt ein Stich aus, bleibt der andere aktiv.Muss der Alarmspeicher immer aktiviert sein?Bei Freilauftürschließern muss DIP 3 immer auf ON stehen (Alarmspeicher aktiv). Grund: Der Freilauftürschließer benötigt ein dauerhaftes Signal zum Geschlossenhalten. Ohne Alarmspeicher könnte die Tür nach kurzer Abkühlung des Melders wieder feststellen.Welche Kabelverschraubungen sind im Lieferumfang?3 × M16 und 1 × M20 Kabelverschraubungen für die Einführungen oben/unten (IP65). Die rückseitige Einführung ist offen (IP30) und für Unterputz-/Schaltschrankmontage vorgesehen.Welcher Netzanschluss wird benötigt?230 V AC über NYM 3 × 1,5–2,5 mm². Der Netzanschluss darf ausschließlich durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Die Variante FSZ Basis 230V wird alternativ mit einem 1,5 m Schutzkontaktstecker geliefert.Kaufentscheidung — Feststellanlagen-ZentraleFSZ Basis oder RSZ kompakt — welche Zentrale für eine einzelne Brandschutztür?Für eine einzelne Tür mit separatem Haftmagnet: FSZ Basis, wenn externe Rauchschalter (ORS 142) gewünscht sind — flexibel positionierbar, bis 12 Melder erweiterbar. Die RSZ kompakt hat einen integrierten Sturzrauchschalter und ist kompakter, aber weniger erweiterbar.Reichen 400 mA Ausgangsstrom für mein Projekt?Das Strombudget lässt sich einfach berechnen: ORS 142 benötigt 22 mA, THM 425 benötigt 63 mA. Eine typische Konfiguration mit 3 Rauchschaltern und 1 Haftmagnet verbraucht ca. 129 mA — weit unter dem Limit. Bei größeren Anlagen mit vielen Meldern und starken Magneten sollte das Budget vor der Planung durchgerechnet werden. Über 400 mA → FSZ Pro (900 mA).Brauche ich eine Notstromversorgung (ESM Pro)?Die FSZ Basis unterstützt kein ESM Pro — das ist ausschließlich der FSZ Pro vorbehalten. Für die FSZ Basis gilt: Bei Netzausfall schließt die Tür selbsttätig (Fail-Safe). Wenn die Tür bei Netzausfall für eine definierte Zeit offengehalten werden muss (z. B. Evakuierung), ist die FSZ Pro mit ESM Pro erforderlich.Kann ich die FSZ Basis nachträglich auf 2-Stich umstellen?Ja. Die Umstellung erfolgt per DIP-Schalter (DIP 2 = ON). Voraussetzung: Leitungsüberwachung muss aktiv sein (DIP 1 = ON). Die Verdrahtung muss entsprechend angepasst werden (Stützpunkt-Klemmen K und B für den zweiten Stich).Welche Zulassung gilt — DIBt oder EN 14637?In Deutschland ist die DIBt-Bauartgenehmigung (Z-6.500-2427) maßgeblich — sie erlaubt bis 12 Melder. Die EN 14637-Klassifizierung (3-5-1/2/4-1-1-3) gilt europaweit und ist restriktiver: max. 6 Melder (1-Stich) bzw. 9 Melder (2-Stich). In der Praxis wird nach DIBt geplant.
Hekatron Prüfbuch für Feststellanlagen
Hekatron Prüfbuch für Feststellanlagen Kurz & Knapp Prüfbuch zur Dokumentation aller Prüfungen und Wartungen Vorgeschrieben gemäß DIBt-Bauartgenehmigung und DIN 14677-1 Einzeln nachbestellbar (im IW-Set RS bereits enthalten) Aufbewahrungspflicht beim Betreiber Produktbeschreibung Das Hekatron Prüfbuch dient zur vorschriftsmäßigen Dokumentation aller durchgeführten Prüfungen und Wartungen an einer Feststellanlage. Die DIBt-Bauartgenehmigung und DIN 14677-1 schreiben die lückenlose Dokumentation vor — das Prüfbuch enthält die entsprechenden Vorlagen für monatliche, vierteljährliche und jährliche Prüfungen sowie den Meldertausch. Es ist im IW-Set RS (7001949) enthalten und kann bei Bedarf einzeln nachbestellt werden. Passende Hekatron ProdukteHekatron ORS 155 F - FunksetHekatron FSZ BasisHekatron Ankerplatte ASS 55Hekatron ORS 142Häufige Fragen Ist das Prüfbuch vorgeschrieben?Ja. Gemäß DIBt und DIN 14677-1 muss der Betreiber alle Prüfungen und Wartungen dokumentieren. Das Prüfbuch enthält die vorgeschriebenen Vorlagen. Gibt es eine digitale Alternative?Ja. Hekatron bietet die HPlus Service-App für die digitale Dokumentation. Das gedruckte Prüfbuch bleibt aber als Backup empfohlen.
Zulassungsschild für dormakaba Feststellanlagen
Zulassungsschild für dormakaba Feststellanlagen Kennzeichnungsschild nach DIBt für Feststellanlagen — Pflicht nach Abnahme Kurz & Knapp Kennzeichnungsschild nach DIBt für Feststellanlagen — Pflicht nach Abnahme dormakaba Zubehör Produktbeschreibung Das Zulassungsschild für dormakaba Feststellanlagen — kennzeichnungsschild nach dibt für feststellanlagen — pflicht nach abnahme. Kompatibilität Für alle dormakaba Feststellanlagen. Pflicht nach DIBt-Richtlinie. Passende Produkte dormakaba Rauchschalterplatine G-EMR optischer Rauchschalter ORS 142 → Alle Zubehör Feststellanlagen Häufig gestellte Fragen Pflicht?Ja, nach DIBt-Richtlinie bzw. DIN 14677. Ist dieses Dokument gesetzlich vorgeschrieben?Prüfbücher und Abnahmeschilder sind nach DIN 14677 für Feststellanlagen vorgeschrieben. Sie dokumentieren Inbetriebnahme, Prüfungen und Wartungen.Wer ist für die Dokumentation verantwortlich?Der Betreiber ist für die ordnungsgemäße Dokumentation verantwortlich. Die Eintragungen werden von der prüfenden Fachkraft vorgenommen.
Hekatron Inbetriebnahme- und Wartungsset IW-Set RS
Hekatron IW-Set RS — Inbetriebnahme- und Wartungsset Kurz & Knapp Komplettes Dokumentationsset für Feststellanlagen gemäß DIBt und DIN 14677 Enthält: Abnahmeprotokoll, Abnahmeschild, Hinweisschild, Wartungsprotokolle, Bauartgenehmigungen Vorlagen für die regelmäßige Dokumentation über 8 Jahre Pflicht bei jeder Neuabnahme einer Feststellanlage Produktbeschreibung Das Hekatron IW-Set RS ist das vollständige Inbetriebnahme- und Wartungsset für Feststellanlagen. Es enthält alle Unterlagen die gemäß DIBt und DIN 14677-1 für Abnahme, Dokumentation und wiederkehrende Prüfungen benötigt werden. Das Set ist bei jeder Neuabnahme einer Feststellanlage Pflicht und wird vom Betreiber aufbewahrt. Es dokumentiert Abnahme, monatliche/vierteljährliche/jährliche Prüfungen und Meldertausch über die gesamte Nutzungsdauer. Passende Hekatron ProdukteHekatron ORS 155 F - FunksetHekatron FSZ BasisHekatron Ankerplatte ASS 55Hekatron ORS 142Häufige Fragen Ist das IW-Set Pflicht?Ja. Die DIBt-Bauartgenehmigung und DIN 14677-1 schreiben die Dokumentation aller Prüfungen und der Abnahme vor. Das IW-Set enthält die vorgeschriebenen Vorlagen. Wer bewahrt das Set auf?Der Betreiber der Feststellanlage. Die Unterlagen müssen für wiederkehrende Prüfungen bereitgehalten werden. Kann ich einzelne Teile nachbestellen?Ja. Prüfbuch (7001949.071) und Abnahmeschild (3.740.888) sind separat erhältlich.
Hekatron Hinweisschild für Feuer- / Rauchschutztür
Hekatron Hinweisschild für Feuer- und Rauchschutztüren Kurz & Knapp Hinweisschild für Brand- und Rauchschutztüren mit Feststellanlage Kennzeichnet die Tür als Feuerschutzabschluss Pflicht an jedem Feuerschutzabschluss gemäß Bauordnung Einzeln nachbestellbar (im IW-Set RS enthalten) Produktbeschreibung Das Hekatron Hinweisschild kennzeichnet Feuer- und Rauchschutztüren, die mit einer Feststellanlage ausgestattet sind. Es weist darauf hin, dass die Tür ein Feuerschutzabschluss ist und nicht verkeilt, blockiert oder dauerhaft offengehalten werden darf (außer durch die zugelassene Feststellanlage). Das Schild ist im IW-Set RS enthalten und kann bei Bedarf einzeln nachbestellt werden. Passende Hekatron ProdukteHekatron ORS 155 F - FunksetHekatron FSZ BasisHekatron Ankerplatte ASS 55Hekatron ORS 142Häufige Fragen Ist das Hinweisschild Pflicht?Ja. Feuerschutzabschlüsse müssen als solche gekennzeichnet sein. Das Hinweisschild informiert Nutzer, dass die Tür nicht blockiert werden darf. Wo wird es angebracht?Gut sichtbar an oder neben der Feuer-/Rauchschutztür, auf beiden Seiten.
Hekatron Handauslösetaster HAT 02
Hekatron HAT 02 — Handauslösetaster für Feststellanlagen Kurz & Knapp Pflichtkomponente jeder Feststellanlage — manuelle Auslösung gemäß DIBt und DIN EN 14637 Rote Schaltwippe mit Aufschrift „Tür schließen“ Öffner-Kontakt (NC) — bei Betätigung wird der Haltestrom unterbrochen, Tür schließt Für trockene Räume (IP 20). Feuchtraum: HAT 03 (IP 44) Aufputz- und Unterputzmontage Bei FSZ kompakt: Pflicht (kein integrierter Taster). Bei FSZ Basis/Pro: optional (integrierter HAT vorhanden) Produktbeschreibung Der Hekatron HAT 02 ist ein Handauslösetaster zur manuellen Auslösung von Feststellvorrichtungen an Brand- und Rauchschutztüren. Er ist eine Pflichtkomponente jeder Feststellanlage: Gemäß DIBt-Bauartgenehmigung und DIN EN 14637 muss jede Feststellvorrichtung auch von Hand auslösbar sein. Bei Betätigung der roten Schaltwippe öffnet der Öffner-Kontakt (NC) und unterbricht den Haltestrom zum Türhaftmagneten (THM) — die Tür schließt selbstständig durch den Türschließer. Der Taster rastet nicht ein und kehrt nach dem Loslassen in die Ausgangsposition zurück. Ausnahme: Bei Türschließern mit niedriger Öffnungskraft oder Öffnungsautomatik kann der externe Handauslösetaster unter bestimmten Bedingungen entfallen — die genauen Regelungen stehen in der jeweiligen DIBt-Bauartgenehmigung. Kompatibilität Der HAT 02 ist mit allen gängigen Feststellanlagen-Zentralen kompatibel: Hekatron FSZ kompakt — Pflicht! Die FSZ kompakt hat keinen integrierten Handtaster Hekatron FSZ Basis — optional (integrierter HAT 50×50 mm vorhanden) Hekatron FSZ Pro — optional (integrierter HAT 50×50 mm, 180° drehbar) Hekatron RSZ kompakt — optional (integrierter Prüf-/Resettaster vorhanden) dormakaba RMZ — als externer Handtaster anschließbar GEZE RSZ 6/7 — als externer Taster über HAT-Eingang Der HAT 02 wird an den HAT-Eingang der Zentrale angeschlossen. Bei Hekatron-Zentralen: Klemmenblock 6 (HAT, Reset, +24V, GND). Der Anschluss erfolgt in Reihe mit der Leitungsüberwachung, sofern diese aktiviert ist. Funk-Alternative: Der HAT 155 F ist die kabellose Variante (batteriebetrieben, 8 Jahre, AES256-verschlüsselt) für das Hekatron Funksystem 155 F. Passende Hekatron ProdukteHekatron ORS 155 F - FunksetHekatron RSZ kompakt Rauchschaltzentrale Technische Daten EigenschaftWert KontaktartÖffner (NC) — öffnet bei Betätigung Schaltspannungmax. 30 V DC Schaltstrommax. 1 A SchutzartIP 20 (trockene Räume) MontageAufputz (AP) und Unterputz (UP) Abmessungen81 × 81 × 38,5 mm (AP) GehäuseKunststoff FarbeWeiß mit roter Schaltwippe Beschriftung„Tür schließen“ (gemäß DIBt) Feuchtraum-AlternativeHAT 03 (IP 44, nur Aufputz) Montagevorschriften Die Montage des Handauslösetasters ist in der DIBt-Bauartgenehmigung und in DIN VDE 0833-2 geregelt: VorschriftAnforderung Montageöhe1,4 m (+0,2 / −0,4 m) nach DIN VDE 0833-2:2017-10 SichtbarkeitGut sichtbar, frei zugänglich, beleuchtet FarbeRot mit Aufschrift „Tür schließen“ VerdeckungDarf durch die festgestellte Tür nicht verdeckt werden BarrierefreiheitIn barrierefreien Gebäuden: abweichende Höhen nach DIN 18040 möglich LeitungsüberwachungBei aktivierter LÜ: HAT in Reihe mit Abschlusswiderstand (43 kΩ am Stichende) Aufputz (AP): HAT 02 direkt auf die Wand schrauben. Kabeleinführung durch die Rückseite. Unterputz (UP): HAT 02 in Standard-Unterputzdose einsetzen. Kompatibel mit gängigen Schalterprogrammen (Berker, Gira, Jung, Merten, Busch-Jaeger). Häufige Fragen zum HAT 02 Ist der Handauslösetaster Pflicht?Ja. Gemäß DIBt-Bauartgenehmigung und DIN EN 14637 muss jede Feststellvorrichtung auch von Hand auslösbar sein. Ausnahme: Bei bestimmten Türschließern mit niedriger Öffnungskraft oder Öffnungsautomatik kann der externe Taster entfallen — Details in der jeweiligen Bauartgenehmigung. Brauche ich den HAT 02 auch bei der FSZ Basis?Die FSZ Basis hat einen integrierten Handauslösetaster (50×50 mm). Ein zusätzlicher externer HAT 02 ist optional, aber empfehlenswert — z. B. wenn die Zentrale nicht in unmittelbarer Nähe der Tür montiert ist. Wann ist der HAT 02 Pflicht (nicht optional)?Bei der FSZ kompakt — diese hat keinen integrierten Handtaster. Hier muss ein externer HAT 02 angeschlossen werden. HAT 02 oder HAT 03?HAT 02 (IP 20) für trockene Räume, Aufputz und Unterputz. HAT 03 (IP 44) für Feuchträume, nur Aufputz. Funktional identisch. Gibt es eine Funk-Alternative?Ja. Der HAT 155 F ist ein batteriebetriebener Funkhandtaster (AES256, 8 Jahre Batterie) für das Hekatron Funksystem 155 F. Er kann als AP- oder UP-Variante verbaut werden. Auf welcher Höhe muss der Taster montiert werden?1,4 m (+0,2 / −0,4 m) nach DIN VDE 0833-2:2017-10. Gut sichtbar, frei zugänglich, beleuchtet. Darf durch die geöffnete Tür nicht verdeckt werden. In barrierefreien Gebäuden gelten abweichende Höhen nach DIN 18040. Was bedeutet Öffner-Kontakt (NC)?Im Normalzustand ist der Kontakt geschlossen (Normally Closed). Bei Betätigung öffnet er — der Haltestrom zum Magneten wird unterbrochen und die Tür schließt. Das ist ein Sicherheitsprinzip: Auch bei Kabelbruch oder Defekt öffnet der Kontakt und die Tür schließt (Fail-Safe). Wie wird der HAT 02 an die Leitungsüberwachung angeschlossen?Bei aktivierter Leitungsüberwachung (DIP 1 an FSZ Basis/Pro) wird der HAT 02 in Reihe in den Überwachungsstich eingebunden. Am Stichende sitzt der Abschlusswiderstand (43 kΩ). Die Zentrale erkennt so Kabelbruch oder Kurzschluss in der HAT-Leitung.
Thermoschalter Hekatron TDS 247
Hekatron TDS 247 — Thermodifferentialschalter für Feststellanlagen Kurz & Knapp Thermodifferentialschalter — erkennt Temperaturanstieg und Grenzwertüberschreitung Speziell für schwierige Umgebungen mit Staub, Dampf oder betriebsbedingtem Rauch Plausibilitätsprüfung der Messwerte — minimiert Fehlalarme Prüfung nach EN 54-5 (Wärmemelder) RS-Bus, potentialfreier Öffner, Messteilüberwachung NICHT in Flucht- und Rettungswegen — dort ausschließlich optische Rauchschalter Made in Germany Produktbeschreibung Der Hekatron TDS 247 ist ein Thermodifferentialschalter mit Maximalteil zur Erkennung von Temperaturveränderungen und offenen Bränden — mit und ohne Rauch. Er ist der Nachfolger des älteren Rauchschalters TS 217. Der TDS 247 erfasst die Umgebungstemperatur, wertet die Messwerte nach speziellen Algorithmen aus und prüft das Ergebnis auf Plausibilität. Er reagiert sowohl auf die Temperaturanstiegsgeschwindigkeit (Differentialteil) als auch auf das Übersteigen des Grenzwerts (Maximalteil). Sein Haupteinsatzgebiet sind Räume mit betriebsbedingten Störgrößen wie Staub, Rauch oder Dampf, in denen optische Rauchschalter zu Fehlalarmen neigen würden. Wichtig: Der TDS 247 darf nicht für Abschlüsse in Flucht- und Rettungswegen verwendet werden — dort sind ausschließlich optische Rauchschalter (ORS 142) vorgeschrieben. Einbindung in die Feststellanlage Der TDS 247 wird wie der ORS 142 in eine Feststellanlage eingebunden: TDS 247 erkennt Temperaturanstieg → Signal an Zentrale (FSZ/RSZ/RMZ) → Haftmagnet löst → Tür schließt Der TDS 247 darf nur an Hekatron-Netzgeräte angeschlossen werden und passt in die vorhandene Sockelserie 143. Für den TDS 247 wird das Abschlussmodul AM 142 am Stichende benötigt (bei FSZ Basis/Pro enthalten). Technische Daten EigenschaftWert DetektionsprinzipThermodifferential mit Maximalteil nach EN 54-5 A1 Betriebsspannung18–28 V DC (max. 200 mVSS Restwelligkeit) Stromaufnahme Ruhemax. 22 mA Stromaufnahme Alarmmax. 11 mA Stromaufnahme Störungmax. 16 mA RelaiskontaktÖffner, max. 30 V DC / 1 A / 30 W SchutzartIP 42 Betriebstemperatur-20 bis +80 °C AbmessungenØ 80 × H 33 mm Gewicht60 g FarbeWeiß (RAL 9010), Multicolor auf Anfrage SockeltypSockelserie 143 (A, AF, W, UH) KommunikationRS-Bus (Zustandsmeldung an RZA 142) Nutzungsdauer8 Jahre (Herstellerempfehlung) Kompatibilität Der TDS 247 ist für den Einsatz in folgenden Feststellanlagen zugelassen: Hekatron — FSZ Basis, FSZ Pro (mit Abschlussmodul AM 142) dormakaba — RMZ (in der DIBt-Zulassung gelistet) Wichtig: Der TDS 247 darf nur an Hekatron-Netzgeräte angeschlossen werden. Ältere Netzteile (NAG 03, NG 519) sind nicht kompatibel mit der Leitungsüberwachung. DIBt-Zulassungen: Z-6.5-1725 (Feststellanlagen), Z-6.5-1891 (Bahngebundene Förderanlagen). Passende Hekatron ProdukteHekatron FSZ Kompakt Zustandsanzeige & LED-Diagnose LED-AnzeigeZustandRelais GrünNormalbetriebGeschlossen Grün + GelbUnzulässige Temperatur (≤ -20 °C)Geschlossen Grün + Gelb (wechselnd)Erhöhte Temperatur (Voralarm)Geschlossen GelbStörung (Temperaturmessteil)Geöffnet RotAlarmGeöffnet DunkelSpannungslosGeöffnet Zusätzlich meldet der TDS 247 seinen Funktionszustand über RS-Bus (Stift 3) an die Sammelanzeige RZA 142 — dort werden die Zustände mit farbigen LEDs und potentialfreien Relais ausgegeben. Fehlersuche & Troubleshooting SymptomUrsacheMaßnahme LED Grün + Gelb (Wechsel)Erhöhte UmgebungstemperaturWärmequelle in der Nähe? Montageort prüfen (Heizung, Sonneneinstrahlung) LED Gelb dauerhaftTemperaturmessteil defektMelder tauschen. Sockelkontakte prüfen Fehlalarm bei Küchenbet riebZu nahe an WärmequelleMelder weiter von Kochstelle entfernt positionieren. TDS 247 ist für Dampf geeignet, aber nicht für direkte Hitze Tür schließt nicht bei AlarmSignalweg unterbrochenZentrale → Relais → Magnet prüfen Melder löst nicht bei Prüfung ausKeine Rauchprüfung möglichTDS 247 wird mit Fön geprüft (Wärme), NICHT mit Prüfaerosol. Überhitzung vermeiden! LED Grün + Gelb bei KälteTemperatur unter -20 °CNormales Verhalten. Melder meldet unzulässig niedrige Temperatur Störung nach Meldertausch (LED gelb)Netzgerät-Spannung unter 18 VBei Anlagen älter als 16 Jahre: Ausgangsspannung messen. Unter 18 V DC = Netzgerät tauschen (FSZ Basis, RSZ kompakt, LRZ Basis) Sockelwahl Der TDS 247 passt in die vorhandene Sockelserie 143: SockelMontageEinsatz Sockel 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage Sockel 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchträume Sockel 143 WWandmontageSturzmontage Sockel 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken Montagehinweise Die Montage des TDS 247 entspricht dem ORS 142: Sockel an der Decke oder Wand schrauben, Melderkopf aufsetzen und drehen. Ausschließlich Schraubmontage. Positionierung: In Räumen mit Staub oder Dampf den Melder nicht direkt über Wärmequellen positionieren. Der TDS 247 reagiert auf Temperaturanstieg — eine direkte Heizquelle führt zu Fehlalarmen. Austausch & Zulassungslogik (abZ / abG) Tausch nach 8 Jahren (Herstellerempfehlung) Der 8-jährige Tauschzyklus ist für Thermoschalter eine Herstellerempfehlung (für optische Rauchschalter Vorschrift nach DIN 14677) Prüfung per Fön (Wärme), nicht per Prüfaerosol Zulassungslogik beim Austausch: Anlage abgenommen nachNummernkreisBeim Austausch verwenden Allg. bauaufsichtliche Zulassung (abZ)Z-6.5-xxxxNur TDS 247 AT (Art. 31-5100001-01-xx) Allg. Bauartgenehmigung (abG)Z-6.500-xxxxNur TDS 247 Standard (Art. 5100158) Wird das falsche Produkt eingesetzt, verliert die Anlage ihre Zulassung. Nicht jede abZ-Zulassung hat den TDS 247 AT freigegeben — Kompatibilitätstabelle in der Montageanleitung prüfen. Umstieg auf ORS 142: Wenn der Einsatzort nicht mehr staubig/dampfig ist oder die Tür in einem Fluchtweg liegt, muss auf den ORS 142 umgestiegen werden (abZ: ORS 142 AT, abG: ORS 142 Standard). Wartung & Prüfung Monatlich — Funktionsprüfung mit Fön (Überhitzung vermeiden!). Tür muss schließen. Jährlich — Fachprüfung durch Fachkraft nach DIN 14677-2 Alle 8 Jahre — Melder tauschen (Herstellerempfehlung) Achtung: Der TDS 247 wird nicht mit Prüfaerosol geprüft — das ist nur für optische Rauchschalter. Die Funktionsprüfung erfolgt ausschließlich durch Wärmezufuhr. Einsatzgebiete Küchen und Großküchen — Dampf und Kochrauch würden optische Melder stören Werkstätten — Schweiß-, Schleif- oder Sägearbeiten erzeugen Staub und Rauch Lager und Produktionshallen — betriebsbedingter Staub Tiefgaragen und Parkhäuser — Abgase Bahngebundene Förderanlagen — DIBt Z-6.5-1891 Verboten in: Flucht- und Rettungswegen. Dort ausschließlich optische Rauchschalter (ORS 142) verwenden. Modellvergleich Wann Thermoschalter, wann optischer Rauchschalter? ModellMontageVerkabelungAT-TauschEinsatz ORS 142DeckeKabelNeinStandard-Neuinstallation ORS 142 WWand / SturzKabelNeinWandmontage, modulare Gehäuse ORS 142 W ATWand / SturzKabelJaAustausch bestehender Wandmelder ORS 142 AT RetroFitDeckeKabelJaAustausch bestehender Deckenmelder ORS 155 FDecke / SturzFunkNeinNachrüstung, Denkmalschutz TDS 247DeckeKabelNeinStaubige/dampfige Räume (nicht Fluchtweg) Normen & Zulassungen Alle Hekatron Rauchschalter und Thermoschalter für Feststellanlagen unterliegen einem umfassenden Normenwerk. Die Einhaltung ist Voraussetzung für die DIBt-Bauartgenehmigung und den normgerechten Betrieb. NormInhaltRelevanz EN 54-7Optische RauchmelderPrüfnorm für Streulicht-Rauchschalter EN 54-5WärmemelderPrüfnorm für Thermoschalter (TDS 247) DIN 14677-1Instandhaltung von FeststellanlagenWartungsintervalle, Tauschzyklen, Prüfprotokolle DIN 14677-2Anforderungen an die FachkraftQualifikation für Wartung und Abnahme DIN EN 14637Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenSystemanforderungen, Leitungsüberwachung DIN EN 1155Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenFeststellfunktion an Türschließern DIN 18040Barrierefreies BauenAnforderung an Feststellanlagen Der TDS 247 wird nach EN 54-5 A1 geprüft (Wärmemelder). DIBt-Zulassungen: Z-6.5-1725, Z-6.5-1891. Häufige Fragen zum TDS 247 Warum einen Thermoschalter statt Rauchschalter?In Räumen mit betriebsbedingtem Staub, Dampf oder Rauch (Küchen, Werkstätten) würde ein optischer Rauchschalter ständig Fehlalarme auslösen. Der TDS 247 reagiert auf Temperatur, nicht auf Partikel in der Luft. Darf ich den TDS 247 in Fluchtwegen einsetzen?Nein. In Flucht- und Rettungswegen sind ausschließlich optische Rauchschalter vorgeschrieben. Der TDS 247 eignet sich nur für Abschlüsse außerhalb von Fluchtwegen. Wie prüfe ich den TDS 247?Mit einem Fön (Wärmezufuhr). Nicht mit Prüfaerosol — das ist nur für optische Rauchschalter. Vorsicht: Überhitzung des Melders vermeiden. Welchen Sockel brauche ich?Die gleiche Sockelserie 143 wie beim ORS 142: 143 A (Decke), 143 AF (Feuchtraum), 143 W (Wand), 143 UH (Unterputz). Wann muss der TDS 247 getauscht werden?Hekatron empfiehlt den Austausch nach 8 Jahren. Der Melder verfügt über eine Austauschanzeige nach DIN 14677. Ersetzt der TDS 247 den älteren TS 217?Ja. Der TDS 247 ist der direkte Nachfolger des TS 217. Er nutzt die gleiche Sockelserie 143. Kann der TDS 247 an dormakaba RMZ betrieben werden?Ja. Er ist in der dormakaba-Zulassung als Thermoschalter gelistet. Was bedeutet „Thermodifferential mit Maximalteil“?Differentialteil: Der Melder reagiert auf die Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs. Maximalteil: Er reagiert zusätzlich auf das Überschreiten eines absoluten Grenzwerts. Beide Auswertungen werden auf Plausibilität geprüft. Kaufberatung: Thermoschalter oder Rauchschalter? Wann TDS 247 statt ORS 142?Wenn am Montageort mit Staub, Dampf oder betriebsbedingtem Rauch zu rechnen ist. Typisch: Küchen, Werkstätten, Lager, Tiefgaragen. Aber: nicht in Fluchtwegen. Kann ich später auf einen Rauchschalter umrüsten?Ja. Der ORS 142 passt auf den gleichen Sockel 143. Wenn sich die Raumnutzung ändert (z. B. Küche wird Büro), einfach den Melderkopf tauschen. Gibt es den TDS 247 als Funk-Variante?Nein. Der TDS 247 ist ausschließlich kabelgebunden. Eine Funk-Alternative für staubige Umgebungen gibt es derzeit nicht. Brauche ich das Abschlussmodul AM 142?Ja, am Stichende. Das AM 142 ist bei der FSZ Basis und FSZ Pro bereits enthalten und auch separat erhältlich. Erkennt der TDS 247 auch Schwelbrände?Nur eingeschränkt. Schwelbrände entwickeln sich langsam und erzeugen wenig Wärme. Der TDS 247 erkennt primär schnelle Temperaturanstiege und offene Flammen. Für Schwelbranderkennung ist der ORS 142 (optisch) die bessere Wahl.
Sockel 143 W - Montagesockel für Hekatron Rauchmelder
Sockel 143 W — Montagesockel für Wandmontage am Türsturz Kurz & Knapp Sturzmontage-Sockel für den runden Deckenmelder ORS 142 und TDS 247 an der Wand Nicht für den ORS 142 W — dieser hat eine eigene Bauform und wird direkt geschraubt Integrierter Magnet zur optionalen Leitungsüberwachung (43 kΩ) Mindestabstand 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen Produktbeschreibung Der Sockel 143 W ermöglicht die Sturzmontage der runden Hekatron Deckenrauchschalter (ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247) an der Wand im Sturzbereich über dem Feuerschutzabschluss. Der Abstand zwischen Melderachse und Wand muss dabei kleiner sein als der Sockeldurchmesser. Beim Einsatz am Sturz ist ein Mindestabstand von 1 cm zu darüber liegenden Bauteilen einzuhalten. Der integrierte Magnet ermöglicht die optionale Leitungsüberwachung. Nicht verwechseln: Der Wandrauchschalter ORS 142 W ist ein eigenständiges Produkt mit eigener Bauform für die Wandmontage. Er wird direkt an die Wand geschraubt und benötigt keinen Sockel 143 W. Der Sockel 143 W ist für den Deckenmelder ORS 142, wenn dieser am Sturz montiert werden soll. Kompatibilität Der Sockel ist kompatibel mit folgenden Hekatron Rauchschaltern und Thermoschaltern: ORS 142 — Standard-Rauchschalter (für Neuanlagen abG) ORS 142 AT RetroFit — Austausch-Rauchschalter (für Bestandsanlagen abZ) TDS 247 — Thermodifferentialschalter Nicht für den ORS 142 W: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Passende Hekatron ProdukteHekatron ORS 155 F - Funkset Technische Daten EigenschaftWert MontageWand / Sturz EinsatzbereichSturzmontage des ORS 142 und TDS 247 an der Wand Mindestabstand1 cm zu darüber liegenden Bauteilen LeitungsüberwachungOptional, per integriertem Magnet (43 kΩ) Kompatible MelderORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Nicht fürORS 142 W (eigene Bauform, direkte Wandmontage) MaterialKunststoff FarbeWeiß Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).
GEZE GC 152 - Rauchmelder (Deckenrauchmelder)
GEZE GC 152 — Optischer Deckenrauchmelder für FeststellanlagenKurz & Knapp:Optischer Deckenrauchmelder für GEZE Feststellanlagen FA GC 150Geprüft nach EN 54-7, bauaufsichtlich zugelassen nach DIN EN 1463724 V DC, 20 mA Stromaufnahme, Schutzart IP54Integrierte Alarmschwellennachführung für längere LebensdauerKomplett mit Montagesockel, selbstrückstellend nach AlarmProduktbeschreibungDer GEZE GC 152 ist ein optischer Deckenrauchmelder für den Einsatz in GEZE Feststellanlagen FA GC 150. Er wird als zusätzlicher Rauchmelder an eine Rauchschalterzentrale RSZ 6 oder RSZ 7 angeschlossen und überwacht den Deckenbereich vor der Brandschutztür.Der Rauchmelder arbeitet nach dem Streulichtprinzip und ist nach EN 54-7 geprüft. Die integrierte Alarmschwellennachführung kompensiert leichte Verschmutzungen des optischen Systems und verlängert so die Lebensdauer. Die Leitungsüberwachung erkennt Kabelbrüche und Kurzschlüsse automatisch.Der GC 152 wird komplett mit Montagesockel geliefert und ist selbstrückstellend — nach einem Alarm kehrt er automatisch in den Überwachungsmodus zurück. Die optische Betriebszustandsanzeige signalisiert den aktuellen Status.Technische DatenEigenschaftWertTypOptischer Rauchmelder (Streulichtprinzip)Versorgungsspannung24 V DCStromaufnahme20 mASchutzartIP54Umgebungstemperatur-5 bis +50 °CAlarmschwellennachführungJa, integriertLeitungsüberwachungJa, integriertSelbstrückstellendJaMontageDeckenmontageFarbeWeiß RAL 9010SystemkompatibilitätDer GC 152 ist Bestandteil des GEZE Feststellanlagen-Systems FA GC 150:Rauchschalterzentrale RSZ 6 — Kompakte Zentrale mit GC 151 SturzmelderRauchschalterzentrale RSZ 7 — Zentrale mit Teleskopfunktion, bis 2 zusätzliche GC 152R-Gleitschiene TS 5000 — Gleitschiene mit integrierter RSZR-ISM-Gleitschiene TS 5000 — Für zweiflügelige Türen mit integrierter RSZPro RSZ 7 können bis zu 2 zusätzliche Rauchmelder (GC 152 oder GC 153) angeschlossen werden.MontageDer GC 152 wird an der Decke im Bereich vor der Brandschutztür montiert. Der mitgelieferte Sockel wird an der Decke befestigt, der Melder wird eingedreht. Die Verkabelung erfolgt über ein 2-adriges Kabel zur Rauchschalterzentrale.Der Montageort richtet sich nach den Vorgaben der DIN EN 14637 und den DIBt-Zulassungsbestimmungen. In der Regel wird der Melder im Bereich des Raucheintritts vor der Tür positioniert.Normen und ZulassungenNormBeschreibungEN 54-7Punktförmige Rauchmelder nach Streulicht-, Durchlicht- oder IonisationsprinzipDIN EN 14637Feststellanlagen für DrehflügeltürenDIBtAllgemeine bauaufsichtliche Zulassung im System FA GC 150 GEZE Rauchmelder und Zentralen im Vergleich KomponenteTypMontageSpannungBesonderheit RSZ 6RauchschalterzentraleSturz230 V AC / 24 V DCKompakte Standard-RSZ RSZ 7RauchschalterzentraleSturz230 V AC / 24 V DCTeleskop-Funktion, überbrückt Überstände bis 30 mm GC 151Sturzmelder (optisch)Im RSZ-Gehäuseüber RSZKein Deckenmelder nötig, direkt über der Tür GC 152Deckenmelder (optisch)Decke24 V DCAlarmschwellennachführung, Leitungsüberwachung, IP54 GC 172FunkrauchmelderDecke3 V (Batterie)8 Jahre Batterie, kabellos über GC 171 GC 171FunkmodulRSZ-nähe24 V DCBis 6 Funkteilnehmer, Nachrüstung ohne Kabel GC 175FunkeingabemodulWand3 V (Batterie)Taster/BMA kabellos anbinden Wireless KIT GC 170Funk-SetDecke + RSZgemischtGC 171 + 2× GC 172 als Komplettpaket Stromversorgung RSZ 6StromversorgungWand230 V / 24 VErsatz-Netzteil für RSZ 6 EinsatzgebieteKrankenhäuser und KlinikenBrandschutztüren in Flurbereichen und Stationszugängen. Zuverlässige Rauchdetektion auch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit durch automatische Alarmschwellennachführung.Pflegeeinrichtungen und SeniorenheimeBrandabschnittstüren in Wohnbereichen. Frühzeitige Raucherkennung ermöglicht Evakuierung von Personen mit eingeschränkter Mobilität.Hotels und BeherbergungsbetriebeBrandschutztüren in Fluren und Treppenhäusern. Automatisches Schließen der Türen bei Rauchalarm schützt schlafende Gäste.Büro- und VerwaltungsgebäudeBrandabschnittstüren in Fluren. Hohe Durchgangsfrequenz erfordert zuverlässige Feststellanlagen mit normgerechter Rauchdetektion.Schulen und BildungseinrichtungenFluchtwege und Brandabschnitte. Normgerechte Raucherkennung nach EN 54-7 sichert schnelles Schließen der Brandschutztüren.Fehlersuche & TroubleshootingProblem: LED dauerhaft rotUrsache 1: Rauchalarm aktiv — Raum lüften. Nach Abklingen setzt sich der Melder selbst zurück (selbstrückstellend).Ursache 2: Melder verschmutzt — Austausch erforderlich (Reinigung oder Öffnen des Melders nicht zulässig).Ursache 3: Lebensdauer überschritten (8 Jahre nach DIN 14677) — Melder tauschen.Problem: Melder wird von Zentrale nicht erkanntUrsache 1: Kabelverbindung unterbrochen — Leitung und Klemmen prüfen.Ursache 2: Abschlusswiderstand fehlt am Ende der Melderlinie — Widerstand einsetzen.Ursache 3: Sockelkontakt verschmutzt — Melder aus Sockel nehmen und Kontakte reinigen.Problem: Fehlalarm ohne sichtbaren RauchUrsache 1: Hohe Staubbelastung — Melder ggf. durch Thermoschalter ersetzen (NICHT in Flucht-/Rettungswegen — dort nur optische Rauchschalter zulässig).Ursache 2: Insekten in der Rauchkammer — Melder tauschen.Ursache 3: Alarmschwellennachführung am Limit — Melder hat Verschmutzungsgrenze erreicht, Austausch nötig.Problem: Melder löst bei Prüfung nicht ausUrsache 1: Prüfaerosol zu weit entfernt gesprüht — direkt an die Rauchkammer halten.Ursache 2: Prüfaerosol leer oder abgelaufen — neues Prüfaerosol verwenden (Hekatron 918/5).Ursache 3: Melder defekt — austauschen.Wartung & Prüfung nach DIN 14677PrüfungIntervallDurchführungUmfangFunktionsprüfungMonatlichEingewiesene PersonRauchmelder mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss selbsttätig schließen, Handtaster betätigenUmstellung auf vierteljährlichNach 12 fehlerfreien MonatsprüfungenEingewiesene PersonWie monatliche Prüfung — Umstellung dokumentierenJährliche FachprüfungJährlichFachkraft nach DIN 14677-2Vollständige Inspektion: Schließkraft, Schließgeschwindigkeit, Feststellfunktion, Kabelverbindungen, Spannungsversorgung, Rauchmelder-ZustandRauchmelder-Tausch8 JahreFachkraftHerstelldatum auf Typenschild prüfen — Melder nach 8 Jahren austauschen (DIN 14677)Prüfbuch führenFortlaufendBetreiberAlle Prüfungen dokumentieren, Prüfbuch für wiederkehrende Prüfungen bereithaltenPrüfmittel: Prüfaerosol (z.B. Hekatron 918/5, FCKW-frei) für optische Rauchschalter. Rauchmelder dürfen nicht gereinigt oder geöffnet werden — bei Verschmutzung austauschen.Abnahme: Nach Erstmontage und nach jedem Gerätetausch mit einem Gerät, das nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war, ist eine Neuabnahme durch autorisiertes Fachpersonal erforderlich.Häufige FragenWann wird ein zusätzlicher GC 152 Deckenrauchmelder benötigt?Wenn der in der RSZ integrierte Sturzmelder GC 151 allein nicht ausreicht — etwa bei großen Vorräumen, Fluren oder wenn die Rauchausbreitung zur Tür verzögert ist.Wie viele GC 152 können an eine RSZ 7 angeschlossen werden?Bis zu 2 zusätzliche Rauchmelder (GC 152 oder Temperaturmelder GC 153).Was bedeutet Alarmschwellennachführung?Der Melder passt seine Empfindlichkeit automatisch an leichte Verschmutzungen an. Das verhindert Fehlalarme und verlängert die Wartungsintervalle. Kaufberatung: Den richtigen Rauchmelder für Ihre GEZE Feststellanlage waehlen GC 152 oder GC 151 – Deckenmelder oder Sturzmelder?Der GC 152 ist ein Deckenrauchmelder für die Deckenmontage. Der GC 151 ist ein Sturzmelder, der bereits in den Zentralen RSZ 6 und RSZ 7 integriert ist. Der GC 152 ergänzt den Sturzmelder bei breiten Fluren oder wenn die Deckenerkennung zuverlässiger ist. Wann ist ein zusaetzlicher Deckenrauchmelder Pflicht?Ein zusaetzlicher Deckenmelder ist empfehlenswert bei Flurbreiten über 3 m, abgehängten Decken oder wenn Rauchschürzen den Sturzmelder beeinträchtigen. Die Brandschutz-Abnahme kann einen Deckenmelder fordern – klären Sie dies mit dem Abnahmeprüfer. Kann ich den GC 152 statt eines Funkrauchmelders verwenden?Der GC 152 ist kabelgebunden und wird direkt an die RSZ 6 oder RSZ 7 angeschlossen. Wenn keine Kabelverlegung möglich ist, waehlen Sie stattdessen den Funkrauchmelder GC 172 mit dem Funkmodul GC 171. Ist der GC 152 mit dem RM 1003 austauschbar?Nein. Der RM 1003 ist ein eigenständiger 24-V-Rauchmelder mit VdS-Zulassung für BMA-Anbindungen. Der GC 152 ist ausschliesslich als Ergänzung zu einer RSZ 6 oder RSZ 7 konzipiert und nicht einzeln als Rauchmelder einsetzbar. Wie viele GC 152 kann ich an eine Zentrale anschliessen?An die RSZ 6 und RSZ 7 kann jeweils ein zusaetzlicher GC 152 angeschlossen werden. Die Zulassung deckt maximal einen Sturz- und einen Deckenmelder pro Zentrale ab.
GEZE TS 5000 R-ISM mit integrierter Schließfolgeregelung und Rauchmelder
GEZE TS 5000 R-ISM FeststellanlageKomplette Feststellanlage für zweiflügelige Türen mit integriertem Rauchmelder (GEZE GC 151) und RSZ in der R-ISM-Gleitschiene, 230V AC, EN 2-6 Kurz & KnappKomplette Feststellanlage: Rauchmelder + Rauchschalterzentrale (RSZ) + Feststellung in R-ISM-Gleitschiene integriert230V AC / 50 Hz NetzanschlussMechanische Schließfolgeregelung (ISM) in Gleitschiene integriertEN 2-6, Bandabstand 1500–2800 mm (Überlänge 3200 mm)Min. Standflügelbreite 400 mm, min. Gangflügelbreite 875 mmFeststellbereich 80°–130°, beidseitigVarianten: beidseitig (R-ISM), Gangflügel (R-ISM/G), Standflügel (R-ISM/S), ohne Feststellung (R-ISM/0) GEZE TS 5000 R-ISM — Die komplette Feststellanlage für zweiflügelige TürenDer GEZE TS 5000 R-ISM ist eine komplette Feststellanlage für zweiflügelige Brandschutztüren. Alle Komponenten — Rauchmelder (Sturzrauchschalter GC 151), Rauchschalterzentrale (RSZ), elektrische Feststellung und mechanische Schließfolgeregelung — sind in der durchgehenden R-ISM-Gleitschiene (2740 × 55 × 30 mm) integriert. Es werden keine externen Rauchmelder oder RSZ benötigt.Das System arbeitet mit 230V AC / 50 Hz Netzanschluss. Die Feststellung hält die Tür beidseitig in einem Bereich von 80° bis 130° offen. Bei Rauchentwicklung erkennt der integrierte Rauchmelder den Brand und die RSZ löst die Feststellung aus. Die Tür schließt selbstständig mit korrekter Schließfolge — Standflügel vor Gangflügel.Im Vergleich zum E-ISM (24V DC, externe Komponenten) ist der R-ISM die kompakteste Lösung: eine Gleitschiene enthält alles. Zusätzlich bietet der R-ISM Komfortfunktionen wie Verschmutzungsanzeige, Alarmschwellennachführung und einen potenzialfreien Kontakt zur Abfrage der Offenhaltung. Vorteile des GEZE TS 5000 R-ISMAll-in-One-Lösung — Rauchmelder, RSZ, Feststellung und Schließfolgeregelung in einer GleitschieneKeine externen Komponenten — kein separater Rauchmelder, keine externe RSZVerschmutzungsanzeige — signalisiert Wartungsbedarf des RauchmeldersAlarmschwellennachführung — kompensiert schleichende Verschmutzung automatischPotenzialfreier Kontakt — zur Abfrage der Offenhaltung (z. B. Gebäudeleittechnik)Feststellbereich 80°–130° — beidseitig, flexibel einstellbarZugelassen nach EN 1154 und EN 1155 — Feuer- und Rauchschutztüren4 Feststellungs-Varianten — beidseitig, Gangflügel, Standflügel, ohne Feststellung Technische DatenEigenschaftWertSchließkraftEN 2-6 (stufenlos einstellbar)Max. Türblattbreite1400 mm pro FlügelBandabstand min.1500 mmBandabstand max.2800 mm (Überlänge 3200 mm)Standflügelbreite min.400 mmGangflügelbreite min.875 mmFeststellbereich80°–130° (beidseitig)Spannungsversorgung230V AC / 50 HzR-ISM-Gleitschiene (B × H × T)2740 × 55 × 30 mm (Überlänge: 3140 × 55 × 30 mm)Schließkörper (B × H × T)287 × 47 × 60 mm (2 Stück)SchließfolgeregelungMechanisch (ISM), in Gleitschiene integriertRauchmelderIn Gleitschiene integriertRSZIn Gleitschiene integriertVerschmutzungsanzeigeJaAlarmschwellennachführungJaPotenzialfreier KontaktJa (Abfrage Offenhaltung)ZulassungenDIN EN 1154, DIN EN 1155 Schließfolgeregelung und FeststellanlageDer TS 5000 R-ISM vereint drei Funktionen in einer Gleitschiene:Mechanische Schließfolgeregelung (ISM): Standflügel schließt vor GangflügelElektrische Feststellung: Hält Tür bei 80°–130° offenIntegrierter Rauchmelder + RSZ: Erkennt Rauch, löst Feststellung ausBei Brandalarm oder Stromausfall schließt die Tür mit korrekter Schließfolge. Alle drei Funktionen arbeiten zuverlässig zusammen — ohne externe Komponenten. Montagearten GEZE TS 5000 R-ISMMontageartPosition SchließerPosition GleitschieneHinweisNormalmontage BandseiteTürblätter (je 1 Schließer pro Flügel)Rahmen / Sturz (durchgehend)230V AC Anschluss an GleitschieneMontageplatte R-ISM (Art. 118690) bei Feuer- und Rauchschutztüren zwingend erforderlich. Normen & ZulassungenDIN EN 1154 — TürschließmittelDIN EN 1155 — Elektrisch gesteuerte FeststellvorrichtungenDIN EN 1158 — Koordinierungseinrichtungen (Schließfolgeregelung)DIN 14677 — Instandhaltung von Feststellanlagen (jährliche Prüfung)DIN EN 14637 — Elektrisch gesteuerte Feststellanlagen für Feuer-/RauchschutztürenFeuer- und Rauchschutztüren — zugelassen für T30, T60, T90 Integrierte FeststellanlageDie R-ISM-Gleitschiene enthält eine vollständige Feststellanlage:FunktionDetailsRauchmelderIn Gleitschiene integriert, beidseitig wirkendRauchschalterzentrale (RSZ)In Gleitschiene integriertFeststellungElektromagnetisch, Feststellbereich 80°–130°AuslösungRauch, Stromausfall, Handtaster (optional)VerschmutzungsanzeigeLED-Anzeige bei WartungsbedarfAlarmschwellennachführungAutomatische Kompensation schleichender VerschmutzungPotenzialfreier KontaktZur Abfrage der Offenhaltung4 Gleitschienen-Varianten:R-ISM: Feststellung beidseitig (Gang- und Standflügel)R-ISM/G: Feststellung nur am GangflügelR-ISM/S: Feststellung nur am StandflügelR-ISM/0: Rauchmelder + RSZ, aber ohne Feststellung (nur Überwachung + Schließfolgeregelung) Elektrischer AnschlussParameterWertSpannungsversorgung230V AC / 50 Hz (Netzanschluss)AnschlussDirekt an R-ISM-GleitschieneExterne KomponentenKeine erforderlich (alles integriert)SicherheitsprinzipFail-Safe (stromlos = geschlossen)Optionaler HandtasterZum manuellen Auslösen der FeststellungPotenzialfreier KontaktZur Einbindung in GebäudeleittechnikDer 230V AC Anschluss muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. BrandschutzDer TS 5000 R-ISM ist eine bauaufsichtlich zugelassene Feststellanlage für Feuer- und Rauchschutztüren. Der integrierte Rauchmelder überwacht beidseitig den Türbereich. Bei Rauchentwicklung löst die RSZ die Feststellung aus und die Tür schließt mit korrekter Schließfolge.DIN 14677: Jährliche Prüfung durch befähigte Person (Pflicht)DIN EN 14637: Anforderungen an Feststellanlagen für Feuer-/RauchschutztürenFunktionstest: Regelmäßig (Empfehlung: monatlich) mit Prüfgas oder AuslösetasteVerschmutzungsanzeige: Warnt rechtzeitig vor Einschränkung der Rauchmelder-Empfindlichkeit KompatibilitätSchließer: 2x GEZE TS 5000 (Art. 027333) — identisch zu ISM und E-ISMMontageplatte: Art. 118690 (R-ISM-spezifisch, nicht identisch mit ISM/E-ISM)Nachrüstung: Von ISM auf R-ISM durch Gleitschienen-Tausch + 230V AnschlussHandtaster: Optional anschließbar zum manuellen AuslösenGebäudeleittechnik: Potenzialfreier Kontakt für Statusabfrage Die GEZE TS 5000 Familie im Überblick Der TS 5000 bildet die Basis einer umfangreichen Produktfamilie. Jede Variante erweitert den Funktionsumfang für spezifische Anforderungen — von Bandgegenseite über Barrierefreiheit bis zur Feststellanlage. ModellENMontage / FunktionBesonderheit TS 5000EN 2-6BandseiteBasis, optische SchließkraftanzeigeTS 5000 LEN 2-6BandgegenseiteNicht sichtbar von ÖffnungsseiteTS 5000 L + FeststellungEN 2-6BGS + mech. FeststellungInkl. FeststelleinheitTS 5000 L-EEN 2-6BGS + E-Feststellung24V DC, 80-130°TS 5000 L-REN 2-6BGS + FeststellanlageRauchschalter integriertTS 5000 L-EClineEN 3-5BGS + ÖffnungsunterstützungBarrierefrei bis 1250 mmTS 5000 R-ISMEN 2-6BS, zweiflügelig + RauchschalterFeststellanlage, Schließfolge EinsatzgebieteKrankenhäuser und KlinikenBrandschutztüren in Flurbereichen, Stationszugängen und OP-Trakten. Barrierefreier Durchgang für Bettentransporte und Rollstühle. Hygieneanforderungen durch berührungsloses Passieren erfüllt.Pflegeeinrichtungen und SeniorenheimeBarrierefreie Brandschutztüren nach DIN 18040 in Wohnbereichen und Fluchtwegen. Bewohner mit eingeschränkter Mobilität passieren die festgestellte Tür ohne Kraftaufwand.Hotels und BeherbergungsbetriebeBrandabschnittstüren in Fluren und Treppenhäusern. Gäste erwarten offene, einladende Flurbereiche — die Feststellanlage hält Türen offen und schließt bei Rauchalarm selbsttätig.Büro- und VerwaltungsgebäudeBrandschutztüren zwischen Gebäudeabschnitten. Hohe Durchgangsfrequenz erfordert festgestellte Türen für ungehinderten Personenverkehr.Schulen und BildungseinrichtungenFluchtwege und Brandabschnitte in Schulfluren. Schüler und Lehrkräfte passieren häufig — festgestellte Türen vermeiden Verletzungsgefahr durch zufallende Türblätter.Breite Durchgänge und DoppelflügeltürenDie integrierte Schließfolgeregelung stellt sicher, dass bei zweiflügelige Türen der Standflügel nach dem Gangflügel schließt — Voraussetzung für die Brandschutzfunktion.Fehlersuche & TroubleshootingProblem: Tür schließt nicht vollständigUrsache 1: Schließkraft zu niedrig eingestellt — Schließkraft-Ventil (von vorn zugänglich) auf höhere EN-Stufe einstellen.Ursache 2: Endschlag-Ventil zu stark gedrosselt — Endschlag öffnen, bis Tür vollständig ins Schloss fällt.Ursache 3: Türdichtung oder Schloss erzeugt zu hohen Widerstand — Dichtung und Schlossfalle prüfen.Problem: Tür lässt sich schwer öffnenUrsache: Schließkraft zu hoch eingestellt oder Öffnungsdämpfung zu stark.Lösung: Schließkraft reduzieren (stufenlos einstellbar). Bei barrierefreien Türen DIN 18040 beachten: max. 25 N Bedienkraft bei EN 3–4.Problem: Feststellung löst nicht bei RauchalarmUrsache 1: Kabelverbindung zwischen Rauchschalterzentrale und Türschließer unterbrochen — Kabel und Klemmen prüfen.Ursache 2: Spannungsversorgung ausgefallen — 24 V DC am Türschließer messen.Ursache 3: Rauchmelder verschmutzt oder defekt — Funktionsprüfung mit Prüfaerosol durchführen.Problem: Tür bleibt nicht in FeststellpositionUrsache 1: Feststellbereich falsch eingestellt — Feststellwinkel zwischen 80° und 175° einstellen.Ursache 2: Spannung am Feststellmagneten zu niedrig — Ausgangsspannung der RSZ prüfen (18–28 V DC).Problem: Hydrauliköl tritt ausUrsache: Dichtung im Schließkörper defekt — Türschließer austauschen. Reparatur am Hydraulikventil nicht vorgesehen.Problem: LED am Rauchmelder dauerhaft rotUrsache 1: Rauchalarm aktiv — Raum lüften, Melder setzt sich nach Abklingen des Rauchs selbst zurück.Ursache 2: Melder verschmutzt — Melder austauschen (Reinigung nicht zulässig).Ursache 3: Lebensdauer überschritten (8 Jahre nach DIN 14677) — Melder tauschen.Wartung & Prüfung nach DIN 14677PrüfungIntervallDurchführungUmfangFunktionsprüfungMonatlichEingewiesene PersonRauchmelder mit Prüfaerosol auslösen, Tür muss selbsttätig schließen, Handtaster betätigenUmstellung auf vierteljährlichNach 12 fehlerfreien MonatsprüfungenEingewiesene PersonWie monatliche Prüfung — Umstellung dokumentierenJährliche FachprüfungJährlichFachkraft nach DIN 14677-2Vollständige Inspektion: Schließkraft, Schließgeschwindigkeit, Feststellfunktion, Kabelverbindungen, Spannungsversorgung, Rauchmelder-ZustandRauchmelder-Tausch8 JahreFachkraftHerstelldatum auf Typenschild prüfen — Melder nach 8 Jahren austauschen (DIN 14677)Prüfbuch führenFortlaufendBetreiberAlle Prüfungen dokumentieren, Prüfbuch für wiederkehrende Prüfungen bereithaltenPrüfmittel: Prüfaerosol (z.B. Hekatron 918/5, FCKW-frei) für optische Rauchschalter. Rauchmelder dürfen nicht gereinigt oder geöffnet werden — bei Verschmutzung austauschen.Abnahme: Nach Erstmontage und nach jedem Gerätetausch mit einem Gerät, das nicht in der letzten Zulassung aufgeführt war, ist eine Neuabnahme durch autorisiertes Fachpersonal erforderlich. Häufig gestellte FragenWas ist der Unterschied zwischen R-ISM und E-ISM?R-ISM hat Rauchmelder und RSZ in der Gleitschiene integriert (230V AC, All-in-One). E-ISM braucht externe RSZ + Rauchmelder (24V DC). R-ISM ist kompakter, E-ISM flexibler bei der Rauchmelder-Platzierung.Brauche ich bei R-ISM noch zusätzliche Rauchmelder?Nein, der Rauchmelder ist in der R-ISM-Gleitschiene integriert und überwacht den Türbereich beidseitig. Zusätzliche Rauchmelder im Raum sind unabhängig von der Feststellanlage.Was bedeutet R-ISM/0 (ohne Feststellung)?Die R-ISM/0-Gleitschiene enthält Rauchmelder, RSZ und Schließfolgeregelung, aber keine Feststellfunktion. Die Tür wird also nicht offen gehalten, aber der Rauchmelder überwacht den Bereich und kann Alarm an die Gebäudeleittechnik melden.Welchen Bandabstand brauche ich mindestens?Mindestens 1500 mm (mehr als bei ISM mit 1500 mm, weil der integrierte Rauchmelder Platz braucht). Maximum: 2800 mm, mit Überlängen-Gleitschiene 3200 mm.Warum ist die min. Gangflügelbreite 875 mm?Der integrierte Rauchmelder und die RSZ benötigen eine Mindestbreite am Gangflügel von 875 mm, damit alle Komponenten in der Gleitschiene Platz haben.Kann ich von ISM auf R-ISM nachrüsten?Ja. Die Schließer (2x TS 5000) bleiben identisch. Sie tauschen die ISM-Gleitschiene gegen eine R-ISM-Gleitschiene und verlegen einen 230V AC Anschluss. Die Montageplatte ist R-ISM-spezifisch (Art. 118690).Wie oft muss die R-ISM-Feststellanlage geprüft werden?Nach DIN 14677 jährlich durch eine befähigte Person. Zusätzlich empfiehlt sich ein monatlicher Funktionstest. Die Verschmutzungsanzeige signalisiert Wartungsbedarf des Rauchmelders. Häufige Fragen zur Auswahl zweiflügeliger TürschließerR-ISM oder E-ISM — welche Feststellanlage?R-ISM: All-in-One (230V AC), kein externes Zubehör, kompakteste Lösung. E-ISM: 24V DC, externe RSZ + Rauchmelder, flexibler bei Rauchmelder-Platzierung. R-ISM ist die erste Wahl, wenn Einfachheit und kompakte Montage wichtig sind.Brauche ich eine Feststellanlage?Nur wenn die Brandschutztür im Normalbetrieb offen stehen soll. Ohne Offenhaltung reicht ein ISM (mechanisch) oder ISM mit mechanischer Feststelleinheit (118437).Welche Variante für welchen Einsatz?R-ISM (beidseitig) = Standard für offen stehende Brandschutztüren. R-ISM/G = nur Gangflügel offen. R-ISM/S = nur Standflügel offen. R-ISM/0 = Rauchüberwachung ohne Offenhaltung.Kann ich den R-ISM mit Panikfunktion kombinieren?Für Bandgegenseite gibt es die R-ISM-Gleitschiene BG VP (Art. 133711) mit Vollpanikfunktion. Auf der Bandseite ist die Panikfunktion nicht verfügbar.Welche Normen gelten?EN 1154 (Türschließer), EN 1155 (Feststellvorrichtung), EN 1158 (Schließfolge), DIN 14677 (Prüfpflicht jährlich), DIN EN 14637 (Feststellanlagen).Wartungsintervalle?DIN 14677: jährlich (Pflicht). Monatlicher Funktionstest empfohlen. Verschmutzungsanzeige beachten. Alarmschwellennachführung arbeitet automatisch, aber bei Ansprechen der Verschmutzungsanzeige Rauchmelder reinigen.
Dorma Zulassungs-Set Feststellanlagen
Dorma Zulassungs-Set Feststellanlagen Zulassungs-Set mit Prüfbuch und Kennzeichnungsschild für Feststellanlagen Kurz & Knapp Zulassungs-Set mit Prüfbuch und Kennzeichnungsschild für Feststellanlagen dormakaba Zubehör Produktbeschreibung Das Dorma Zulassungs-Set Feststellanlagen — zulassungs-set mit prüfbuch und kennzeichnungsschild für feststellanlagen. Kompatibilität Für alle dormakaba Feststellanlagen (TS 93 EMR, TS 99 FLR, EM 500 mit RMZ etc.). Passende Produkte Rauchschalterplatine für dormakaba Feststellanlagen ORS 142 Rauchmelder für Feststellanlagen → Alle Zubehör Feststellanlagen Häufig gestellte Fragen Pflicht?Ja, nach DIBt-Richtlinie bzw. DIN 14677. Ist dieses Dokument gesetzlich vorgeschrieben?Prüfbücher und Abnahmeschilder sind nach DIN 14677 für Feststellanlagen vorgeschrieben. Sie dokumentieren Inbetriebnahme, Prüfungen und Wartungen.Wer ist für die Dokumentation verantwortlich?Der Betreiber ist für die ordnungsgemäße Dokumentation verantwortlich. Die Eintragungen werden von der prüfenden Fachkraft vorgenommen.
Bowdenzug GEZE TS 5000 IS
Bowdenzug GEZE TS 5000 ISKurz & Knapp:Original-Bowdenzug komplett für GEZE TS 5000 IS und TS 5000 L-ISVerbindungselement zwischen Gang- und Standflügel-SchließerUnverzichtbar für die Schließfolgeregelung bei 2-flügeligen TürenErsatz-Bowdenzug für die SchließfolgeregelungDer Bowdenzug ist das zentrale Verbindungselement im GEZE TS 5000 IS-System. Er koordiniert die Schließreihenfolge zwischen Gang- und Standflügel bei 2-flügeligen Türen — der Gangflügel schließt immer zuerst, damit die Überschlagdichtung korrekt sitzt.Passend für:GEZE TS 5000 ISGEZE TS 5000 L-IS Technische Details zum Bowdenzug Der Bowdenzug verbindet bei 2-flügeligen Türanlagen den Gangflügel-Türschließer mit dem Standflügel-Türschließer. Er überträgt das Signal zum Schliessen des Standflügels, sobald der Gangflügel geschlossen wird. Dadurch wird die korrekte Schließfolgeregelung nach DIN EN 1158 sichergestellt. EigenschaftWert SystemIS (integrierte Schließfolgeregelung) Passend fürGEZE TS 5000 IS, TS 5000 L-IS FunktionMechanische Signalübertragung Gangflügel → Standflügel MontageOberhalb der Tür, zwischen beiden Türschließer-Gleitschienen MaterialStahldrahtseil im Kunststoffmantel NormDIN EN 1158 (Schließfolgeregelung) Das IS-System (Integrierte Schließfolgeregelung) nutzt den Bowdenzug als mechanische Verbindung. Im Gegensatz zum ISM-System (mit mechanischer Kopplung über die Gleitschiene) benötigt das IS-System diesen separaten Bowdenzug. Vorteil: Auch bei grösseren Türabständen einsetzbar. Kompatibilität Kompatibel mitDetails TS 5000 ISStandardgrösse, 2-flügelig, IS-System TS 5000 L-ISFür schwere/breite Türen, 2-flügelig, IS-System Nicht kompatibel mit ISM-Modellen (TS 5000 ISM, TS 5000 L-ISM) — diese nutzen die mechanische Kopplung direkt über die Gleitschiene und benötigen keinen Bowdenzug. Welche GEZE Feststellanlage für welchen Einsatz? ModellFlügelFeststellungSpannungRauchmelderBesonderheit TS 5000 IS2IS (Bowdenzug)—ExternMechanische Schließfolgeregelung, Bowdenzug-Steuerung TS 5000 ISM2ISM (Gleitschiene)—ExternMechanische Schließfolgeregelung ohne Bowdenzug TS 5000 E-ISM2E-ISM (elektr.)24 V DCR-ISMElektromech. Feststellung + ISM in einer Gleitschiene TS 5000 L-ISM2L-ISM—ExternFür schwere/breite Türen, Bandgegenseite TS 5000 L-ISM VPK2L-ISM (VPK)—ExternKompl. Verpackungseinheit L-ISM, Montageplatte inkl. TS 5000 L-IS2L-IS (Bowdenzug)—ExternFür schwere Türen, IS-System mit Bowdenzug TS 4000 E1Elektrisch24 V DCExtern (RSZ)Gestänge-Schließer, gestängemontiert TS 4000 EFS1EFS (Freilauf)24 V DCExtern (RSZ)Freilauf — Tür lässt sich ohne Widerstand öffnen TS 4000 R1R (Rauch)230 V ACR-GleitschieneAlles-in-einer-Schiene: RSZ + Rauchmelder integriert Häufige FragenWoran erkenne ich, dass der Bowdenzug getauscht werden muss?Typische Verschleißzeichen: 1) Tür schließt schwergängiger als gewohnt. 2) Schließbewegung ruckt oder stoppt. 3) Sichtbare Beschädigung der Hülle (Knicke, Risse). 4) Korrosion am Seilzug. Bei diesen Symptomen den Bowdenzug zeitnah tauschen — ein defekter Bowdenzug kann den Türschließer beschädigen.Passt der Bowdenzug auch für den TS 5000 ISM?Ja. Der Bowdenzug ist für alle Varianten der TS 5000 IS-Baureihe geeignet: TS 5000 IS, TS 5000 ISM und TS 5000 IS/ISM mit Feststellung.Wie lang ist der Bowdenzug und kann er gekürzt werden?Die Standardlänge beträgt ca. 260 mm (Seilzuglänge). Der Bowdenzug darf nicht gekürzt werden — er ist ein Präzisionsbauteil mit definierten Endstücken. Bei abweichenden Einbausituationen den GEZE Kundendienst kontaktieren.Kann ich den Bowdenzug selbst wechseln?Der Tausch erfordert fachgerechtes Arbeiten: Türschließer-Verkleidung demontieren, alten Bowdenzug aushängen, neuen einsetzen, Schließerfunktion komplett prüfen. Empfehlung: Durch geschulten Monteur durchführen lassen, da falsche Montage die Schließfunktion beeinträchtigt.Was ist die Funktion des Bowdenzugs im TS 5000 IS?Der Bowdenzug überträgt die Schließkraft vom integrierten Schließer (IS = integriert in die Schiene) auf den Gleitstein. Da bei IS-Systemen der Schließer im Türrahmen sitzt und nicht am Türblatt, ist der Bowdenzug das zentrale Verbindungselement.Welche Ersatzteile sollte man zusammen mit dem Bowdenzug prüfen?Beim Bowdenzugwechsel auch den Gleitstein auf Verschleiß prüfen. Ein abgenutzter Gleitstein erhöht die Reibung und verkürzt die Lebensdauer des neuen Bowdenzugs. Zusätzlich die Gleitschiene auf Gratbildung kontrollieren. KaufentscheidungWann brauche ich einen Bowdenzug zum TS 5000 IS?Der Bowdenzug wird benötigt, wenn beim GEZE TS 5000 IS der Rauchmelder der Feststellanlage nicht direkt am Türschließer montiert werden kann. Er überträgt die Auslösekraft vom entfernt montierten Rauchmelder zum Feststellmechanismus.Welche Bowdenzuglänge brauche ich?Die benötigte Länge richtet sich nach dem Abstand zwischen Türschließer und Rauchmelder-Montageposition. Messen Sie den Verlauf des Bowdenzugs entlang der geplanten Kabelführung. Der Bowdenzug sollte ohne enge Knicke verlegt werden.
Dorma EMF-Einheit - Elektromechanische Feststellung
Dorma EMF-Einheit — Elektromechanische Feststelleinheit für Gleitschienen Kurz & Knapp Original-Ersatzteil für alle dormakaba Gleitschienen mit elektromechanischer Feststellung Hält Türen im einstellbaren Winkel (80°–140°) offen — gibt bei Stromunterbrechung frei (Fail-Safe) 24 V DC, 1,4 W Leistungsaufnahme, 100 % Einschaltdauer Passt in: G-EMF, G-EMR, GSR-EMF, GSR-EMR, SR-G/EMF, SR-S/EMF, G 96 EMF Passt NICHT in: TS 99 FLR/FLR-K, TS 73 EMF, RMZ Produktbeschreibung Die dormakaba EMF-Einheit ist die zentrale Feststellkomponente in allen dormakaba Gleitschienen mit elektromechanischer Feststellung im Contur und XEA Design. Sie hält Feuer- und Rauchschutztüren in einem stufenlos einstellbaren Winkel zwischen 80° und 140° offen. Bei Stromunterbrechung — durch Rauchmelder, Handtaster oder Stromausfall — gibt die EMF-Einheit die Tür sofort frei und der Türschließer schließt sie sicher (Fail-Safe-Prinzip). Als Ersatzteil ermöglicht die EMF-Einheit die wirtschaftliche Instandsetzung bestehender Feststellanlagen ohne vollständigen Gleitschienenersatz. Sie wird sowohl in reinen EMF-Systemen (Feststellung ohne Rauchmelder) als auch in EMR-Systemen (Feststellung mit integriertem Rauchmelder) verbaut — die EMF-Mechanik ist in beiden Fällen identisch. Wichtig: EMF-Systeme ohne Rauchmelder benötigen immer eine externe Rauchmeldezentrale RMZ für den Brandschutz. Bei EMR-Systemen ist der Rauchmelder bereits in der Gleitschiene integriert. Vorteile & Besonderheiten Universal-Ersatzteil — eine EMF-Einheit für alle Dorma Gleitschienen (Contur + XEA) Wirtschaftliche Reparatur — nur die Feststellmechanik wird getauscht, Gleitschiene bleibt erhalten Fail-Safe — stromlos entriegelt, Tür schließt bei Alarm oder Stromausfall selbsttätig Stufenlos einstellbar — Feststellpunkt 80°–140° und Ausrückkraft individuell anpassbar 100 % Einschaltdauer — für Dauerbetrieb an Feuer- und Rauchschutztüren ausgelegt Geprüft — EN 1155, 500.000 Zyklen Dauerfunktion Kompatible Systeme Die EMF-Einheit passt in folgende Gleitschienen und Komplettsysteme: SystemArt.-Nr.Typ Gleitschienen einflügelig G-EMF64080001Feststellung ohne Rauchmelder G-EMR 120°64030001MFeststellung + Rauchmelder G-EMR 140°64070001MFeststellung + Rauchmelder G-EMR XEA57070001XEA Design, Feststellung + Rauchmelder Schließfolgeregler zweiflügelig (Bandseite) G GSR EMF 164112001EMF nur Standflügel G GSR EMF 1 G64122001EMF nur Gangflügel G GSR EMF 264132001EMF in beiden Flügeln (2× EMF-Einheit) GSR-EMR 264235001MEMF + Rauchmelder in beiden Flügeln Ersatz-Gleitschienen für GSR SR-G/EMF9900064003400Gangflügel-Gleitschiene inkl. EMF SR-S/EMF9900064006000Standflügel-Gleitschiene inkl. EMF Komplettsets (Türschließer + Gleitschiene) TS 93 EMF64080001.43020001Dorma TS 93 + G-EMF, einflügelig dormakaba TS 93 EMR Feststellanlage64070001.43020001MDorma TS 93 + G-EMR 140°, einflügelig TS 93 GSR-EMF143020001.64112001Standflügel-Komplett TS 93 GSR-EMF 1G64122001..43020001Gangflügel-Komplett TS 93 GSR-EMF 264132001.43020001Beide Flügel-Komplett TS 93 GSR-EMR 164215001.43020001Standflügel + Rauchmelder TS 93 GSR-EMR 243020001.64235001Beide Flügel + Rauchmelder TS 93 GSR-EMR 2 BG43020001.64277001Bandgegenseite + Rauchmelder TS 98 XEA EMR44110101.57070001TS 98 XEA + G-EMR XEA Nicht kompatibel mit SystemGrund TS 99 FLR / FLR-KFeststellung im Schließerkörper integriert (Freilaufmechanik) TS 73 EMFEigenes System mit elektrohydraulischer Feststellung RMZRauchmeldezentrale ohne Feststellmechanik G 96 GSR (ohne EMF)Nur Schließfolgeregler ohne Feststellvorbereitung Technische Daten EigenschaftWert ProduktartElektromechanische Feststelleinheit (Ersatzteil) Betriebsspannung24 V DC Leistungsaufnahme1,4 W (bei GSR-EMF 2 / GSR-EMR 2: 2× = 2,8 W) Einschaltdauer100 % ED (Dauerbetrieb) AuslösemomentCa. 25–65 Nm bei 90° (abhängig von Schließkraft) Feststellpunkt80°–140°, stufenlos einstellbar AusrückkraftStufenlos einstellbar FunktionsprinzipStromlos entriegelt (Fail-Safe) AnsteuerungÜber RMZ (bei EMF) oder integrierte Rauchschalterplatine (bei EMR) Dauerfunktion500.000 Zyklen (EN 1155, Klasse 8) EinbaulageIn Gleitschiene integriert (Contur + XEA Design) Art.-Nr.9900064001800 Normen & Prüfungen NormBedeutung DIN EN 1155Feststellvorrichtungen — Klasse 3, 500.000 Zyklen DIBt Z-6.500-2372Bauartgenehmigung als Teil der Feststellanlage DIN 14677Instandhaltung — Funktionsprüfung nach Tausch erforderlich CE-KonformitätBauproduktenverordnung Austausch der EMF-Einheit Der Austausch darf nur durch Fachkräfte erfolgen und muss im Prüfbuch dokumentiert werden. Anlage spannungsfrei schalten — 230 V Zuleitung trennen (bei EMR) bzw. RMZ abschalten (bei EMF) Verkleidung entfernen — Endkappen und Abdeckung der Gleitschiene abnehmen Alte EMF-Einheit ausbauen — Steckverbindung lösen, Einheit aus der Halterung nehmen Neue EMF-Einheit einsetzen — Steckverbindung herstellen, Einheit einrasten Feststellpunkt einstellen — gewünschten Öffnungswinkel (80°–140°) justieren Funktionsprüfung — Feststellung testen, Auslösung per Prüfgas oder Handtaster prüfen Verkleidung montieren — Endkappen aufsetzen Verwandte Ersatzteile ErsatzteilArt.-Nr.Wann benötigt? Rauchschalterplatine G-EMR9900064001300Pflichtaustausch nach 8 Jahren — nur in EMR-Systemen Netzteilplatine G-EMR9900064001400Bei defektem Netzteil — nur in EMR-Systemen Gleitstück G-EMF/G-EMR9900064001200Mechanischer Verschleiß am Schlitten Kabel GSR-EMF/GSR-EMR9900064004500Verbindungskabel für Schließfolgeregler Schraube zum Gleitstück9900064007200Befestigungsschraube (Verschleißteil) Zulassungsschild5661345532Pflicht-Typenschild nach Abnahme Prüfbuch5372645532Pflichtdokumentation Häufig gestellte Fragen In welche Systeme passt die EMF-Einheit?In alle Dorma Gleitschienen mit EMF-Feststellung: G-EMF, G-EMR 120°/140°, G-EMR XEA, alle GSR-EMF und GSR-EMR Varianten, SR-G/EMF, SR-S/EMF sowie G 96 EMF. Auch in alle Komplettsets die diese Gleitschienen enthalten (TS 93 EMF, TS 93 EMR, TS 98 XEA EMR etc.). Passt die EMF-Einheit in den TS 99 FLR?Nein. Beim TS 99 FLR und FLR-K ist die Feststellung im Schließerkörper integriert (Freilaufmechanik). Die EMF-Einheit wird dort nicht verwendet. Brauche ich bei GSR-EMF 2 zwei EMF-Einheiten?Ja. Der GSR-EMF 2 hat Feststellung in beiden Flügeln — eine EMF-Einheit pro Flügel. Leistungsaufnahme dann 2× 1,4 W = 2,8 W. Wie erkenne ich eine defekte EMF-Einheit?Typische Symptome: Tür hält nicht in Offenstellung, Feststellung löst sofort wieder, oder Feststellpunkt lässt sich nicht einstellen. Bei intakter Rauchschalterplatine (grüne LED) deutet dies auf die EMF-Einheit. Kann ich die EMF-Einheit selbst tauschen?Ja, durch Fachkräfte. Der Tausch muss im Prüfbuch dokumentiert und eine Funktionsprüfung durchgeführt werden. Was ist der Unterschied zwischen EMF und EMR?EMF = nur Feststellung (24 V DC, über externe RMZ). EMR = Feststellung + integrierter Rauchmelder + Netzteil (230 V AC, eigenständig). Die EMF-Mechanik ist in beiden identisch. Kompatible Rauchmelder: dormakaba RM-N, RM-F, sowie Hekatron ORS 142 und ORS 155 F (über dormakaba RMZ). Auch Hekatron TDS 247 als Wärmemelder einsetzbar. Häufige Fragen zur Ersatzteil-Auswahl EMF-Einheit oder komplette Gleitschiene?Die EMF-Einheit reicht wenn nur die Feststellmechanik defekt ist. Bei mechanischem Schaden an der Gleitschiene selbst (Profil, Hebel, Verkleidung) die komplette Gleitschiene tauschen: z. B. G-EMF oder SR-G/EMF / SR-S/EMF für GSR-Systeme. Muss ich bei EMR-Systemen gleichzeitig die Rauchschalterplatine tauschen?Nicht zwingend. Die Rauchschalterplatine hat einen eigenen 8-Jahres-Zyklus (DIN 14677). Beide Teile sind unabhängig voneinander tauschbar.
Hekatron THM 425
Hekatron THM 425 — Türhaftmagnet runde Bauform Kurz & Knapp Türhaftmagnet in runder Bauform auf TrägerplatteHaftkraft 686 NVerdeckte AnschlussklemmenPassende Ankerplatten: ASS 65 (flach) oder AFS 65 (flexibel)Schutzart IP 40, 63 mA Stromaufnahme Produktbeschreibung Der Hekatron THM 425 ist ein Türhaftmagnet in runder Bauform auf Trägerplatte mit verdeckten Anschlussklemmen. Er wird überwiegend an der Wand montiert und hält Brand- und Rauchschutztüren im geöffneten Zustand.Bei Alarm, Störung oder Stromausfall wird der Magnet stromlos und gibt die Ankerplatte frei — die Tür schließt selbstständig (Fail-Safe). Die verdeckten Klemmen sorgen für ein sauberes Erscheinungsbild. Technische Daten EigenschaftWert MontageWandHaftkraft686 NBetriebsspannung24 V DCStromaufnahme63 mASchutzartIP 40BauformRund auf Trägerplatte, verdeckte KlemmenMagnetdurchmesserØ 60 mm FarbeSilber/Schwarz AnkerplatteØ 65 mm (ASS 65 / AFS 65) Zuordnung: Magnet → Ankerplatte HaftmagnetMontageHaftkraftAnkerplatte flach (ASS)Ankerplatte flexibel (AFS) THM 413Boden686 NASS 55AFS 55 THM 425Wand (rund)686 NASS 65AFS 65 THM 439 / 185–485Wand/Boden/Decke686 NASS 55AFS 55 ASS = flache Standard-Ankerplatte (Schwenkbereich 20°). AFS = flexible Winkelankerplatte (Schwenkbereich ±60°, für extreme Einstellwinkel). Die Größe (55/65/75) muss zum Haftmagneten passen. Passende Hekatron ProdukteHekatron FSZ Kompakt Häufige Fragen Welche Ankerplatte passt zu diesem Haftmagneten?Die Zuordnungstabelle oben zeigt die korrekte Kombination. Die Größe der Ankerplatte (55/65/75 mm) muss zum Magneten passen. ASS = flach (Standard), AFS = flexibel (extreme Winkel). Welche Zentrale brauche ich?Der Haftmagnet wird an eine Hekatron Feststellanlagen-Zentrale angeschlossen: FSZ Basis, FSZ Pro oder FSZ kompakt / RSZ kompakt (Einzeltür). Die Zentrale steuert den Magneten über den THM-Ausgang (24 V DC). Was passiert bei Stromausfall?Fail-Safe-Prinzip: Bei Spannungsausfall wird der Magnet stromlos und die Ankerplatte fällt ab — die Tür schließt selbstständig durch den Türschließer.
Konsole K 143-K - Montagekonsole für Hekatron Rauchmelder
Konsole K 143-K — Kragarm-Montagekonsole für Deckenhöhen über 5 m Kurz & Knapp Kragarm-Konsole für Rauchschalter-Montage bei Deckenhöhen über 5 m DIBt-konforme Lösung: Melder mind. 3,5 m über Oberkante der Wandöffnung Aus Stahl, für Sockel 143 A Für ORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Produktbeschreibung Die Konsole K 143-K ermöglicht die Kragarm-Montage von Hekatron Rauchschaltern bei Deckenhöhen über 5 m. Gemäß DIBt müssen zuhörige Deckenrauchschalter bei solchen Höhen durch Rauchschalter ersetzt werden, die mindestens 3,5 m über der Oberkante der Wandöffnung und an der Konsole angebracht sind. Der Sockel 143 A wird auf der K 143-K montiert, anschließend wird der Melderkopf aufgesteckt. Die Konsole besteht aus Stahl. Technische Daten EigenschaftWert EinsatzKragarm-Montage bei Deckenhöhen über 5 m MaterialStahl SockelaufnahmeSockel 143 A Kompatible MelderORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 DIBt-AnforderungMelder mind. 3,5 m über Oberkante Wandöffnung Sockelvergleich: Welcher Sockel für welche Montagesituation? SockelMontageEinsatzKompatible Melder 143 AAufputz (Decke)Standard-Deckenmontage, trockene RäumeORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 AFAufputz (Feuchtraum)Feuchte UmgebungenORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 UHUnterputz / HohldeckeAbgehängte Decken, flächenbündigORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 143 WWand / SturzORS 142 oder TDS 247 am TürsturzORS 142, ORS 142 AT, TDS 247 Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ Abschlusswiderstand). Wichtig: Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — er benötigt keinen Sockel der Serie 143. Die Sockel sind für die runden Deckenmelder (ORS 142, TDS 247) und deren Sturzmontage-Varianten. Passende Hekatron ProdukteHekatron ORS 155 F - Funkset Kaufberatung Sockel & Montagezubehör Welchen Sockel brauche ich für den ORS 142?Für Deckenmontage in trockenen Räumen: Sockel 143 A. Für Feuchträume: 143 AF. Für Unterputz/Hohldecke: 143 UH. Für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand: 143 W. Braucht der ORS 142 W auch einen Sockel 143?Nein. Der Wandrauchschalter ORS 142 W hat eine eigene Bauform und wird direkt an die Wand geschraubt — mit Schrauben und abziehbaren Klemmen. Er benötigt keinen separaten Sockel der Serie 143. Ist der Magnet für die Leitungsüberwachung im Sockel enthalten?Ja. Alle Sockel der Serie 143 enthalten einen integrierten Magneten zur optionalen Aktivierung der Leitungsüberwachung (43 kΩ). Die LÜ funktioniert mit FSZ Basis, FSZ Pro, FSZ kompakt und RSZ kompakt. Kann ich den Sockel beim Meldertausch weiterverwenden?Ja. Beim 8-Jahres-Tausch bleibt der Sockel montiert — nur der Melderkopf wird gewechselt. Bei AT-Meldern (ORS 142 AT) ist das der zentrale Vorteil. Wann Konsole statt Sockel?Konsole K 143-S für Sturzmontage des ORS 142 an der Wand (Sockel 143 A wird auf die Konsole montiert). Konsole K 143-K bei Deckenhöhen über 5 m (Kragarm, DIBt-Anforderung). Wofür ist das Gehäuseoberteil RNO 02?Abdeckung für den ORS 142 W und das Netzgerät NAG 02 bei Wandmontage. Verbessert Optik und Schutzart (IP 40). In Weiß (RAL 9003) und Silber (RAL 9006).